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Gleiwitz2021 10.01.2021 17:25

Suche Hilfe bei Adressnachforschung Gleiwitz 1938
 
Hallo,
ich bin neu hier im Forum und hoffe auf Informationen/Unterstützung in Bezug auf Adressnachforschung in Gleiwitz.
folgende Daten habe ich:
meine Mutter: Waltraud Infeborg Renate von Radziewski, geb. 13.03.1938,
meine Oma: Elfriede von Radziewski geb. Kiklas, geb. 16.01.1916.
Ich habe schon E-Mail-Kontakt mit dem Stadtamt Gleiwitz gehabt, der aber ohne Erfolg bisher ist.
Kann mir noch jemand Hilfe geben.?
Freue mich über Unterstützung
Gruß
Heide Schmalfeldt

Beggusch 10.01.2021 17:42

.
 
1936 wohnte in Gleiwitz ein Arnold und Joachim Radziewski, ohne von, in Gleiwitz, Kronprinzenstraße 27.
1914 wohnte Adam Kiklas in der Hüttenstr. 6

Genau weiß ich nicht, was du suchst....
Gruß Beggusch

Kasstor 10.01.2021 18:07

1928/29 sind in Gleiwitz ein
Arnold v., Kassenoberinspektor, Am Busch 1, und ein
Otto v., Bergrevierinsp, Kronprinzenstr. 27, verzeichnet.

Dieser Otto ist wohl 1937 in Beuthen, Bergstr. 2, als Berg-Revier-Ober-Inspektor ansässig. http://adressbuecher.genealogy.net/a...6272f5d203f2d2

Demnach ist der Arnold wohl in die Kronprinzenstr. 27 umgezogen ( zu seinem Enkel?).

Frdle. Grüße

Thomas

Kasstor 10.01.2021 18:34

1942 stirbt im Krieg ein Rückert Hermann Heinrich v R. * 9.4.19 Schwientochlowitz als Sohn v Arnold v R, Reichsbahn-Oberinspektor, zuletzt Gleiwitz, und Lydia, geb. Scholz, whft Gleiwitz, Barbarastr. 18.
Heirat v Arnold u Lydia am 21.4.1909 in Breslau ( StA Breslau II 268/ 1909 ).

Thomas

Manni1970 10.01.2021 19:35

Hallo Heide,

bitte nicht böse sein, aber kann es sein, dass du hier in der falschen Richtung suchst?

Der Name "von Radziewski" war in Schlesien durchaus verbreitet, aber eine Elfriede finde ich von mind. 1934 bis min 1942 nur in Görlitz in Niederschlesien, heute Sachsen, aber nicht in Gleiwitz, Oberschlesien, heute Polen.

MfG
Manni

PS.
Meine Elfriede in Görlitz war eine geborene Doniger und 1932 bereits Witwe! Dann lag ich mit Görlitz falsch :o

Kasstor 10.01.2021 20:04

Zitat:

Zitat von Manni1970 (Beitrag 1327319)
Hallo Heide,

bitte nicht böse sein, aber kann es sein, dass du hier in der falschen Richtung suchst?

Der Name "von Radziewski" war in Schlesien durchaus verbreitet, aber eine Elfriede finde ich von mind. 1934 bis min 1942 nur in Görlitz in Niederschlesien, heute Sachsen, aber nicht in Gleiwitz, Oberschlesien, heute Polen.

MfG
Manni

PS.
Meine Elfriede in Görlitz war eine geborene Doniger und 1932 bereits Witwe! Dann lag ich mit Görlitz falsch :o

Hallo,

die hatte ich auch gefunden und gleich ausgeschlossen, weil mir eine 18-jährige Geschäftsinhaberin 1934 unwahrscheinlich vorkam.

Grüße

Thomas

Gleiwitz2021 11.01.2021 10:54

Ein fröhliches Hallo an Euch��. vielen Dank für die teils hilfreichen Infos - ich freue mich über jede Hilfe. böse werde ich niemandem sein über evtl. nicht zutreffende Infos.
Eure Infos haben Lücken im Stammbaum meiner Großmutter und deren Geschwister gefüllt, doch leider weiß ich immer noch nicht, wie ich an die Adresse meiner Mutter herankomme.
Ich muss sagen, wenn man erstmal begonnen hat mit der Ahnenforschung, kann man nicht mehr aufhören...��
Herzliche Grüße
Heide

Manni1970 11.01.2021 11:12

Hallo Heide,

es dreht sich doch um diesen Zweig, oder?

0 Hermann v. Radziewski, * 19.11.1846, + 1.8.1905 Stoberau, Krs. Brieg, Förster, oo Agnes Gollasch, * 24.1.1853 Alt Repten, +~1917.
1) Arnold Hermann Michael v. Radziewski, * 29.9.1877 Dörnberg, Krs. Namslau, + v. 1942 verm. Gleiwitz, Reichsbahnoberinspektor, oo 21.4.1909 Breslau, Lydia Frieda Gertrud Zimmer, geb. Scholz, * 9.4.1887 Breslau, To.d. Heinrich S. u.d. Martha Woide.
(1) Rückert Hermann Heinrich v. Radziewski, * 9.4.1919 Schwientochlowitz, Krs. Kattowitz, + 31.3.1942 Russland, Bergpraktikant.
(2) Joachim v. Radziewski
(3) Hertha v. Radziewski, oo Bendig
(4) Mirjam v. Radziewski, oo Knaup
Dann sollte deine Elfriede zum Joachim gehören?

Die Adresse hatte dir doch Beggusch angegeben: "Kronprinzenstraße 27". Du suchst doch die Anschrift der Mutter Elfriede bei der Geburt der Tochter Waltraud? Später, als Witwe, war Lydia dann in die Barbarastr. 18 verzogen. Wenn du es absichern möchtest, solltest du an das Standesamt in Gleiwitz schreiben und eine Fotokopie von Waltrauds Geburtsurkunde bestellen.


MfG
Manni

Gleiwitz2021 11.01.2021 15:30

Hallo Manni,
Vielen lieben Dank für diese wirklich perfekten Informationen. All diese Infos stimmen und ich kann einiges noch ergänzen. Sag mir bitte, wo und wie Du diese Infos zusammenträgst:?:? - ich habe durch meine Internet-Recherche nichts finden können:(:(😩😩
Aber trotzdem möchte ich eine Erfolgsmeldung mitteilen:D: heute bekam ich kommentarlos ! und ohne Abschreiben vom Rathaus in Gleiwitz/Standesamt eine Kopie der Eintragung/Mitteilung der Geburt meiner Mutter Waltraud von Radziewski😀:D. Jetzt muss ich nur noch die Alt-deutsche Schrift entziffern - da steht auch eine Adresse von Joachim und Elfriede v. Radziewski drauf.
Ich bin sehr glücklich 😀
Viele Grüße
Heide

Manni1970 11.01.2021 20:33

Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1)
Hallo Helga,

gratuliere zur Geburtsurkunde! Das Jahr fängt ja gut an für dich. Hier im Forum gibt es eine Lesehilfe, aber den Strassennamen wirst du sicher selbst lesen können.

Anbei die Sterbeanzeige aus dem Oberschlesischen Wanderer. Es gibt bei ancestry.com und bei geni.com einen Stammbaum zu deiner Familie. Inwieweit die Angaben dort plausibel sind, können wir hier diskutieren, falls du daran Interesse hast. Beide enden bei einem Johann Karl (~1783-1844). Es weiß also niemand, woher dieser stammt.

Radziewski ist ganz sicher nicht schlesisch. Auch das "von" ist insofern fraglich, weil die Familie sich in keinem Adelslexika nachweisen lässt. Sie hatte demnach im deutschsprachigen Raum auch keinen Landbesitz gehabt, und sie erhielt auch nicht das Schlesische Inkolat.

Mein Vermutung: Der Ursprung war Radzewski, da gab es in der einschlägigen poln. Literatur 2 Familien, die sich eben manchmals auch Radziewski nannten. Die bekannteren waren die Radziewski mit dem Wappen Lodzina, ein Zweig der "berühmten" Opalinskis. Die schlesischen Radziewski werden kaum zu diesen gehören, sondern wenn dann eher zu denen mit dem Wappen Świerczek, die sich bereits um 1500 in der späteren Provinz Posen nachweisen lassen. Es waren Kleinadlige, die also etwa den freien Bauern in Schlesien entsprachen.

1813 – während der Befreiungskriege – erhielt der Grenzaufseher von Radziewski aus Jezowa, Krs. Lublinitz, das Eiserne Kreuz II. Klasse verliehen. Im Verzeichnis der aus Oberschlesien stammenden Träger dieses Ordens fehlt er, kam demnach von außerhalb. Das wird doch wohl dieser Johann Karl gewesen sein, und er stammte aus dem früheren Königreich Polen, vielleicht dem späteren Südpreußen. Im GStA Berlin gibt es eine Akte, die einen "von Radzewski" aus Südpreußen für die Zeit um 1800 erwähnt. Könnte ja passen. Des weiteren befindet sich dort eine Akte zur Familie "von Radziewski" aus dem früheren preußischen Heroldsamt - worin demnach die Adelsqualität der Familie behandelt wird.

MfG
Manni


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