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Anna89 14.01.2021 17:03

In meiner Vaterlinie komme ich nur bis zur 4.Generation, meinem Ururgroßvater Reinhold Otto Röber *um 1881, Dachdeckermeister in Strehla, Sachsen. Da werde ich mich auch noch etwas in Geduld üben müssen, bevor da mal was online geht :)

Börum 14.01.2021 19:42

Es sind 7 Generationen gut dokumentiert (Wende 17./18. Jahrhundert), aber der Ausblick geht in Richtung Mittelalter, wofür allerdings die absolut eindeutig bewiesenen Brücken fehlen, weil es in anderen Quellen zwar gleiche Namensträger aus der Gegend gibt, die mit höchster Wahrscheinlichkeit verwandt waren, da der Name in der Gegend sehr spezifisch war, aber bei den Kirchenbüchern ist dann Schluß.

Sbriglione 13.05.2021 18:13

Ich habe in direkter männlicher Stammlinie bisher leider "nur" 8 Generationen geschafft.
Problem bei mir: die Sippe hat nicht nur auf Sizilien gelebt, sondern auch noch in einer Stadt mit einer ganzen Reihe von Kirchen, deren Kirchenbücher nicht nur teils ziemlich lückenhaft, sondern natürlich auch kaum von Deutschland aus einsehbar sind (ich hatte immerhin das Glück, bisher trotzdem im Wesentlichen von Deutschland aus forschen zu können, weil die Mormonen immerhin einige der Sachen online gestellt haben und die Standesamtsregister der Region (die gehen dort bis ca. 1820 zurück) von eiem italienischen Anbieter kostenlos online gestellt wurden).
Trotzdem würde ich auch da gerne weiter kommen (die erhaltenen Kirchenbücher der Stadt gehen teils bis fast Mitte des 16. Jahrhunderts zurück...)!

Jonathan Schmelz 29.05.2021 21:34

Hallo Leute,

meine väterliche Linie endet leider schon bei meinem 3x Urgroßvater, Georg Schmelz. Er wurde unehelich geboren und es ist deshalb kein Vater angegeben. Übrigens ist auch seine Mutter unehelich, was bedeutet, dass über zwei Generationen jeweils nur die Mutter angegeben ist. In einer Ahnentafel sieht es nicht so ganz hübsch aus... (:

Wo wir schon über den Vaterstamm reden, meine Haplogruppe des Y-Chromosoms (Y-DNA) ist J-L283.


Viele Grüße,

Jonathan

Gudrid 30.05.2021 22:02

Hallo Jonathan, da gibt es erstens Vormundschaftsakten und zweitens interne Akten in den Pfarreien, da bin ich schon zweimal fündig geworden.
Muss denn eine Ahnentafel hübsch aussehen? Es ist wie es ist, ich habe damit kein Problem, es war doch immer schon gang und gäbe, dass Kinder unehelich auf die Welt kamen.

Jonathan Schmelz 30.05.2021 22:26

Hallo Gudrid,

ich danke dir für deine Antwort. Ich werde einmal gesondert einen Beitrag dazu hier in diesem Forum schreiben, da auch noch in einer anderen Linie eine Ururgroßmutter aus Bayern des unehelichen Gebärens Opfer wurde, wenn man das so ausdrücken kann, und auch hier kein Vater angegeben ist. Den Tipp mit den Vormundschaftsakten werde ich im Hinterkopf behalten und es im Beitrag erwähnen.


Viele Grüße,

Jonathan

Börum 31.05.2021 00:17

Zitat:

Zitat von Jonathan Schmelz (Beitrag 1374431)
...eine Ururgroßmutter aus Bayern des unehelichen Gebärens Opfer wurde, wenn man das so ausdrücken kann.

Da Du das so sagst: Ich habe einen Fall im Stammbaum, welcher allerdings viel weiter zurückliegt (18. Jh.), bei dem der Vater des unehelichen Kindes quasi gezwungen wurde, selbst sein Kind zur Taufe zu bringen und sich dann auch darum zu kümmern, wie es mir scheint. Im Eintrag heißt es dazu:

"Martin Eisner lässt sein ihm von dem Magistrat zugeteiltes Söhnchen, mit geb. Nirescherin im ledigen Stande gezeugtes Kind, weil er ihr die Ehe versprochen und nicht heiraten wollte, taufen."

Diese Tatsache hat zur Folge, dass ich nicht sicher sagen kann wer die Mutter ist, weil der Nachname in dem Ort relativ häufig war (Herkunftsname, bezieht sich auf einen alten Nachbarort).
Der höchstwahrscheinliche Vater hat dann eine andere Frau geheiratet und mit dieser mehrere Halbgeschwister für meinen Vorfahren gezeugt. Die wahrscheinliche Mutter hat gleichfalls, fast zur gleichen Zeit, geheiratet und mit diesem Mann eine eigene Familie gegründet.

Finna82 31.05.2021 09:14

Meine väterliche Linie ist ausgesprochen gut dokumentiert,weil ab dem 30jährigen Krieg sehr ortsständig (FAmilie mit dem meisten LAnd im Ort, der Prozeß nach dem 30jährigen Krieg, wem nun was gehört,ist vollständig erhalten). DA komme ich auf 15 Generationen, die sind auch alle schriftlich belegt. Meine am schlechtesten erforschten Linien enden bei 4fach Urgroßeltern, und wenn ich mal mehr Zeit habe, kann ich da sicher noch Lücken schließen (da gibt es auch Kirchenbücher).

Bienenkönigin 31.05.2021 13:16

Hallo zusammen,

in diesem Frühjahr habe ich bei der Vaterlinie enorme Fortschritte gemacht, so dass ich auf 10 Generationen komme.

Mein ältester Vorfahr (8facher Urgroßvater) dieser Linie, Veit Penkert, ist mutmaßlich 1654 in Pomokl (Böhmen) geboren, sein Vater war vermutlich Hanß.
Leider reichen die Kirchenbücher online nicht weiter zurück.

Viele Grüße
Bienenkönigin

HelenHope 04.06.2021 06:55

Guten Morgen,

Ich bin bisher lediglich bei meinem Uropa gelandet, was aber auch daran liegt, dass meine Mail mit Anfrage nach weiteren Dokumenten zurück kam und ich bisher verpeilt habe, nocheinmal etwas loszusenden. Hab ja auch keine Eile. Im Juli kann ich möglicherweise vor Ort suchen.


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