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Silke Schieske 15.01.2016 18:20

Neu bei Ancestry
 
Hallo,

Falls noch nicht bekannt, heute auf Ancestry entdeckt

östliche preußische Provinzen, Polen, Personenstandsregister 1874 -1945 mit Geburten, Heirate und Sterbefälle online

Viel Spaß
LG Silke

Juergen 15.01.2016 19:42

Nicht schlecht Silke,

aktuell "nur" Orte Standesämter beginnend A-B.
wie: Adelsbach, Kreis Waldenburg - Groß Benz Kreis Naugard.

--> http://search.ancestry.de/search/db.aspx?dbid=60749

Schaun wa mal, wann mehr kommt, bin gespannt :)

Teilweise sind wohl keine Heirats-Register dabei, so für Alexandersdorf Kreis Landsberg Warthe.
Vielleicht existieren diese auch gar nicht mehr.

Gruß Juergen

wolf44 15.01.2016 22:10

Auch neu:
Mönchengladbach, Deutschland, Geburtsregister, 1798-1903

StefOsi 16.01.2016 00:32

Oh, danke für die Nachricht zu den neuen Personenstandsregister. Da sind ja 1-2 sehr interessante Sachen für mich dabei. So langsam füllt sich der weiße Fleck im Kreis Hirschberg mit einigen Online-Sachen. Nun ist also z.B. das STA Arnsdorf (mit Baberhäuser, Gebirgsbauden & Steinseiffen) dabei. Tendenziell sollten da einige Ur*-Onkel/Tanten dabei sein. Spannend :)

Silke Schieske 16.01.2016 14:28

Da auch Schmiedeberg (erscheint als Standesamt unter Arnsdorf, Steinseiffen/Kreis Hirschberg) dabei ist, darf ich ja hoffen, dass ich zu meinen Gesuchten noch fündig werden könnnte. Bisher war für mich noch nichts bei.

LG Silke

Lewh 20.01.2016 12:10

Hallo,
ich habe bei Ancestry angefragt ob und wann der Rest online geht. Leider keine zufriedenstellende Antwort:

Zitat:

Leider sind zur Zeit nur die Standesämter A-B verfügbar, dies ist richtig. Wir arbeiten kontinuierlich daran neue Inhalte für unsere Kunden zur Verfügung zu stellen. Leider haben wir jedoch keinen Zeitraum wann der Rest der Sammlung online gestellt wird.
Grüße,
Lars

StefOsi 20.01.2016 16:40

Andererseits steht auf der Webseite:

German Vital Records
January-March 2016
Look for new collections to be added to the Ancestry collection of German births, marriages, and deaths for several locations.

Kann natürlich sein, dass sie damit andere Sachen als die Records aus den ehem. Provinzen meinen. Insgeheim hoffe ich aber mal dass diese gemeint sind.

StefOsi 22.01.2016 23:31

Neuer Tag, neues Daten-Update:

:arrow: Württemberg, Germany, Lutheran Baptisms, Marriages, and Burials, 1500–1985
(Quelle: Evangelisches Landeskirchenamt, Stuttgart, Deutschland.)

:arrow: Niedersachsen, Elbe-Weser-Dreieck, Deutschland, lutherische Kirchenbücher 1621-1879
(Quelle: Staatsarchiv Stadt)

:arrow: Ostholstein, Deutschland, lutherische Kirchenbücher 1597-1959
(Quelle: Evangelisch-Lutherische Kirche Luebeck)


Jeweils mit vielen Orten.

Ralf-I-vonderMark 27.01.2016 19:21

Hallo zusammen,

im Hinblick auf die aktuellen Veröffentlichungen von Beständen bei Ancestry ist es vielleicht interessant etwas zu den Hintergründen zu erfahren. Danach ist weiterhin mit neuen Beständen bei Ancestry zu rechnen, auch wenn uns das wann, das was und das wieviel bis zur offiziellen Freigabe der Daten unbekannt bleiben wird.

In einem anderen Thema hat @Kleeschen in seinem Beitrag zur Digitalisierung und Indexierung der Bestände im Zusammenwirken von family.search und Ancestry schon grundlegend richtig vermutet.
vgl. http://forum.ahnenforschung.net/show...73&postcount=5
und http://forum.ahnenforschung.net/show...7&postcount=10

Da es sich um eine generell bedeutsame Frage handeln dürfte, habe ich nun dieses Thema zur Erläuterung ausgewählt und möchte hierzu auf den interessanten Artikel vom 17.03.2014 im familysearch-Blog verweisen:
vgl. https://familysearch.org/blog/de/fra...-familysearch/

Daraus ergibt sich, dass family.search mit kommerziellen Kooperationspartnern (z.B. Ancestry oder MyHeritage) Verträge geschlossen hat, wodurch die Indexierung von digitalisierten Dokumenten (z.B. Kirchenbücher oder Personenstandsregister) geregelt wird.
Die wichtigsten Antworten stelle ich als Zitat kurz vor:
„……………..
Frage: Was genau tragen die Partner dazu bei, dass indexierte Dokumente schneller zugänglich sind?
Antwort: Mithilfe unserer Partner können wir durchsuchbare Dokumente veröffentlichen, die ansonsten erst Jahrzehnte später indexiert würden. In den meisten Fällen digitalisiert und veröffentlicht FamilySearch die Aufnahmen, und der Partner beauftragt ein Unternehmen zu einem vereinbarten Preis mit der Indexierung von Dokumenten.

Frage: Werden die von den Partnern indexierten Dokumente frei zugänglich sein?
Antwort: Wenn der Partner einen Index erstellt, gesteht FamilySearch ihm einen Zeitraum zu, in dem der Index nur über die Internetseite des Partners zugänglich ist. Auf diese Weise kann der Partner die Kosten, die für die Erstellung des Indexes entstanden sind, decken. Falls FamilySearch die Bildrechte seitens des Archivs erhalten hat, wo die Originalaufzeichnungen verwahrt sind, können die Aufnahmen nach wie vor von jedermann auf der FamilySearch-Website eingesehen werden. Nach der erwähnten Beschränkung veröffentlicht FamilySearch dann auch den Index auf seiner Seite.

Frage: Wie kann man bereits vor Ablauf des Zeitraums, in dem der Zugriff beschränkt ist, Zugang zu den Dokumenten erhalten, die von einem Partner indexiert wurden?
Antwort: Zur vertraglichen Vereinbarung mit unseren Partnern gehört, dass Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage schon bald vollumfänglichen Zugriff auf die Dokumentensammlungen haben, die auf den Partner-Websites veröffentlicht werden. Wir stellen klar heraus, dass jedes Mitglied solche Aufnahmen unter nahezu allen Gegebenheiten gebührenfrei einsehen kann. Dieselben Seiten sind allen Besuchern der Family History Library in Salt Lake City und der weltweit über 4.700 Center für Familiengeschichte kostenlos zugänglich. Man kann natürlich auch vorzeitig auf Aufzeichnungen zugreifen, wenn man vom Partner angebotene Dienstleistungen abonniert.
………………“
Demnach dürfte der Ablauf zumeist so sein, dass family.search die Microfilme aus den eigenen Beständen selbst digitalisiert, welche dann für Ancestry oder einem anderen Anbieter auf deren Kosten durch ein beauftragtes Unternehmen entgeltlich indexiert werden mit der Folge, dass für einen bestimmten Zeitraum der Index online nur bei dem Vertragspartner (z.B. Ancestry) einsehbar ist. Nach Ablauf der vereinbarten Nutzungszeit müssten dann nach meinem Verständnis auch die indexierten Daten kostenfrei bei family.search einsehbar sein.

Da für die Abwicklung auch bedeutsam ist, ob family.search die Bildrechte durch das die Dokumente besitzende Archiv erhalten hat, könnte auf diesem Weg möglicherweise die Sperrung diverser Verfilmungen in Deutschland (insbesondere aus kath. Bistumsarchiven) umgangen werden.
Im Idealfall werden auch diese kath. Kirchenbuchverfilmungen von family.search digitalisiert und dann nach erfolgter Indexierung von Ancestry online gestellt.

Hoffentlich bestätigt die Realität meine Theorie und bleibt es nicht nur beim hoffnungsfrohen Wunschdenken.:wink:

Viele Grüße
Ralf

DerChemser 09.02.2016 13:23

Standesamt Magdeburg wird digitalisiert von Ancestry:

http://m.volksstimme.de/lokal/magdeb...n-bald-im-netz

Danke an Markus Viol für den Hinweis...

Viele Grüße
Tom

Ralf-I-vonderMark 09.02.2016 23:18

Verwertungsrecht zur Digitalisierung und Indexierung der Filmkopien durch Ancestry
 
Hallo allen Interessierten an künftigen Ancestry-Digitalisate,

besonders spannend und für die aktuelle Digitalisierung und Indexierung von Kirchenbüchern aus den Verfilmungsbeständen der Genealogischen Gesellschaft von Utah durch Ancestry bedeutsam ist sodann die Frage, ob und in welcher Weise die Verwertungsrechte an den Kirchenbuchverfilmungen zwischen dem jeweiligen Rechtsinhaber und der Genealogischen Gesellschaft von Utah geregelt worden sind; insbesondere ob regionale, zeitliche oder auf bestimmte Medien bezogene Einschränkungen vereinbart wurden.

Das Verbot „kein Verleih an europäische Genealogie-Forschungsstellen“ ermöglicht gleichwohl den Verleih der Microfilmkopien durch die Genealogische Gesellschaft von Utah in den USA; z.B. an Ancestry. Durch die älteren Verträge vor 1992 bzw. vor 2003 wurde aber wohl kein Verbot zur sonstigen Verwertung der Filmkopien durch Dritte auf Datenträgern und im Internet geregelt; insbesondere nicht die Digitalisierung und Indexierung der Filmkopien durch Dritte. Daher dürfte eine auslegungsbedürftige Vertragslücke bestehen.

Es ist allerdings denkbar, dass aufgrund neuerer Verträge für die Verfilmungen von Kath. Kirchenbüchern ab 1992 die Verwendung der Filmkopien der Genealogischen Gesellschaft von Utah durch Dritte, insbesondere durch Ancestry unzulässig ist.

Dies bedeutet, dass die Genealogische Gesellschaft von Utah und Ancestry anscheinend eine Vertragslücke entdeckt haben und ausnutzen und demnach geplant sein könnte, dass Ancestry im Verlauf der Zeit zumindest die voraussichtlich von der Vertragslücke umfassten älteren Verfilmungen der deutschen Kirchenbücher aus dem Bestand der Genealogischen Gesellschaft von Utah digitalisieren und indexieren könnte.

Der Zeitplan bzw. die Reihenfolge mag dabei abhängig sein von den firmenstrategischen und wirtschaftlichen Erwägungen von Ancestry; wonach vielleicht vorrangig Ev. Kirchenbücher wegen der Konkurrenz zu ARCHION online gestellt werden sollen, z. B. insbesondere aus Regionen, in denen ARCHION noch nicht oder kaum präsent ist. Ideal wäre es (unrealistisches Wunschdenken), hierzu ein klarstellendes Statement von Ancestry zu erhalten. Der Wettbewerbsvorteil von Ancestry dürfte aber ohnedies darin bestehen, dass den Nutzern eine Indexierung zur Verfügung gestellt wird, welche trotz einer zweifelsohne gegebenen Fehlerhaftigkeit in vielen Fällen die Suche erleichtert oder überhaupt erst eine Spur offenlegt und einen Fund ermöglicht.

Doch unabhängig von der rechtlichen Zulässigkeit und der Firmenstrategie steht fest, dass Ancestry nur diejenigen Ev. und Kath. Kirchenbücher digitalisieren und indexieren kann, von denen die Genealogische Gesellschaft von Utah Filmkopien besitzt; sei es auf der Grundlage eines Vertrages mit einer Ev. Landeskirche, einem Kath. Bistum, einem Staatsarchiv (KB-Zweitschrift) oder der Deutschen Zentralstelle für Genealogie (DZfG) in Leipzig (heute Referat 33 des Sächsischen Staatsarchivs).

Da Ancestry plant, bis 2017 mehr als 100 Millionen Dokumente aus den Jahren 1500 bis 1900 zu digitalisieren und für Familienforscher zugänglich zu machen und hiervon bislang „erst“ über 20 Millionen Aufzeichnungen aus den Regionen Württemberg, Ostholstein und dem Elbe-Weser-Dreieck online gestellt wurden, ist noch mit etwa 80 Millionen Dokumente zu rechnen.:)

Mittels einer Analyse des Filmbestandes der Deutschen Kirchenbücher bei der Genealogischen Gesellschaft von Utah lässt sich möglicherweise spekulativ erraten, aus welchen Regionen am Wahrscheinlichsten mit einer Digitalisierung und Indexierung von Kirchenbüchern durch Ancestry gerechnet werden darf bzw. aus welchen Regionen die noch zu erwartenden 80 Millionen Dokumente stammen könnten. (Eine rege Beteiligung am Ratespiel und Ratespaß ist erwünscht).:roll:8-)

Viele Grüße
Ralf

dirkpeters 10.02.2016 00:24

Hallo,

vielleicht hilft es einfach mal, sich die Quellenangaben anzusehen:
  • Niedersächsisches Landesarchiv, Standort Stade, Deutschland
  • Evangelisch-Lutherische Kirche Luebeck, Deutschland
  • Lutherische Kirchenbücher, 1500-1985. Evangelisches Landeskirchenamt, Stuttgart, Deutschland
  • Zivilstandsregister, 1798-1903. Stadtarchiv Mönchengladbach
  • usw.
Die Scans sind nicht unbedingt immer aus dem Bestand der Mormonen. Wer die Partner dieses Projekts wissen will, dem sein ein Blick auf die Projektseite empfohlen. Viele Archiv (wie zum Beispiel Magdeburg) nutzen dieses Angebot.

Viele Grüße

Dirk

Acanthurus 10.02.2016 00:27

Zitat:

Zitat von Ralf-I-vonderMark (Beitrag 901161)
aus welchen Regionen am Wahrscheinlichsten mit einer Digitalisierung und Indexierung von Kirchenbüchern durch Ancestry gerechnet werden darf bzw. aus welchen Regionen die noch zu erwartenden 80 Millionen Dokumente stammen könnten.

Hallo Ralf,

da muss man nur zusammentragen, was es in Utah schon gibt:

- die Verfilmungen der Kirchenbuchduplikate aus dem Zentralarchiv Magdeburg, Verfilmungen aus den 1980er Jahren
- Verfilmungen von Kirchenbüchern aus dem Staatsarchiv Marburg für Hessen-Nassau (kürzlich verfügbar gemacht, https://familysearch.org/search/imag...8560/waypoints)
- Kirchenbuchkartei Pommern 1600-1900, Stadtarchiv Stralsund

... was noch?

Zitat:

Zitat von dirkpeters (Beitrag 901166)

Die Scans sind nicht unbedingt immer aus dem Bestand der Mormonen. Wer die Partner dieses Projekts wissen will, dem sein ein Blick auf die Projektseite empfohlen.

Hier muss schon unterschieden werden zwischen heutigen Verfilmungen aufgrund einer Kooperation zwischen Ancestry und Archiv und der Digitalisierung von Mikrofilmen, die Ancestry durch FamilySearch zur Verfügung gestellt bekommen hat und die teils vor Jahrzehnten angefertigt worden sind. Entsprechend auch die Reaktionen der kirchlichen Archive.

Grüße, A.

dirkpeters 10.02.2016 13:53

Hallo,
Zitat:

Zitat von Acanthurus (Beitrag 901167)
Hier muss schon unterschieden werden zwischen heutigen Verfilmungen aufgrund einer Kooperation zwischen Ancestry und Archiv und der Digitalisierung von Mikrofilmen, die Ancestry durch FamilySearch zur Verfügung gestellt bekommen hat und die teils vor Jahrzehnten angefertigt worden sind. Entsprechend auch die Reaktionen der kirchlichen Archive.

Nichts anderes habe ich gesagt. So gibt es zum Beispiel die Datenbank: "Deutschland, Preußen, Brandenburg und Posen, ausgewählte Kirchenbuchduplikate 1794-1874" das ist die Sammlung, die es auch auf Familysearch gibt.
Darüber hinaus gibt es noch: "Brandenburg, Deutschland, Zweitschriften von Kirchenbüchern, 1700-1874" - das sind von Ancestry angefertigte Scans aus dem BLHA. Im Unterschied zu den eigenen Scans gibt es von den Familysearchfilmen nur den Index, nicht aber die Bilder. Ähnliches gibt es bei vielen anderen Datenbanken, die von Familysearch kommen. Dies hängt vermutlich mit den Rechten an den Bildern zusammen. Rechte auf die abgebildeten Daten haben die Bildeigentümer nämlich nicht.

Viele Grüße

Dirk

Ralf-I-vonderMark 21.02.2016 19:17

Zitat:

Zitat von dirkpeters (Beitrag 901166)
Hallo,
vielleicht hilft es einfach mal, sich die Quellenangaben anzusehen:
  • Niedersächsisches Landesarchiv, Standort Stade, Deutschland
  • Evangelisch-Lutherische Kirche Luebeck, Deutschland
  • Lutherische Kirchenbücher, 1500-1985. Evangelisches Landeskirchenamt, Stuttgart, Deutschland
  • Zivilstandsregister, 1798-1903. Stadtarchiv Mönchengladbach
  • usw.
Die Scans sind nicht unbedingt immer aus dem Bestand der Mormonen. Wer die Partner dieses Projekts wissen will, dem sein ein Blick auf die Projektseite empfohlen. Viele Archiv (wie zum Beispiel Magdeburg) nutzen dieses Angebot.

Hallo zusammen,

oh, das ist ja deutlich komplizierter, als ich bislang gedacht habe.:roll: Leider kann ich mich erst jetzt und etwas zeitverzögert wieder mit der Sache befassen.

@dirkpeters: Danke für den Hinweis.
Ich muss einräumen, dass mit der von Ancestry angekündigten Planung, bis 2017 mehr als 100 Millionen Dokumente aus den Jahren 1500 bis 1900 zu digitalisieren und online zugänglich zu machen, offenbar nicht nur Kirchenbücher gemeint sind, sondern auch Personenstandsregister und einiges mehr.
Bei meiner nur auf Kirchenbücher einschränkenden Ausdeutung des Begriffs Dokumente handelt es sich um einen (wohl auf Wunschdenken basierenden) Denkfehler von mir.:o

Die Partner des Digitalisierungsprojekts von Ancestry (http://www.janus-projekt.de/partner) habe ich mir darauf hin angeschaut.

Hierbei handelt es sich oftmals um diverse Stadtarchive mit den jeweiligen Personenstandsregistern.
In dem Partnerprojekt werden Kirchenbücher nur gelegentlich aufgeführt, nämlich Kirchenbücher nur aus dem Landesarchiv Greifswald, dem Landeshauptarchiv Schwerin, dem Stadtarchiv Erfurt, dem Stadtarchiv Rostock, dem Stadt- und Hospitalarchiv Schwäbisch Hall, Kirchenbuchduplikate aus dem Brandenburgischen Landeshauptarchiv sowie Kirchenbuchkarteikarten aus dem Stadtarchiv Mainz.

Die Quellenangaben von Ancestry (Niedersächsisches Landesarchiv, Standort Stade, Deutschland, Evangelisch-Lutherische Kirche Luebeck, Deutschland, Lutherische Kirchenbücher, 1500-1985. Evangelisches Landeskirchenamt, Stuttgart, Deutschland) bedeuten daher m.E. nicht, dass es sich um eine unmittelbare Quelle bzw. einen direkten Zugriff von Ancestry handelt.

Zwar wird bei Ancestry zum Bestand „Niedersachsen, Elbe-Weser-Dreieck“ das Niedersächsisches Landesarchiv, Standort Stade als Quelle angegeben. Allerdings war der Standort Stade des Niedersächsischen Landesarchivs nur bis zur Gebiets- und Verwaltungsreform vom 01.02.1978 zuständig, so dass die Verfilmung der Kirchenbücher m.E. vor 1978 durch die Mormonen erfolgt sein müsste, zumal die Verfilmungen dieser Kirchenbücher zum Bestand der Genealogische Gesellschaft von Utah gehören.
Die Verfilmungen der Lutherischen Kirchenbücher (1500-1985), als deren Quelle das Evangelische Landeskirchenamt Stuttgart angegeben wird stammen zweifelsohne aus dem Bestand der Genealogischen Gesellschaft von Utah.
Etwas schwieriger stellt sich die Quellenangabe der Evangelisch-Lutherischen Kirche Luebeck dar.
Nach der Mitteilung von Herrn Müller-Baur vom 29.01.2016 handelt es sich bei den von Ancestry online gestellten Kirchenbüchern der Nordkirche um solche der ehemaligen Landeskirche Eutin, welche zum 01.01.1977 mit drei anderen Landeskirchen und dem Kirchenkreis Harburg zur Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche fusionierte, welche wiederum zu Pfingsten 2012 in der „Nordkirche“ aufgegangen ist. Insoweit ist die Verfilmung der Kirchenbücher der Ev.-luth. Landeskirche Eutin m.E. vor 1977 durch die Mormonen erfolgt.

Dies bedeutet m.E., dass Ancestry nur in relativ geringem Umfang „aus eigener Kraft“ durch das Digitalisierungspartnerprojekt Zugriff auf deutsche Kirchenbücher hat und im Wesentlichen aufgrund der Kooperation auf die Verfilmungen von family.search bzw. der Genealogischen Gesellschaft von Utah angewiesen ist.

Da die Genealogische Gesellschaft von Utah zwar sehr viele Kirchenbücher verfilmt hatte; aber der dortige Bestand der deutschen Kirchenbücher für manche Regionen sehr lückenhaft ist oder völlig fehlt, kann auch Ancestry auf diesem Weg nicht alle deutschen Kirchenbücher digitalisieren.

@Acanthurus: Der Link bezieht sich nur auf die Sammlung Kirchenbücher Hessen-Nassau 1701 -1875. Die Bezeichnung ist aber nicht ganz zutreffend, da dort viele Orte aufgeführt sind, welche zum Gebiet der Ev. Landeskirche Kurhessen gehören (z. B. aus dem Waldeckischen, aus Elben, aus Frankenberg, aus Kirchhain, oder aus Ziegenhain u.v.a.) und nicht nur solche aus dem Gebiet der Ev. Landeskirche von Hessen-Nassau (z. B. Bromskirchen u.a.). Zumeist sind in der Sammlung auch keine Kirchenbücher enthalten, sondern allenfalls Kirchenbuchduplikate.

Die Genealogische Gesellschaft von Utah besitzt m.E. (ich lasse mich gerne korrigieren, da ich den Katalog nur stichprobenartig und oberflächig betrachtet habe) keine Verfilmungen der Kirchenbücher der Ev. Landeskirche Anhalts, keine Kirchenbücher aus Berlin vor 1803, keine Verfilmungen der Kirchenbücher der Ev.-Luth. Landeskirche in Braunschweig, kaum Verfilmungen aus dem Bereich Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers (z. B. von Osnabrück nur Militärgemeinde und Fragmente, aus Amelsen, Dassel, Hullersen nur Kirchenbuchduplikate), kaum oder keine Verfilmungen der Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck (z. B. von Fritzlar nur Kirchenbuchduplikate), der Ev. Kirche in Mitteldeutschland (Ausname z. B. Ilmenau; KB 1746 – 1781) und der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens.

Ob und in welchem Umfang die Genealogische Gesellschaft von Utah Verfilmungen der Kirchenbücher aus den Beständen der Ev. Landeskirche in Baden, der Ev.-Luth. Kirche in Bayern, der Ev. Kirche in Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (außer Berlin), der Bremische Ev. Kirche, der Ev. Kirche in Hessen und Nassau, der Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland (zusätzlich zu den Beständen der ehemaligen Ev. Landeskirche Eutin), der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg, der Ev. Kirche der Pfalz, der Ev.-ref. Kirche, der Ev. Kirche im Rheinland, oder der Ev.-Luth. Landeskirche Schaumburg-Lippe besitzt, habe ich noch nicht geprüft.:(

Dahingegen besitzt die Genealogische Gesellschaft von Utah aber weitestgehend z. B. die Verfilmungen der Kirchenbücher der Lippischen Landeskirche (z.B. Lage und Lemgo) und der Ev. Kirche von Westfalen (deren Digitalisate aber schon überwiegend bei ARCHION online gestellt wurden) sowie der Ev. Landeskirche in Württemberg (welche nun auch bei Ancestry einsehbar sind).

Vielleicht gehören auch die Kirchenbücher der Lippischen Landeskirche zu denjenigen, welche Ancestry (bis 2017) digitalisieren und indexieren will.:)

Viele Grüße
Ralf

Gertrud Dinse 21.02.2016 21:40

Egal, was passieren wird - der Branchenriese hat den längeren Atem. Und er bietet mehr als nur die Digitalisate. Das kann und wird Archion nicht leisten können. Dafür fehlt nun mal das finanzielle Polster. Im Gegensatz zu Polen müssen hier die Kirchen alleine in Vorkasse treten.

Man hätte sich vielleicht vorher überlegen sollen, welche Nische man als kleiner Anbieter bedient und diese dann ausbauen sollen. An allem hat auch Ancestry kein Interesse. Manchmal ist es besser, kleine Brötchen zu backen.

Gertrud

Hampusch 01.03.2016 12:43

Zur Info:

Ancestry hat die Sterbefälle (1876-1950) der Standesämter Delmenhorst und Hasbergen aktualisiert.

VG Dirk

Ralf-I-vonderMark 06.03.2016 19:22

Hallo zusammen,

im Hinblick auf die Quellenangaben von Ancestry bezüglich der Ende Januar 2016 online gestellten Digialisate von deutschen Kirchenbüchern habe ich mich nochmals mit der Struktur beschäftigt.

Da feststeht, dass Ancestry Zugriff auf Verfilmungen der Genealogischen Gesellschaft von Utah hatte, welche dann digitalisiert und indexiert wurden, sind die Regeln für eine Ausleihe der benutzten Mikrofilme von Interesse.

Denn die drei von Ancestry veröffentlichten Bestände „Niedersachsen, Elbe-Weser-Dreieck“ (aufgenommen von Manuskripten im Niedersächsischen Staatsarchiv Stade 1978); „Ostholstein, Deutschland, ev. Kirchenbücher 1597–1959“ (aufgenommen von Manuskripten im Landeskirchlichen Archiv der Ev.-Luth. Kirche Lübeck 1959 oder im Landesarchiv Schleswig-Holstein, Schleswig, Schloss Gottorf 1959, 1961, 1963) und „Württemberg, Deutschland, ev. Kirchenbücher 1500–1985“ (aufgenommen von Manuskripten im Ev. Landeskirchenamt Stuttgart 1968, 1972, 1973, 1976) weisen alle eine Gemeinsamkeit auf. Es gibt keine Ausleiheinschränkung!

Deshalb dürfte die Verfilmung wohl auch rechtlich unproblematisch gewesen sein und lag keine Urheberrechtsverletzung vor, so dass rechtliche Schritte der betroffenen Landesarchive oder von ARCHION eher nicht zu erwarten sind.

Dies deutet darauf hin, dass möglicherweise von Ancestry zumindest diejenigen deutschen Kirchenbücher aus dem Bestand der Genealogischen Gesellschaft von Utah in den nächsten Jahren digitalisiert und indexiert werden könnten, für welche keine Ausleiheinschränkung besteht.

Daraufhin habe ich mir die Ausleihregeln angeschaut und habe für die deutschen Mikrofilme der Genealogischen Gesellschaft von Utah zumindest sechs unterschiedliche Ausleihvorgaben gefunden. Entscheidend ist hierfür offenbar stets, in welchem Archiv die Verfilmung stattgefunden hat.

Zur besseren Übersicht liste ich die 6 Fallgruppen und die dazu gehörigen Archive und Archivstandorte (ohne Gewähr der Vollständigkeit) nachfolgend auf:

1. Fallgruppe: Keine Ausleiheinschränkung
Mikrofilme aufgenommen von Manuskripten in Berlin (u.a. 1939, 1940, 1941); Veröffentlichung: Leipzig: Zentralstelle für Genealogie, 1982
Mikrofilme aufgenommen vom Original im Hauptarchiv Berlin (u.a. 1960)
Mikrofilme aufgenommen von Manuskripten im Archiv der Ev. Kirche der Union Berlin (u.a. 1966)
Mikrofilme aufgenommen von Manuskripten im Erzbischöflichen Archiv Freiburg (1976); Veröffentlichung: Karlsruhe: Evangelische Landeskirche Baden (197x)
Mikrofilme aufgenommen von Manuskripten im Landeskirchlichen Archiv der Ev.-Luth. Kirche Lübeck (u.a. 1959)
Mikrofilme aufgenommen vom Original im Kirchenbuchamt Hannover (u.a. 1958)
Mikrofilme aufgenommen von Manuskripten im Bistumsarchiv Magdeburg (u.a. 1992)
Mikrofilme aufgenommen von Manuskripten im Stadtarchiv Nürnberg (1988; KB-Duplikate)
Mikrofilme aufgenommen von Manuskripten im Niedersächsischen Staatsarchiv Osnabrück (1983)
Mikrofilme aufgenommen von Manuskripten im Landeskirchenarchiv Saarbrücken (u.a. 1999)
Mikrofilme aufgenommen von Manuskripten im Landesarchiv Schleswig-Holstein, Schleswig, Schloss Gottorf (u.a. 1959, 1961, 1963)
Mikrofilme aufgenommen von Manuskripten im Niedersächsischen Staatsarchiv Stade (u.a. 1978)
Mikrofilme aufgenommen von Manuskripten im Ev. Landeskirchenamt Stuttgart (u.a. 1968, 1972, 1973, 1976)

2. Fallgruppe: Zugriff in Europa nur für Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage
Mikrofilme aufgenommen von Manuskripten im Zentralarchiv der Ev. Kirche in Hessen und Nassau, Darmstadt (u.a. 1966, 1967, 1982)
Mikrofilme aufgenommen von Manuskripten im Bistumsarchiv Trier (u.a. 1968,1983)

3. Fallgruppe: (Misch-Sonderfall)
Für Filme 72142-72148, 72150-72151, 72153-72154, 72155 kein Verleih in Berlin und Brandenburg, Deutschland. Für Filme 72149, 72152 kein Verleih in deutschen Genealogie-Forschungsstellen. Der Film 72141 kann an alle Genealogie-Forschungsstellen verliehen werden.
Mikrofilme aufgenommen von Manuskripten in Berlin-Dahlem (1953)

4. Fallgruppe: Zugriff in Europa nur für Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage. Kein Verleih an Genealogie-Forschungsstellen in Britische Inseln, Norwegen, Schweden, Finnland oder Island
Mikrofilme aufgenommen von Manuskripten im Ev. Landeskirchenamt Bielefeld (u.a. 1967, 1969)
Mikrofilme aufgenommen von Manuskripten im Stadtarchiv Lemgo (u.a. 1967, 1969)

5. Fallgruppe: Kein Verleih an deutsche Genealogie-Forschungsstellen
Mikrofilme aufgenommen von Manuskripten im Personenstandsarchiv Brühl (u.a. 1957)
Mikrofilme aufgenommen von Manuskripten im Archiv der Ev. Kirche im Rheinland, Düsseldorf (u.a. 1957)

6. Fallgruppe: Kein Verleih an europäische Genealogie-Forschungsstellen
Mikrofilme aufgenommen von Manuskripten im Personenstandsarchiv Detmold (u.a. 1976)
Mikrofilme aufgenommen von Manuskripten im Bistumsarchiv Münster (u.a. 1971)
Mikrofilme aufgenommen von Manuskripten im Bistumsarchiv Paderborn (u.a. 1976,1978)

Sofern meine Analyse ansatzweise „ins Schwarze trifft“ könnten die Mikrofilme der 1. Fallgruppe („Keine Ausleiheinschränkung“) ohne rechtliche Probleme digitalisiert und online gestellt werden und besteht eine berechtigte Hoffnung, dass von Ancestry in der angekündigten Phase bis 2017 auch die Manuskripte aus der Zentralstelle für Genealogie digitalisiert und indexiert werden könnten.:)
Darunter befinden sich viele Kirchenbücher und Kirchenbuchduplikate aus den ehemaligen Ostgebieten, aber auch aus anderen Regionen; u.a. dem Lippischen (z.B. KB Lage 1701 – 1796) und sogar einige kath. Kirchenbücher (z.B. KB Schwelm 1653 – 1670).
vgl. Bestand 21962 = http://www.archiv.sachsen.de/cps/bes...l&syg_id=&obf2=

Ob und inwieweit eine Digitalisierung und Indexierung der Mikrofilme der 2. bis 6. Fallgruppe rechtlich möglich ist und ob dies auf der „to-do-Liste“ von Ancestry steht, vermag ich aber nicht zu beurteilen.

Lassen wir uns überraschen und warten die weitere Entwicklung geduldig ab.:wink:

Viele Grüße
Ralf

Juergen 06.03.2016 20:56

Hallo Ralf,

Schöne Aussichten für 2017- 20XX.

In der "to-do-liste" für 2016 sollte es erst mal mit der weiteren begonnenen Digitalisierung und Onlinestellung der StA.-Register der ehemaligen östlichen Provinzen
weiter gehen. Ich denke das wird dauern. Ob das 2016 abgeschlossen sein wird, wer weiß.
Dürfte nicht wenig sein, was da im Landesarchiv Berlin
früher Berlin StA. I (Auslands-Bestände) lagert und aktuell abgearbeitet wird.

Zumal, da ancestry immer einen Index erstellt bzw. erstellen lässt.

In einigen Fällen werden auch mal Archivarien ohne bereits vollständig erstellten Index, online gestellt. (So Teilweise Standesämter Hamburg)
Dies wäre mir auch Recht so, sonst dauert es noch länger bis es weiter geht.

Aber letztendlich muss ancestry auch kalkulieren, die Kosten (+Gewinn) müssen auch wieder reingeholt werden.
Also immer "kleine" Häppchen servieren, so verlängert oder erneuert man das Abbo meist hoffnungsvoll.

Mein halbjähriges Abbo war kürzlich abgelaufen und nun hoffe ich auch, dass bald wieder "Neues" kommt, was für mich interessant sein könnte.

familysearch.org, also die da hinter stehende die "Kirche der Heiligen der letzten Tage"
will ja selbst ihre Filmbestände weiter digitalisieren und zukünftig
online stellen. Nur finanzieren dies letztlich deren Kirchenmitglieder.

Zitat:

Lassen wir uns überraschen und warten die weitere Entwicklung geduldig ab.
Wer ungeduldig ist, kann sich die nicht "gesperrten" Film ja zu
den LDS-Forschungstellen bestellen.
Effektiver kann man aber am PC, so von zu Hause aus forschen, klar.


Viele Grüße
Juergen

Hampusch 08.03.2016 20:01

Nicht neu, aber Ancestry vermeldet für heute die Aktualisierung von:
Deutschland, Tote und Beerdigungen 1582-1958

Weiß jemand, wie man die die neuen Daten herausfinden kann? Ich gebe spontan meine wichtigsten Suchnamen ein, aber die aktualisierten Daten beim Namen zu kennen wäre nicht schlecht!

VG Dirk

osoblanco 09.03.2016 10:03

Zitat:

Zitat von Hampusch (Beitrag 909353)
Weiß jemand, wie man die die neuen Daten herausfinden kann?

Ursprüngliche Daten: Germany, Deaths and Burials, 1582-1958. Salt Lake City, Utah: FamilySearch, 2013.

Ich vermute, daß die Daten bei FamilySearch schon länger verfügbar waren ... ansonsten ist mir diese ganze Kategorie "Germany, Deaths and Burials, 1582-1958" höchst rätselhaft. Irgendwie erkenne ich da kein Muster, woher die Daten stammen ... aus Kirchenbüchern, aber aus welchen? Welche Orte und welche Jahrgänge sind da enthalten? Gleiches gilt für Geburten und Heiraten.

Ralf-I-vonderMark 09.03.2016 10:28

Hallo Hampusch, hallo zusammen,

zwar weiß ich nicht, wie sich bei Ancestry die neuen Daten herausfinden lassen. Aber die Frage hat durchaus eine generelle Bedeutung.

Denn diese Daten basieren auf den Aufzeichnungen von Family.Search. aus dem Jahr 2013.
Erstaunlicherweise sind die jeweils angegebenen Datenmengen abweichend.

Zum Vergleich: (letzte Akualisierung in Klammern)
Deutschland, Geburten und Taufen 1558 – 1898:
Ancestry: (21.01.2014); 110.134.325 Aufzeichnungen
Family.Search: (18.09.2015); 37.703.403 records

Deutschland, Heiraten 1558 – 1929:
Ancestry: (21.01.2014); 28.595.432 Aufzeichnungen
Family.Search: (18.09.2015); 8.521.369 records

Deutschland, Tote und Beerdigungen 1582 – 1958:
Ancestry: (08.03.2016); 7.165.394 Aufzeichnungen
Family.Search: (18.09.2015); 3.507.288 records

Die Abweichung kann nicht nur auf einem unterschiedlichen Zählverständnis und Darstellungssystem beruhen. Erklären kann ich die deutlich größere Anzahl der Aufzeichungen bei Ancestry aber leider nicht.:? Vielleicht kann uns ein interner Kenner die Hintergründe verraten.:roll::wink:

Viele Grüße
Ralf

Acanthurus 17.03.2016 20:30

"Ancestry.de, der Experte für Online-Familienforschung, stellt mit den Urkunden des Standesamt I in Berlin eine bedeutende Sammlung historischer Dokumente online (...)"

via: http://www.dergenealoge.de/ancestry-...eues-leben-ein

(Das PR-Gerede nimmt wie immer 90 % des Inhaltes ein.)

A.

StefOsi 19.03.2016 17:36

Ist das neu?

All Baden, Germany, Lutheran Baptisms, Marriages, and Burials, 1502-1985

Source Information
Ancestry.com. Baden, Germany, Lutheran Baptisms, Marriages, and Burials, 1502-1985 [database on-line]. Provo, UT, USA: Ancestry.com Operations, Inc., 2016.
Original data: Lutherische Kirchenbücher, 1502-1985.

Juergen 19.03.2016 18:07

Hallo StfOsi,

Wird wohl neu sein.

--> http://search.ancestry.de/search/db.aspx?dbid=61060

Update bemerke gerade noch, einiges ist nur ein Register-Index, ohne Scan. ?

"Deutschland, Baden, ausgewählte Kirchenbuchduplikate, 1810-1869
Index zu den Kirchenbuchduplikaten von Baden. Der Index ist zum Teil mit den Digitalaufnahmen der Kirchenbuchduplikate auf der Webseite des Landesarchivs Baden-Württemberg verlinkt. Diese Sammlung wird fortlaufend ergänzt, sobald neue Datensätze vorhanden sind. Die Originale sind im Staatsarchiv Freiburg, Deutschland."

Na ja....

Informationen zur Sammlung

Diese Sammlung enthält Kirchenbücher von zahlreichen Gemeinden der evangelischen Landeskirche Baden, die heute im Bundesland Baden-Württemberg liegen. Nicht enthalten sind die ehemals württembergischen Gemeinden. Es sind jedoch einige Gemeinden aus dem im Norden angrenzenden Hessen wie Wiesbaden und Umgebung enthalten.

Das wird den Herrn Müller-Baur wohl ärgern. ;)

Gruß Juergem

Andres 23.03.2016 17:11

Die Hamburger Geburt-, Heirat- und Sterberegister sind heute (23.3) in Ancestry aktualisiert worden. Ich vermute dass es sich um neue Indexierungen, und nicht neue Dokumente handelt.

Trotzdem, sehr schön, habe zwei neue Unterlagen gefunden.

Schöne Grüße,
Andrés

Hampusch 23.03.2016 23:00

Zitat:

Zitat von Andres (Beitrag 912877)
...Ich vermute dass es sich um neue Indexierungen, und nicht neue Dokumente handelt...

So scheint es zu sein!
Aber es sind immer noch nicht die Indexierungen aller Standesämter vertreten.
Wird ja deswegen als "ausgewählte ...register" bezeichnet.
Meine bekannten Personen findet man immer noch nicht über den Index.
Trotzdem gut zu wissen, dass am Index gearbeitet wird!

VG Dirk

Hampusch 25.03.2016 17:23

Hallo zusammen,

heute aktualisiert worden:
Regen, Deutschland, Heiratsregister 1876-1934
Regen, Deutschland, Sterberegister 1876-1983
Regen, Deutschland, Geburtsregister 1876-1904

gestern NEU:
Oldenburg, Deutschland, Geburtsregister 1876-1900
Oldenburg, Deutschland, Heiratsregister 1876-1920
Oldenburg, Deutschland, Sterberegister 1876-1950

VG Dirk

DerChemser 28.03.2016 15:25

Mannheim, Deutschland, Sterberegister 1870-1950 auch AKTUALISIERT

alter Schwede 31.03.2016 15:51

Neu hinzugefügt!
 
Tach auch!
Habe gerade gesehen, das ist neu bei ancestry:
Mainz, Deutschland, Geburtsregister 1872-1900

Acanthurus 31.03.2016 18:55

Hallo, ist seit Februar 2015 verfügbar, wurde nur aktualisiert.

Grüße, A.

Silke Schieske 22.04.2016 19:52

Hallo,

U.a. sind neu Saalfeld/Thüringen, Ludwigslust Zivilregister momentan nur mit Ludwigslust, Leussow und Laasch. Zudem ist zu Dresden was dazu gekommen und USA-deutsche Einwanderer.

LG Silke

Mariolla 29.04.2016 10:36

Neues von Ancestry
 
Guten Tag in die Runde,
ab heute sind unter Ancestry - östliche preußische Provinzen
die Standesamtsregister der Orte D - G einsehbar.
Viel Spaß beim Stöbern :).
http://search.ancestry.de/search/db.aspx?dbid=60749


Viele Grüße Mariolla

DerChemser 29.04.2016 12:02

Zusätzlich noch:

Neu bei ancestry.com, sicher bald auch bei ancestry.de:

Militärlisten Bremen 1712-1914 mit Inhalt:

Ersatzkommission, 1874-1914. Staatsarchiv Bremen, Bremen, Deutschland.

Stammlisten, 1819-1831. Staatsarchiv Bremen, Bremen, Deutschland.

Militärstammrollen, 1712-1811,1814. Staatsarchiv Bremen, Bremen, Deutschland.

Militärstammrollen, 1813-1871. Staatsarchiv Bremen, Bremen, Deutschland.


Viele Grüße
Tom

StefOsi 29.04.2016 12:40

Wow, sogar Breslau ist mit den Standesämtern vertreten. YEAH

maikel88 29.04.2016 15:27

Etwas versteckt sind auch die Kirchenbücher Hessens neu!

(Einfach auf die Kirchenbücher Ostholsteins gehen, dann auf die "German lutheran collections" und zack - da isses!)

Hampusch 29.04.2016 16:29

Hallo Mariolla,

danke für die Hinweise!
Warum ein neues Thema, hier wäre es sehr passend gewesen:
http://forum.ahnenforschung.net/showthread.php?t=129787
(Anmerkung Admin: Themen sind zusammengeführt)
VG Dirk

PS: *östliche preußische Provinzen
die Standesamtsregister der Orte C - G sind jetzt neu einsehbar. A und B sind ja schon seit Mitte Januar 2016 online.

osoblanco 30.04.2016 21:57

Hamburg wurde auch nochmal aktualisiert!

goli 01.05.2016 07:57

Zitat:

Zitat von Mariolla (Beitrag 921733)
Guten Tag in die Runde,
ab heute sind unter Ancestry - östliche preußische Provinzen
die Standesamtsregister der Orte D - G einsehbar.
Viel Spaß beim Stöbern :).
http://search.ancestry.de/search/db.aspx?dbid=60749


Viele Grüße Mariolla

Kann ich den irgendwo nachlesen, oder erfahren, welche Orte zukünftig, also vom Buchstaben H bis Z noch folgen werden?

Gruß Marcus

StefOsi 01.05.2016 11:03

Zitat:

Zitat von goli (Beitrag 922061)
Kann ich den irgendwo nachlesen, oder erfahren, welche Orte zukünftig, also vom Buchstaben H bis Z noch folgen werden?

Es gibt dazu wohl leider nur ein Buch:

"Standesregister und Personenstandsbücher der Ostgebiete im Standesamt I in Berlin" (1992)

Warum man es seit Jahren nicht geschafft hat, ein ordentliches digitales Findbuch bereitzustellen, bleibt wohl für immer ein Geheimnis dt. Bürokratie.


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