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-   -   Hörtipp: "Gestern ist jetzt" Podcast-Serie für Familiengeschichte im Nationalsozialismus (https://forum.ahnenforschung.net/showthread.php?t=196749)

Claire 21.11.2020 19:41

Hörtipp: "Gestern ist jetzt" Podcast-Serie für Familiengeschichte im Nationalsozialismus
 
Hallo,

ich habe mich die halbe Nacht durch die ersten fünf Podcast-Folgen gelauscht und konnte einfach nicht auf"hören"! Die Serie ist sehr, sehr gut gemacht und auch wenn man sich schon lange mit Familiengeschichte beschäftigt, kann ich mir doch vorstellen, dass es von Interesse sein könnte:

https://gesternistjetzt.podigee.io/

Seit 75 Jahren ist der Nationalsozialismus Geschichte - und doch wirkt er bis heute weiter - im eigenen Leben, in den Familien. Der Podcast "gestern ist jetzt" erzählt von der Suche nach Antworten darauf, wie sich unsere eigenen Großväter im Nationalsozialismus verhalten haben. Und soll auch Dich bei Deiner Suche weiterbringen - dank der Unterstützung vieler Historiker, Sozialwissenschaftlerinnen, Psychologinnen und Archivare - aber und anderer recherchierender Enkel*innen, die schon viel weiter sind als wir. Wir, das sind Melanie Longerich und Brigitte Baetz - zwei Journalistinnen aus Köln.

kkhno 21.11.2020 19:59

Hallo Claire,
vielen Dank für den Hör-Tipp. Das und ähnliches, ist mehr als nötig.

Svenja 21.11.2020 23:55

Hallo Claire

Vielen Dank für diesen interessanten Hinweis. Ich habe mir auch gleich alle 5 Folgen angehört und werde es sicher auch weiterhin verfolgen. Umso mehr als teilweise bereits angedeutet wurde über welche Themen später noch gesprochen werden wird.

Ich beschäftige mich bereits seit 25 Jahren immer wieder intensiv mit diversen Themen aus der Zeit von 1933-1945. Insbesondere mit den verschiedenen Aspekten der Judenverfolgung, aber auch mit anderen Verfolgten-Gruppen inkl. Euthanasieopfern sowie mit Widerstands-Bewegungen in diversen Ländern Europas. Zuletzt habe ich zwei interessante Bücher gelesen über Schweizer in den KZs sowie über Schweizer in der Résistance. Seit ich hier und in anderen Foren tätig bin, helfe ich bei der Klärung von Schicksalen im 2. Weltkrieg mit, sowohl von Soldaten als auch von Verfolgten.

Meine eigenen Vorfahren bzw. deren Verwandte waren damals auf verschiedenen Seiten aktiv. Die meisten meiner Schweizer Vorfahren waren im Aktivdienst der Schweizer Armee, aber ein Verwandter war bei der Waffen-SS und der Wehrmacht. Meine bayerischen Vorfahren bzw. Verwandten waren in der Wehrmacht, darunter einer bei der Luftwaffe und einer in Stalingrad. Mindestens eine bayerische Verwandte diente wohl als Rotkreuz-Schwester. Die Nachfahren der Auswanderer hingegen dienten auf Seiten der USA im Krieg oder danach in Deutschland. Damit noch nicht genug, es gab auch zwei Frauen in meiner Verwandtschaft, die mit jüdischen Männern verheiratet waren (aber wohl erst nach dem Kriegsende).

Da sieht man mal was so alles zum Vorschein kommen kann, wenn man mal beginnt in dieser Zeit zu forschen.

Gruss
Svenja

DaMaFe 22.11.2020 10:38

Klingt sehr interessant, werde mir den Podcast nächste Woche anhören, wenn ich mehr Zeit habe. Den Podcast gibt's übrigens auch auf Spotify: https://open.spotify.com/show/0rOz3J...RkqwzP-JAZgofA

Svenja 22.11.2020 13:11

Hallo

Gerade habe ich nochmal reingehört und da ist mir in Folge 3 Coburg ein Fehler aufgefallen:

Wenn es um vermisste oder kriegsgefangene deutsche Soldaten geht, ist der DRK Suchdienst zuständig nicht die Arolsen Archives. Wobei der DRK Suchdienst vor allem Dokumente aus russischer Gefangenschaft hat, zu Gefangenschaft bei den Westalliierten wird man eher beim IKRK in Genf fündig. Bei den Arolsen Archives findet man Dokumente zu KZ-Häftlingen und Zwangsarbeitern sowie zu Displaced Persons.

Gruss
Svenja


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