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Marlies 14.10.2006 14:44

Die kleinen und großen Erfolge in der Ahnenforschung
 
Hallo,

wir alle sind ja so manches Mal " himmelhochjauchzend" oder "zu Tode betrübt", je nach Erfolg oder Mißerfolg unserer Forschung.

Um aber allen "zu Tode betrübten" wieder Mut zu machen, könnten wir hier über die kleinen und großen Erfolge berichten, die uns im Laufe der Zeit begegnet sind.

Da wäre z.B. bei mir die Zeitungsanzeige: Verwandte gesucht, die mir Erfolg brachte, oder auch der Zufall, das ein Geschäfstpartner, der von meinem Hobby nichts wußte, mit mir über 5 Ecken verwandt ist.

Habt Ihr auch solche kleinen Erfolge, auf die man ja manchmal recht lange warten muß?

Viele Grüsse
Marlies

silberfischchen 14.10.2006 15:37

tjaaa...ich hab da einen Zweig Richtung Ostpreussen. Die Vorfahren so weit geklärt dank ganz lieber Hilfe ...aber die Geschwister meiner Urgroßmutter, alle Hohmann mit Namen...boah, wie verworren, wer ist mit hier her gekommen, wer blieb wo in Ostpreussen und hatte ich sie überhaupt alle? Und was war aus Uromas Bruder Anton geworden? Warum blieb der für mich ein Buch mit sieben Siegeln?...er war der Älteste...1876 geboren und war doch angeblich mit hierher gekommen...

Meiner Mutter fiel ein...*Mensch unsere ehemalige Postbotin - die hat mich vor Jahren mal angesprochen, wir wären verwandt über die Familie Hohmann..aber die ist jetzt im Ruhestand. Sie hat mir kurz davor noch erzählt, sie hat sich da hinten an der Schule ne Eigentumswohnung gekauft*

Da die gute Frau aber nicht im Telefonbuch stand, machte sich meine Mutter auf die Füße und suchte alle Klingelschilder *da hinten an der Schule* ab. Das ist nicht ganz einfach, das ist eine alte Bergarbeitersiedlung - Block an Block.

Sie wurde fündig und drückte kurzentschlossen auf die Klingel...als sie ihr Anliegen vorgebracht hatte, meinte Susanne (ehemalige Postbotin, heute per Du *g*): da fragt doch am Besten mal meine Mutter, sie ist doch Antons Tochter...

ähm...rein rechnerisch kamen wir ins Stolpern...Antons Tochter sollte noch leben? Susanne war *nur* die Enkelin?

Alles klärte sich auf, als wir kurze Zeit später die 86jährige Ruth besuchten. es gab zwei Antons. Der erste Anton, den ich hatte (1876) war vermutlich als Kind gestorben und wie in Ostpreussen (und auch woanders) gang und gäbe hatte ein späteres Kind den man (1893) ebenfalls Anton nannte.

Mit Ruth haben wir eine ganz liebe Frau kennengelernt und wir und sie freuen uns schon immer auf den nächsten Besuch ..mal ganz abgesehen davon, dass diese Frau ein lebendes Familienbuch ist und erzählen kann aus alter Zeit ohne Ende :-)

Gruß

Nathalie

Hintiberi 14.10.2006 16:00

Vor einigen Jahren besuchte ich die 70jährige Enkelin der Cousine meiner Oma. Von ihr bekam ich eine Auflistung ihrer Onkel und Tanten, also der Cousins und Cousinen meiner Oma.
Einige Zeit später war ich mal wieder zu Besuch bei einer guten Freundin, Ursula (die allerdings vor ein paar Jahren gestorben ist); ich erzählte beiläufig von meinen Nachforschungen und erwähnte einige Namen, die mir noch einfielen, woraufhin Ursulas Mutter, die gerade zu Besuch war, meinte: "Wie? Korbmacher? Die kenn ich doch! Das war ein Cousin von meinem Vater, ich bin eine geborene Korbmacher!"

Nach einiger Entwirrungsarbeit war klar: Ursula war die Enkelin des Cousins des Ehemannes der Tochter der Cousine meiner Oma... *gg*

Die Welt ist ein Dorf! :)

Lieben Gruß
-Jens

Baltha 21.10.2006 13:20

Lob
 
Ich möchte hier einmal das Forum recht gut Loben.

Habe nach meinem ersten Eintrag hier schon Verwandte gefunden, das Forum muss sich einer großen beliebtheit erfreuen.

Ein großes Lob an die Admins und Moderatoren an dieser Stelle. :D

Viel erfolg euch noch und auch noch viele andere die euch Loben.

gudrun 21.10.2006 17:21

RE: Lob
 
Hallo liebe Forumsleser,

hier möchte ich mich anschließen.
Habe durch das Forum wieder etliche Generationen weiter zurück bekommen.
Das freut einen ja besonders, wenn man Erfolge sieht.
Und man hilft auch gerne selbst, wenn man kann.

Viele Grüße
Gudrun

Lars Heidrich 21.10.2006 20:53

Hallo Fories,

dank dem Forum und dem Internet konnte ich wiedermal eine komplette Seitenlinie mit etwa 10 Generationen, und da mit mehr oder weniger Daten, auffinden. Damit hat sich meine Datenbank um etwa 350 auf knapp 4900 Personen erweitert. Somit habe ich außer in den USA, Australien und Deutschland, auch noch lebende Verwandte in den Niederlande, Dänemark, Schweden und Neuseeland, also ziemlich weit gestreut.

Stef 21.10.2006 23:03

Gut und schlecht ist manchmal so nah beieinander.

Gemeinerweise wurde mir mitgeteilt, dass mein Vater zwei Halbgeschwister und noch eine vollbürtige Schwester hat. Wir waren immer in der Annahme, er sei Einzelkind gewesen. Ich wüsste zu gerne, ob ich in dieser Linie noch lebende Verwandte habe. Leider kann mir niemand weiterhelfen und das Amt stellt sich bei der Seitenlinie leider quer. :cry:

Warum ist das mal so mal so, denn sehr oft bekomme ich auch die Seitenlinie dazu? Gerade hier macht mich das so traurig, weil ich bestimmt noch lebende Verwandte habe, von denen ich nie etwas wusste.

Gruß
Steffi

gudrun 22.10.2006 00:26

Hallo Stef,

vielleicht kennt sogar in diesem Forum jemand die gesuchten Personen, aber dazu müßte natürlich der Name genannt werden und die Gegend in der Dein Vater geboren wurde und gelebt hat.
Auch den Namen der Großeltern wäre von Vorteil und alles was Du über Deine Großeltern weißt.
Hast Du von Deinen Großeltern die Sterbeurkunde und hast Du in den entsprechenden Zeitungen schon nach der Todesanzeige gesehen?.
In der Todesanzeige werden oft die Verwandten genannt.

Vielleicht siehst Du auch mal im

www.telefonbuch.de

nach denm gesuchten Namen.

Viel Glück
wünscht
Gudrun

menestrel 23.10.2006 21:42

RE: Die kleinen und großen Erfolge in der Ahnenforschung
 
Moin,
ich bin eigentlich recht spät zu Familienforschung gestossen. Wie? Hatte früher beruflich viel mit den Rathäusern und Meldeämtern zu tun und fand eines Tages eine Karteikarte mit dem Familiennamen. Das Interesse war erwacht. Ich durfte mir das Nötigste notieren. Jahre später hatte ich einen "toten Punkt". Zwar hatte mein Vater so eine Art Ahnenpass angelegt, das ging aber nur bis 4 Generationen zurück. Keiner meiner vielen Onkels, Tanten oder Cousinen/Cousins wußte mehr. Jahre später, als ich mehr Zeit für dieses Hobby hatte, kramte ich alles wieder zusammen, ordnete etc. Ein Tipp von einem anderen Genealogen entsprechend ging ich der Schreibweise des FN nach, suchte auch im Telefonbuch etc. Da fand ich eine Person, der sich im Namen nur mit "ö" anstatt "ü" schrieb und in Kiel lebte. Ich rief an und fragte, ob dessen Vorfahren vielleicht aus dem Kreis Plön kämen. Nee, sie alle waren nördlich in Angeln usw., er hätte einige Aufzeichnungen darüber, die er mir gerne zeigen würde. Ich hin, durfte alles kopieren und stellte fest, der Gute hatte vieles im KB Kappeln ausgelassen. Ich also irgendwann selbst dahin und alles nochmals genau durchgeforstet. Und siehe da: Mein mir bisher bekannter Vorfahre war an drei Taufen anderer Familien gleichen Namens in Angeln Taufpate! Über die Verbindung des KB Kappeln zum KB Eckernförde fand ich dann eine Heirat, wo drin stand, dass er genau dort geboren wurde, wo ich (durch Zufall?) seit 1974 selbst lebe. Anfangs im Dorf als "Zugereister" etwas abschätzig betrachtet, bin ich heute bei meinen Freunden und Bekannten hier gleichbedeutend als Alteingesessener. Wie sich das ändern kann!
Das Ergebnis: Ich hatte plötzlich über 1.900 Personen mehr in meiner (damals noch) Hand-Datei, sodass in einzelnen Ästen schon 14 Generationen nachweisbar wurden. Der Kieler Rentner war also ein direkter Nachkomme aus einer Seitenlinie meiner Vorfahren und hatte Verwandte insbesondere im Berliner Raum. Was es so alles gibt?
Gruß
bongolit

pieb 24.10.2006 19:02

Hallo,

wo mache ich mich den am besten breit wenn ich etwas ahneforschung machen möchte. habe schon einige daten gefunden und brauche jetzt etwas hilfe. ich suche im raum haltingen, stralsund, tönningen und tannowitz.

Danke für eure hilfe


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