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Andre_J 12.04.2021 20:50

Wo publiziert ihr eure Forschungsergebnisse?
 
Hallo zusammen,

mich würde interessieren, wem ihr eure Daten zur Sicherung und Veröffentlichung anvertraut. Mehrfachnennungen sind möglich, und natürlich darf man auch nach wie vor klassisch auf Papier publizieren. Oder garnicht:roll:

Wer "andere" Ablageorte nutzt, darf sie gerne als Antwort zu diesem Thema empfehlen.

Gruß,
Andre_J

Pavlvs4 13.04.2021 14:08

Hauptsächlich habe ich alle meine Ergebnisse bisher für mich persönlich gesichert. Natürlich mit Sicherungskopien auf drei verschiedenen Datenträgern. Einiges hab ich auch auf Papier. Ich beabsichtige die gesammelten Daten spätestens nächstes Jahr in einem Buch zur familieninternen Verbreitung drucken zu lassen. Auf Ancestry ab ich bisher nur einen einfachen Stammbaum erstellt, wo ich allerdings nur die Lebensdaten (geb. & gest.) der Personen eingebe.

Ursula 13.04.2021 19:40

Ich publiziere nirgends, nur bei mir daheim. :wink:

Habe alle Daten auf 3 verschiedenen Festplatten gespeichert und alles auch noch auf Papier ausgedruckt.

Allerdings habe ich ein kleines Buch über meine mütterlichen Vorfahren geschrieben und an 2 interessierte Cousins weitergereicht. Das Buch über meine Eltern haben nur meine Schwester und ich.

Wirklich veröffentlichen tu ich nichts.

LG
Uschi

Ilsabein 13.04.2021 21:13

Ich profitiere von Mitforschern, deswegen gebe ich auch gerne meine Ergebnisse weiter. Hier zum Beispiel meine Listen für Gebiete (im Moment erst Hunsrück - ich tippe noch). Gedbas wird dazu kommen, vielleicht Ancestry. Bei FS glaube ich nur, was ich selbst gesehen habe. und mir wird da zu viel rumgepfuscht. Ich drucke natürlich aus und speichere alles auf einer externen Festplatte.

Zur Zeit gebe ich noch alle "alten" Daten usw. bei Family Tree Maker ein. Unter anderem habe ich das Programm, weil man dort eine Buchsoftware zusätzlich bestellen kann. Das dauert bei mir aber noch.
Gruß
Eva

Garfield 13.04.2021 21:31

Bisher habe ich einzelne Dinge wie Stammbäume und CDs / USB-Sticks mit gescannten Fotos und Dokumenten in der Verwandtschaft verteilt, das wars da aber auch schon. Die Stammbäume waren aber immer nur Auszüge von einzelnen Familien, vorhanden wären noch sehr viel mehr Daten.

Ich fand Gedbas interessant, aber weil meine Ahnen primär aus der Schweiz und aus Italien stammen, habe ich mich dann für WikiTree entschieden. Zwar ist das Eintragen dort wirklich mühsehlig und wird noch ewig dauern, aber ich sehe da primär den Vorteil, dass man dabei auch nochmal bei seinen eigenen Daten genau hin schaut und allenfalls noch grad weitere Vorfahren oder Quellen ergänzt, wenn man eh schon dran ist. Dafür hatte ich bisher das Gefühl, dass dort Quellen und korrekte Daten wirklich wichtig sind und man sich gegenseitig hilft. In nur zwei Jahren habe ich dort gleich 3 entfernte Verwandte gefunden, die alle gerne ihre Daten mit mir geteilt haben (und ich mit ihnen natürlich auch). Zwei weitere sehr entfernte Verbindungen habe ich ebenfalls gefunden und eine steht noch aus (sehr seltener Familienname).

tvogel17 14.04.2021 16:21

Auf Bezahlseiten veröffentliche ich nichts. Warum sollen andere finanziell von meinen Recherchen profitieren?
Aber ich bin schon gefühlte (oder echte?) 20 Jahre bei GEDBAS und wurde dort und über meine eigene Homepage schon häufig gefunden - mit vielen fruchtbaren daraus resultierenden Kontakten.

Grüßle
Thomas

Andre_J 14.04.2021 20:42

Zitat:

Zitat von tvogel17 (Beitrag 1360680)
Auf Bezahlseiten veröffentliche ich nichts. Warum sollen andere finanziell von meinen Recherchen profitieren?

Zumal die ja allesamt mit "Ahnenforschung kostenlos" werben. Wäre eigentlich ein Fall für Abmahnanwälte...

Ich habe meine Daten auf drei kostenlosen Plattformen verteilt, da jede einen anderen Nutzerkreis hat. Und wenn mal ein Rechenzentrum abraucht, laufen die anderen ja noch weiter.

Gruß,
Andre_J

Bachstelze1160 14.04.2021 23:00

Bonsoir Andre,


anfangs wollte ich meine Zweige in einem offline Stammbaum USM vom Fernkurs (mitgeliefert) aber das scheiterte als ich was ändern wollte.

Ich habe mir dann die kleinsten Karteikärtchen geholt verschiedene Farben, dort
oben ein Elternteil, und in der Ecke den Buchstaben Monogramm
Lebensdaten,
V: ^^^^ K Kinderanzahl
M: ^^^^ K
oo Hochzeitsdaten Kinderzahl
Ehepartner

das Kind das meine Linie weiter leben läßt
Lebensdaten
---------------------------------------------------------------

Von jedem Paar gibt es dann ein Paar Kärtchen, weil ich beide Ehepartener mal oben mal mittig eintrage, so entstanden ein Teil eines Trees, einmal haben wir an Weihnachten, meine Mama, Tante und meine Nichte, Neffe damit auch Memorie gespielt am Kind unten immer dasselbe, erkennt man das Kartenpaar dann.

Auf der andern Seite habe ich noch berufliches. Oder der 2. Partner wenn einer 2x geheiratet hat, weil sein Ehepartner früh starb.

Bei Familien mit vielen Kindern mache ich noch eine Din A 5 Karte da trage ich dann das Ehepaar und alle Kinder Geschwister ein.

Dann habe ich Geschwistern auch angelegt wie oben aber eine andere Farbe gegeben und jeder Zweig hat eine andere Kartenfarbe. Die ersten Großeltern haben also 2 Farben.
Dann hab ich viele Möglichkeiten das auszulegen und ein Foto zu machen eng zusammenschieben oder breit auslegen.

Grüßle Bachstelze

Friedrich 14.04.2021 23:44

Moin zusammen,


bei mir sind es zwei Wege: Zum einen habe ich dem einen oder anderen Verwandten eine Ahnenliste erstellt, zum anderen arbeite ich an der Geschichte meiner namensgebenden Verwandtschaft, die in nicht allzu ferner Zukunft an diverse Verwandte gehen soll.


Seit einigen Jahren bin ich auch dabei, einzelne interessante Fälle aus meiner Ahnenliste mit allen Infos dazu in zwei Periodika zu veröffentlichen. Das betrifft immer nur einen bestimmten Zweig, eine Familie oder schwerpunktmäßig sogar nur ein Ehepaar.


Eine besondere Angelegenheit konnte ich einmal publizieren über einen Vorfahren, der versucht hat, den damaligen Landesherren in Sachen Pachtzahlung zu besch...n. Der Fall ging leider nicht auf, weil seine Frau zu geschwätzig gewesen war. Alles aktenkundig, und zusammen mit einem (fiktiven, aber historisch sehr wahrscheinlichen) Ehekrach als kleines Theaterstück veröffentlicht.



Friedrich

Ursula 15.04.2021 23:02

Zitat:

Zitat von Friedrich (Beitrag 1360854)
Eine besondere Angelegenheit konnte ich einmal publizieren über einen Vorfahren, der versucht hat, den damaligen Landesherren in Sachen Pachtzahlung zu besch...n. Der Fall ging leider nicht auf, weil seine Frau zu geschwätzig gewesen war. Alles aktenkundig, und zusammen mit einem (fiktiven, aber historisch sehr wahrscheinlichen) Ehekrach als kleines Theaterstück veröffentlicht.



Friedrich

Das find ich ja super. Familiengeschichte als Theaterstück. Klasse.

LG
Uschi


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