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Alt 07.06.2021, 23:01
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Schischka Schischka ist offline
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Mal aus dem Bauch heraus geantwortet: Judentaufen werden (oft? aber ich habe es schon gesehen) in den Kirchenbüchern besonders hervorgehoben. Bei solch einer Vermutung würde ich den jüngsten Vorfahren an seinen Lebensorten recherchieren, also den Jacob (sofern Wohnorte bekannt und Kirchenbücher vorhanden). Andererseits ist ja auch der Isaak bereits christlich begraben worden, also vielleicht sein ganzes Leben ausforschen - wenn´s geht. Sollte der Abraham ein Konvertit gewesen sein, dann wäre mir nicht plausibel, wieso die Familie eine jüdische Tradition der Namensgebung aufrecht erhalten sollte.
Also ich komme bei diesem autogenen Brainstorming ;-) zu dem Schluß: Konvertierung unwahrscheinlich, irgendwie eher eine alttestamentarisch ausgerichtete Glaubenswelt. Für letzteres spräche auch die öffentliche Anstellung vom ältesten bekannten Ahn an. Oder gibt es Gegenbeispiele, daß die evangelischen Sachsen (hier Nebenlinie Gotha) Juden in den Staatsdienst genommen hätten?

Geändert von Schischka (07.06.2021 um 23:04 Uhr)
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