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  #1  
Alt 10.11.2009, 14:15
Benutzerbild von Bernhardino
Bernhardino Bernhardino ist offline männlich
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Registriert seit: 04.02.2009
Ort: Lachendorf
Beiträge: 24
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Hallo, Mitforscher!
Das Schreiben gehört wahrscheinlich nicht hierher aber ich kann das Verhalten auf eine nette und gut begründete Anfrage so nicht hinnehmen!

Ich suche seit ewiger Zeit in Bremen Nachkommen von Otto Herzog ( 19.11.1871 - 17.10.1934 ) Er war verheiratet mit Marie Herzog.

Vom Staatsarchiv Bremen erhielt ich eine Copie der Einwohnermeldekartei und der Todesanzeige von o.a. mit dem Hinweis:
die Geburt von Kindern aus dieser Ehe können sie beim Standesamt Bremen-Mitte nachfragen.
Am 28.06.2009 habe ich beim Standesamt per Fax nach den Daten über die Kinder angefragt.
Nach 3 Monaten habe ich an mein Fax erinnert und erhielt von einer Bearbeiterin am Telefon eine Standpauke.
Sie hätte kein Fax erhalten und außerdem würde ich keine Ausküfte erhalten. ( Jetzt frage ich mich, wie diese Dame mir die Auskünfte verweigern will, wenn sie mein Fax garnicht erhalten hat )
Den Tonfall wollte ich mir auf keinen Fall gefallen lassen und schickte eine Beschwerde mit sämtlichen Unterlagen ( einschließlich Sendeprotokoll vom 28.06.2009 ) an den Leiter des Standesamtes.
Zwei Tage später meldete sich dieser telefonisch bei mir und behauptete auch, das Fax nicht erhalten zu haben, obwohl ihmder Sendebericht vorlag. Ferner würde ich auch keine Auskünfte erhalten, da es ja nicht die gerade Linie " Schmidt " betreffen würde!

Otto Herzog war ein Bruder der Schwiegermutter meines Vaters Paul Schmidt

Ich finde das Verhalten dieser Behörde unverschämtMit freundlichen Grüßen, Bernhardino
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  #2  
Alt 10.11.2009, 19:51
Benutzerbild von Franz Malangeri
Franz Malangeri Franz Malangeri ist offline
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Registriert seit: 05.11.2006
Beiträge: 160
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Hallo Bernhardino,
sicherlich ist es nicht gerade die 'feine Art', wenn Mitarbeiter von Behörden so mit den Bürgern und ihren Anliegen umgeht. Allerdings hat der Leiter der Behörde in sofern Recht, das es in Deinem konkreten Fall keine Auskunft geben wird. Urkunden oder Informationen daraus werden immer nur an die geraden Linien erteilt, also über Vater oder Mutter, deren Eltern oder Großeltern, aber noch nicht einmal über die eigenen Geschwister, Tanten oder Onkel. Da helfen nur Kontakte zu den direkten Nachkommen der gesuchten Person, da diese wiederum Zugriff auf die entsprechenden Daten bekommen würden.
__________________
herzliche Grüße, Franz
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  #3  
Alt 10.11.2009, 20:50
gudrun gudrun ist offline
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Registriert seit: 30.01.2006
Beiträge: 3.275
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Hallo Bernhardino,

es ist tatsächlich so, daß Du zu dieser Zeit noch keine Auskunft bekommst.
Geburtsurkunden bekommst Du mit dem Vermerk für Familienforschung 1899 zurück, Heiratsurkunden gibt es 1929 und zurück und Sterbeurkunden 1979 und zurück.
Also etwas Geduld ist angesagt. Oder, die noch nicht freien Urkunden bei der Verwandtschaft anfordern und in der Zeitung Geburtsanzeigen, Todesanzeigen usw.
suchen.
Den Ton der Beamten finde ich allerdings auch nicht so gut, man könnte schon einen netten Brief schreiben mit der Aufklärung, daß die gesuchten Daten noch dem Datenschutz unterliegen. Und die Beamten könnten auch bei der Wahrheit bleiben. Es ist schon deppert, wenn man behauptet nichts bekommen zu haben und dann doch weiß um was es gegangen ist.
Schon sehr merkwürdig.

Viele Grüße
Gudrun
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  #4  
Alt 11.11.2009, 09:43
Regine G.
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Hallo Bernhardino,

leider ist das beim Bremer Standesamt so. Das liegt auch nicht am Formtief einer/s einzelnen Beamtin/en. Das scheint dort so der Umgangston zu sein. Mein Mann hat direkte Vorfahren aus Bremen und wir haben da in den letzten Jahren unsere Erfahrungen gemacht. Von der Standpauke, wie von Dir oben beschrieben, hin zur Nichtbeachtung der von uns beantragten Kopien von Urkunden. Die uns zustehen, da es sich um direkte gradlinie Vorfahren handelt. Wenn ich denn mal ein Lebenszeichen von denen schriftlich per Mail bekam, hat man es dort nicht einmal für nötig gehalten die Nachricht mit einer Anrede zu versehen.
Dafür sind die Damen und Herren im Bremer Staatsarchiv sehr freundlich und hilfsbereit.

Da die Kinder deines Vorfahren wohl kurz nach 1900 geboren wurden, hättest du noch die Chance sie im Bremer Staatsarchiv über die Heirat zu finden. Die Heiratsurkunden liegen dort bis 1928 vor, da könnte zeitlich schon eine Vermählung stattgefunden haben.

Ich wünsche Dir viel Glück
Regine
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  #5  
Alt 03.04.2010, 11:02
lajobay lajobay ist offline
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Na Mahlzeit,das klingt ja bestens... Ich suche nach Leutchen einer Nebenlinie unserer aus Ostpreussen stammenden Sippe.Da gab es mind. ab ca. 1920 eine Familie unseres seltenen Namens in HB, nach 1945 kam eine weitere Familie gleichen Namens als Flüchtlinge aus Opr. hinzu. Zu der ersten Familie wäre ich bestrebt,Nachfahren zu finden und wäre da schon sehr auf ein nettes Standesamt angewiesen. Die vorgenannten Berichte klingen nun gar nicht so danach:-( Mir ist schon klar,dass man regulär standesamtl.Auskünfte nur zu Vorfahren 1.Grades kriegt.Ist ja in ganz D so geregelt.Jedoch hab ich auch schon Standesämter erleben dürfen,die das nicht so kleinkariert sehen und quasi unter der Hand (dann natürlich nicht formell) die gewünschten Auskünfte erteilen.Darauf muß ich dann in HB wohl nicht hoffen...! Grüße aus Oberbayern, Lars J.
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  #6  
Alt 13.04.2010, 16:06
lizzy
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Daumen runter Personenstandsbücher - Staatsarchiv Bremen

Hallo zusammen,

ich habe gerade mit einem Archivar vom Bremer Staatsarchiv telefoniert. Ich hatte für Donnerstag einen Tag in Bremen mit Besuch des Archivs geplant. Nun wollte ich abklären wie dort die Benutzung der Personenstandsregister gehandhabt wird. Wieviele Bücher ich zur Einsicht bestellen kann und in welcher Höhe die Gebühren für die Kopien sind.
Nichts dergleichen
Die Personenstandsbücher sind nicht einsehbar. Die haben noch nicht mit der Archivierung begonnen. Die Bücher vom Standesamt-Nord sind noch nicht einmal überstellt.
Er konnte mir auch keine Zeitangabe machen, wann die Bücher überhaupt für Benutzer des Archivs zugängig sind.
Das heißt wohl, alle halbe Jahr mal anrufen, nachfragen und hoffen.

Gruß
Lizzy
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  #7  
Alt 16.04.2010, 17:59
Benutzerbild von Genealoge
Genealoge Genealoge ist offline männlich
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Hallo Bernhardino, dein Vater Paul Schmidt ist nicht zufällig 1902 in Bernstein (Neumark) geboren?^^ Falls ja, bitte eine PN schicken.

MfG
__________________
Besucht doch mal meine Webseite: Ahnen aus Niedersachsen, Nordhessen, Westpreußen, Niederschlesien und Sachsen - www.genealogie-brandt.de
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  #8  
Alt 17.04.2010, 15:08
lajobay lajobay ist offline
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Ort: Altötting (Oberbay.)
Beiträge: 1.235
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@lizzy: demnach sind also die von dir erfragten Unterlagen noch bei der Stadt Bremen? Laut mir vorliegender Auskunft des Stadtarchivs Hannover (siehe mein thread in der Rubrik Niedersachsen) ist bei solchen Unterlagen,die eigentlich schon an die öfftl.Archive abgegeben sein müssten,aber noch in der Stadtverwaltung lagern,die Stadt (Standesamt,Meldeamt,Behördenarchiv) verpflichtet,Auskünfte nach den Archivregelungen zu erteilen! Das gilt freilich nur für Daten aus Akten,für die keine gesetzl.Schutzfrist mehr besteht. Da solltest Du beim "netten" Standesamt HB mal gezielt nachhaken.Was für Niedersachsen gilt,dürfte doch auch für die Freie und Hansestadt HB und überhaupt bundesweit gelten,zumindest was Archivgesetze angeht.Gruss, Lars
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  #9  
Alt 17.04.2010, 15:57
lizzy
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Beiträge: n/a
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Hallo Lars,

ich bräuchte für meine Suche die Geburten- Heirats- und Sterbebücher des Standesamtes Bremen-Mitte. Die befinden sich ja bereits im Archiv, sind aber noch nicht archiviert und somit nicht zugängig für Archivbesucher. Natürlich bekäme ich auf schriftliche Anfrage Auskunft aus den Büchern zu den geltenden Gebührensätzen. Siehe hier:

Für schriftliche Auskünfte werden Gebühren dann erhoben, wenn ausführlichere Recherchen in Archivbeständen notwendig sind. Die Berechnung erfolgt nach Zeitaufwand und Qualifikation des ausführenden Mitarbeiters.
Stundensätze (Angaben in EUR):
  • Mittlerer Dienst 46,00
  • Gehobener Dienst 54,00
  • Höherer Dienst 66,00
Der freundliche Angestellte vom Archiv hat mir das auch empfohlen. Da meine Suche aber etliche Vorfahren beinhaltet, wird das ein enorm teurer Spaß.
So werde ich wohl darauf warten endlich selber im Bremer Staatsarchiv suchen zu können.

Das das Standesamt Bremen-Nord die Bücher noch nicht überstellt hat, war nur eine Information nebenbei. Könnte ja für andere Forscher interessant sein. Die müssten sich dann tatsächlich wie bisher an das Standesamt wenden.


Gruß
Lizzy
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  #10  
Alt 17.04.2010, 16:01
lajobay lajobay ist offline
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Registriert seit: 11.11.2009
Ort: Altötting (Oberbay.)
Beiträge: 1.235
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okay,dann hab ich das missverstanden.Die Bestände sind also bereits im Archiv,dort aber noch nicht einsehbar.Naja,hoffentlich dauert das nicht unnötig lange... Lars
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