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  #1  
Alt 27.06.2021, 12:25
zimba123 zimba123 ist offline
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Registriert seit: 01.02.2011
Beiträge: 700
Standard Gefallener des 1. Weltkriegs | Eintrag im Standesamt erst 20 Jahre später

Hallo zusammen,


Fundstück: Dieser 1917 gefallene Soldat wurde erst 1937 im Sterberegister des Geburtsortes erfasst. Ich hätte nicht gedacht, dass der zeitliche Abstand so groß sein könnte.


Falls schonmal einer von Euch einen ähnlichen Fall hatte, würden mich die Gründe für die späte Meldung interessieren.



https://dfg-viewer.de/show?tx_dlf%5B...a3675ed021fb61
__________________
Viele Grüße
Simone
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  #2  
Alt 27.06.2021, 12:44
Benutzerbild von MelanieK
MelanieK MelanieK ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 19.06.2018
Ort: Ruhrgebiet
Beiträge: 130
Standard

Hallo,

da gibt es sicher verschieden Gründe.
Wiederverheiratung der Ehefrau, spätes "Loslassen/Akzeptieren", Erbschaftsangelegenheiten, Tod der Ehefrau, die die Erklärung nicht machen lassen wollte und das dann jemand anders getan hat etc.

Grüßle
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  #3  
Alt 27.06.2021, 13:52
Zetteltante Zetteltante ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 02.11.2009
Ort: Weilerswist
Beiträge: 431
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Mir sind schon einige solcher Fälle aufgefallen.
Da wurde sehr spät Meldung gemacht ( betreffend I. WK ).
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  #4  
Alt 28.06.2021, 09:00
Carolien Grahf Carolien Grahf ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 26.03.2021
Ort: Schweden.
Beiträge: 582
Standard

Weil die Hoffnung zuletzt stirbt. Viele sind bis heute nicht für tot erklärt, weil es das niemand veranlasst hat. Sie gelten immer noch als vermisst, obwohl sie vom Alter her gar nicht mehr am leben sein können.
Und oft ist auch der Angehörige längst tot.
Krieg und Kriegsfolgen sind Chaos. Da findet sich nur schwerlich preußische Ordnung.
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  #5  
Alt 28.06.2021, 09:18
Ingenieur Ingenieur ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 20.03.2012
Beiträge: 188
Standard

Hier ein bekanntes Einzelschicksal, der Schwestern Marie und Klara Walz:

"Vom Morgengrauen bis zum Einbruch der Dunkelheit klingt das Lied der Säge, ans Aufhören denken die Schwestern nicht: "Ohne Arbeit können wir nicht leben". Jahrzehntelang hatten sie auf die Rückkehr der beiden Brüder gehofft, die im Zweiten Weltkrieg in Russland als gefallen und vermisst gemeldet wurden. Nur diese Hoffnung gab den Schwestern Kraft. Ihre Mühle verlassen haben sie nur zu Wallfahrten, krank waren sie nie: "Wer zufrieden ist, der ist gesund"."
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