#1  
Alt 10.03.2020, 12:01
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lokarda lokarda ist offline
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Hallo liebe Mitforscher,

ist es möglich, diese Bauweise einer bestimmten Gegend zuzuordnen?
Ich habe im Netz noch nichts vergleichbares gefunden, was solche "Zacken"
an der Gebäude-Ecke hat.

Ich freue mich auf Eure Ideen,
Gruß, lokarda
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  #2  
Alt 10.03.2020, 13:53
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
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Hallo,
das Gebäude ist aus den 1930er Jahren. Also moderne Architektur.
Die Fensterscheibe ist mit dunkler Farbe zugeschmiert, wegen der Verdunkelungs-Anordnung zum Schutz vor Luftangriffen.

Da es moderne Architektur ist, kommt jeder Ort innerhalb des Deutschen Reiches in Frage.
__________________
Viele Grüße

Geändert von Anna Sara Weingart (10.03.2020 um 13:59 Uhr)
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  #3  
Alt 10.03.2020, 14:01
Xylander Xylander ist gerade online männlich
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Hallo,
eher norddeutsch bis nordostdeutsch, vielleicht auch in besetzten östlichen Gebieten? Ist aber nur mein Gefühl. Ziegelbauweise ist auch am Niederrhein und in den Niederlanden und Belgien verbreitet.

Viele Grüße
Xylander
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  #4  
Alt 10.03.2020, 14:08
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consanguineus consanguineus ist offline männlich
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Die Dachziegel scheinen mir Linkskremper zu sein, was auch dazu beitragen könnte, den Standort genauer zu lokalisieren.

Der Bau ist wohl kurz vor dem Dritten Reich entstanden. 20er Jahre würde ich meinen.
__________________
Suche:

Johann Heinrich CLEVE, Hofmeister auf der Domäne Bornhausen, * um 1775
Andreas HEINRICH: Bürger und Zimmermeister in Querfurt, * um 1770
Anton BLANKE, Halbspänner in Klein Rhüden, * um 1750
Johann Andreas MAASBERG, Bürger und Windmüllermeister in Peine, * um 1730
Daniel KRÜGER, Amtmann und Gutspächter in Bredenfelde,* um 1720
Dorothea v. NETTELHORST a. d. H. Kapsehden, * um 1600
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  #5  
Alt 10.03.2020, 18:52
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Tunnelratte Tunnelratte ist offline männlich
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Danzig Westpreussen könnte auch passen
__________________
wenn man den Nachbarshund zum angeln mitnimmt, ist wenigstens die Köterfrage geklärt
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  #6  
Alt 10.03.2020, 19:20
Benutzerbild von Posamentierer
Posamentierer Posamentierer ist offline männlich
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Hallo,

die Fenster öffnen sich nach außen - das spricht für den Norden.
__________________
Lieben Gruß
Posamentierer
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  #7  
Alt 11.03.2020, 07:54
Benutzerbild von lokarda
lokarda lokarda ist offline
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Danke Euch allen !

Es handelt sich hier um eine Serie von knapp 30 Fotos über einen "Veranstaltungstag".
Meine Urgroßmutter ist ab und an darauf zu sehen und über diese Urgroßeltern weiß ich, daß sie
zur Nazi-Zeit in Bleicherode / Thüringen wohnten. Dort bewirschafteten sie den Bürgerhof,es deutet jedoch
wenig darauf hin, daß es sich um diesen Ort handelt. Die Aufnahmen vom Veranstaltungssaal habe ich
mit den aktuellen verglichen, bin mir aber völlig unsicher. Auch von außen scheint es nicht zu passen.

Während des Krieges hielten sich meine Urgroßeltern in Polen auf, zuerst im Kreis Kalisch (Jarantow)
und anschließend in der Nähe von Zichenau (Sweiki), wo sie Gutshöfe bewirtschafteten. Auch davon
habe ich Bilder, da paßt aber erst recht nichts zu meinem gesuchten Gebäude.

Ich werde mal schauen, ob es noch eine bessere Aufnahme vom Dach gibt,
bis dahin nochmal ein dickes Dankeschön,
Gruß, lokarda

Hier noch eine Aufnahme des Gebäudes, zumindest der mittlere Teil ist besser zu erkennen.
Anbei noch ein Foto aus derselben Serie, mit Auto und Zug, eventuell könnte das zu weiteren Erkenntnissen führen.
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  #8  
Alt 11.03.2020, 09:53
Xylander Xylander ist gerade online männlich
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Es sieht aus wie ein öffentliches Gebäude, vielleicht eine Schule, ein Verwaltungsbau. Großer Ziegel-Zacken-Künstler war Bernhard Hoetger. Zwar sieht es mir nicht wie ein Werk von ihm aus, passt aber in die Epoche 20er-30er und in die Stilrichtung
https://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_Hoetger
https://de.wikipedia.org/wiki/Böttcherstraße_(Bremen)#

Viele Grüße
Xylander

Geändert von Xylander (11.03.2020 um 12:22 Uhr)
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  #9  
Alt 11.03.2020, 11:39
Lock Lock ist offline
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Hallo locarda

Nach dem Baustil den Ort einzugrenzen wird schwierig.
Vielleicht versuchst du es mit einem anderen Ansatz.
Auf dem letzten Bild ist eine erhebliche Anzahl von verletzten Soldaten zu sehen, die werden mit hoher Sicherheit nicht alle gleichzeitig Heimat/Genesungsurlaub gehabt haben.
Folglich muss sich in der Nähe entweder ein Lazarett oder eine andere militärische Einrichtung befunden Haben. Gleichzeitig hat der Ort einen Bahnhof/Bahnanschluss in unmittelbarer Nähe.
Für Bleicherode würde beides zutreffen zumal ein teil der V-Waffenproduktion dahin verlagert wurde und ca Anfang 1944 Wernher von Braun da wirkte.

v.G.Gerhard
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  #10  
Alt 12.03.2020, 07:31
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lokarda lokarda ist offline
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Danke an Xylander für den äußerst spannenden Einblick in die Welt der Architektur.
Bremen ist wirklich eine Reise wert!

Danke an Gerhard für den neuen Denkansatz. Da muß ich mal überlegen, wie ich
diesbezüglich noch was herausfinden kann.

Gruß, lokarda
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