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  #31  
Alt 11.04.2014, 00:52
Niene Niene ist offline
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In Bezug auf den Tod ?

Wenn einer von Beiden erst 1985 verstorben ist, müsste dies ja noch im aktuellen Standesamt hinterlegt sein, oder ?

Das Standesamt schrieb mir aber das es ohne Sterbedatum nicht möglich sei, den Eintrag zu ermitteln.
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  #32  
Alt 11.04.2014, 16:52
Brunoni Brunoni ist offline
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Hallo Niene,

der Tod kann auch bereits früher erfolgt sein.

Viele Grüße
Bruni
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  #33  
Alt 11.04.2014, 19:36
Niene Niene ist offline
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Hallo Bruni,

ohje. Irgendwie immer mehr Verwirrung. Da wird geschieden und 35 Jahre später soetwas ausgestellt.

Würde denn eine Auskunft aus dem aktuelle Melderegister von Berlin etwas bringen ?

Für den Fall das sie tatsächlich erst 1985 verstorben ist ?

MfG
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  #34  
Alt 13.04.2014, 18:20
Melanie_Berlin Melanie_Berlin ist offline
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Zitat:
Zitat von Niene Beitrag anzeigen
Irgendwie immer mehr Verwirrung. Da wird geschieden und 35 Jahre später soetwas ausgestellt.

Hallo,
Betrachte es von der Seite: Das Paar wurde 1950 geschieden, hatte wahrscheinlich danach eher wenig bis gar nichts miteinander zu tun und jeder lebte sein (neues) Leben. 1985 kommt es nun zu irgendeinem Vorfall (Nachlassregelung finde ich sehr nachvollziehbar!) und jemand muss die Eheurkunde dafür vorlegen. Nun steht aber auf der Eheurkunde nicht, dass die beiden geschieden wurden und der Standesbeamte vermerkt dies nun auf der Eheurkunde, damit ab 1985, falls jemand noch einmal die Eheurkunde anfordert, auch gleich der Bezug zur Scheidung hergestellt werden kann. Scheidungsurteile werden m.W. nicht so lange aufbewart, d.h. der Beweispflicht ist hier schwieriger nachzukommen.

Randvermerke sind mehr oder weniger häufig von den Standesbeamten hinzugefügt wurden. Wenn diese fehlen, kann das z.B. daran liegen, dass das Standesamt von dem im Randvermerk zu erwähnenden Vorfall einfach nichts wusste. In deinem Fall wusste man eben auf dem Standesamt vor 1985 nichts von der Scheidung.
__________________
Viele Grüße,
Melanie
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  #35  
Alt 13.04.2014, 20:34
Buchhalterin Buchhalterin ist offline weiblich
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Hallo liebe Frau Nene,
Sie haben ja allen “Anfängern” ein vorbildliches und prima nachvollziehbares Beispiel der Ahnenforschung gegeben.

Ja, es ist vielleicht nicht einfach und war gewiss auch nicht umsonst. Doch jetzt geht es in die nächste Staffel.
Sie werden gewiss auch erfahren wollen, wer Ihre Urgroßeltern und die weiteren Vorfahren gewesen sein könnten.
Bei der Urgroßmutter, (der IV.Gen., Akz 9),
der IGNASZEWSKI, *Elsa* Emilie, *28.03.1905 in Senftenberg dürfte aufgrund der Wohnnähe die Ahnenforschung nicht mehr allzu schwer werden.

Vermutlich anders dagegen sähe der Schwierigkeitsgrad schon bei dem (ernannten) Urgroßvater (der IV.Gen., Akz 8) aus,
dem Maschinenschlosser
KLINK, Karl
* 15.02.1901 wo ?
I. oo 21.06.1939 in Berlin-Kreuzberg (oo-Rg.-Nr. 1648/1939 StA Berlin-Kreuzberg)
I. o/o 22.09.1950 in Berlin (LG Berlin 2 R. 693.50)
+ wann ? wo ?

Da Ihr Vater und Großvater auch die KLINK'schen Namensträger sind/waren, wäre es für Sie vielleicht interessant, auch die dazu gehörenden Lebensdaten des Urgroßvaters zu erfahren.

Stehen denn in der Ehe-Urkunde von Karl KLINK zu seinem Geburtsdatum (*15.02.1901) nicht auch sein Geburtsort und seine KLINK'schen Eltern mit aufgeführt ? Das wäre dann nämlich ein weiterer Forschungsort nach ihm und den evtl. Geschwistern.

Weiterhin viel Glück und Erfolg wünscht Ihnen mit Spannung und freundlichen Grüßen - "eMWe"
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  #36  
Alt 14.04.2014, 16:22
Niene Niene ist offline
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Hallo an alle !

@ Melanie_Berlin: Ok, nun habe ich es verstanden. So ist es sogar nachvollziehbar.

@ Buchhalterin: Die Vorfahren von Elsa Emilie interessieren mich eher weniger, da ich dazu dann keinen Bezug mehr habe. Mir geht es eher darum was verheimlicht wurde und warum, und was richtig ist und was nicht.

Wenn Elsa tatsächlich noch bis 1985 gelebt hat, fände ich es wirklich schade das mein Vati und seine 2 Brüder weder Kontakt hatten noch etwas von ihr wussten - ist ja die Oma.

Also das ist nun mein nächstes Ziel, neben der Sammelakte aus Berlin, aber die dauert ja wohl sehr lange.

Deshalb werde ich es nun nochmal mit der aktuellen EMK vom LABO versuchen.


Zwecks Karl Klink sieht es eher schlecht aus, habe schon den kirchlichen Suchdienst genutzt. Mal sehen ob da noch etwas kommt.

Auf ihn bin ich ja nur durch die EMK seines Sohnes gekommen, siehe Anlagen.


Zitat:
I. oo 21.06.1939 in Berlin-Kreuzberg (oo-Rg.-Nr. 1648/1939 StA Berlin-Kreuzberg)
I. o/o 22.09.1950 in Berlin (LG Berlin 2 R. 693.50)
Das ist die zweite Ehe mit Paul Beyersdorff.


Zu der Ehe mit Karl Klink ist nichts auffindbar, außer das es die Reg. Nr. 838 ist, aber laut Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg konnte von 1934-1939 im Standesamt 7c keine Ehe verzeichnet werden.

Also muss es zwischen 1927 - 1934 gewesen sein.

Im Krieg ist er 1939 jedenfalls nicht verstorben, so das Rote Kreuz.
Angehängte Grafiken
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  #37  
Alt 16.04.2014, 16:12
Niene Niene ist offline
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Heute war ganz schön Beschiss im Briefkasten, wenn man das mal so sagen darf.

Ich bekam vor ca. eine Woche eine Mail unserer Stadt, dass Sie Informationen über meinen Opa hätten und was ich denn wissen würde wollen.

Nun schrieb ich zurück, dass ich alles was vorhanden ist gerne hätte.

Heute Post im Briefkasten mit einem Überweisungsträger in Höhe von 15 Euro.

Die haben hier doch nen Piep. Und was steht im beiligenden Brief ?

Der Name und das Datum an dem er unbekannt verzogen ist.

Wie ein schlechter Scherz.

Ein Satz und dafür 15 Euro, da habe ich in Berlin ja nur 10 Euro gezahlt und in Detmold, wo man mir Geburtsdatum, Hochzeit und Sterbedatum und Ort mitteilte, war es sogar kostenlos.

Wenigstens war noch ein Brief vom kirchlichen Suchdienst zwecks Karl Klink im Kasten, die benötigen nochmal meine Unterschrift.

Nie wieder Archivauskunft in Senftenberg. Die werden von mir aber die Kopie aus Detmold erhalten, dann können sie das dazutragen für den nächsten der fragt, damit dieser nicht so ange..scht ist für 15 Euro.
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  #38  
Alt 19.04.2014, 18:20
Niene Niene ist offline
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Eheurkunde bestellt von Karl Willi Erwin und meiner Oma.

Was ist der Unterschied zwischen Eherurkunde und Registerauszug ?



Was mir jetzt noch fehlt:

Geburtsurkunde Karl Klink
eventl. Taufurkunden
Eheurkunde Elsa und Karl Klink
Sterbeurkunden Elsa, Karl Will Erwin und Karl Klink
Beisetzung auf welchem Friedhof Elsa, Karl Will Erwin und Karl Klink

Meint ihr wenn ich in Senftenberg bei der Kirche nach dem Taufeintrag von Elsa frage, dass dort eventuell ihr Sterbedatum vermerkt ist ? Sie ist aber wohl in Berlin verstorben.
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  #39  
Alt 20.04.2014, 03:21
Buchhalterin Buchhalterin ist offline weiblich
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Liebe Frau "Niene", in der DDR wurden sämtliche Personenstandangelegenheiten wie Heirat, Scheidung, Namensänderung und Tod vom Ereignisort außerdem immer für die Stammakte an das Standesamt des Geburtsortes rückgemeldet. Das erzählte mir damals mal beiläufig eine Verwaltungsangestellte, auf meine Frage hin: "Wozu wollen Sie denn das auch noch wissen?", als ich in einer anderen Angelegenheit zu meinem Geburtsdatum immer noch meinem Geburtsort der DDR mit angeben musste.
Ob das nun auch für das Pfarramt so galt, kann ich aber nicht sagen. Fragen Sie doch ruhig mal beim Pfarramt in Senftenberg nach den damaligen Gepflogenheiten an, ob das da auch so gehalten wurde. Diese telefonische Auskunft wird Ihnen gewiss nichts kosten.

Mit freundlichen Ostergrüßen - "Buchhalterin"
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  #40  
Alt 21.04.2014, 13:14
Melanie_Berlin Melanie_Berlin ist offline
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Zitat:
Zitat von Niene Beitrag anzeigen
Nie wieder Archivauskunft in Senftenberg. Die werden von mir aber die Kopie aus Detmold erhalten, dann können sie das dazutragen für den nächsten der fragt, damit dieser nicht so ange..scht ist für 15 Euro.

Falsche Herangehensweise. Vor einer Archivauskunft immer nach den entstehenden Kosten fragen! ;-) Und gegebenenfalls einen Maximalwert festlegen.
__________________
Viele Grüße,
Melanie
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