#11  
Alt 14.02.2012, 01:29
mikeemesser mikeemesser ist offline männlich
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Zitat von mikeemesser Beitrag anzeigen
Ansonsten gibt es noch einen von Koczian, der im Jahre 1912 in den Adelsstand erhoben wurde, aber der dürfte definitiv nicht mit mir verwandt sein.
Wie man sich täuschen kann... :-)

Liebe Grüße,

M.
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  #12  
Alt 14.02.2012, 13:56
PeterS PeterS ist offline männlich
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Ich habe einmal versucht, den Vater Gustav von Johanna von Koczian-Miskoczy etwas im Internet zu verfolgen und frage mich, ob dieser vielleicht 3 mal verheiratet war:
das 3. Mal mit Lydia Alexandra (Mutter der Johanna),
das 2. Mal am 20.XI. 1919 mit Ossi Oswalda (Oswalda Stäglich),
und das 1. Mal am 14. Juli 1908 mit Prinzessin Amalie zu Fürstenberg in Hradek bei Chocerad (Pfarre Chocerady, Archiv Prag-Umgebung)?
Dieser Gustav der 1. Trauung war ein k. k. Oberleutnant der Res. des Drag. Reg. Nr. 13 und könnte in Lahna/Lány, Bezirk Slany um 1880 (lt. einer Verwundetenliste von 1914 1877) geboren worden sein.
Anderen, weniger förmlichen Quellen nach, war er Angestellter bei einer Automobilfirma.

Woher stammte eigentlich Moritz Koczian?

Grüße, Peter

Geändert von PeterS (14.02.2012 um 14:50 Uhr)
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  #13  
Alt 14.02.2012, 15:02
Kasstor Kasstor ist offline männlich
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Hallo,

Ist der Urgroßvater in Mährisch Schönberg zur Schule gegangen? Hier: http://books.google.com/books?id=ais...oczian&f=false ist ein Moritz Koczian erwähnt. ( II. Klasse ).

Freundliche Grüße

Thomas
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  #14  
Alt 15.02.2012, 14:51
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Hina Hina ist offline weiblich
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Zitat:
Zitat von mikeemesser Beitrag anzeigen
Mir ist nur noch nicht klar, was diese Prävalierung genau bedeutet. Damit durfte er ein "von" auch in Österreich führen, stimmt das? Gilt das nur für ihn, oder auch für seine Nachkommen oder überhaupt für die ganze Familie (also auch Geschwister und Vorfahren)?
Das bedeutet, dass es da eine kaiserliche Bewilligung zur Erhebung in den einfachen Adelsstand (also ohne Prädikat Edler oder Ritter oder Titel) gab. Er durfte damit von 1912 bis zur Abschaffung der Adelsprädikate und -titel in Österreich (1919)auch das "von" führen. Wie weit es sich allerdings um einen erblichen Adelsstand handelte (in Östereich wurde auch sehr häufig der persönliche Adelsstand verliehen), weiß ich nicht, es ist aber durchaus anzunehmen. Beim einfachen erblichen Adelstand wurden nur der Nobilitierte und dessen eheliche Kinder in die Standeserhebung mit einbezogen. Wenn ganze Familienclans standeserhöht wurden, dann ist das auch genauso aufgeführt, also auch die Namen der Geschwister. Rückwürkend auf Eltern wurde nicht nobilitiert. In solch einem Falle würde man dem Vater direkt den erblichen Adelsstand verleihen, d.h., dann würde nicht Hugo Koczian dort stehen, sondern sein Vater.

Viele Grüße
Hina
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  #15  
Alt 15.02.2012, 16:41
carinthiangirl carinthiangirl ist offline
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"Pan Moric Koczian"
Wohl eher Ban, vielleicht?
http://de.wikipedia.org/wiki/Ban
Aber in Tschechien?......

Geändert von carinthiangirl (15.02.2012 um 16:47 Uhr)
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  #16  
Alt 15.02.2012, 17:50
PeterS PeterS ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von carinthiangirl Beitrag anzeigen
"Pan Moric Koczian"
Wohl eher Ban, vielleicht?
http://de.wikipedia.org/wiki/Ban
Aber in Tschechien?......
Pan würde für HERR schon passen
http://www.slovnik.cz/

Es scheint aber kein Hinweis auf einen Adel zu sein, da es jenem österreichschem "Herr" ("Frau") entspricht, das im 19. Jahrhundert für alle angesehene Mitbürger (vorallem im städtischen Raum) verwendet wurde.

Grüße, Peter
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  #17  
Alt 15.02.2012, 19:26
carinthiangirl carinthiangirl ist offline
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Aha - hätte mich für Tschechien doch gewundert.
So ist Pan der tschechische Herr, weiß ich das auch.
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  #18  
Alt 20.02.2012, 00:45
mikeemesser mikeemesser ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von PeterS Beitrag anzeigen
Ich habe einmal versucht, den Vater Gustav von Johanna von Koczian-Miskoczy etwas im Internet zu verfolgen und frage mich, ob dieser vielleicht 3 mal verheiratet war:
das 3. Mal mit Lydia Alexandra (Mutter der Johanna),
das 2. Mal am 20.XI. 1919 mit Ossi Oswalda (Oswalda Stäglich),
und das 1. Mal am 14. Juli 1908 mit Prinzessin Amalie zu Fürstenberg in Hradek bei Chocerad (Pfarre Chocerady, Archiv Prag-Umgebung)?
Dieser Gustav der 1. Trauung war ein k. k. Oberleutnant der Res. des Drag. Reg. Nr. 13 und könnte in Lahna/Lány, Bezirk Slany um 1880 (lt. einer Verwundetenliste von 1914 1877) geboren worden sein.
Anderen, weniger förmlichen Quellen nach, war er Angestellter bei einer Automobilfirma.
Ja, die Hypothese ist heiß, vor allem, weil meine Großmutter mir auch mehrmals diese Fürstenberg-Geschichte erzählt hat. Das missing link wäre also gefunden, wenn der Vater von Gustav entweder Hugo oder Rudolf hieß. Leider sind die von Dir genannten Dokumente anscheinend noch nicht digitalisiert.

Zitat:
Woher stammte eigentlich Moritz Koczian?
Aus Brünn, siehe http://actapublica.eu/matriky/brno/p...025/?strana=83 (rechte Seite, dritter Eintrag von unten)

Liebe Grüße,

M.
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  #19  
Alt 20.02.2012, 00:48
mikeemesser mikeemesser ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von Kasstor Beitrag anzeigen
Ist der Urgroßvater in Mährisch Schönberg zur Schule gegangen? Hier: http://books.google.com/books?id=ais...oczian&f=false ist ein Moritz Koczian erwähnt. ( II. Klasse ).
Das weiß ich nicht, ich finde aber die Passage in dem Buch auch nicht. Kannst Du das herauskopieren oder exportieren? Außerhalb der Kirchenbücher habe ich nur auf dieser Seite etwas über ihn gefunden: http://farnostbrumov.ic.cz/Historie_...stina_1878.htm

Liebe Grüße,

M.
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  #20  
Alt 20.02.2012, 01:00
mikeemesser mikeemesser ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von Hina Beitrag anzeigen
Das bedeutet, dass es da eine kaiserliche Bewilligung zur Erhebung in den einfachen Adelsstand (also ohne Prädikat Edler oder Ritter oder Titel) gab. Er durfte damit von 1912 bis zur Abschaffung der Adelsprädikate und -titel in Österreich (1919)auch das "von" führen. Wie weit es sich allerdings um einen erblichen Adelsstand handelte (in Östereich wurde auch sehr häufig der persönliche Adelsstand verliehen), weiß ich nicht, es ist aber durchaus anzunehmen. Beim einfachen erblichen Adelstand wurden nur der Nobilitierte und dessen eheliche Kinder in die Standeserhebung mit einbezogen. Wenn ganze Familienclans standeserhöht wurden, dann ist das auch genauso aufgeführt, also auch die Namen der Geschwister. Rückwürkend auf Eltern wurde nicht nobilitiert. In solch einem Falle würde man dem Vater direkt den erblichen Adelsstand verleihen, d.h., dann würde nicht Hugo Koczian dort stehen, sondern sein Vater.
Danke, aber ich glaube, das war anders, das hatte ich Euch unterschlagen: Wenn ich den Eintrag in seinem Geburtsbuch richtig interpretiere (http://actapublica.eu/matriky/brno/p...25/?strana=100 - links oben) müsste das heißen, daß 1912 sein (böhmischer oder mährischer?) Adelstitel als österreichischer anerkannt wurde, oder täusche ich mich da? Es steht ja auch im Adelslexikon "Prävalierung des einfachen Adels als eines Österreichischen", sonst würde ja nur "Adstd. v. Koczian" oder sowas dort stehen. IMHO hatte er also schon vorher einen Adelstitel und meine Frage ist eigentlich, was die "Prävalierung" in dem Fall für eine (praktische) Auswirkung hatte.

Soweit ich das verstanden habe durften ja auch die böhmischen und mährischen Adeligen ihr "von" in Österreich offiziell führen, aber halt nur als gewissermaßen ausländischen Titel. Wenn dem nicht so wäre würde nämlich meine Hypothese zusammenbrechen, daß der Gustav von Koczian ein Neffe des Moritz gewesen ist, weil sonst hätte der nämlich keinen "von".

Die andere Frage ist allerdings, wieso der Gustav eigentlich Koczian-Miskolcy hieß. In manchen Quellen steht sogar, daß Johanna als "von Miskolcy" geboren wurde und "von Koczian" nur als Künstlernamen führte. Irgendwie passt das alles noch nicht so recht zusammen.

Ich danke Euch allen für Eure Hilfe!

M.
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