#171  
Alt 17.10.2018, 18:05
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Opa98 Opa98 ist offline männlich
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Nicht zwangsläufig frankfurt. Bei meiner Familie ging der zug bis guben und dann mussten sie gucken wie sie wegkommen.

LG

Alex
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~Die Familie ist das Vaterland des Herzens~
Guiseppe Mazzini
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  #172  
Alt 17.10.2018, 18:22
Rida Rida ist offline weiblich
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Hallo Alex,
danke für deine Antwort.
Bis Altenburg/Thüringen habe ich Nachweise. Auf der polizeilichen Anmeldung dort steht 'kommend aus Sonneberg - Nachzügler'. Die 2 gesuchten Personen sollen aus dem Lager Potulice gekommen sein.
Sicher, es gab viele Transportzüge und in jedem können bis zu 1200 Personen gewesen sein. Alles sehr sehr schwierig.
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Viele Grüße
Rida
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  #173  
Alt 20.10.2018, 15:43
henry henry ist offline männlich
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Hallo Rida,

Das ist ein Erlebnisbericht von Mira Beck aus Oberstrelitz Kreis Bromberg.
Zwangsarbeit in der polnischen Landwirtschaft;Rücksichtsloses Auseinanderreißen deutscher Familien, Schikanen bei einer Leichenumbettung;Entlassung über das Lager Potulice im April 1949.
Das Buch – Die Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus den Gebieten östlich der Oder-Neiße.
Band 2.


Eine Kopie des Erlebnisberichts steht bei mir zur Verfügung.


Lager COP Potulice


Die Deutschen aus Pommern und Westpommern, Ermland, Masuren, Großpolen und weniger aus Zentralpolen wurden an die COP in Potulice verwiesen. Viele Gefangene, die offiziell in den Akten der COP in Potulice registriert waren, wurden zur Arbeit geschickt und hielten sich ständig in den umliegenden Bauernhöfen auf, ohne tatsächlich im Lager selbst zu bleiben. Gefangene wurden auch in Lagerwerkstätten beschäftigt, die Möbel herstellten.
(...)
Die Anzahl aller registrierten Gefangenen war erheblichen Schwankungen unterworfen. Wahrscheinlich gab es etwa 15 bis 25 Tausend von ihnen, von denen die meisten in landwirtschaftlichen Anwesen waren. Persönliche Daten zeigen, dass fast 35.000 Menschen das Lager passiert haben. Menschen, von denen 90% Deutsche waren.
(...)
Anfang 1946 wurden kleinere, unabhängig operierende Lager aufgelöst und Internierte an die COP in Potulice übergeben. Bis zur Wende von 1949/1950 waren Volksdeutsche und Reichsdeutsche die am häufigsten in den Lagern inhaftierten Deutschen.
(…)


Inhalt:
1. Namenindex von Gefangenen (1945-1949) (sygn. 0/1-0/2
2. Personalakten freigelassener Gefangenen (1945) (sygn. 1/1-1/1399)
3. Personalakten freigelassener Gefangenen (1946) (sygn. 2/1-2/3993)
4. Personalakten freigelassener Gefangener (1947) (sygn. 3/1-3/5513)
5. Personalakten freigelassener Gefangener (1948) (sygn. 4/1-4/3975)
6. Personalakten freigelassener Gefangener (1949) (sygn. 5/1-5/20052)




Zuständig ist AP Bydgoszcz Polen
Eventuelle Anfrage bitte hinschicken


Archiwum Państwowe w Bydgoszczy


ul.Dworcowa 65
85-009 Bydgoszcz
Polen
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Gruss henry

Geändert von henry (20.10.2018 um 16:12 Uhr)
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  #174  
Alt 20.10.2018, 21:32
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Hallo Henry,
herzlichen Dank. Dann werde ich ein weiteres Schreiben zum Archiv senden.

Würdest du mir diesen Bericht zur Verfügung stellen? Kostenerstattung für Zeit und Aufwand selbstverständlich.
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Viele Grüße
Rida
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  #175  
Alt 20.10.2018, 21:50
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Hallo Rida,

kein Problem, bitte deine email Adresse per PN,
das ist natürlich kostenlos.
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Gruss henry
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  #176  
Alt 20.10.2018, 21:52
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Das ist super nett von dir.
Nochmals herzlichen Dank.
PN unterwegs
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Viele Grüße
Rida
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  #177  
Alt 22.10.2018, 13:13
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Hallo,

Dänemark
Registrierungsprotokoll Deutsche Flüchtlinge


https://www.sa.dk/ao-soegesider/billedviser?bsid=168766#168766,28339696
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Gruss henry
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  #178  
Alt 22.10.2018, 14:35
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Hallo Henry,

dankeschön. Sehr interessant. Es sind wohl insgesamt 4 'Bücher' eingestellt.
Alle gesichtet. Leider nichts gefunden.
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Viele Grüße
Rida
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  #179  
Alt 12.12.2018, 16:58
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Hallo zusammen,


Listen der von der Rückführung betroffenen deutschen Bevölkerung aus dem Gebiet des Lyck/Ełk-Kreis
https://szukajwarchiwach.pl/4/71/0/5/571?q=Ełk++XSKANro:t&wynik=23&rpp=15&page=2#tabSka ny


Vertreibung Lyck


1.Ekert Anna
2.Ekert Klaus
3.Ekert Infryd
4.Zarnoch Luiza
5.Kieraga Augusta
6.Wien Helena
7.Didjurgis Marta
8.Didjurgis Ginter
9.Didjurgis Maria
10.Schmidt Augusta
11.Wien Milita
12.German Elza
13.German Ginter
14.Rig Otto
15.Rig Luiza
16.Rig Klara
17.Golub Jadwiga
18.Golub Kizela
19.Golub Kary
20.Steinke Anna
21.Butkereit Fryda
22.Mahala Marta
23.Markwan Ida
24.Markwan Edit
25.Markwan Kristel
26.Worgul Otylia
27.Worgul Ernst
28.Molaisz Regina
29.Molaisz Gertruda
30.Molaisz Renata
31.Bojer Anna
32.Bojer Irys
33.Ebert Helena
34.Sarejko Paul
35.Szwejser Gustaw
36.Tiedman Eliza
37.Julky Robert
38.Tyn Mina
39.Ulkan Wilhelmina
40.Ulkan Frydrych
41.Helcner Helena
42.Helcner Kurt
43.Hofman Anna
44.Hofman Hilda
45.Hofman Ginter
46.Holzinner Helena
47.Holzinner Waltroda
48.Holzinner Hanelore
49.Wolfke Marta
50.Lokowani Maria
51.Derda Erna
52.Derda Ulrich
53.Falk Trauta
(...)
und

Niederschlesien
Juli 1946
Wierzchosławice (Würgsdorf), Półwsie (Halbendorf),Nagórnik (Hohenhelmsdorf)

Im Juli 1946 gingen infolge der Überführung der deutschen Bevölkerung etwa 600 Menschen aus den Dörfern Wierzchosławice (Würgsdorf), Półwsie (Halbendorf)
und Nagórnik (Hohenhelmsdorf) nach Jawor(Jauer) und von dort in die Höxter-Region, die zweite Überstellung vom 30. September 1946 endete in Braunschweig und die dritte in der sowjetischen Besatzungszone.

und

Liste Deutscher Familien - Kreis: Łobez(Labes), Miastko(Rummelsburg), Myślibórz(Soldin), Nowogard(Naugard), Pyrzyce(Pyritz), Sławno(Schlawe), Słupsk(Stolp), Wałcz(Deutsch Krone), Zlotów(Flatow)

https://szukajwarchiwach.pl/65/317/0/5/1115?q=Łobez+XSKANro:t&wynik=112&rpp=15&page=8#tab Skany

Liste Deutscher Familien: Kreis Belgard, Bütow, Arnswald, Greifenberg, Greifenhagen, Cammin, Köslin, Kolberg
https://szukajwarchiwach.pl/65/317/0/5/1114?q=Koszalin+XSKANro:t&wynik=145&rpp=15&page=10 #tabSkany


Stettin Aussiedlung von Deutschen
https://szukajwarchiwach.pl/65/386/0/2.2/148?q=wysiedleni+XSKANro:t&wynik=47&rpp=15&page=4# tabSkany


https://szukajwarchiwach.pl/65/386/0/2.2/147?q=wysiedleni+XSKANro:t&wynik=59&rpp=15&page=4# tabSkany

und
Stettin Vertreibung
https://www.szczecin.ap.gov.pl/iCmsM...tura=22&page=3
__________________




Gruss henry

Geändert von henry (14.12.2018 um 12:13 Uhr)
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  #180  
Alt 14.12.2018, 18:58
henry henry ist offline männlich
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Hallo,


Vertreibung Schneidemühl/Piła 1945


(...)
Deutsche während sie auf die Rückführung warteten, lebten sie in Stadtteilen: Koszyce, Jadwiżyn, Podlasie und ulica/Strasse Strzelecka.
Ende August 1945 blieben in Schneidemühl/Piła noch rund 2.500 Deutsche. Im Herbst 1945 begann der Prozess der Vertreibung der Deutschen aus Schneidemühl/Piła auf organisierte Weise.
Ende Oktober 1946, als die Umsiedlungsaktion abgeschlossen war, verließen rund 2.700 Deutsche Schneidemühl/Piła.
Der Etappenpunkt für vertriebene Deutsche war Trzcianka, zu dem der Schienentransport von Schneidemühl/Piła geleitet wurde. Andere Transporte durchliefen auch den Bahnhof in Piła vor allem aus Pommern und Kujawien.
Das größte Problem war längere Haltestellen von Waggons mit repatriierten Deutschen am Bahnhof in Schneidemühl/Piła während der Frostperiode.Im Dezember 1945 kam es infolge von Frost zu mehreren Todesfällen.




Quelle:
Z dziejów Piły w latach 1945-1975
__________________




Gruss henry
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