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  #1  
Alt 03.09.2020, 19:45
Main91 Main91 ist offline
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In den USA zum Beispiel stammen über 50.000 Personen von einem Einwanderer mit dem Namen Blankenship ab
https://forebears.io/de/surnames/blankenship


Und in der Schweiz gibt es soweit ich weiß auch größere Sippen, allerdings kann ich nicht sagen ob die alle von der selben Person abstammen.


Gibt's in Deutschland auch Geschlechter in der Größenordnung?
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  #2  
Alt 03.09.2020, 20:20
Benutzerbild von Xtine
Xtine Xtine ist offline weiblich
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Hallo,

angeblich stammen wir ja (zumindest rein rechnerisch) alle von Karl dem Großen ab. https://www.mfpev.de/genealogisches-kurzweil.html

Mit meinen Mägden, Knechten und Bauern werde ich wohl nie bis ins 8./9. Jahrhundert zurückkommen um dies bestätigt zu finden. Aber vielleicht hätte ich ja auch Glück und hätte ihn nicht im Stammbaum, das wäre sensationell und mir fast noch lieber
__________________
Viele Grüße .................................. .
Christine
.. .............
Wer sich das Alte noch einmal vor Augen führt, um das Neue zu erkennen, der kann anderen ein Lehrer sein.
(Konfuzius)

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  #3  
Alt 04.09.2020, 08:23
Main91 Main91 ist offline
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Also ich glaube nicht daran das einfache Leute, ohne Adelsverwandschaft oder sonstiges mit Karl dem Großen verwandt sind.
Generell hatten bzw. haben Adelige relativ wenige direkte Nachfahren.
Mir ist zumindest kein großes Deutsches Adelsgeschlecht bekannt, also über 500 Nachfahrenn die auch den Namen tragen.
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  #4  
Alt 04.09.2020, 08:42
Benutzerbild von consanguineus
consanguineus consanguineus ist offline männlich
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Moin Main,

wer behauptet, daß alle Namensträger Blankenship von diesem einen Mann abstammen? Was ist mit eingeheirateten Frauen? Was mit Sklaven, die irgendwann einmal den Namen ihres Eigentümers angenommen haben? Was ist mit Adoptivkindern? Was ist mit Menschen, die einfach beschlossen haben, Blankenship zu heißen, was im angelsächsischen Raum teilsweise recht einfach ist?

Der Familienname allein ist noch lange kein Indiz für eine Verwandtschaft. Oder denkst Du, alle Meyers oder Müllers in Deutschland stammen von demselben Ahnherrn Meyer oder Müller ab? Mein eigener Familienname ist nicht wirklich häufig, und doch sind nicht alle Namensträger miteinander versippt. Es gibt drei voneinander zu unterscheidende Familien, die mit einiger Sicherheit nichts miteinander zu tun haben.

Viele Grüße
consanguineus
__________________
Suche:

Joh. Christian KROHNFUSS, Jäger, * um 1790
Anton BLANKE, Halbspänner in Kl. Rhüden, * um 1750

Joh. Andr. MAASBERG, Bürger und Windmüller in Peine, * um 1730
Daniel KRÜGER, Amtmann in Bredenfelde, * err. 1729
Georg Melchior SUDHOFF, Pächter in Calvörde, * um 1680
Dorothea v. NETTELHORST a. d. H. Kapsehden, * um 1600
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  #5  
Alt 04.09.2020, 09:04
Xylander Xylander ist gerade online männlich
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Zitat:
Zitat von consanguineus Beitrag anzeigen
Moin Main,
Mein eigener Familienname ist nicht wirklich häufig, und doch sind nicht alle Namensträger miteinander versippt. Es gibt drei voneinander zu unterscheidende Familien, die mit einiger Sicherheit nichts miteinander zu tun haben. Viele Grüße consanguineus
Bei mir dasselbe: seltener Name, drei Familien, sogar in derselben Region, im Ursprung nicht verwandt.
Viele Grüße
Xylander
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  #6  
Alt 04.09.2020, 09:19
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consanguineus consanguineus ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von Xylander Beitrag anzeigen
Bei mir dasselbe: seltener Name, drei Familien, sogar in derselben Region, im Ursprung nicht verwandt.
In meinem Falle liegen die historischen "Ballungszentren" im Münsterland, in Ostholstein und in Südostniedersachsen. Da besteht mit Sicherheit kein Zusammenhang. Aber selbst bei allen Namensträgern in meinem Kiez wird man nicht immer einen Zusammenhang beweisen können, was an der schlechten Kirchenbuchsituation, aber auch an dem hohen Alter der Familie liegt, die lange vor Einführung der Kirchenbücher auftritt. Man geht in diesem Fall sicherlich nicht fehl, wenn man annimmt, daß Menschen mit einem seltenen Namen, die in einem Umkreis von 10 km um den Ursprungsort herum auftauchen (aber sonst nirgendwo, außer so richtig weit weg) und exakt derselben, zahlenmäßig nicht gerade großen sozialen Schicht angehören, zu derselben Familie gehören.

Viele Grüße
consanguineus
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  #7  
Alt 04.09.2020, 09:31
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benangel benangel ist offline männlich
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Ich habe weltweit Kontakt zu Personen mit dem Familiennamen ENGELHORN. In meiner Datenbank habe ich etwas über 2000 Personen mit diesem Namen, von denen ich über 90% auf einen um 1580 in Hockenheim geborenen Marx ENGELHORN in Verbindung bringen konnte. Daher gehe ich davon aus, dass alle heute lebenden ENGELHORN's miteinander verwandt sind.
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Gruß
Bernd
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  #8  
Alt 04.09.2020, 09:56
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@Benangel: So etwas gibt es. Aber es ist sicherlich nicht die Regel.

Auch meine Mutter hat einen eher seltenen Mädchenamen. Dennoch gibt es zwei Familien dieses Namens in Deutschland, die definitiv nicht miteinander in Verbindung stehen. Die eine ursprünglich im Südharz, die andere irgendwo im Hunsrück. Es haben schon einige versucht, da eine Verbindung herzustellen. Ohne Erfolg.

Es kann schon vorkommen, gerade bei Toponymen oder Berufsbezeichnungen, daß Namen doppelt, drei- und zigfach auftauchen, ohne daß die Namensträger miteinander verwandt sind.

Im Falle meines Familiennamens leitet er sich bei der einen Gruppe von einem Ort ab. Bei der Münsterländischen Sippe gleichen Namens kenne ich die Hintergründe zu wenig. Und bei meiner Familie ist es auch unklar, wobei sich Toponym sicher ausschließen läßt. Vermutlich Berufsbezeichnung.

Einen gemeinsamen Ahnherrn zu finden würde ohnehin schwer werden. Zwei der drei Familienstämme tauchen bereits im 14. Jahrhundert auf und es deutet nichts darauf hin, daß es zu irgendeinem Zeitpunkt Verbindungen gab. Für normalsterbliche Familien wie die meine ist die Quellenlage zu der Zeit ohnehin recht dünn...
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  #9  
Alt 04.09.2020, 11:45
Main91 Main91 ist offline
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Zitat:
Zitat von consanguineus Beitrag anzeigen
Moin Main,

wer behauptet, daß alle Namensträger Blankenship von diesem einen Mann abstammen? Was ist mit eingeheirateten Frauen? Was mit Sklaven, die irgendwann einmal den Namen ihres Eigentümers angenommen haben? Was ist mit Adoptivkindern? Was ist mit Menschen, die einfach beschlossen haben, Blankenship zu heißen, was im angelsächsischen Raum teilsweise recht einfach ist?
consanguineus





Eingeheiratete Frauen braucht's immer, sonst gibt es ja keinen Nachwuchs.
Über 93% Prozent sind Weiße, nur 2% Schwarz.


Adoptiv- uneheliche- kinder kann es überall geben, es geht eher darum das sie denn selben Namen tragen, in der Familie aufwachsen und das sie geographisch nahe beinander

leben. Mit Abstammen ist nicht nur das genetische gemeint.



Letzteres ist unwahrscheinlich, besonders da das kein bekannter Name ist. Und selbst wenn, wäre das auch wieder nur ein sehr kleiner Anteil.
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  #10  
Alt 04.09.2020, 13:46
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Juanita Juanita ist offline
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Manchmal kann man doch eine Namenslinie auf einen Ursprung zurückführen, auf Grund späterer Namensentstehung. Ich habe so einen Fall in meiner AL. Der "schöne und seltene Name Preuß" !
1740 wurde mein VF Johann Heinrich Preuß geboren. Er war unehelich und von seinem Vater war nur bekannt, daß er ein preußischer Leutnant war. Deshalb kam dem Pfarrer wohl der Einfall, dem Kind den Namen "Preuß" zu geben. Die Mutter hieß Abe. Nun könnte ich aus dem "Preußenpulk" unsere "echten" NFen heraussuchen, falls ich wollte.
Tja, wer hätte das gedacht - die Preußen !


Juanita
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Stichworte
deutschland , geschlechter , sippen

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