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  #51  
Alt 24.02.2022, 16:17
Juergen Juergen ist offline
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Hallo Manni

Zitat:
eine Sache noch bitte: Hast Du tatsächlich auf toshies Foto den Schriftzug "Die Natur war mein Leitstern" lesen können? Oder wie kamst Du auf dieses Bilzbad?
Zunächst habe ich den Spruch so natürlich auch nicht lesen können.
Dann versuchte ich eben das letzte Wort in "alt deutscher" Druckschrift zu deuten,
vormweg nahm ich ein "L" an und irgendwann kam ich auf Leitstern.
Dies ist aber auch ein recht ungebräuchliches Wort.
Dann habe eben Wahlsprüche mit Leitstern gesucht, und fand den Herrn Bilz, auf
dessen Grabstein der Spruch verewigt sein soll.

Auf dieses kleine Häuschen mit Büste kam ich dann ziemlich zufallig per Google.
Das "Spruchband" ist ja nun heute verändert.

VG Juergen
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  #52  
Alt 24.02.2022, 22:33
Manni1970 Manni1970 ist offline
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Zitat:
Zitat von Juergen Beitrag anzeigen
Dann versuchte ich eben das letzte Wort in "alt deutscher" Druckschrift zu deuten ...
Also hast Du es doch über den Schriftzug gelöst ... klasse! Hätte ich nie geschafft.

Wir sind ja hier in in Radebeul, da hätte Dich der Karl wohl ab jetzt "Adlerauge" genannt.
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  #53  
Alt 25.02.2022, 01:10
Benutzerbild von Svenja
Svenja Svenja ist offline weiblich
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Hallo Toshie

Zitat:
zu deinem 1. Satz, genau, getaufte Juden wurden vielleicht gar nicht erfasst. Auch weiß ich, dass Juden, die im 1. WK gedient hatten, während der NS-Zeit durchaus auch verschont blieben von der Deportation bzw. eben erneut in den Krieg zogen. Auch könnte es ja sein, dass es nette Nachbarn oder einen Schutz aufgrund anderer Gründe gab.
Da muss ich dir gleich in zwei Punkten widersprechen: Getaufte Juden wurden sehr wohl erfasst und meisten sogar an zwei Stellen. Nämlich im Taufbuch der katholischen oder evangelischen Pfarrei, wo sie getauft wurden und in den jüdischen Matrikeln oder anderen jüdischen Dokumenten wurde der Austritt aus der jüdischen Gemeinde vermerkt. Zudem wurden in den meisten Fällen weder die konvertierten Juden, noch diejenigen, die im 1 Weltkrieg gedient hatten, vor der Deportation verschont.

Gruss
Svenja
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  #54  
Alt 07.03.2022, 00:47
toshie toshie ist offline
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Zitat:
Zitat von Svenja Beitrag anzeigen
Hallo Toshie



Da muss ich dir gleich in zwei Punkten widersprechen: Getaufte Juden wurden sehr wohl erfasst und meisten sogar an zwei Stellen. Nämlich im Taufbuch der katholischen oder evangelischen Pfarrei, wo sie getauft wurden und in den jüdischen Matrikeln oder anderen jüdischen Dokumenten wurde der Austritt aus der jüdischen Gemeinde vermerkt. Zudem wurden in den meisten Fällen weder die konvertierten Juden, noch diejenigen, die im 1 Weltkrieg gedient hatten, vor der Deportation verschont.

Gruss
Svenja

Hallo liebe Svenja,


alsooo, ich kenne mich mit der Familienforschung ja auch einfach nicht aus. Also z.B., dass das doppelt erfasst wurde und da bin ich eben auf Hilfe angewiesen.



Ich habe aber immer noch keinen Zugriff auf die Geburtsurkunde meiner Urgroßmutter, die ich dann hier einstellen würde. Weil ich kann mich zumindest erinnern, dass ich die alte Schrift nicht lesen konnte bzgl. des Geburtsortes, wo ich dann jetzt weiter forschen müsste. Ich weiß nur, dass er im heutigen Polen liegt, weil mir da in einem Internetforum und von der Standesbeamtin selbst geholfen wurde. Weil die Standesbeamtin hatte auch Mühe, den Geburtsort zu entziffern. Sie wusste dann aber, dass er im heutigen Polen liegt und hatte mir noch die Daten mitgeteilt, wo ich mich als nächstes dann hinwenden muss. Das ist aber eben schon ein paar Jahre her. Aber dieser Teil der Story meiner Oma stimmt schon mal (polnische Herkunft bzw. zumindest Einwanderung aus dem heutigen Polen).



Ja, und natürlich wurden auch Juden deportiert, die im 1. WK gedient hatten. Aber eben nicht alle und das hatte ich auch bereits herausgefunden. Es könnte auch sein, dass mein Urgroßvater kein Jude war, sondern nur meine Urgroßmutter und dass ihre Eltern jüdisch, aber bereits getauft waren.



Ich melde mich dann jedenfalls wieder hier, wenn ich die Geburtsurkunde meiner Urgroßmutter wieder habe mit der Bitte um weitere, freundliche Hilfe, um den Geburtsort erneut zu entziffern, damit ich mich dann nach Polen wenden kann. In meiner Familie haben wir ohnehin auch alle unterschiedliche Familiennamen, weil es so einige Scheidungen und Neu-Verheiratungen gab. Das macht die Forschung auch etwas mühselig.



Auf jeden Fall habe ich hier in der Wohnung meiner Oma zwar zwei "Bücher der Familie" gefunden, aber keins aus der Nazizeit. Wäre ja eigentlich ohnehin viel einfacher gewesen, ein solches "Buch der Familie" aus der Nazizeit mit sog. Abstammungsnachweisen zu finden, um dieses Rätsel für mich aufzuklären. Aber hier ist kein solches Buch...



Ganz liebe und ernstgemeinte Grüße von toshie.

Geändert von toshie (07.03.2022 um 01:27 Uhr)
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  #55  
Alt 07.03.2022, 01:14
toshie toshie ist offline
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Und noch ergänzend: Hinsichtlich einer Taufe und eines Eintrags bei der jüdischen Gemeinde müsste ich mich dann ja auch nach Polen wenden. Und Taufurkunden habe ich hier auch nicht finden können. Meine Oma scheint dahigehend leider ein eher spartanischer Mensch zu sein....

Geändert von toshie (07.03.2022 um 01:24 Uhr)
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  #56  
Alt 07.03.2022, 01:46
toshie toshie ist offline
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Sooo, und jetzt habe ich mal den vollständigen Namen meiner Urgoßmutter bei Geneanet eingegeben. Nix zu finden. Die gelisteten Damen lebten eher in UK, Australien, vor allem in der Schweiz und wenn in DE, dann nur in Baden-Württemberg.
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  #57  
Alt 28.03.2022, 10:44
toshie toshie ist offline
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So Ihr Lieben,

hier ein Ausschnitt der Hereitsurkunde meiner Urgroßeltern.

Ich kann den Geburtsort meiner Uroma nicht lesen. Anbei ein Foto.
Der Geburtstag ist der 24.?

Vielen Dank schon mal!
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  #58  
Alt 28.03.2022, 11:07
russenmaedchen russenmaedchen ist offline
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Hallo,
der Ort heißt Braunichswalde,

geboren am 24. ist richtig
wohnhaft in Großpillingsdorf
__________________
Viele Grüße
russenmädchen






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  #59  
Alt 28.03.2022, 11:18
Manni1970 Manni1970 ist offline
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Hallo!

Wunderbar - dann haben wir die Urkunde endlich vorliegen,

1910 wohnte in Braunichswalde ein Max Beer, Speicherarbeiter, in der Nr. 27.

0 Max Beer, vl. aus Polen, 1909/10: Speicherarbeiter in Braunichswalde, Kreis Ronneburg in Thüringen, 1926, 1938: Handabreiter in Großpillingsdorf, oo ?
1) Elsbeth Martha Beer, * 24.7.1909 Braunichswalde, + mit über 90 J. i. Thüringen, oo wann?, wo?, Herrn Burckhardt, im 2. WK verschollen, Arbeiter [Personen auf dem Hochzeitsfoto].
(1) Rosemarie Ruth Burckhardt, * 1939 Thüringen, 2x verheiratet.
A Deine Eltern.
A) toshie.
MfG
Manni

Geändert von Manni1970 (28.03.2022 um 11:39 Uhr)
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  #60  
Alt 28.03.2022, 11:27
Bien Bien ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von toshie Beitrag anzeigen
So Ihr Lieben,

hier ein Ausschnitt der Hereitsurkunde meiner Urgroßeltern.

Ich kann den Geburtsort meiner Uroma nicht lesen. Anbei ein Foto.
Der Geburtstag ist der 24.?

Vielen Dank schon mal!

Der Geburtsort ist Braunichswalde in Thüringen!

VG Rainer (Bien)
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