Zurück   Ahnenforschung.Net Forum > Allgemeine Diskussionsforen > Adelsforschung
Hier klicken, falls Sie Ihr Kennwort vergessen haben.

Antwort
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen Ansicht
  #11  
Alt 19.02.2009, 15:07
Benutzerbild von dirkpeters
dirkpeters dirkpeters ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
Themenstarter
 
Registriert seit: 21.10.2008
Ort: Ketzin, Havelland
Beiträge: 748
Standard

Hallo,

vielen Dank für die Hinweise. Wenn allerdings die Hassesche Sammlung in Krakau liegt, was liegt dann in Berlin? Wenn ich beim Institut Deutsche Adelsforschung nach einigen Namen suche, kommt bei den Johannitern der Hinweis:

Zitat:
Wir haben an dieser Stelle erstmals ein neu aufgestelltes, berichtigtes und vollständig alphabetisiertes Verzeichnis von insgesamt über 1.200 solcher Ahnentafeln von adeligen Rittern der Balley Brandenburg des Ritterlichen Ordens St.Johannis vom Spital zu Jerusalem aus dem gesamten 18.Jahrhundert nach alten handschriftlichen Aufzeichnungen zusammengetragen. Die Tafeln befinden sich heute im Besitz eines deutschen Staatsarchivs.
Das bedeutet, es gibt wohl eine weitere Sammlung, oder Herr Bill hat eine alte Zusammenstellung einfach abgeschrieben. Ich gehe davon aus, dass er mit dem deutschen Staatsarchiv das Geheime Staatsarchiv Preussischer Kulturbesitz in Berlin meint und nicht eine Bibliothek in Krakau.

Viele Grüße

Dirk
www.genealogie-peters.de
Mit Zitat antworten
  #12  
Alt 19.02.2009, 15:22
ostoja ostoja ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 09.03.2005
Beiträge: 8
Standard Berlinka ...

[QUOTE=Paulchen;166811]Die von mir genannten Sammlung liegen ALLE in Krakau, sind dort Bestandteil der sogenannten Berlinka.

... ist mit klaren Worten, eine Beute der Siegermächte, wie viele andere Kunst-, Handschriften- und Bücherbestände. Erstaunlich ist, dass polnische Kulturbehörden die Rückgabe der Berlinka (u. a. Sammlung König) vehemment verweigern. Dabei handelt sich hierbei um Bestände, welche kaum von historischer Relevanz für Polen sind (wohl eine Sache der Auslegung), da nur weniger polnisch-preussischer Familien dort zu finden sind. Vor einiger Zeit konnte ich einige Seiten zu bestimmten Familien sichten, und stellte fest, dass dort neben interessanten Abschriften schien verlorenen Urkunden, teils von König selbst verfasste Notitzen ohne jegliche Hinweise auf Quellen zu finden waren, sowie teils gekonnte Wappendarstellungen und genealogische Schemata. Ähnliche Meinung vertreten einige Forscher-Kollegen, die diese Sammlung in breiterem Umfang sichten konnten.

Schöne Grüße

ostoja
Mit Zitat antworten
  #13  
Alt 17.07.2013, 11:29
jele jele ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 16.05.2012
Ort: Berlin
Beiträge: 1.916
Standard GStA PK X. HA Rep. 9

Hallo Dirk,

beim Surfen stieß ich auf dies.
Auch auf die Gefahr hin, dass Du es mittlerweile schon selber herausgefunden hast, wollte ich Deine Ursprungsfrage beantworten.

Im Geheimen Staatsarchiv zu Berlin liegen 1280 Aufschwörungstafeln der Johanniterordensritter vom 18./19. Jahrhundert und zwar in der

X. HA, Rep. 9 - Johanniterorden, Aufschwörungstafeln.

Dazu gibt es ein zweibändiges Findbuch.

Aber Vorsicht!
In der (richtigen) Annahme, dass die Herren des Ordens die Richtigkeit der genealogischen Angaben der älteren Generationen nicht überprüfen konnten (oder wollten), haben die Einreicher diesbezüglich oft viel Phantasie aufgebracht. So ist diese Quelle für genealogische Forschungen mit Vorsicht zu genießen.

Beste Grüße

jele
Mit Zitat antworten
  #14  
Alt 09.05.2015, 13:38
Benutzerbild von rekem
rekem rekem ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 09.10.2009
Ort: Deutschland
Beiträge: 244
Standard

Ich weiß nicht, ob die Frage Bockelberg beantwortet ist oder nicht.
Auf jeden Fall steht er nicht in der Liste der Aufschwörungen vor 1800.
Er ist wohl erst später dazugekommen und vielleicht auch nicht wirklicher Ordensritter sondern Träger des Kgl.Pr.Johanniterordens gewesen - ein wesentlicher Unterschied.

Zu den Aufschwörungen ist zu sagen, daß immer wieder in den oberen Reihen "merkwürdige" Namen und Wappen auftauchen, die sonst niregnds zu finden oder wesentlich anders sind. Es wurden unadelige, vielleicht später geadelte, oder Namensgleiche vertauscht, damit der Stand verbessert werden konnte usw. usf.
Der Zweck war die Aufnahme in den Orden also der Zugang zu einer "Planstelle" in einer Comturei
und iie Möglichkeiten der Überprüung durch die Ordenskanzle" waren genau so schlecht wie die in der Hofkanzlei des Kaisers bei der Verleihung neuen Adels - die dann oft "höflich" als Anerkennung, Erneuerung usw. bezeichnet wurde.
Genealogisch sind die Tafeln höchstens als Hinweis auf mögliche Ahnen und mit größter Vorsicht zu benutzen. Ebenso natürlich die Leichenpredigten.

Das Vorhandensein einer Aufschwörung heißt nicht, daß die Sache auch erfolgreich endete - die "Planstellen" waren knapp und der Andrang groß !

Geändert von rekem (09.05.2015 um 13:42 Uhr)
Mit Zitat antworten
  #15  
Alt 10.05.2015, 00:00
Benutzerbild von dirkpeters
dirkpeters dirkpeters ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
Themenstarter
 
Registriert seit: 21.10.2008
Ort: Ketzin, Havelland
Beiträge: 748
Standard

Hallo Rekem,
Zitat:
Zitat von rekem Beitrag anzeigen
Ich weiß nicht, ob die Frage Bockelberg beantwortet ist oder nicht.
Die Frage ist erledigt.

Vielen Dank und viele Grüße

Dirk
Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Stichworte
adel , bockelberg , johanniter

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu

Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 16:55 Uhr.