#1  
Alt 21.11.2019, 17:17
Rustih Rustih ist offline
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Wessen Bibel ist das?

Ich bitte um Hilfe bei der Suche nach Verwandten der Familie, die vor Jahren (1900) die Inhaber der Bibel (Luther) waren. Es gibt Einträge für Familienveranstaltungen.

Meine Absicht ist es, dass die Bibel zu den legitimen Erben ihrer Familie zurückkehrt.

Anbei konnte ich einige wichtige Fotos nicht einfügen. das würde meine Anfrage glaubwürdig machen. Ich werde jedoch den Text eines kleinen Siegels auf die letzte Seite eines Hardcovers schreiben:
**********************************H, hoohel
***********************************unleserlicher Ausdruck
************************************LAUFFEN (unleserliche Marke). N.
Ich habe kein Problem damit, das Foto per E-Mail zu versenden.
Dieser Bibelmeister wurde Mitte der 1970er Jahre aus dem Altpapierladen in Lotzen oder Rastenburg oder Sensburg bezogen. Genau, leider kann ich mich nicht erinnern. Ab sofort ist es in meiner Sammlung.
Leider kann ich kein Deutsch, was meine Teilnahme an der Direktsuche ausschließt.

Ich werde mich an jede Organisation oder Privatperson (Genealogen) wenden, die garantiert, dass die Bibel nicht im Handel erhältlich ist.

In der Hoffnung auf Hilfe verbinde ich Grüße.
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  #2  
Alt 21.11.2019, 17:35
sonki sonki ist offline
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Bei Ancestry findet man die Sterbeeinträge für Rosina und Friedrich in den Göppinger Familienregister.
Also die Sterbedaten passen jeweils..hmm...

Quelle:
Württemberg, Deutschland, Familienregister 1550-1985
Stadt oder Distrikt: Göppingen
FHL-Filmnummer: 1056938

Nachtrag:
In der 2. Ehe des Friedrich Zeller wurde Luise Zeller am 2.2.1873 in Göppingen geboren. 1894 heiratet sie den Johannes Haag!
Scheint sich also wirklich um diese Familie zu handeln. Wie die Familienbibel nun aus Göppingen nach Lotzen/Rastenburg/Sensburg gelangt ist, ist ein weiteres Rätsel.
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Geändert von sonki (21.11.2019 um 19:47 Uhr)
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  #3  
Alt 22.11.2019, 16:34
Rustih Rustih ist offline
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Hallo sonka
Erstaunlich, voller Zufriedenheit Antwort. Ich weiß, dass die schwierigste Etappe vor mir liegt. Ich werde schüchtern fragen: Wirst du den Fall ins Finale führen? Mein Traum ist es, die Antwort zu hören - JA. Grüße - Rustih.
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  #4  
Alt 23.11.2019, 09:21
Xylander Xylander ist offline männlich
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Hallo zusammen,
beim Beruf des Johannes Haag lese ich Cupferschmied oder Kupferschmied. Seht Ihr das auch so? Falls das stimmt, hilft es vielleicht bei der Suche. In Göppingen gibt es jedenfalls seit 140 Jahren eine oder zwei Kupferschmiede(n) einer Familie Carl. Sie produziert Brennerei-Anlagen. https://www.carl.info/de

Dort könnte Johannes Haag gearbeitet haben, und vielleicht führte ihn sein Beruf später in den Osten. Falls er der Auswanderer war und nicht eine spätere Generation. Alles sehr spekulativ. Aber spannend.

Viele Grüße
Xylander

Geändert von Xylander (23.11.2019 um 09:39 Uhr)
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  #5  
Alt 23.11.2019, 12:52
Xylander Xylander ist offline männlich
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Hallo,
hier der Heiratseintrag von Johannes Haag und Luise Zeller, Nr. 81 1894. Er war also tatsächlich Kupferschmied.
Quelle: Württemberg, Deutschland, evangelische Kirchenbücher 1500-1985, Göppingen, Heiraten 1846-1899 bei ancestry
Die Frage ist, ob die Bibel aus dem Familienbesitz Haag stammt. Oder ob sie bei der Familie Zeller blieb, die dann den Tod von Johannes Haag eintrug.
Ich habe noch einmal nachgedacht: das könnte die Familienbibel des Ehepaares Johannes Haag - Luise Zeller gewesen sein. Vielleicht hat Luise Zeller die Einträge geschrieben. Die Schrift ist jedenfalls identisch.
Viele Grüße
Xylander
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Geändert von Xylander (23.11.2019 um 13:08 Uhr) Grund: Familienbibel Johannes Haag - Luise Zeller
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  #6  
Alt 24.11.2019, 09:23
Xylander Xylander ist offline männlich
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Hallo Rustih,
ich habe im Stadtarchiv Göppingen angefragt, ob sie helfen können. Eine Frage an Dich: enthält die Bibel auch Seiten mit Geburten und mit Heiraten? Die Daten könnten weiterhelfen.

Viele Grüße
Xylander
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  #7  
Alt 24.11.2019, 18:06
Rustih Rustih ist offline
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Guten Abend Xylander.
Mein Ziel ist es immer noch, die Bibel ihren rechtmäßigen Erben zu übergeben. Deshalb verstecke ich nichts in meinen Informationen. Heute habe ich wieder in der Bibel gestöbert und nichts Neues gefunden. Es gibt nur drei Einträge, in denen das Sterbedatum und ein kleiner Siegelabdruck auf der letzten Seite angegeben sind.

Aber ich habe einen Vorschlag. Höchstwahrscheinlich wurde die Bibel aus der Umgebung von Rastenburg (Kętrzyn) "extrahiert". Ich hatte einen Freund, der Polen im Rahmen der "Familienzusammenführung" verlassen durfte. Ich erinnere mich an seine fieberhaften Vorbereitungen für die Abreise wegen der sehr kurzen Zeit. Ungefähr zwei oder drei Jahre später erhielt ich diese Bibel. Ich denke, der Besitzer war in der gleichen Situation. Es war ein besonderer Ansturm. Der nächste Mieter, der die zurückgebliebenen Gegenstände aufräumte, hielt die Bibel für von geringem Wert und übergab sie als Altpapier.

Der zweite Vorschlag ist, die identifizierten Personen in Stammbäumen wie MyHeritage zu suchen.

Ich habe auch eine Anfrage. Schreiben Sie den handgeschriebenen Text in den gedruckten Brief um. Werden die Namen (außer Datumsangaben) in diesen Texten erwähnt?
Vielen Dank für Ihr Engagement. Viel Glück - Rustih.
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  #8  
Alt 24.11.2019, 18:20
Rustih Rustih ist offline
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Entschuldigung, ich bin noch nicht fertig.
Natürlich stehen am Ende der Bibel die Seiten, nach denen Sie fragen. Sie werden nicht gelöscht, haben aber keine Einträge. Sie sind sauber.
Rustih
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  #9  
Alt 24.11.2019, 19:03
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Bachstelze1160 Bachstelze1160 ist offline weiblich
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Hallochen



Im Eheeintrag beim Vater Zeller der Luise, steht als Geburtsort Weilheim (Meilheim gibt es meines Wissens nicht, hier zumindest.
Könnte Weilheim /Teck sein bei Kirchheim / Teck, oder gibt es bei Göppingen noch eins?
Ist also die Frau Rosine Zeller geb. Läpple aus Göppingen, worauf die die "dahier" beziehen?
Ach ja in Göppingen gibt es noch WMF Württembergische Metallwarenfabrik und Märklin Modelleisenbahnbau und Metallbau Kästen für Kinder und Tüftler.


Im Hochzeitsregister steht obern Kirchentellinsfurt, und beim andern Gomaringen das ist Raum Reutlingen Tübingen

Beim Johannes Haag das könnte Laichingen, oder Lautlingen im OA Ober Amt Münsingen sein, da war ja Militär.

Das Buch wurde in "Lauffen am Neckar" wohl gekauft, es kann auch Konfirmationsgeschenk von Luise gewesen sein.



Vielleicht hat es ihr Bruder oder Sohn dabei gehabt im 2. WKrieg ?

Rätsel lösen
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Dank und herzliche Grüße <3

Die Bachstelze


Ich sende einen Dank in den Himmel, wenn ein Pfarrer sich Mühe gab zu schreiben, das freut ihn dann!
Was die Ahnen wohl so alles mitbekommen, was wir wegen Ihnen uns für eine Arbeit machen!!!

Geändert von Bachstelze1160 (24.11.2019 um 19:09 Uhr)
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  #10  
Alt 24.11.2019, 19:21
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Bachstelze1160 Bachstelze1160 ist offline weiblich
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Zitat:
Zitat von sonki Beitrag anzeigen
Bei Ancestry findet man die Sterbeeinträge für Rosina und Friedrich in den Göppinger Familienregister.
Also die Sterbedaten passen jeweils..hmm...

Quelle:
Württemberg, Deutschland, Familienregister 1550-1985
Stadt oder Distrikt: Göppingen
FHL-Filmnummer: 1056938

Nachtrag:
In der 2. Ehe des Friedrich Zeller wurde Luise Zeller am 2.2.1873 in Göppingen geboren. 1894 heiratet sie den Johannes Haag!
Scheint sich also wirklich um diese Familie zu handeln. Wie die Familienbibel nun aus Göppingen nach Lotzen/Rastenburg/Sensburg gelangt ist, ist ein weiteres Rätsel.

Hallo Sonki,

Stimmt nicht, die Standesbeamtin hat die II, falsch gesetzt: ich habe es mir genau angesehen, Rosine starb 1900 und die 2. Ehe wurde erst 1901 geschlossen.
Luise wurde 1873 geboren, 1887 konfirmiert und 1894 verheiratet, die erste Frau hat das alles miterlebt. Die Mutter starb als Luise ca. 27J war.

Gruß Bachstelze
__________________
Dank und herzliche Grüße <3

Die Bachstelze


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