#511  
Alt 17.10.2019, 09:27
Fredericus Rex Fredericus Rex ist offline männlich
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Hallo, ich habe Anfang Mai diesen Jahres Anträge zu meinen Großvätern gestellt,die gestern zum Teil beantwortet wurden.
Es ging also für mich schneller als gedacht.
Leider ist weder Wehrstammrolle noch ein Ahnenpass vorhanden....auf den ich so gehofft hatte.
Aber ich konnte viele andere Informationen ( Verwundungen, Lazarettbesuche, Beförderung, Seefahrten) und den Hinweis bekommen das zu einem meiner Großväter noch Archivmaterial vorhanden ist, das noch manuell recherchiert werden muss.

Schöne Grüße
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  #512  
Alt 18.10.2019, 16:15
Benutzerbild von OlliL
OlliL OlliL ist offline männlich
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Moin,


Ich habe gestern meine am 23.12.18 abgeschickte Anfrage vom Bundesarchiv beantwortet bekommen. Ich fragte nach einem Foto für einen Bildvergleich. Dem wurde nicht entsprochen (wahrscheinlich gibt es schlicht keins). Für weitere Recherchen müsste gesondert nachgefragt werden, da viele Bestände nicht elektronisch erfasst seien.
Was ich bekam waren Scans aus der zentralen Personenkartei.


Viele Grüße,
OlliL
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  #513  
Alt 19.10.2019, 08:46
fajo fajo ist offline weiblich
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Daumen hoch

Guten Morgen euch allen!

Nachdem ich gestern eine erfolgreiche E - Mail des Volksbundes bekam, dieses Thema hier durch gelesen hatte, hab ich mich nun heute gleich daran gemacht bei WAST eine Anfrage meinen Onkel betreffend zu stellen.

Danke für die vielen vorab Infos, die ich in dem Thema dazu finden konnte!
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  #514  
Alt 19.10.2019, 23:28
sRtz sRtz ist offline
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Unglücklich Ahnenpass

Zitat:
Zitat von Fredericus Rex Beitrag anzeigen
Hallo, ich habe Anfang Mai diesen Jahres Anträge zu meinen Großvätern gestellt,die gestern zum Teil beantwortet wurden.
Es ging also für mich schneller als gedacht.
Leider ist weder Wehrstammrolle noch ein Ahnenpass vorhanden....auf den ich so gehofft hatte.
Aber ich konnte viele andere Informationen ( Verwundungen, Lazarettbesuche, Beförderung, Seefahrten) und den Hinweis bekommen das zu einem meiner Großväter noch Archivmaterial vorhanden ist, das noch manuell recherchiert werden muss.

Schöne Grüße
Hach, nach den Ahnenpass habe ich gar nicht gefragt ! Der wäre für meine Ahnenforschung sehr wichtig.Ich hatte zwar angegeben sämtliche Personalsachen ,aber wer weiß?
Gruß
sRtz
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  #515  
Alt 23.10.2019, 10:38
Feldsalat Feldsalat ist offline weiblich
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Heute kam eine Mail, ich soll den Benutzungsantrag ausfüllen und hinschicken, dann bekomme ich innerhalb von ca. 2 Monaten Antwort.

Meine Anfragen waren von Anfang Oktober 2017.

Was lange währt ...
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  #516  
Alt 31.10.2019, 09:56
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Manu0379 Manu0379 ist offline weiblich
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Hallo,

am 11.11.2017 habe ich die Anfrage zu meinem Urgroßvater gestellt (anderer Urgroßvater als hier ein paar Seiten vorher erwähnt), gerade kam die Mail, dass ich den Benutzungsantrag ausfüllen soll.

Jetzt werde ich doch hibbelig und mache den Antrag schnell fertig.


Grüße
Manu
__________________
Regionen und Namen meiner Sackgassen:
(Neu) Karstädt, Groß Laasch und Umgebung: Möller, Gäth, Laudan, Lüth, Rohk, Dien, Ihde, Schell, Giese, Dreyer, Madaus, Hinrichs, Suhr, Tägeln, Hamann, Mellmann
Region Suckow, Prignitz: Schütt, Krutzki, Lenth, Kop(p)low, Berger, Madaus, Giestemann,
Hamburg, S-H: Osterhof, Bauer, Scheele, Kohlmeyer, Eggers, Warge, Brandenburg, Mensen
Niedersachsen: Fehmer
Rawitsch: Schmidt, Kwittua, Poranske/-ska/-ski, Eitner, Fran(c)ke, Bergmann

Geändert von Manu0379 (31.10.2019 um 10:40 Uhr)
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  #517  
Alt 31.10.2019, 17:11
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Mysticx Mysticx ist offline weiblich
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Hallo,

heute bekam ich nun eine Mail, mit Informationen zu meinen anderen beiden Anfragen vom April 2019. (siehe Anhang)

Jetzt habe ich jedoch dazu bzw allgemein noch einmal ein paar Fragen:

1. Nimmt das BA den ich sag mal "Datenschutz" anders, als das WAST? Letztes Jahr im August hatte ich einen Antrag für meinen Urgroßonkel gestellt, nach ein paar Tagen kam zurück, dass ich nur eine Auskunft mit der Einverständniserklärung der lebenden Verwandten bekomme. Da ich nie nicht hatte, habe ich es sein gelassen.
Im April diesen Jahres dachte ich mir, gut ich kann es ja nochmal probieren und siehe da, heute bekam ich die Informationen.

2. Die Informationen heute, waren ja ich sag mal "Zeitstrahlen", also Zeitangabe mit jeweiligen Truppenteil usw. Während ich bei meinem anderen Antrag von April 2019 nur Kopien des Soldbuches bekam.
Sind also die Infos die ich in allen drei Anträgen bekam, ALLE Informationen oder muss ich da nochmal hinschreiben, dass ich doch bitte alles möchte?

3. Bei den Infos stehen ja auch die EKM dabei. Könnte das Bundesarchiv auch von nicht verstorbenen Soldaten irgendwelche Hinterlassenschaften (Soldbuch, Erkennungsmarke etc) haben und wenn ja kann man dies bekommen?

4. Ich habe ja noch 2 andere Anträge, für mich die wichtigsten, laufen. Diese 2 stammen vom August 2018, also noch zu der Zeit als es das WAST noch gab. Werden diese beiden Anfragen wirklich KOMPLETT mit ALLEN Informationen bearbeitet?

5. Desweiteren, bei dem ersten Antrag musste ich bevor ich die Ergebnisse bekam einen Antrag ausfüllen und das Geld erst überweisen, hier bekam ich jetzt die Ergebnisse und muss später das Geld überweisen. Von was ist dies abhängig?

Vielen lieben Dank und Grüße
Angehängte Grafiken
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__________________
Ⅰ. Bayern
Oliv × Hörmann × Waldleutner × Harrer × Seidl × Bischl × Wimmer

Ⅱ. Tschechien
Hussinger × Lutze × Bredl × Puffer × Rexeisen

Ⅲ. Polen
Esslinger × Antritt × Jungel

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  #518  
Alt 31.10.2019, 20:35
Olivia S. Olivia S. ist offline weiblich
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Hallo, Mysticx!

Ein paar Fragen kann ich mehr oder weniger beantworten.

zu 1: definitiv ja. Es gilt das Bundesarchivgesetz, das ist nicht so "streng" wie der frühere WASt-Datenschutz.

zu 2: ... Bis vor kurzem habe ich die Meinung vertreten, dass es momentan unmöglich ist, alle Informationen zu erhalten. Es scheinen sich einige Dinge zu verändern - ob diese allerdings von Dauer sind, ist nicht zu sagen, aber die Chancen, dass man (wieder) alle Infos erhält, steigen in einigen Fällen. Wie zum Beispiel bei Dir:

- Dein Josef Lutze hat einen recht umfangreichen Werdegang. Ich denke, dass dies alles an Truppenmeldungen ist, was vorhanden ist. Die relativ wenigen Luftwaffenmeldungen zu Beginn seiner Dienstzeit sind aufgrund des Meldewesens der Luftwaffe absolut normal. Ab Mai 44 ist es so lückenlos wie es nur geht. Besser wird es für diesen Zeitraum nicht. Ob da allerdings die Kriegsgefangenenunterlagen und die Lazarettkrankenbücher überprüft worden sind, weiß man nicht. Da würde ich noch mal nachfragen, falls Dir Hinweise auf weitere Verwundungen/Erkrankungen oder Gefangenschaft vorliegen.

- Der Josef Hörmann war bei der Waffen-SS, da gibt es erfahrungsgemäß eher sehr wenige Meldungen. Auch hier gilt aber: Überprüfung der Lazarettbücher wurde nicht ausdrücklich erwähnt. GGf. kannst Du gezielt danach fragen. Wegen der SS würde ich mich noch mal an die "zuständigere" (bessere) Abteilung im Bundesarchiv wenden. Abteilung BE, glaube ich.

Du hast auf Deine Anfrage von April 19 ausschließlich das Soldbuch bekommen ohne einen Hinweis, ob noch mehr da vorhanden ist? Wundert mich nicht, wenn dem so wäre. Frag ruhig noch mal nach: Erkennungsmarkenverzeichnisse, Kriegsgefangenschaft ... das übliche halt. (Alles schön einzeln in jedem Fall benennen, die machen eigentlich nur das, wonach man gezielt fragt).


Zu 3: Papier (Soldbücher etc.) gibt das Bundesarchiv bestimmt nicht heraus. Wahrscheinlich aber die Erkennungsmarke (bei Gefallenen, wenn die Marke dort archiviert ist), aber sicher bin ich mir nicht.
Frag einfach mal schriftlich oder telefonisch nach. Die Marke hat bei Gefallenen ja mitunter den Weg in die WASt gefunden.

Aber andere Nachlässe wie Portemonaie, private Besitztümer oder gar Tagebücher sind bei gefallenen Soldaten damals an die Angehörigen geschickt worden. Bei vermissten Soldaten hat sie der Vermisste vielleicht noch bei sich. Und Soldaten, die den Krieg überlebt haben, haben ihr Eigentum mit nach Hause genommen. Was sollte heute noch archiviert sein - außer der Marke und die Papiere, die zumeist Wehrmachteingentum waren? Was erhoffst Du Dir konkret?



zu 4: siehe Punkt 2 ... Entweder: Warte auf die Auskunft und gucke, was da steht. Oder ... was ich machen würde ... Du bringst Dich noch einmal in Erinnerung, stellst beide Anträge quasi noch mal neu mit dem Hinweis, dass Du schon im letzten Jahr angefragt hast. Dann werden beide Anträge zusammen bearbeitet. Wenn Du nicht hinschreiben möchtest, wirst Du auf Deine Antwort aus 2018 noch mind. ein Jahr warten. Diese neuen Anträge aus dem Jahr 2019 werden nach wie vor vorgezogen und sind in der Regel innerhalb eines halben Jahres fertig. In diese neuen Anträgen solltest Du höflichst reinschreiben: "Bitte alle (!) Truppenmeldungen, bitte Kriegsgefangenenunterlagen überprüfen, bitte Krankenbücher und Lazarettmeldungen prüfen" ... Je nachdem, was im jeweiligen Fall zutrifft. Dann steigen Deine Chancen, auch wirklich alles zu erhalten.


zu 5: Von wann ist denn der von Dir erwähnte "erste Antrag"? Der von August 18 kann es ja nicht sein, weil Du da noch auf Antwort wartest. Und Deine drei Anfragen vom April 19 sind bearbeitet. Von wann reden wir hier?
Ich sag mal irgendetwas dazu, mal schauen, ob es passt: Bei der Wast (also noch 2018) gab es - wenn die Kosten eine gewisse Summe überschritten haben - die Auskünfte meist gegen Vorkasse, ob das Bundesarchiv (ab 2019) das auch macht, weiß ich nicht. Ich gehe aber positiv-denkend davon aus, dass das Bundesarchiv immer erst die Auskunft verschickt und erst später den Gebührenbescheid, egal, wie teuer.

Soweit von mir.

Gruß
Olivia
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  #519  
Alt 01.11.2019, 07:12
fajo fajo ist offline weiblich
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Guten Morgen!

@Olivia
>Aber andere Nachlässe wie Portemonnaie, private Besitztümer oder gar Tagebücher sind bei gefallenen Soldaten damals an die Angehörigen geschickt worden.<

Bist du dir da ganz sicher, das den Angehörigen immer alles und im jedem Fall ausgehändigt wurde? Habe meinen Onkel gefunden, er ist gefallen. Allerdings ist mir und meiner Cousine nicht bekannt das der Privatbesitz an meine Großeltern bzw. meinen Vater (bis in die 60ger) ausgehändigt wurde. Nun kommt dazu das mein Onkel im August 1944 in Italien gefallen ist und meine Großeltern damals im Sudetenland lebten. Ich persönlich könnte mir vorstellen, dass es wie in so einem Fall der über die Kriegsgräberfürsorge lief, z. B. vielleicht gar nicht möglich war alles auszuhändigen.
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  #520  
Alt 01.11.2019, 09:23
Gerrit Gerrit ist offline männlich
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Hallo,


ich kann bzgl. der Besitztümer Auskunft geben. Sowohl im 1., wie auch im 2. Weltkrieg wurden die Eheringe, Tagebücher, Briefe, Bilder etc, die ein Soldat in den Taschen bzw. im Gepäck hatte, von der Kompanie, über das Bataillon direkt an die angegebene Adresse der Angehörigen verschickt. Darüber hinaus gab es ggf. noch Gepäck, welches zentral gelagert wurde bzw. am Garnisonsstandort bestand (v.a. bei Berufssoldaten). Dieses wurde - zumindest meine Erfahrung - vom Ersatztruppenteil verschickt.


Aber man darf hierbei nicht vergessen, dass es in der Praxis damit erhebliche Schwierigkeiten gegeben hat. Tote konnten nicht immer geborgen werden, der Zustand des Toten ließ das nicht zu, Vermisste wurden nicht gefunden, Diebstahl uvm.



Warum sollte die Post zwischen Italien und dem Sudetenland nicht funktionieren. Das Sudetenland war noch nicht besetzt? Wenn etwas bis in die letzten Stunden des 3. Reiches gut funktionierte, dann die Verwaltung... ...leider in jeglicher Hinsicht.



Weder von meinen Urgroßvätern (1. WK), noch meinen Großvätern (2. WK) bzw. den Brüdern habe ich irgendwelche Originalunterlagen. Spätestens bei der Flucht aus Oberschlesien 1945 gingen wohl die letzten Originale verloren. Mein Großvater türmte aus einem Lazarett, um der Gefangenschaft zu entgehen und vergrub die schwarze Panzer-Uniform und Papiere nahe Bamberg. Der andere Opa wurde bereits 1943 schwerst verwundet aus der Wehrmacht entlassen und vergrub die restlichen Sachen vor dem Herannahen der Roten Armee. Eine Nebenlinie von mir erzählte, dass man bei einem Umzug einfach alles wegwarf... Was ich sagen will, es gibt viele Möglichkeiten, dass die wenigen Habseligkeiten die Zeiten eben nicht überdauert haben.


Dennoch weiterhin viel Erfolg bei der Recherche.


Gerrit
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