#1  
Alt 24.11.2012, 15:18
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Standard Archivsuche in Russland nach in Sibirien interniertem Zivilisten?

Hallo,
mein Großvater arbeitete ab Januar 1914 im Kurland. Leider konnte ich den Ort nicht zweifelsfrei ermitteln (http://forum.ahnenforschung.net/showthread.php?t=78531).

Bei Ausbruch des 1. WK wurde er nach Sibirien verbracht und dort interniert. Er kehrte 1919 zurück. Die Familie erhielt während dieser Zeit keinerlei Nachrichten/Briefe von ihm. Ebenso erzählte er später nach Aussagen meiner Mutter niemals wo er denn in Russland festgehalten wurde.

Bei welchem der Archive hätte es Zweck nachzufragen, da er ja kein Armeeangehöriger war?

Wenn Aussichten bestünden, wer kann mir ein Anschreiben in Russisch formulieren (das im Forum vorhandene Formular erscheint mir in diesem Fall nicht ganz passend), da man die besonderen Umstände vielleicht erklären sollte?

Gruß
Peter
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  #2  
Alt 24.11.2012, 16:20
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Standard Archivsuche in Russland nach in Sibirien interniertem Zivilisten ?

Hallo zusammen,

ich habe mir erlaubt, den Beitrag von Peter in dieses Unterforum zu kopieren, um seine Chancen auf eine Hilfestellung zu erhöhen.


Viele Grüße
AlAvo
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Mitglied der Lettischen Kriegsgräberfürsorge (Bralu Kapi Komiteja)

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  #3  
Alt 24.11.2012, 17:34
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Hallo Peter,
ein Brief nach Russland schreiben...dass ist kein Problem.
Problem: unbekannte Ort in Kurland - in dem Fall...nicht so schlimm;
-sehr schwer dagegen in Russland zu Suchen. Er konnte in Sibirien überall gewesen sein. War es ein Stadt?...War er im Krankenhaus tätig?...gab eine Fabrik in der Nähe?...was hat er im Winter/Sommer getragen?...was gegesen? Ein Fluss,Meer,See... Irgendwelche Hinweise, denn selbst in Sibirien ist nicht alles gleich nur Taiga und minus 50.
Man kann, als Anfang, einen Brief an das Innenministerium ( Moskau) schreiben. Auch an das MWD(Innenministerium) einiger grösserer Städte eine Anfrage schicken. Und hoffen. Versuchen sollte es man auf jeden Fall.
Gruß
Lora
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"Der Akzent unserer Heimat behalten wir in unserem Geist und in unserem Herzen wie in unserer Sprache".
La Rochefoucauld
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  #4  
Alt 24.11.2012, 18:26
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Hallo Lora,
Zitat:
Zitat von Lora Beitrag anzeigen
Hallo Peter,
ein Brief nach Russland schreiben...dass ist kein Problem.
Problem: unbekannte Ort in Kurland - in dem Fall...nicht so schlimm;
-sehr schwer dagegen in Russland zu Suchen. Er konnte in Sibirien überall gewesen sein. War es ein Stadt?...War er im Krankenhaus tätig?...gab eine Fabrik in der Nähe?...was hat er im Winter/Sommer getragen?...was gegesen? Ein Fluss,Meer,See... Irgendwelche Hinweise, denn selbst in Sibirien ist nicht alles gleich nur Taiga und minus 50.
Man kann, als Anfang, einen Brief an das Innenministerium ( Moskau) schreiben. Auch an das MWD(Innenministerium) einiger grösserer Städte eine Anfrage schicken. Und hoffen. Versuchen sollte es man auf jeden Fall.
wie ich ja bereits schrieb, habe ich leider keine weiteren konkreten Angaben.

Deine Fragen sind zwar zielführend, aber leider kann ich den Opa nicht mehr fragen und wie ich schrieb hat er auch der Familie nach der Rückkehr nichts genaues erzählt.
Er hat nur von der wunderbaren Landschaft und den gastfreundlichen, netten Menschen geschwärmt.
Wie in seinem Lebenslauf steht und er auch erzählte, konnte er sich relativ frei bewegen und ritt mit dem eigenen Pferd von Dorf zu Dorf. um den Leuten die Zähne zu "reparieren".

Ich vermute jedoch, dass auch die "Bürokratie" im Zarenreich sehr gut organisiert war und die in Internierung genommenen Ausländer genau registriert wurden.

Gruß
Peter
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  #5  
Alt 24.11.2012, 17:51
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Zitat:
Zitat von phfb Beitrag anzeigen

Wenn Aussichten bestünden, wer kann mir ein Anschreiben in Russisch formulieren (das im Forum vorhandene Formular erscheint mir in diesem Fall nicht ganz passend), da man die besonderen Umstände vielleicht erklären sollte?
War er ein deutscher Bürger?
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  #6  
Alt 24.11.2012, 18:16
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Hallo Genfrosch,
Zitat:
Zitat von Genforsch Beitrag anzeigen
War er ein deutscher Bürger?
ja, siehe auch verlinkten Beitrag "Lebenslauf".

Natürlich sind die Geburtsdaten, auch die der Eltern bekannt.

Gruß
Peter
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  #7  
Alt 24.11.2012, 19:13
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Zitat:
Zitat von phfb Beitrag anzeigen
Hallo Genfrosch,

ja, siehe auch verlinkten Beitrag "Lebenslauf".

Natürlich sind die Geburtsdaten, auch die der Eltern bekannt.
Das habe ich bereits gelesen. Und trotzdem frage ich. Damals war es ganz üblich. Es ist wichtig für die weiterführende Forschung. Was ist noch bekannt?
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  #8  
Alt 24.11.2012, 20:17
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Hallo Genfrosch,
Zitat:
Zitat von Genforsch Beitrag anzeigen
Das habe ich bereits gelesen. Und trotzdem frage ich. Damals war es ganz üblich. Es ist wichtig für die weiterführende Forschung. Was ist noch bekannt?
Was war damals ganz üblich?

Ich kann leider weiter nichts aussagen, als was ich bisher hier bekannt gegeben habe.

Gruß
Peter
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  #9  
Alt 24.11.2012, 20:45
Genforsch Genforsch ist offline
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Zitat:
Zitat von phfb Beitrag anzeigen
Was war damals ganz üblich?
dass, die Kriegsgefangene oder Internierte die russische Bürgerschaft angenommen haben.

Zitat:
Ich kann leider weiter nichts aussagen, als was ich bisher hier bekannt gegeben habe.
Kurland ist heutige Lettland.
Noch eine Frage: was wollen Sie über ihren Großvater wissen?
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  #10  
Alt 24.11.2012, 20:44
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Lora Lora ist offline weiblich
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Ok, 1914 -die meisten von Internierten aus dieser Gegend und auch aus Wolhynien,
wurden jenseits der Ural-Gebirge verbannt.
comarch Ä chel.surnet.ru Das ist die Email-Adresse von der Staatliche Archivkomitee im Gebiet Chelyabinsk.
Gruß
Lora
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La Rochefoucauld
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