#11  
Alt 27.09.2019, 10:33
Gerrit Gerrit ist offline männlich
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Zitat von Huber Benedikt Beitrag anzeigen
War Bayern nicht schon immer Ausland?

Nöö, aber es ist ja allgemein bekannt, daß sich die bayrischen Bauern schon immer ein paar Preissn zum Arbeiten eingefangen haben.
Touché

Ein Bayer steht vor Gericht, weil er zwei Preussen angefahren und schwer verletzt hat. Richter: „Angeklagter, song’s d’Wahrheit!“ Bayer: „D’Stross war eisig, mei Wong is ins Schleidan kemma…“ Richter: „Mir ham August, Sie soin d’Wahrheit song!“ Bayer: „Es hod grengt und Laub war auf da Stross…“ Richter: „Seit Tagen scheint d’Sonn. Zum letztn Moi, d’Wahrheit!“ Bayer: „Oiso guad. D’Sonn hod gschiena und scho von weitem hob i de zwoa Preissn gseng. Dann hob i einfach auf de draufghoidn. Der oane is durch die Frontscheim, der anda is in Hauseingang gflong. I berei nix!“ Richter: „Na, oiso. Warum denn net glei aso? Den oana verglong ma wenga Sachbeschädigung, den andan wenga Hausfriedensbruch!“
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  #12  
Alt 27.09.2019, 11:15
Hedwiga Hedwiga ist offline weiblich
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Standard Feldmütze mit Edelweiß

Hallo,


gab es nicht auch Abzeichen mit Edelweiß vom Winterhilfswerk ?



Ich gehe nicht davon aus, dass die Mütze zu einer Uniform gehörte,
warum sollte diese dann zur Zivilkleidung getragen werden ?


Wenn es ein WHW Abzeichen sein sollte, ist dies erkennbar z.B.
u.a. 1939/1940 ein Edelweiß.
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ich grüße freundlich


Renate
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  #13  
Alt 27.09.2019, 11:20
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist gerade online
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Hier ist ein Forumsthema namens "Pferde im 2. WK" - https://www.forum-der-wehrmacht.de/i...2-wk/&pageNo=1

"In der 334.ID, die Ende ´42 nach Tunesien verlegte, waren die Gren.-Regimenter mit Tragtieren ausgestattet. Hier hatte insbesondere das Geb.Jg.Rgt.756 ca.400 Pferde, von denen viele mit einem Transportschiff verloren gingen. Die Verluste konnte man einigermaßen durch "Beute-Pferde" der Franzosen ausgleichen."


Dass der Brandenburger in unserem Fall eine Gebirgsjäger-typische Mütze trägt, ist zwar kein Beweis, aber warum hat er sonst diese Mütze im kalten brandeburgischen Winter auf?
Für mich sieht es danach aus, als wäre er von der wärmeren Westfront kommend auf Heimaturlaub. Für das Foto hat man sich, wegen der besseren Lichtverhältnisse, nach draußen begeben. Die Frau hat noch schnell ihr gutes Kleid angezogen. Aber es ist draußen so kalt, dass sie auf ihre Handschuhe nicht verzichten möchte.
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Viele Grüße

Geändert von Anna Sara Weingart (27.09.2019 um 11:21 Uhr)
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  #14  
Alt 27.09.2019, 12:27
Benutzerbild von AnGr
AnGr AnGr ist offline
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Zitat:
Zitat von Anna Sara Weingart Beitrag anzeigen
Hier ist ein Forumsthema namens "Pferde im 2. WK" - https://www.forum-der-wehrmacht.de/i...2-wk/&pageNo=1

"In der 334.ID, die Ende ´42 nach Tunesien verlegte, waren die Gren.-Regimenter mit Tragtieren ausgestattet. Hier hatte insbesondere das Geb.Jg.Rgt.756 ca.400 Pferde, von denen viele mit einem Transportschiff verloren gingen. Die Verluste konnte man einigermaßen durch "Beute-Pferde" der Franzosen ausgleichen."


Dass der Brandenburger in unserem Fall eine Gebirgsjäger-typische Mütze trägt, ist zwar kein Beweis, aber warum hat er sonst diese Mütze im kalten brandeburgischen Winter auf?
Für mich sieht es danach aus, als wäre er von der wärmeren Westfront kommend auf Heimaturlaub. Für das Foto hat man sich, wegen der besseren Lichtverhältnisse, nach draußen begeben. Die Frau hat noch schnell ihr gutes Kleid angezogen. Aber es ist draußen so kalt, dass sie auf ihre Handschuhe nicht verzichten möchte.



Nicht alles ist so wie es scheint, so wie es Moselaaner schreibt könnte es sein oder auch nicht.
Im Anhang mal wieder etwas Originales und Rätselhaftes.



Ein Reichsbahner mit dem richtigen Edelweiss auf einer Reichsbahn-Einheitsfeldmütze.
Auch hier könnte man alles Mutmaßen, z.B. gekauftes Edelweiss oder Er war bei den Gebirgsjägern wurde dann Kriegsuntauglich und wurde in den Reichsbahndienst eingestellt, als Erinnerung steckt Er sich das Edelweiss an die Mütze. Alles möglich, aber weder für das Bild des Themenerstellers als auch für das des Reichsbahners eindeutige Beweise.
Angehängte Grafiken
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Schönen Gruß Andreas

https://www.youtube.com/watch?v=VwX7nC-LpKs
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  #15  
Alt 27.09.2019, 13:08
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist gerade online
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Ja, das ist aber ein schönes Foto.
OK, wenn es so eine Art Mode war.
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  #16  
Alt 27.09.2019, 14:06
Ric29 Ric29 ist offline männlich
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Das ist in der Tat sehr seltsam. Aber an eine Art Trend kann ich nicht glauben. Das wäre wohl ziemlich anmaßend gewesen und sehr peinlich, spätestens dann wenn man auf andere Gebirgsjäger trifft.
Ausnahme natürlich die alpinen Vereine, Bergsteiger oder auch Veteranen die mal in einer Gebirgstruppe waren.

Jemand der aber (z.B.) bei der Marine war wird sich wohl kaum privat eine Mütze aufziehen, die unmittelbar mit Panzerfahrern verbunden wird.

Bei der Reichsbahn scheint dieses Emblem jedenfalls öfter aufzutauchen.

Liebe Grüße

Ric
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  #17  
Alt 27.09.2019, 16:59
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist gerade online
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Ich gehe davon aus, dass er Landwirt war, und auch Pferde zu Hause hatte. Die Wehrmacht hat beim Einziehen natürlich geschaut, an welcher Stelle er wegen seiner Erfahrung nützlich sei. Und da die Gebirgsjäger nun mal, prozentual gesehen, die meisten Pferde hatten, kam er vermutlich zu den Gebirgsjägern. Ich vermute, dass die Mechanisierung der Truppen der Westfront höher war als im Osten. Und weil er nicht an die Ostfront geschickt werden sollte, aber trotzdem als Tierexperte nützlich sein sollte, ergab es sich vielleicht fast zwangsläufig, dass er zu den Gebirgsjägern gekommen sein könnte.
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Viele Grüße
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  #18  
Alt 27.09.2019, 18:09
Basil Basil ist offline männlich
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Hallo,

jetzt muss ich mich auch mal zu Wort melden. Die Wehrmacht setzte im Krieg 2,8 Millionen Pferde ein. Pferde wurde nicht nur als Zug- oder Tragtiere verwendet, sondern auch als Reittiere, z.B. für Offiziere, Meldereiter und die Kavallerie (Aufklärung). Jedes Infanterie-Regiment hatte zu Kriegsbeginn einen Reiterzug. Jede Infanterie-Division hatte 4.000 - 6.000 Pferde und es gab viele Infanterie-Divisionen. Und auch die motorisierten und Panzer-Divisionen konnten nicht auf Pferde verzichten. Es gab aber nur etwas mehr als 10 Gebirgs-Divisionen mit je 6.300 Tieren (Sollbestand), Pferde und Tragtiere (Mulis) zusammen. Ich denke, die Pferde der Gebirgstruppe machen prozentual nur einen kleinen Anteil aus.

Pferde der Wehrmacht

Ich gebe auch zu bedenken, dass Gebirgs-Divisionen überwiegend in Süddeutschland und Österreich aufgestellt wurden, nicht in Brandenburg. Und ich glaube, dass er mit Jahrgang 1907 zu alt für die Gebirgstruppe war, die mit ihren speziellen Fähigkeiten, Kampf in unwegsamen Gebieten, an allen Fronten kämpfte. Besatzungssoldat in Frankreich passt da schon besser.

Man kann ja in so ein unscharfes Bild viel hinein interpretieren. Für mich sieht das Emblem sehr symmetrisch aus, hoch und quer. Darum erinnert mich das eher an eine Windrose als an ein Edelweiß. Und die Berg- bzw. Feldmütze gab es auch in zivil. Ich würde die Antwort vom Bundesarchiv abwarten, es kann ja nicht mehr lange dauern.

Viele Grüße
Basil
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Geändert von Basil (27.09.2019 um 18:11 Uhr)
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  #19  
Alt 28.09.2019, 19:51
Gerrit Gerrit ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von Anna Sara Weingart Beitrag anzeigen
IUnd da die Gebirgsjäger nun mal, prozentual gesehen, die meisten Pferde hatten, kam er vermutlich zu den Gebirgsjägern.
Nein, das ist nicht korrekt. Wie Basil schon schrieb, war die Motorisierung insgesamt noch nicht sehr hoch. Wobei die Gebirgsjäger v.a. auf Mulis setzten. Letztendlich waren in einer Gebirgsjägereinheit nicht mehr Tiere, als in einer anderen nicht motorisierten.

Zitat:
Zitat von Anna Sara Weingart Beitrag anzeigen
Ich vermute, dass die Mechanisierung der Truppen der Westfront höher war als im Osten.
Auf keinen Fall! Die motorisierten Einheiten wurden stets als Speerspitze eingesetzt und oftmals nur zur Auffrischung aus der Front gezogen. Nach dem Fall Frankreichs, blieben nur Besatzungstruppen zurück - ohne nennenswerte Technik.

Nach den alliierten Invasionen mussten die wenigen verbliebenen motorisierten Einheiten aufgeteilt werden, was die Motorisierung an allen Fronten senkte.

Während des gesamten Krieges waren (außer in Nordafrika) die bespannten Einheiten stets in der absoluten Überzahl.

Gerrit
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  #20  
Alt 29.09.2019, 14:12
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Hallo,

ich denke schon, dass es sich um das Edelweiß handeln könnte. (siehe Bilder)

Erklärungen zu den einzelnen Abzeichen

Wieso jemand aus dem Norden, bei uns im Süden als Gebirgsjäger eingezogen wurde und das Edelweiss, welches eigentlich für die Schirmmütze gedacht war, an die Bergmütze angebracht hat, bleibt Spekulation.

Grüße
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Ⅱ. Tschechien
Hussinger × Lutze × Bredl × Puffer × Rexeisen

Ⅲ. Polen
Esslinger × Antritt × Jungel


Geändert von Mysticx (29.09.2019 um 14:16 Uhr)
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