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  #1  
Alt 03.07.2021, 21:05
MeineAhnen MeineAhnen ist offline
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Registriert seit: 21.09.2018
Beiträge: 38
Standard Ostpreussische Landarbeiter auf einem Gut bei Hildesheim

Guten Abend an alle Mitlesenden

Meine Anfrage ist sehr weit ausgeholt aber ich versuche es trotzdem einmal hier.

Ich suche nach einer ostpreussischen Familie, welche aus dem Kreis Johannisburg kam.
Sie waren Landarbeiter auf einem Gut bei Hildesheim und kamen höchst wahrscheinlich in den späten 1920gern dorthin.

Die Mutter dieser Familie ist die uneheliche Tochter meines Ururgrossvaters.
Ich weiss, dass sie um 1900 geboren war und vor 1964 verstorben ist.
Ich weiss, dass sie 5 Kinder hatte und eine ihrer Töchter Krankenschwester wurde und später nach Brandenburg ging.
Leider habe ich keine Namen, da sie unehelich zur Welt kam und sich niemand in meiner Familie an sie erinnert.

Weiss hier jemand vielleicht, wie viele Güter es in der Nähe von Hildesheim zu dieser Zeit gab?
Oder ob es Nachfahren von ehemaligen Ostpreussen in dieser Gegend gibt, welche Ahnenforschung betreiben?

Ich bin für jeden geringsten Hinweis dankbar.

Liebe Grüße

Anja
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  #2  
Alt 03.07.2021, 21:46
wfn wfn ist offline männlich
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Registriert seit: 07.12.2014
Beiträge: 775
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Hallo Anja, ich würde diese Anfrage auch in die Ost-/Westpreußenliste setzen.
Viel Erfolg wfn ( Religion der Gesuchten ? )
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  #3  
Alt 03.07.2021, 22:03
Benutzerbild von consanguineus
consanguineus consanguineus ist offline männlich
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Beiträge: 3.106
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Hallo Anja,

falls Du Rittergüter meinst, so gibt es direkt um Hildesheim nicht viele. Erst im etwas weiteren Umkreis gibt es einige. Klostergüter wiederum gibt es vergleichsweise häufig im Umland Hildesheims. Domänen dann wieder auffallend wenige. Der Hildesheimer Bauer ist von jeher mit einem übergroßen Selbstbewußtsein gesegnet, oder besser: ausgestattet, so daß mancher dazu neigte, seine 100 oder 200 Morgen als Gut zu bezeichnen. Du wirst Dich zu Tode suchen, wenn Du uns nicht einige genauere Hinweise zum gesuchten Gut gibst.

Viele Grüße
consanguineus
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Joh. Christian KROHNFUSS, Jäger, * um 1790
Anton BLANKE, Halbspänner in Kl. Rhüden, * um 1750

Joh. Andr. MAASBERG, Bürger und Windmüller in Peine, * um 1730
Daniel KRÜGER, Amtmann in Bredenfelde, * err. 1729
Georg Melchior SUDHOFF, Pächter in Calvörde, * um 1680
Dorothea v. NETTELHORST a. d. H. Kapsehden, * um 1600
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  #4  
Alt 04.07.2021, 17:08
MeineAhnen MeineAhnen ist offline
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Vielen Dank für die schnellen Anworten!
Ich werde es im Forum für Ost/Westpreussen auch versuchen.
Vielleicht bekomme ich noch irgendwelche kleinen Details von meinem Großvater heraus. Er bemüht sich sehr, seine Erinnerungen aufzufrischen im Alter von 87 Jahren.
Wenn ich hoffentlich etwas mehr weiss, versuche ich es noch einmal hier.

In der Zwichenzeit .... wüsste von euch vielleicht jemand ein paar Ortsnamen in der Nähe von Heidelberg, welche ehemalige Güter hatten?
Vielleicht hilft es meinem Grossvater, sich zu erinnern.

Bis jetzt erinnert er sich lediglich daran, dass er unweit des Gutes mit der Bahn nach Hannover fuhr in frühen 1940gern.
Ich weiss nicht ob das irgendwie hilft aber manchmal sind auch kleine Details hilfreich.

Über die Konfession der genannten Dame kann ich nicht viel sagen.
Ich weiss aber, dass mein Ururgrossvater (ihr Vater) Alexander Alfred Szymanczik 1881 katholisch zur Welt kam, dann aber 1901 eine Evangelin (meine Ururgrossmutter) heiratete. Da diese oben genannte erste Tochter unehelich war, ist wohl beides bei ihr möglich. Leider weiss ich nicht viel.

Trotzdem noch einmal vielen Dank für die Denkanstöße!

Liebe Grüße

Anja
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  #5  
Alt 04.07.2021, 17:52
Benutzerbild von consanguineus
consanguineus consanguineus ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von MeineAhnen Beitrag anzeigen
In der Zwichenzeit .... wüsste von euch vielleicht jemand ein paar Ortsnamen in der Nähe von Heidelberg, welche ehemalige Güter hatten?
Vielleicht hilft es meinem Grossvater, sich zu erinnern.
Von Hildesheim konnte man auf der östlichen Route über Lehrte nach Hannover reisen. Das ging dann eher durch die Gegend, in der es keine Rittergüter gab. Mir fällt nur das Rittergut Bavenstedt nordöstlich von Hildesheim ein.

Eine andere Bahnstrecke verlief weiter westlich. An dieser Strecke denke ich an das Rittergut Rössing und das Gut Dammackerhof in Sarstedt.

Mit den Namen der Eigentümer möchte ich an dieser Stelle nicht herumwerfen. Falls es Deinem Vater bei seiner Erinnerung hilft, kann ich sie Dir per PN schicken.

Viele Grüße
consanguineus
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  #6  
Alt 07.07.2021, 10:37
MeineAhnen MeineAhnen ist offline
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Guten Morgen

Vielen Dank consanguineus für die Hinweise.
Vielleicht hilft einer dieser Namen meinem Grossvater, sich zu erinnern.
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  #7  
Alt 08.07.2021, 14:35
MeineAhnen MeineAhnen ist offline
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Hallo an alle Mitlesenden

consanguineus .... die von Ihnen genannten Güter- und Ortsnamen haben leider noch nicht weitergeholfen.
Allerdings ergaben sich im Laufe eines Gespraechs mit meinem Grossvater ein paar mehr Details, welche von Nutzen sein könnten.

- Er meinte, dass die Erwachsenen damals sehr viel von einem Ort names Himmelstür gesprochen haben.
- Er ist in dem Ort des Gutes jeden Tag in dem Fluss Innerste baden und paddeln gegangen.
- Und (korrigiert! ) ist von dem Ort des Gutes mit der Strassenbahn direkt nach Hildesheim gefahren um von dort den Zug nach Hannover zu nehmen.

Er nimmt an, dass das Gut wohl eher ein Klostergut war ....doch sicher ist er sich nicht.
Nur an den Namen des Gutes kann er sich beim besten Willen nicht erinnern.

Sein Vater durfte nach Entlassung aus russischer Kriegsgefangenschaft zu seinen Verwandten auf dieses Gut kommen. Vielleicht musste seine Schwägerin (die von mir gesuchte Urgrosstante) ihn identifizieren oder ähnliches.

ich hoffe, diese Informationen bringen uns etwas näher an den Namen des Gutes.

Vielen Dank für die Muehen.

Liebe Grüße

Anja
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  #8  
Alt 08.07.2021, 14:49
Beggusch Beggusch ist offline weiblich
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Beim googeln fand ich ein Kloster Hildesheim-Himmelsthür!

Gruß Beggusch
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  #9  
Alt 08.07.2021, 14:58
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consanguineus consanguineus ist offline männlich
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Ja, das Klostergut Himmelsthür! Das hatte ich gar nicht auf dem Schirm, weil es schon lange nicht mehr existiert. Aber in der betreffenden Zeit, 1947, gab es das natürlich noch.
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  #10  
Alt 08.07.2021, 15:08
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Hallo Anja,

es kann sich eigentlich nur um die (ehemalige) Domäne Steuerwald handeln, die dem (damaligen) Dorf Himmelsthür benachbart lag. Die Hofstelle gibt es noch, aber nur noch als Reiterhof. Es gab eine Straßenbahnlinie, die durch Steuerwald führte. Nach oder durch Himmelsthür fuhr die Tram aber nicht.

Frag Deinen Großvater nach der Domäne Steuerwald!

Viele Grüße
consanguineus
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landarbeiter , ostpreußen

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