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  #1  
Alt 14.06.2021, 15:22
Robin2002 Robin2002 ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 30.03.2019
Beiträge: 70
Standard Gründe nicht in den Zweiten Weltkrieg eingezogen worden zu sein

Guten Tag,

und zwar frage ich mich, warum mein Ururgroßvater nicht in den Weltkrieg eingezogen wurde. Er wurde 1897 geboren. Zudem war er Volksdeutscher aus dem Wartheland, aber ich denke das hat damit nichts zu tun, da er schon seit 1928 nach Preußen eingewandert ist.

Hätte vielleicht jemand Anhaltspunkte, warum er nicht eingezogen worden sein könnte?

Danke und lieben Gruß,
Robin
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  #2  
Alt 14.06.2021, 15:50
DoroJapan DoroJapan ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 10.11.2015
Beiträge: 1.377
Standard

Hallo Robin,

mein Urgroßvater (*1898) wurde im 1. Weltkrieg stark am Bein verletzt (offene Wunde bis zu seinem Tod), daher wurde er nicht zum 2. eingezogen.

Vielleicht war das bei deinem Ururgroßvater auch der Fall?

liebe Grüße
Doro
__________________
Brandenburg: Lehmann: Französisch Buchholz; Mädicke: Alt Landsberg, Biesdorf; Colbatz/Kolbatz: Groß Köris; Lehniger, Kermas(s), Matzke: Schuhlen-Wiese(Busch)
Schlesien: Neugebauer: Tschöplowitz+Neu-Cöln (Brieg); Gerstenberg: Pramsen; Langner, Melzer, Dumpich: Teichelberg (Brieg); Kraft: Dreißighuben (Breslau), Lorankwitz
Pommern-Schivelbein: Barkow: Falkenberg; Bast: Bad Polzin
Böhmen-Schluckenau: Pietschmann: Hainspach, Schirgiswalde; Kumpf: Alt Ehrenberg 243, 28; Ernst: Nixdorf 192

Geändert von DoroJapan (14.06.2021 um 15:52 Uhr)
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  #3  
Alt 14.06.2021, 16:00
Andrea1984 Andrea1984 ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 29.03.2017
Ort: Österreich
Beiträge: 1.622
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Hallo.

Vielleicht war im 2. Weltkrieg zu alt, um noch eingezogen worden zu sein ?
Oder verwundet bzw. an den Folge einer Verwundung vom 1. Weltkrieg leidend ?
Oder systemrelevant genug, um in der Heimat bleiben zu können/zu dürfen z.B. in einem wichtigen Beruf ?
Oder hat er eine körperliche/physische/psychische Einschränkung gehabt ? Das wäre auch eine Option.

Herzliche Grüße

Andrea
__________________
Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Aufgeben tut man einen Brief.

Geändert von Andrea1984 (14.06.2021 um 16:06 Uhr)
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  #4  
Alt 15.06.2021, 22:03
Ortschronist Ortschronist ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 28.12.2011
Ort: Burgwalde
Beiträge: 144
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Hallo Robin,

kennst Du den Beruf Deines Ururgroßvaters? Dies wäre dann ein erster Anhaltspunkt.
Zu alt ist er sicherlich nicht gewesen.

Liebe Grüße
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  #5  
Alt 15.06.2021, 23:46
Robin2002 Robin2002 ist offline
Benutzer
Themenstarter
 
Registriert seit: 30.03.2019
Beiträge: 70
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Hallo,

ich denke nicht, daß mein Ururgroßvater im Ersten Weltkrieg war, denn von der Staatsangehörigkeit war er ja kein Deutscher 1914-1918.

Als Beruf steht nur "Arbeiter" verzeichnet.

Lieben Gruß,
Robin
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  #6  
Alt 16.06.2021, 00:08
Carolien Grahf Carolien Grahf ist offline weiblich
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Registriert seit: 26.03.2021
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Beiträge: 582
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In erster Linie wurden junge Männer indoktriniert. Je nach Jahrgang wurden die Soldaten dann immer älter. Zum Kriegsende zog man noch schnell den Jahrgang 1929 ein. Also die Kinder.
Die älteren Semester und Frauen waren sehr häufig Arbeiter in den Kriegsfabriken oder sonstwo in fürs Volk dienliche Aktivitäten verhaftet.

Es gab eine Menge Männer die wohl ein gutes Alter hatten, aber so dürr waren, dass sie gar nicht Waffentauglich waren. Es gab ja kaum etwas in der Zeit.
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  #7  
Alt 16.06.2021, 08:10
Benutzerbild von Octavian Busch
Octavian Busch Octavian Busch ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 16.03.2021
Ort: Weissenburg (CH)
Beiträge: 220
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Hallo
Mein Urgrossvater (Jg. 1906) war Schlosser in einer Benzinfabrik in Böhlen (Sachsen). Daher wurde er auch nicht eingezogen. Ob das angenehmer war, kann ich nicht sagen. Gemäss den Erinnerungen meiner Grossmutter (seiner Tochter) wurde das Werk ab 1941 regelmässig bombardiert.
__________________
Ave


Ballendorf: Heyne; Grossbothen: Lange, Dietze; Bad Lausick: Hantschmann, Schilde, Sebastian, Zopf; Leipzig: Zopf, Näumann, Kühn; Schneeberg: Friede; Grossgörschen: Fickler; Greitschütz: Staacke; Drehbach: Orgis; Waldkirchen: Neubert; Kaltenborn: Kern; Hohnbach: Frentzel; Grimma: Lange, Ansorg, Börner; Stadtroda: Kittel
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  #8  
Alt 16.06.2021, 08:34
sonki sonki ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 10.05.2018
Beiträge: 3.305
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Mein Großvater hatte eine Beinverletzung aus einem Motorradunfall einige Jahre vor Kriegsbeginn. War daher nicht marschfähig (selbst lange Stehen ging nicht) und wurde zum Glück nicht eingezogen. Gleichzeitig war er noch Landwirtschaftsökonom und das spielte vielleicht auch noch mit rein, da er die Aufsicht über einen Landwirtschaftsbetrieb hatte.
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  #9  
Alt 16.06.2021, 10:26
MarthaLU MarthaLU ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 13.02.2013
Beiträge: 417
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Nach meiner Kenntnis wurden die Jahrgänge älter als 1900 nur teilweise und mit Genehmigung des Oberkommandos der Wehrmacht einberufen. Dabei spielte eine Rolle, welche militärische Vorausbildung die Männer hatten. Denn ungelernte Soldaten gab es genug durch die weißen Jahrgänge. Wie das im Wartheland aussah im 1. Weltkrieg,( nur da könnte er die Ausbildung erhalten haben, nach dem 1. Weltkrieg gab es bis 1935 keine ) weiß ich allerdings nicht.

LG Martha
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  #10  
Alt 16.06.2021, 11:02
Muckl-Löi Muckl-Löi ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 16.03.2015
Ort: Landkreis Hassberge
Beiträge: 1.534
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Hallo Kollegen,

mein Vater (*30.04.1902) war eingeschränkt tauglich (Herzschwäche) und wurde 1941 eingezogen. Er kam als Krankenpfleger in verschiedene Bamberger Lazarette.

Viele Grüße
Oskar
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