#1  
Alt 27.12.2018, 11:58
Rendsburg Rendsburg ist offline
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Standard Anstalt in Halle

Zwei meiner Ahnen - Zwillingsschwestern aus Loburg - sind im Alter von 50 bzw. 54 Jahren 1870 bzw.1874 in einer Anstalt in Halle gestorben und auf dem Gottesacker der Anstalt beerdigt worden.
Der Pfarrer der Anstalt war zu der Zeit ein G.H. Schulz
Welche Anstalt könnte das gewesen sein ?
Ich bin für jeden Tipp dankbar.
Viele Grüße
Rendsburg
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  #2  
Alt 27.12.2018, 12:15
sonki sonki ist offline
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Via google books...vielleicht passt das ja:

Heinrich Schulz, Pastor an der Prov. Irrenanstalt bei Halle
https://books.google.de/books?id=niS...201870&f=false
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  #3  
Alt 27.12.2018, 12:40
Brunoni Brunoni ist offline
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Hallo Rendsburg,

wahrscheinlich handelt es sich um Halle-Nietleben (West von Halle).

Viele Grüße
Brunoni
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  #4  
Alt 27.12.2018, 12:52
Rendsburg Rendsburg ist offline
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Standard Provinzial-Irrenanstalt Halle-Nietleben

Danke sonki, danke Brunoni für die schnellen Antworten. Ich bin richtig geschockt, dass die beiden Schwestern meiner Ur-UR-Großmutter anscheinend in der Irrenanstalt gelandet und dort dann auch verstorben sind. Dafür gab es bisher keinerlei Hinweise.

Wie ich lese, sind die Gebäude der Anstalt wohl alle abgerissen. Was ist mit dem Friedhof passiert ? Gibt es ihn noch ? Unterlagen über die Patienten dürften wohl nicht mehr existieren bzw. man wird sie nicht einsehen dürfen, oder ? Nochmals danke !
Viele Grüße
Rendsburg
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  #5  
Alt 27.12.2018, 13:08
Brunoni Brunoni ist offline
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Hallo Rendsburg,

es gibt den Nietlebener Heimatverein als Ansprechpartner.
Auch im Stadtarchiv Halle wird sich eine Anfrage lohnen.
Vor einigen Jahren war ich mal auf dem Gelände. Damals war alles verwildert.
Die Ruine der Kirche gibt es noch.
Im www findest Du auch Bilder zur Provinzial-Irrenanstalt Halle-Nietleben.

Viele Grüße
Brunoni
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  #6  
Alt 27.12.2018, 13:32
Rendsburg Rendsburg ist offline
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Standard Ansprechpartner

Danke Brunoni für die ergänzende Antwort. Ich werde die genannten Ansprechpartner gerne kontaktieren. Vielleicht gibt das neue Informationen.
Bei Youtube gibt es einen Filmbericht über das Gelände. Einen Friedhof konnte ich dort nicht entdecken.

Meine Frau hat mich ein wenig beruhigt mit dem Hinweis, dass die Zwillingsschwestern ja dort evtl. gearbeitet haben - also nicht Patentinnen waren. Könnte ja sein.
Nochmals danke.
Viele Grüße
Rendsburg
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  #7  
Alt 27.12.2018, 13:39
sonki sonki ist offline
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Hallo!

Wie hießen die Schwestern denn?

P.S. Ich frage weil in den Adressbüchern von Halle das Personal der Irrenanstalt (komplett?) aufgelistet ist.

Geändert von sonki (27.12.2018 um 13:56 Uhr)
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  #8  
Alt 27.12.2018, 14:52
Lock Lock ist offline
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Hallöchen

hier findest Du den Vorhandenen Aktenbestand im Stadtarchiv

https://secure3.halle.de/archiv/star...j=iinterarchiv

nach Namen oder "Irrenanstalt" suchen
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  #9  
Alt 28.12.2018, 11:36
Rendsburg Rendsburg ist offline
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Standard Adressbücher Halle/ Stadtarchiv Halle

Vielen Dank sonki,vielen Dank Lock,


ich bin Euren wertvollen Hinweisen nachgegangen. In den Adressbüchern von Halle habe ich die Namen der Mitarbeiter der Irrenanstalt gefunden. Meine Ahnen waren nicht dabei. Ob die dort aufgeführte Liste vollständig ist, weiß ich natürlich nicht.

Im Stadtarchiv von Halle gibt es offenbar Listen der Patientinnen und Patienten der Irrenanstalt. Ich werde mal anfragen, ob diese Listen frei
zugänglich sind.
Nochmals vielen Dankl für die Unterstützung.
Viele Grüße
Rendsburg
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  #10  
Alt 28.12.2018, 22:33
Erny-Schmidt Erny-Schmidt ist offline
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Zitat:
Zitat von Rendsburg Beitrag anzeigen
Zwei meiner Ahnen - Zwillingsschwestern aus Loburg - sind im Alter von 50 bzw. 54 Jahren 1870 bzw.1874 in einer Anstalt in Halle gestorben und auf dem Gottesacker der Anstalt beerdigt worden.
Der Pfarrer der Anstalt war zu der Zeit ein G.H. Schulz
Welche Anstalt könnte das gewesen sein ?
In alten Stadtplänen findet sich westlich von Halle, in der Nähe von Nietleben eine "Provinzial-Irrenanstalt". Das Gelände gehörte 1945-91 zu einer sowjetischen Kaserne, entsprechend verwahrlost waren die Gebäude. Mindestens zwei stehen aber noch, eins wird z.Zt. von der Senioren-WG "Vergißmeinnicht" genutzt.

Es gab außerdem eine Blindenanstalt in der Beesener Str., heute ist dort meines Wissens ein Seniorenheim des Paul Riebeck Stifts. Ob die Bliendenanstalt 1870 schon existierte, weiß ich aber nicht.


E. Schmidt
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