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Umfrageergebnis anzeigen: Aus welchem Jahrhundert kommt Euer frühester Ahn?
1801-1900 5 2,20%
1701-1800 33 14,54%
1601-1700 51 22,47%
1501-1600 67 29,52%
1401-1500 29 12,78%
1301-1400 15 6,61%
1201-1300 8 3,52%
1101-1200 5 2,20%
1001-1100 2 0,88%
1000 und früher 12 5,29%
Teilnehmer: 227. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #41  
Alt 06.10.2019, 10:28
Alter Mansfelder Alter Mansfelder ist offline
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Hallo Highwayman,

danke für Deine Erläuterungen. Wenn man sich die Biografie des Herzogs Johann Christian anschaut, erscheint das auch recht plausibel.

Zu den alten Abstammungslinien kann ich Dir nur soviel sagen, dass ich erfolglos versucht habe, eine zu finden, die ohne Unterbrechung darüber hinaus reicht. Settipani schreibt, es gebe keine bewiesene Linie in die klassische Antike. Ebenso wird es bei Wikipedia ausgeführt. Und bei Medieval Lands konnte ich ebenfalls nichts lückenloses finden.

Es grüßt der Alte Mansfelder

https://en.wikipedia.org/wiki/Descent_from_antiquity
http://fmg.ac/Projects/MedLands/CONTENTS.htm
__________________
Gesucht:
- Albrecht, Gottfried, Ziegeldecker aus Aschersleben, oo wo? v. 1791
- Beilcke, Joh. Caspar, Schafmeister Südharz, oo wo? um/v. 1767
- Blendor, Blandor(t), Joh. Christian, zul. Unteroffizier, *?/oo v. 1762/+ v. 1793 wo?
- Daume, Daniel *wo? (1716), zul. Erbmüller in Stangerode
- Kaur, Johann, 1815 Soldat Magdeburger Garnison, Schneider, */oo/+ wo?
- Knispel, Michael, oo wo? um/v. 1812 (Prov. Posen) Anna Rosina Linke
- Stahmer, Jacob *wo? (1767), Soldat, zul. in Aschersleben

Geändert von Alter Mansfelder (07.10.2019 um 11:18 Uhr) Grund: Link 1 geändert.
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  #42  
Alt 06.10.2019, 11:55
Balduin1297 Balduin1297 ist offline
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Weil das Problem bei den polnischen Adeligen war oftmals, dass es schon fast immer ab dem 17. Jh. keine Geburts,- Heirats- und Sterbedaten mehr gibt. Oftmals ist das schon im 18. oder 19. Jh. der Fall.
Ich habe jetzt noch eine Email an den Marek Minakowski geschrieben und ihm gefragt, wo er seine Informationen her hat und ob er mir die Quellen schicken kann. Ich weiß nur nicht, ob er solche Fragen beantwortet und hoffe einfach, dass er mir antwortet, denn in seiner Datenbank gibt es leider keine Quellenangaben.

Allerdings bin ich mir sicher, dass die Daten in der Datenbank stimmen, da der Marek Minakowski sehr seriös ist. Er hat an der Jagiellonen-Universität in Krakau studiert und hat schon viele Bücher über den polnischen Adel veröffentlicht.


Über die Kaiser Johannes II. Komnenos komme ich bis zu der armenischen Herrscherfamilie der Bagratuni zurück. Dort komme ich bis Smbat I. (+ 314).


Smbat V. hat eine Tochter des Magistros Manuel Arshakuni geheiratet. Der wiederum ist ein Sohn des Johannes Moustakon Arscruni und der Placidia, die von den römischen Kaisern abstammt.
Diese Quellen sind sicher, da der Historiker Sebeos, von dem die Daten stammen, zur selben Zeit in der zweiten Hälfte des 7. Jh. gelebt hat wie auch der Manuel und seine Tochter. Außerdem gibt es keine widersprüchlichen Daten.
Die unten genannte Quelle stammt auch von Cyril Toumanoff, der wie auch der Christian Settipani zu den seriösen Genealogen gehört.


Quellen:
https://ia800200.us.archive.org/21/i...3_Orontids.pdf (Seite 340)


https://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Mystakon (Vater von Manuel)

Und wie kam dein Hochadelsanschluss zustande?

Geändert von Balduin1297 (07.10.2019 um 08:50 Uhr)
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  #43  
Alt 07.10.2019, 08:59
Alter Mansfelder Alter Mansfelder ist offline
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Guten Morgen Highwayman,
Zitat:
Zitat von Highwayman Beitrag anzeigen
Über die Kaiser Johannes II. Komnenos komme ich bis zu der armenischen Herrscherfamilie der Bagratuni zurück. Dort komme ich bis Smbat I. (+ 314).

Smbat V. hat eine Tochter des Magistros Manuel Arshakuni geheiratet. Der wiederum ist ein Sohn des Johannes Moustakon Arscruni und der Placidia, die von den römischen Kaisern abstammt.
Diese Quellen sind sicher, da der Historiker Sebeos, von dem die Daten stammen, zur selben Zeit in der zweiten Hälfte des 7. Jh. gelebt hat wie auch der Manuel und seine Tochter. Außerdem gibt es keine widersprüchlichen Daten.
Die unten genannte Quelle stammt auch von Cyril Toumanoff, der wie auch der Christian Settipani zu den seriösen Genealogen gehört.

Quellen:
https://ia800200.us.archive.org/21/i...3_Orontids.pdf (Seite 340)
ich kann mir dazu keine abschließende Meinung erlauben, weil ich mich mit diesen Familien nie beschäftigt habe und auch keinen Anlass dazu hatte. Im zitierten Link wird kein Originalwortlaut der Quellen angegeben. Nach Medieval Lands (wo die Quellen im Wortlaut zitiert werden) geht es bis Smbat, Sohn Ashots des Blinden, dessen weitere Vorfahren nicht lückenlos genannt sind:
https://fmg.ac/Projects/MedLands/ARM...mbatVIIdied775
https://fmg.ac/Projects/MedLands/GEO...mbatVIIdied775

Zitat:
Zitat von Highwayman Beitrag anzeigen
Und wie sieht dein Hochadelsanschluss aus?
Meinen Hochadelsanschluss habe ich über meine schweizerischen Vorfahren. Er liegt gut 200 Jahre vor Deinem und ist auch lange nicht so spektakulär: Hier hat Albrecht v. Landenberg (gefallen 1443), Ritter, auf Burg Wetzikon ZH, Hauptmann der Zürcher im Grüninger Amt, die hochadelige Ita von Hewen (+ 1421/31) geheiratet, bezeugt z. B. in dieser Urkunde: https://suche.staatsarchiv.djiktzh.c...aspx?id=433962 Es hat gut vier Jahre gebraucht, bis ich alle Originalbelege bis dorthin beisammen hatte.

Die weiteren hochadeligen Vorfahren habe ich jedoch nicht konsequent weiter verfolgt, sondern nur bis dahin, wo entweder die urkundlichen Belege abbrechen oder wo ich auf Medieval Lands verlinken kann.

Es grüßt der Alte Mansfelder
__________________
Gesucht:
- Albrecht, Gottfried, Ziegeldecker aus Aschersleben, oo wo? v. 1791
- Beilcke, Joh. Caspar, Schafmeister Südharz, oo wo? um/v. 1767
- Blendor, Blandor(t), Joh. Christian, zul. Unteroffizier, *?/oo v. 1762/+ v. 1793 wo?
- Daume, Daniel *wo? (1716), zul. Erbmüller in Stangerode
- Kaur, Johann, 1815 Soldat Magdeburger Garnison, Schneider, */oo/+ wo?
- Knispel, Michael, oo wo? um/v. 1812 (Prov. Posen) Anna Rosina Linke
- Stahmer, Jacob *wo? (1767), Soldat, zul. in Aschersleben
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  #44  
Alt 07.10.2019, 09:27
Balduin1297 Balduin1297 ist offline
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Stimmen alle Angaben bei Medieval Lands? Und sind dort alle Daten mit Quellen gedeckt? Weil dort gibt es auch eine Genealogie der Merowinger.
In meinem Stammbaum von Ahnenblatt füge ich auch nur gesicherte Personen bis um 1000, teilweise auch ein wenig früher, wenn es belegt ist.
Zumindest die königlichen Familien, herzoglichen, fürstlichen und kurfürstlichen Familien haben für die Erbfolge allesamt gesicherte Stammbäume erstellt, die man bis um 1000 sehr gut zurückverfolgen kann.
Auch in der Ahnentafel der Dorothea Sibylle von Brandenburg haben auch immer wieder gräfliche Familien eingeheiratet, wie die Grafen von Cilli, die Grafen von Barby, die Burggrafen von Querfurt und die Grafen von Lindow-Ruppin.
Auch die Vorfahren der Prinzessin Sidonie von Böhmen (1449-1510) waren Grafen und Freiherren.
Bei den gräflichen Familien können immer wieder widersprüchliche Angaben auftauchen oder es gibt nicht genügend Quellen, wie das auch bei der Ehefrau des Bernhard IV. zur Lippe und deren Mutter der Fall ist, der auch zu meinen Ahnen gehört.

Geändert von Balduin1297 (07.10.2019 um 10:16 Uhr)
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  #45  
Alt 07.10.2019, 11:13
Alter Mansfelder Alter Mansfelder ist offline
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Zitat:
Zitat von Highwayman Beitrag anzeigen
Stimmen alle Angaben bei Medieval Lands?
Wie man am Generalindex erkennen kann https://fmg.ac/Projects/MedLands/CONTENTS.htm ist Medieval Lands ein Jahrhundertwerk von außerordentlicher Dimension, das in seiner Detailtiefe, v. a. den wörtlichen Quellenzitaten, m. W. kein vergleichbares Pendant hat. Deine Frage kann man daher sicher nicht pauschal mit ja oder nein beantworten. Wenn man jedoch im Einzelfall den Angaben noch einmal selbst nachgeht (Zitate und Fundstellen sind ja angegeben), kann man sich selbst ein Urteil bilden. Bei meinen Vorfahren kam ich zum einen zu demselben Ergebnis, zum anderen hatte ich aber auch (geringen) Korrekturbedarf entdeckt und einschließlich der urkundlichen Quellen dorthin gemeldet. Das ist inzwischen eingearbeitet und entsprechend korrigiert worden.

Zitat:
Zitat von Highwayman Beitrag anzeigen
Und sind dort alle Daten mit Quellen gedeckt?
Soweit ich weiß, handelt es sich um ein Werk, das laufend fortgeschrieben wird. Basisgerüst sind z. B. die Europ. Stammtafeln, die dann nach und nach hinterfragt und mit den Originalen untersetzt werden. Das aus meiner Sicht Entscheidende ist eigentlich (ggf.) die jeweilige Notiz, dass für bestimmte Filiationsangaben (noch) keine Primärquellen bekannt sind. An solchen Stellen weiß man dann, dass entweder irgend etwas im Argen liegt oder es zumindest nicht problemlos weitergeht.

Zitat:
Zitat von Highwayman Beitrag anzeigen
Weil dort gibt es auch eine Genealogie der Merowinger.
Ja, die gibt es. Aber Medieval Lands behandelt die regierenden Familien ja generell und nicht danach, ob es eine lückenlose Anbindung an die Gegenwart gibt: https://fmg.ac/Projects/MedLands/MEROVINGIANS.htm

So - und jetzt überlasse ich Dich wieder Deinen Nachforschungen. Weiter viel Erfolg dabei! Verlier Dich nicht im hohen Adel, denn es gibt auch noch viele, viele andere spannende frühe Vorfahren, die nicht in den Geschichtsbüchern stehen und die man selbst erforschen kann.

Es grüßt der Alte Mansfelder
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- Albrecht, Gottfried, Ziegeldecker aus Aschersleben, oo wo? v. 1791
- Beilcke, Joh. Caspar, Schafmeister Südharz, oo wo? um/v. 1767
- Blendor, Blandor(t), Joh. Christian, zul. Unteroffizier, *?/oo v. 1762/+ v. 1793 wo?
- Daume, Daniel *wo? (1716), zul. Erbmüller in Stangerode
- Kaur, Johann, 1815 Soldat Magdeburger Garnison, Schneider, */oo/+ wo?
- Knispel, Michael, oo wo? um/v. 1812 (Prov. Posen) Anna Rosina Linke
- Stahmer, Jacob *wo? (1767), Soldat, zul. in Aschersleben
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  #46  
Alt 07.10.2019, 11:19
Benutzerbild von consanguineus
consanguineus consanguineus ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von Alter Mansfelder Beitrag anzeigen
Verlier Dich nicht im hohen Adel, denn es gibt auch noch viele, viele andere spannende frühe Vorfahren, die nicht in den Geschichtsbüchern stehen und die man selbst erforschen kann.

Und da kommen nicht selten so richtig spannende Dinge an's Licht! Vom Allerfeinsten!
__________________
Suche:

Johann Heinrich Jonas ANDRAE, Pastor, * 1796 in Kutzleben
Johann Heinrich CLEVE, Hofmeister auf der Domäne Bornhausen, * um 1775
Andreas HEINRICH: Bürger und Zimmermeister in Querfurt, * um 1770
Anton BLANKE, Halbspänner in Klein Rhüden, * um 1750
Andreas Christian HAGERODT, Ackermann und Krüger in Ahlshausen, * um 1740
Johann Heinrich MAASBERG, Müllermeister, Kaufmann und Brinksitzer in Söhlde, * 1725
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  #47  
Alt 07.10.2019, 12:01
Balduin1297 Balduin1297 ist offline
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Ich erforsche auch weiterhin meine bürgerlichen Ahnen.
Mein Schwerpunkt liegt zurzeit in Russland, da ich noch die Eltern sowie Geburts- und Sterbedaten des Ehemanns Julius Müller herausfinden möchte. Leider beherrsche ich weder die russische Sprache noch kenne ich mich mit russischen Archiven aus.

Er müsste deutlich jünger als die Ottilie gewesen sein, sie war wahrscheinlich eine vermögende Witwe.
Der Taufpate der Ottilie, ihr Großonkel August Arndt, war Wirtschaftsverwalter, derselbe Beruf, den auch der Julius Müller ausgeführt hat.

Leider sind sowohl die Erstschriften als auch Zweitschriften der evangelischen Kirchenbücher von Charkow zerstört, wodurch ich leider nicht die Sterbedaten der Ottilie herausfinden kann.
Wo und wann sie geheiratet haben, weiß ich auch nicht.

Ich habe Kontakt zu einer Genealogin aus der Ukraine aufgenommen, die noch alle möglichen alternativen Quellen zu den Kirchenbüchern in Charkow durchsucht hat (Volkszählung von 1876, 1879; Haushaltsbücher; Liste von Eigentumseignern, Liste von Ausländern und Adeligen und Revisionslisten bis 1858) und leider gab es überall keinen einzigen Eintrag zur Ottilie.
Die Genealogin hat jetzt Kontakt zu einem anderen Genealogen aus Moskau aufgenommen, der die Volkszählung von 1897 sowie die Sterberegister in Moskau nach dem Julius Müller durchsucht, da ich auch die Adresse aus Moskau habe.
Er hat für heute einen Termin im Archiv ausgemacht und hoffe sehr, dass er ihn findet.


Was ich auch nicht weiß ist, warum der James Oscar ab den 1890er Jahren nur noch ein einfacher Monteur und Kupferschmied in Berlin war, was schon ungewöhnlich ist, wenn man sich seine beiden Eltern anschaut. Sein Sohn hat immerhin eine Tochter eines böhmischen Kunstmalers geheiratet. Er selbst allerdings war ebenfalls Mechaniker. Seine jüngste Tochter (meine Urgroßmutter hat einen Werkmeister geheiratet, der Sohn eines Musikus und Enkel eines Gutsverwalters war. Nur seine älteste Tochter war laut Heiratsurkunde Putzmacherin und hat einen Schlosser geheiratet.
Vom Hochadel zur Putzfrau. Das nenne ich einen echten Abstieg
Allerdings hat die Ottilie ihre Enkelkinder nicht mehr erlebt. Bei der Geburt meiner Urgroßmutter im Jahr 1911 wäre die Ottilie 94 Jahre alt gewesen, da der James Oscar 48 Jahre alt war bei der Geburt seiner Tochter und die Ottilie 46 Jahre. Damit haben sie gleich mal zwei Generationen übersprungen.

Es könnte vielleicht daran liegen, dass der James Oscar von seinen Eltern verstoßen wurde, da er nicht den Anforderungen gerecht werden konnte.
Vielleicht hatte er irgendwelche Erbkrankheiten durch die adeligen Vorfahren oder es lag daran, dass er seiner Mutter Vorwürfe gemacht hat, dass sie noch mit 46 Jahren ein Kind bekommen hat und es bei der Geburt zu irgendwelche Komplikationen und Langszeitschäden gekommen ist. Die Mutter hatte vielleicht vorher nur Töchter bekommen und der Julius oder die Ottilie wollten noch unbedingt einen Sohn und sie haben es bis zum Schluss versucht. Aber immerhin hat der James Oscar eine gewisse Tradition fortgesetzt, da er seinen ersten Sohn nach seinem Vater benannt hat: Julius Eduard Oskar. Und zwei weitere Töchter hießen mit Zweitnamen Ottilie. Immerhin hatte der James Oscar 9 Kinder, von denen allerdings nur 3 das Kindesalter überlebt haben. Vielleicht ist das einer der Gründe, warum schon so viele Kinder im frühen Kindesalter verstorben sind.
Allerdings sind mir aus meiner engeren Familie keine Erbkrankheiten bekannt.
Aber immerhin hat der James Oscar eine gewisse Tradition fortgesetzt, da er seinen ersten Sohn nach seinem Vater benannt hat: Julius Eduard Oskar. Und zwei weitere Töchter haben den Zweitnamen Ottilie bekommen.


Die beiden Heiratsurkunden des James Oscar von 1894 und 1897 sind noch im Anhang.


Schon der Großvater mütterlicherseits ist 1859 in Berlin gestorben und auch sein Cousin 1. Grades Thaddäus v. Twardowski ist auch nach Berlin gezogen und dort im Jahr 1914 gestorben. Das war vielleicht der Grund, warum der James Oscar auch nach Berlin gezogen ist.
Sein älterer Cousin Thaddäus Dobrogost Franz v. Twardowski (1854-1914) hatte es da deutlich besser. Er hat im Jahr 1887 dieses Schloss gebaut, welches heute ein Hotel ist:
http://irenakuczynska.pl/palac-w-kobylnikach/
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg Heirat_1894.jpg (252,1 KB, 9x aufgerufen)
Dateityp: jpg Heirat_1894_2.jpg (252,1 KB, 5x aufgerufen)
Dateityp: jpg Heirat_1897.jpg (259,7 KB, 5x aufgerufen)
Dateityp: jpg Heirat_1897_2.jpg (253,7 KB, 5x aufgerufen)

Geändert von Balduin1297 (07.10.2019 um 13:41 Uhr)
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  #48  
Alt 07.10.2019, 12:39
sigrungaerber sigrungaerber ist offline
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Ich kann mehrere Linien bis ca 1550 (plus/minus ein paar Jahre) zurückverfolgen.
Einige enden 1680 und viele muss ich noch ausarbeiten.

Viel weiter wird's auch nicht gehen, die Kirchenbücher sind verbrannt und da ich nur vom einfachen Volk abstamme (hier und da ein Pfarrer, Bierbrauer oder mal ein Chirurgius). Finde es immer bewundernswert, wenn hier Leute posten, dass sie auf neue Ahnen gestossen sind und plötzlich mit XYZ verwandt sind.

Ich habe in der Nebenlinie bisher nur eine bekannte Person, die aufgrund einer Fehldiagnose in der Medien bekannt wurde,
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  #49  
Alt 07.10.2019, 17:16
Ferdix Ferdix ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von Highwayman Beitrag anzeigen
Ich habe jetzt noch eine Email an den Marek Minakowski geschrieben und ihm gefragt, wo er seine Informationen her hat und ob er mir die Quellen schicken kann. Ich weiß nur nicht, ob er solche Fragen beantwortet und hoffe einfach, dass er mir antwortet, denn in seiner Datenbank gibt es leider keine Quellenangaben.

Allerdings bin ich mir sicher, dass die Daten in der Datenbank stimmen, da der Marek Minakowski sehr seriös ist. Er hat an der Jagiellonen-Universität in Krakau studiert und hat schon viele Bücher über den polnischen Adel veröffentlicht.

Die Datenbank von Minakowski hat diverse Fehler. Ich bin auch dort angemeldet und habe das bei meinen Verwandten, die dort drin stehen, festgestellt. Im polnischen Genealogieforum (genealodzy.pl) wird auch eher skeptisch über die Datenbank diskutiert. Sie enthält in der Regel frei verfügbare Informationen, die an anderer Stelle im Internet zu finden sind. Es ist auch für jeden angemeldeten Nutzer möglich dort Daten einzugeben, dadurch erklärt sich vermutlich auch der eine oder andere Fehler. Die Datenbank ist als Ergänzung zu gebrauchen, aber ganz darauf verlassen würde ich mich nicht.
__________________
Gruß,
Alex

Geändert von Ferdix (07.10.2019 um 17:17 Uhr)
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  #50  
Alt 10.10.2019, 18:26
Balduin1297 Balduin1297 ist offline
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Leider habe ich das Problem, dass mein altes Konto gesperrt ist, da ich meine Email-Adresse geändert habe und bisher hat noch niemand der Administratoren auf meine Email reagiert.


Ich habe jetzt die Quellen im Goldenen Buch des polnischen Adels (Złota księga szlachty polskiej) des Genealogen Teodor Żychliński gefunden.



Link: http://www.wbc.poznan.pl/publication/45364 (Band 1, Seite 191-192)


Zusätzlich sind die entsprechenden Ausschnitte noch im Anhang.


Leider gibt es kein Abkürzungsverzeichnisse, so sind leider viele Abkürzungen unklar


Hier sind die Übersetzungen:


Piotr wurde als Beauftragter von Myślibórz nach Schlesien geschickt, um das Spiel der schlesischen Herzogtümer zu regulieren. Seine Frau half ihm durch ihre Verwandtschaft zu den schlesischen Herzögen sehr dabei. Er kam in tatarische Gefangenschaft, wurde von seiner Ehefrau Sybilla Dönhoff freigekauft (Inscr. Vsch. 1676). Er war ein mächtiger Mann, Eigentümer des Gutes Żychlin mit den umliegenden Landen in Kalisz, hat die Schlüssel zu den Städten Dobrzyca und Baszkow, heute im Powiat Powiat Krotoszyński, das Gut Ossow im Powiat Wschowski, gekauft im Jahr 1661 von Andrzej Ossowski und schließlich Gołanic, Jezierzyc Nięchłodu, Zbąszewa und Piotrowic im Powiat Wschowski, gekauft vom Woiwoden Rafał Leszczyński für 223 000 PLN. +
Der Kaufvertrag, den wir in den Händen hielten, hatte die handschriftlichen Unterschriften vom Woiwoden und Kammerherr Piotr, perfekt erhalten.

Er hatte drei Ehefrauen:

1. Sibyla Dönhoff, Tochter von Gerhard, Woiwode Pommern und Prinzessin Sybille Margarethe von Liegnitz und Brieg, geborene Prinzessin Hohenzollern, Tochter des Kurfürsten von Brandenburg, von welcher deutsche Heraldiker die Beziehung zum dominanten deutschen Herrscherhaus ableiten.


a. (ältester Sohn)


Alexander (1697-1714), Miecznik und Kammerherr von Kalisz, Unterstützer von August II. (siehe Geschichte des Herrn August II. von Kazimierz Jarochowski), zeugte mit Marianna Kotkowska h. Ostoja eine Tochter namens Konstancja, die mit Zygmunt z Skrzypny Twardowski (1744) verheiratet war. Sie hatten ebenfalls drei Söhne ( X pok.):
Alexander (1738-1744); (Alexander Z. war im Jahr 1704 zusammen mit seinem Verwandten Jan Zychlinski und seinen Zehnten und anderen Herren aus Großpolen, delegiert von einer Konföderation von Kościan als ein Abgeordneter auf der Seite von August II., erwähnt in Kazimierz Jarochowskis Arbeit "Geschischte des Herrn August II.")
Andrzej, Kapitän in der Armee J.K.M., der das Gut Zychlin an die Familie Bronikowski verkauft hat und Stanislaw (1738-46), der mit seiner Ehefrau Maryanna Bronikowski einen Sohn namens Maciej Boguslaw hatten, Obristlieutenant in der sächsischen Armee und Gründer des sächsischen Zweiges der Familie Zychlinski.


Dann habe ich noch zwei Fußnoten übersetzt, die ich aufgrund des Arbeitsaufwandes in der englischen Übersetzung von Google lasse, da sich die polnische Sprache leichter in das englische Übersetzen lässt:



In the library of the Calvinist church in Leszno there are several books, filled with copies of universals. letters, reports of complaints, regional councilors, etc. We had one of these books in hand. On page 603 there is one copy of printed letters attested to the personal signature of King Jan Kazimierzn of December 18, 1665, addressed to Piotr Żychliński, in which the letter is called by the king, "that in his council, he would act around the good of the homeland in his diet "This letter carries a small royal seal. This book contains the instructions of the Poznań and Kalisz voivodships at the Waluy Sejm. 1666 dic 9 Novembris given to deputies at the Śródki Seym, among others to Piotr Żychliński. Lauda Średzkie from 1666 and 1667 mark captains who were supposed to stop the insolency of the army after the poviats, as for the Konin poviat of Kaspra, below, and for the poviat of Wschowa by Piotr Żychliński.

Here I provide genealogy by the distaff Sybilia z Dönhoffów Żychlińskié according to genealogical records of Jan Huebner, published in Leipzig 1708, to remind readers of the history of the Silesian Piasts. Hyła the daughter of Gerard Dönhoff's wife, Pomeranian voivode, penultimate princess Sybill Małgorzata Piastówna in Lignica, Brzeg and Opole. 1610, daughters of Prince Jan Krystyna Piast (d. 1639) and Doroti Sybilli, Princess Hohenzollern. (by the people called "die Liebe Dole") the daughter of Brandenburg Elector Jan Jerzy. Duchess Dorota Sybilla, a lady of rare beauty and reason, was extremely fond of Poles, she always kept two Polish women at her court: Zarembianka and Żychlińska (Jul. Bart.).
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