#11  
Alt 15.09.2019, 19:05
Beggusch Beggusch ist offline weiblich
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Es tut mir wirklich leid! Ich habe keine weiteren Informationen. Deshalb suche ich ja.
Opa ist 1946 in Strasburg/Uckermark angekommen.

Strasburg habe ich kontaktiert. Sie haben angeblich keine Unterlagen mehr.

Gruß Beggusch
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  #12  
Alt 15.09.2019, 21:19
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Svenja Svenja ist offline weiblich
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Hallo

Zitat:
Das Bundesarchiv in Berlin hatte ich auch schon kontaktiert. Nichts!
In welcher Abteilung des Bundesarchivs hattest du denn angefragt? Nebst den Dokumenten der ehemaligen WAST gibt es dort noch andere Dokumenten-Sammlungen aus der Zeit des Dritten Reiches und des 2. Weltkrieges.

https://invenio.bundesarchiv.de/basy...nio/main.xhtml

Theoretisch gäbe es noch folgende Möglichkeiten (aber ob das bei Niederschlesien und Uckermark auch geht weiss ich nicht).

Weisst du in welcher Stadt er zuerst zur Ordnungspolizei stiess? Evtl. kann man dort im Stadtarchiv oder dem Staatsarchiv bzw. Landesarchiv fündig werden.

Wenn dir Orte und Zeitpunkte oder Zeitspannen bekannt sind, in denen er dort stationiert war, auch in den dafür zuständigen Stadt- und Staatsarchiven nach Spuren suchen oder im Internet Geschehnisse aus dieser Zeit recherchieren.

Bei Personen, die nach dem Krieg in Gebieten wohnten, die von den Westalliierten kontrolliert wurden, könnten auch die Entnazifizierungsakten hilfreich sein. Ob diese auch in den damals russisch besetzten Gebieten noch vorhanden sind weiss ich nicht. (Vermutlich eher in russischen Archiven, zumal seine Befragung wohl in Gefangenschaft stattfand).

Gruss
Svenja
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  #13  
Alt 15.09.2019, 21:39
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Ich habe wirklich nur drei Anhaltspunkte.
1939 Sosnowitz in Oberschlesien und 1941 Warschau.
Um 1944 /1945 Potsdam.

Gruß Beggusch
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  #14  
Alt 16.09.2019, 07:17
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Hallo Beggusch,
hast Du es mal im Archiv Brandenburg versucht?
https://blha.brandenburg.de/index.php/online-recherche/
__________________
Viele Grüße
russenmädchen



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  #15  
Alt 16.09.2019, 08:08
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Hallo russenmädchen!
Danke für den Tipp. Genau weiß ich aber nicht, was ich hier finden könnte.

Ich habe erst einmal die Suchdienstberater in meinem Heimatort kontaktiert. Vielleicht können diese mir auch noch einige Tipps geben.,

Gruß Beggusch

Geändert von Beggusch (16.09.2019 um 08:37 Uhr)
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  #16  
Alt 16.09.2019, 11:42
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Hallo Beggusch,

ich möchte wirklich nicht drängeln und auch nicht unhöflich sein, aber schreiben Sie uns doch bitte, was Sie von meinen Vorschlägen vom 03.11.2018 schon alles umgesetzt haben.

Dann sehen wir weiter.
__________________
Viele Grüße
Dieter Saure

Manchmal findet man, was man sucht.
Nicht immer sucht man das, was man findet.
Ab und zu findet man etwas, was man überhaupt nicht gesucht hat, und stellt dann fest, dass es genau das war, was einem gefehlt hat.
Alle sagten immer das geht nicht, dann kam jemand, der das nicht wusste, und hat es einfach gemacht.

Geändert von Saure (16.09.2019 um 11:43 Uhr)
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  #17  
Alt 16.09.2019, 12:16
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Hallo Beggusch,

in der Zeit vom 16.04. - 07.05.1945 wurden in der Mark Brandenburg insgesamt 480.000 Soldaten und Offiziere gefangengenommen.

Ihr Opa war also 1 von 480.000 Gefangenen.

Da er, so wie es aussieht, zuletzt in Potsdam stationiert war, gehe ich davon aus, dass er in das Sammellager in Potsdam gekommen ist. Es kann aber auch sein, dass er bis zum Sammellager in Ludwigsfelde oder Marienfelde marschieren mußte.

Ich weiß nicht, wie lange die Gefangenen in diesen Sammellagern waren.

Anschließend wurden sie mit einem Eisenbahnwaggon über Berlin, Frankfurt/Oder nach Posen gebracht.

Ich weiß nicht, wie lange die Fahrt gedauert hat.

Von Posen wurden die Gefangenen entweder nach Königsberg, Riga, ..., oder nach Murmansk gebracht, oder sie wurden über Warschau auf die Sowjetunion verteilt.

Ich weiß nicht, wie lange die Fahrt dauerte und in welches Lager Ihr Opa gekommen ist.

Sollte er in einem der Lager in der Sowjetunion angekommen sein, so wurde er dort registriert. Ich gehe mal davon aus, dass er in einem Lager war. Dann wird Ihnen der DRK-Suchdienst über die Gefangenschaft Auskunft geben.

Sollte er aber nicht in einem Lager angekommen sein, weil er unterwegs zu den Lagern geflohen ist, dann wird sein Name in keinen Listen auftauchen.

Wie Sie ja schreiben, ist Ihr Opa unterwegs zu einem Lager oder aus einem Lager geflohen, und im Januar 1946 total verwildert in Strasburg/Uckermark angekommen.

Jetzt ist natürlich die Frage, bei welchen Behörden er sich in der Ostzone in der sowj. Besatzungszone gemeldet hat. Er war ja anschließend in diesem Ort als Waldarbeiter tätig.
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg Gefangenschaft.jpg (183,5 KB, 8x aufgerufen)
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Viele Grüße
Dieter Saure

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Geändert von Saure (17.09.2019 um 12:55 Uhr)
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  #18  
Alt 16.09.2019, 15:18
Beggusch Beggusch ist offline weiblich
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Ich habe am Donnerstag einen Termin mit Mitarbeitern des Suchdienstes hier vor Ort. Mal sehen, was dabei raus kommt..

Gruß Beggusch
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  #19  
Alt 16.09.2019, 18:07
Erny-Schmidt Erny-Schmidt ist offline
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Hallo Beggusch,
Zitat:
Zitat von Beggusch Beitrag anzeigen
Vielen

Mein Opa war z.B. 1941 in Warschau eingesetzt. Es gibt keine Hinweise, dass er bei der SS war.
Ich werde das Amt einfach kontaktieren.
Du weisst aber, dass Himmler sich "Reichsfuehrer SS und Chef der deutschen Polizei" tituliert hat? Und WIMRE bekamen Polizisten irgendwann Anfang 1940er SS-Dienstgrade.
An Kriegsverbrechen hinter der Ostfront waren leider auch Polizeieinheiten beteiligt, unabhängig von evtl. Zugehoerigkeit zur SS.

Gruß E. Schmidt
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  #20  
Alt 17.09.2019, 11:35
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Saure Saure ist offline männlich
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Hallo Beggusch,

vielen Dank für den Hinweis, dass es noch DRK-Suchdienst Mitarbeiter in einzelnen Städten gibt. Das ist neu für mich.
Ich bin gespannt auf die Aussage dieser Person, und welche Hinweise Sie bekommen, die wir Ihnen noch nicht gegeben haben.

Es ist erstaunlich:
https://www.neubrandenburg.drk.de/an...ehoerigen.html
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Viele Grüße
Dieter Saure

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Geändert von Saure (17.09.2019 um 12:30 Uhr)
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