#1  
Alt 22.08.2012, 15:08
Anna_W Anna_W ist offline weiblich
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Standard Putz in Niederbayern

Die Suche betrifft das Jahr oder den Zeitraum: 18. Jahrhundert
Genauere Orts-/Gebietseingrenzung: Niederbayer
Fernabfrage vor der Beitragserstellung genutzt [ja/nein]:
Zur Antwortfindung bereits genutzte Anlaufstellen (Ämter, Archive, Datenbanken): Kirchenarchiv


Hallo,

ich stehe gerade bei meinen Nachforschungen ein wenig an.
Meine letzten Daten beziehen sich auf Peter Putz, geboren 1735 in Loizersdorf, Gemeinde Perlesreut. Dessen Eltern hießen Thomas Putz und Maria (Nachnamen habe ich nicht), ebenfalls aus Loizersdorf.
Leider hören die Aufzeichnungen des Kirchenarchives in Perlesreut um 1730 auf.
Hat jemand eine Idee, wie/wo ich noch ältere Informationen bekommen könnte. Wie weit gehen kirchliche Aufzeichnungen normalerweise zurück?

Ich habe aus meiner Familie noch alte private Aufzeichnungen erhalten, bei denen als noch ältere Vorfahren ein Michael Putz aus Buchbergmühle und Putz Freiherr von Adlersthurn gekommen sind. Leider weiß ich nicht, woher diese Infos kommen und habe keinerlei weitere Angaben dazu.
Weiß jemand etwas dazu diesen Personen oder kann mir tipps geben?

Viele Grüße
Anna
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  #2  
Alt 28.08.2012, 23:11
gki gki ist offline
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Hallo Anna!

Zitat:
Zitat von Anna_W Beitrag anzeigen
ich stehe gerade bei meinen Nachforschungen ein wenig an.
Meine letzten Daten beziehen sich auf Peter Putz, geboren 1735 in Loizersdorf, Gemeinde Perlesreut. Dessen Eltern hießen Thomas Putz und Maria (Nachnamen habe ich nicht), ebenfalls aus Loizersdorf.
Leider hören die Aufzeichnungen des Kirchenarchives in Perlesreut um 1730 auf.
Wie ich sehe, kamst Du schon weiter. Herzlichen Glückwunsch!

Zitat:
Hat jemand eine Idee, wie/wo ich noch ältere Informationen bekommen könnte.
Prinzipiell kann man versuchen herauszufinden zu welcher Herrschaft der Hof des Spitzenahnen gehört hat und dann im Staatsarchiv anfragen ob die dazu Akten haben.

Dazu ist der Historische Atlas Bayern wertvoll.

Hier findest Du die schon vergriffenen Bände die was zu Loizersdorf zu sagen haben:

http://geschichte.digitale-sammlunge...rsdorf&x=0&y=0



Zitat:
Wie weit gehen kirchliche Aufzeichnungen normalerweise zurück?
Kommt drauf an. Im Bistum Passau fangen sie mitunter kurz nach 1600 und selten davor an, sind aber selten wirklich vollständig erhalten.

Hier siehst Du was das Archiv hat:

http://www.bistum-passau.de/bistum/a...rverzeichnisse


Zitat:
Ich habe aus meiner Familie noch alte private Aufzeichnungen erhalten, bei denen als noch ältere Vorfahren ein Michael Putz aus Buchbergmühle und Putz Freiherr von Adlersthurn gekommen sind. Leider weiß ich nicht, woher diese Infos kommen und habe keinerlei weitere Angaben dazu.
Weiß jemand etwas dazu diesen Personen oder kann mir tipps geben?
Zumindest den Freiherrn würd ich gleich als Gerücht abtun. Was den Michael Putz angeht: Hast Du mal geschaut, ob Du den in den Büchern von Freyung findest?
__________________
Gruß
gki
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  #3  
Alt 29.08.2012, 12:28
Anna_W Anna_W ist offline weiblich
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Wir hatten mittlerweile ein kleines Verwandtschaftstreffen und natürlich haben wir auch da über paar historische Sachen gesprochen...
Ich denke, dass die Verbindung zu den Freiherren nicht belegt ist (bisher). Allerdings habe ich erfahren, dass schon immer in der Familie weitergegeben wurde (schon die älteren Generationen haben das von ihren Urgroßeltern...), dass wir von Freiherren abstammen. Wie sie dann genau auf die Putz von Adlersthurn kommen, weiß ich nicht. Es gibt auch noch andere Freiherren, die den Namen Putz hatten.
Wie kann es denn passieren, dass eine Familie bzw. ein Teil der Familie diesen Titel verliert? Nach den Internet-Recherchen scheint es so, dass es diese Freiherrn Putz von Adlersthurn noch immer gibt.

Danke auf jeden Fall für deine Antwort!
Gruß
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  #4  
Alt 29.08.2012, 12:50
gki gki ist offline
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Zitat:
Zitat von Anna_W Beitrag anzeigen
Wir hatten mittlerweile ein kleines Verwandtschaftstreffen und natürlich haben wir auch da über paar historische Sachen gesprochen...
Ich denke, dass die Verbindung zu den Freiherren nicht belegt ist (bisher). Allerdings habe ich erfahren, dass schon immer in der Familie weitergegeben wurde (schon die älteren Generationen haben das von ihren Urgroßeltern...), dass wir von Freiherren abstammen.
Derartige Gerüchte gibt es in vielen Familien. Im Adelsforschungs-Unterforum werden sie regelmäßig zerpflückt.

Zitat:
Wie sie dann genau auf die Putz von Adlersthurn kommen, weiß ich nicht. Es gibt auch noch andere Freiherren, die den Namen Putz hatten.
Wie kann es denn passieren, dass eine Familie bzw. ein Teil der Familie diesen Titel verliert?
Diese Möglichkeit bestand schon, war aber eher selten.

Was möglich wäre, ist eine Nobilitierung in einem Seitenast. Da wäre also ein Bruder geadelt geworden und der andere (Dein Vorfahr) nicht.

Vielleicht magst Du diesen Putz hier kontaktieren, der sucht auch danach:

http://www.coresno.com/forum/3-genea...lersthurn.html



Zitat:
Nach den Internet-Recherchen scheint es so, dass es diese Freiherrn Putz von Adlersthurn noch immer gibt.
Das mag ja durchaus sein. Aber eine Verwandtschaft nachzuweisen dürfte schwerfallen.


Ich würde mich erstmal auf die nachweisbaren Vorfahren konzentrieren, da hat man mehr von.
__________________
Gruß
gki
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  #5  
Alt 29.08.2012, 13:03
gudrun gudrun ist offline
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Hallo,

wenn sich ein solches "Gerücht" über Generationen hält, muß es doch noch nicht stimmen.
Also Forschen und nochmal Forschen. Vielleicht bewahrheitet sich das Gerücht oder es wird widerlegt.
Von Generation für Generation zurück, anders geht es leider nicht.

Viel Glück
wünscht
Gudrun
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  #6  
Alt 29.08.2012, 13:22
Anna_W Anna_W ist offline weiblich
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Natürlich muss dieses Gerücht nicht stimmen, das ist mir schon klar, aber interessant wäre es natürlich. Da ich, wie oben gesagt, bei dieser Familienlinie gerade anstehe, kann ich ja eben leider nicht weiter zurückverfolgen und wollte eben wissen, ob jemand Möglichkeiten weiß, so dass ich an Informationen komme...

Danke, gki, für deine ausführlichen Antworten! Ich werde mich mit diesem Putz mal in Verbindung setzen. Die Richtung würde ja passen
Natürlich will ich mich auf die nachweisbaren Vorfahren konzentrieren, aber wenn man gerade nicht weiterkommt, sind solche Spekulationen schon sehr interessant und reizen einen ;-)

Viele Grüße aus Passau
Anna

Geändert von Anna_W (29.08.2012 um 13:31 Uhr)
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  #7  
Alt 01.09.2012, 16:27
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rekem rekem ist offline
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1. Putz/Butz ist einer der häufigsten Personennamen im Süddeutschen, eine Kurzform von Burkhart, und hat daher oft zu diesem verbreiteten Familiennamen geführt.

2. Eine andere häufige Quelle ist der Hofname Putz, Pütz, von lat. puteus der Brunnen, Familien dieses Typs haben dann oft auch den Brunnen im Wappen.

3. Es gab keine uradelige, mittelalterliche Familie dieses Namens.

4. So manche der später geadelten Familien und ihre Wappen sind in überall zugänglichen Büchern zu finden sodaß man sich solche wünschen oder in eine Familien-Legende einbauen kann.

5. Der Adelsverlust ist außerordentlich selten und meist gut dokumentiert.
http://www.adelsrecht.de/Lexikon/A/A...lsverlust.html

6. Sollte man von einem Bruder oder Vetter eines Geadelten abstammen so gehört man in keinem Fall zum Adel.

7. Solange man keinen urkundlichen Abstammungsnachweis und keine Begründung des verlorenen Adels erbringen kann sollte man für die Zukunft auf solche liebgewonnene Raubritterherkunft verzichten.

8. Genealogische Arbeit ist dennoch immer empfehlenswert und ertragreich.

9. Die hier angezogene Familie Putz von Adlersthurn kommt in keinem Falle in Frage.

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  #8  
Alt 01.09.2012, 16:30
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Hier nun der Artikel Putz aus R. Frhr.v. Procházka, Genealogisches Handbuch erloschener böhmischer Herrenstandsfamilien, Neustadt 1973 :

Putz von Adlersthurn
(Putz de Turaquila)

Ursprünglich deutsches Bürgergeschlecht, das einen eisenbeschlagenen runden Brunnen (latein.: puteus, Putz) im Wappen führte und zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges nach B. kam. — Böhm. Adelsstand mit Wappenbesserung und „de Turaquila" W. 28. 8. 1631 (BSB Bd. XLIV, S. 573-581), Böhm, alter Rr. mit „v. Adlersthurn" W. 30. 9.1650 (BSB, Bd. LXIII, S. 143—148) und Reichsritter (zugleich auch für d. Bruder Markus P. v. A.) W. 2. 8. 1658, alles für Johann Putz v. Adlersthurn; Böhm. Inkolat P. 14. 11. 1658 für Markus Putz v. Adlersthurn; Böhm, alter Herr. Wiener Neustadt 11.5.1686 für Johann Ignaz Rr. Putz v. Adlersthurn (BSB Bd. XCIV, S. 669—678); österr.-erbländischer Frhr. 1680 und böhm. Bestätigung des Freiherrenstandes W. 3. 3. 1695 (BSB Bd. CI, S. 198—207), beides für Johann Max Rr. Putz v. Adlersthurn.
Vgl.: „Der Reichscanzeley Original Wappenbuch" von 1540—1561 (Kgl. Kupferstichkabinett Berlin) Nr. 162; Conr. Tyroff: „Neues adel. Wappenwerk", Nürnberg 1791 ff.; Bílek: Bd. I, S. 145 und Bd. II, S. 790, 827 u. 934; Aug. Sedlácek: Hrady a zámky, P. 1881 ff., Bd. X, S. 164 und OSN Bd. XX, P. 1903; „Adler", Bd. XI, 1931—34, S. 244 u. 421, S. 1026; Fr. Zuman: „Papier und Heraldik" i. d. tschech. genealog. Zeitschr. „Rodokmen" III, P, 1948, S. 76.

Wappen:
a) (1631) geviert: 1 u. 4 in Silber ein einwärtsgekehrter roter Löwe, 2 u. 3 in Blau ein runder gold., mit einem schw. Eisenring beschlagener Brunnen. Auf dem H. ein Turm,
b) (1650) geviert: 1 u. 4 in Silber ein rechtsgekehrter roter Löwe, 2 u. 3 in Blau ein gold. Festungsturm. Auf dem gekr. H. mit rot-silb. D. der gold. Brunnen,
c) (1658) auf dem nimbierten schw. Doppeladler aufgelegt der Schild von 1631.
d) (1680) geviert: 1 u. 4 in Gold ein halber schw. Adler am Spalt, 2 u. 3 in Blau der gold. Brunnen des Stammwappens, alles belegt mit österr. rot-weiß-roten Binden-schiild, im weißen Feld der lateinische Großbuchstabe L. Zwei gekr. H., rechts mit schw.-gold. D. der Brunnen, links mit blau-gold. D. ein gold. Turm,
e) (1686) geviert mit Herzschild: gespalten, vorn in Rot drei schrägrechts gestellte silb. Balken, hinten in Blau am Spalt die Hälfte eines runden gold. Brunnenrandes. Hauptschild wie 1650 mit zwei gekr. H. wie 1680 und dazwischengestellter Freiherrenkrone.
*********************************************
Jeremias Putz, aus Schwaben.

Thomas Cornelius Putz, Kgl. Hptm. auf Podiebrad und Kolin a. d. Elbe, + vor 1631; oo Marianne Skalsky von der Aich, T. d. Nikiaus Rr. S. v. d. A. (Skalsky z Dub) u. d. Sophie Bohdaneczky v. Hodkow. Söhne:
1. Johann Putz de Turaquila, Rr. Putz v. Adlersthurn, auf Podsedicz, Niemes und Dewin, Kais. Kommissär f. d. Konfiskationen nach der Schlacht auf dem Weißen Berg, dann Kgl. böhm. Rentmeister und Hofkammerrat, gründete die Papierfabrik in Hammer am See (nobil. 1631, Rr. 1650), + W. 1660; oo Juliana Barbara Rynkart (Ringhardt) v. Miltenau.
Söhne:
1) Johann Franz Edmund, auf Niemes und Dlaschkowitz, Kgl. böhm. Kammergerichtsrat und Verwalter der kgl. Bergstädte in B., + vor 1686 ledig.
2) Johann Ignaz Dominik Frhr. Putz v. Adlersthurn, auf Podsedicz, + ult. fam. P. 28. 1. 1718, im St. Veitsdom das., Erbauer der sogen. Trini-taskirche (zur Allerheil. Dreifaltigkeit) auf der Neustadt in P. Frhr. 1686); oo P. (St. Niklas) 3.6.1676 Theresia Franziska Freyssleben v. Büschoff(en, alias Freiesleben v. und auf Bischöffen), T. d. Daniel Rr. Freiesleben v. und auf Bischöfen, Kgl. böhm. Hofkanzleisekretär, u. d. Franziska, einer T. d. Prag-Kleinseitner Bürgers Eberhard v. Glauchau.
Töchter:
(1) Maria Theresia Esther, auf Niemes mit Dewin, oo 1725 Ludwig Joseph Gf. v. Hartig auf Wartenberg, Gießhübel und Neudeck, + 173 5.
(2) Maria Anna, auf Podsedicz und Dlaschkowitz; oo 1719 Ferdinand Maximilian Gf. Hrzan v. Kapliers a. d. H. Hrzan v. Harras(ow).
2. Markus Putz v. Adlersthurn, des Heil. Rom. Reichs Ritter, Hptm. auf Schrattenbach, + 1662 (RRr. u. Böhm. Inkolat 1658); oo Judith Katharina Fabricius v. Rosenfeld und Hohenfall, T. d. Johann Wenzel Rr. F. v. R. u. H.l) u. d. Katharina Barbara, einer T. d. Kais. Rates Abraham d Jung. Rr. Hroch v. Mezilesicz.
Sohn:
Johann Maximilian Frhr. Putz v. Adlersthurn, auf Wlastiegowicz (Hammerstadt a. d. Sazau, + W. 1700 (Frhr. 1680)) — hinterließ nur Töchter.

1) Derselbe war ein Sohn des 1608 mit „v. Rosenfeld" nobilitierten und d.d. Regensburg 24. 3. 1623 mit dem weiteren Prädikat „und Hohenfall" in den Reichs- und alten böhm. Ritterstand erhobenen (böhm. Bestätigungsdiplom P. 3. 8.1628) Magisters der freien Künste Philipp Platter genannt Fabricius aus Mohelnicz in Mähren, Sekretär der Kgl. böhm. Hofkanzlei, Herrn auf Rzepin, Wruticz und Lieben, zuletzt Landesunterkämmerer der kgl. Leibgedingstädte, der zusammen mit den Statthaltern Slawata und Martinicz am 23. 5. 1618 aus dem Fenster der Landtagsstube i. d. Prager Burg gestürzt worden war, u. d. Judith N.N.
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  #9  
Alt 02.09.2012, 09:38
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rekem rekem ist offline
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Zitat:
Zitat von Anna_W Beitrag anzeigen
Wir hatten mittlerweile ein kleines Verwandtschaftstreffen ...
hier gäbe es noch mehr "Verwandte":
Zitat:
LexGu :

Statistik: Zahlen zum Nachnamen 'Putz'

In Deutschland gibt es 1694 Telefonbucheinträge zum Namen Putz und damit ca. 4517 Personen mit diesem Namen.
Diese leben in 308 Städten und Landkreisen. Die meisten Anschlüsse sind in Freyung-Grafenau gemeldet, nämlich 66.
Weitere Kreise/Städte mit besonders vielen Namensträgern sind München (60), Passau (48), München (32), Berlin (32), Passau (28), Nürnberg (27), Altötting (25), Traunstein (25) sowie Märkischer Kreis mit 24 Einträgen.
Peter Putz kommt in Deutschland am häufigsten vor. Josef sowie Hans sind die nächsten oft gefundenen Vornamen, gefolgt von Heinz, Michael, Heinrich, Wolfgang, Thomas, Manfred sowie Dieter.
www.verwandt.de/karten/absolut/putz.html
Statistik: Zahlen zum Nachnamen 'Putz'

In Österreich gibt es 1.188 Telefonbucheinträge zum Namen Putz und damit ca. 1.627 Personen mit diesem Namen.
Damit ist der Name Putz der 143. häufigste Name in Österreich.
Diese leben in 84 Städten und Gemeinden. Die meisten Anschlüsse sind in Wien gemeldet, nämlich 127.
Weitere Gemeinden mit besonders vielen Namensträgern sind Gmunden (121), Hartberg (88), Vöcklabruck (74), Hallein (59), Salzburg-Umgebung (46), Oberwart (45), Neunkirchen (42), Amstetten (38), sowie Salzburg (31).
www.verwandt.at/karten/detail/putz.html


Der Name kommt überall im deutschsprachigen Raum vor, denn er ist bereits vor Jahrhunderten an unzähligen Stellen zum Familiennamen geworden; und zwar handelt es sich um einen erstarrten Beinamen, der vorher eine Koseform eines Rufnamens (bzw. Wohnstättenname) war; d.h.: es gibt Hunderte von absolut nicht miteinander verwandten Familien dieses Namens.
Zitat:
Nach den Internet-Recherchen scheint es so, dass es diese Freiherrn Putz von Adlersthurn noch immer gibt.
Welche genaue Internetadresse gibt das her ?
Diese Familie ist bereits 1700 in Wien mit Johann Maximilian Frhr. Putz v. Adlersthurn, auf Wlastiegowicz (Hammerstadt a. d. Sazau) erloschen !

Geändert von rekem (02.09.2012 um 09:45 Uhr)
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  #10  
Alt 02.09.2012, 13:06
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Dankeschön. Die Infos hast du ja aber auch schon, wenn ich das beim überfliegen gerade richtig gesehen habe, ins CoResNo-Forum gestellt!

Ich bin noch nicht lange in der Ahnenforschung und will mich natürlich auch erstmal auf die belegbaren Dinge konzentrieren. Daher habe ich den Namen "Putz von Adlersthurn" nur kurz gegooglet und bin auf den Namen Anton Putz von Adlersthurn als Auto bei Büchern gestoßen und hab daher wohl falsch angenommen, dass die Familie jetzt noch existiert.
Ich habe allerdings nun gefunden, dass die Familie bis 1726 in Böhmen existierte (http://www.historie.hranet.cz/herald...86-241-250.pdf).
Auf jeden Fall Danke für die Infos!
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