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  #1  
Alt 21.01.2013, 17:50
Benutzerbild von Kunzendorfer
Kunzendorfer Kunzendorfer ist offline männlich
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Standard Brief 1654

Quelle bzw. Art des Textes: Brief
Jahr, aus dem der Text stammt: 1654
Ort/Gegend der Text-Herkunft: Österreich unter der Enns


Hallo,

ich habe hier ein Schreiben, bei welchem mir ein paar Stellen bzw. Abkürzungen unklar sind.


Für jede Hilfe sage ich schon einmal vorab danke.


An Pfl: Zu Goldenstein

Demnach Uns beede Gemeinde Golden=
stein Undt Altenstadt, Umb Confirmi=
rung Ihrer Privilegien gehorsambst
bitten.
Alß befehlen wir Eüch gnediger, gedachte
Gemeinde dahin AnZuhalten, daß
Sie die Von weylandt Unsers
fürstlichen herrn Vatters seeligen gedecht=
nus, Ihnen ertheilte Confirma=
tion, #
# deren wir nicht begehrte haben
daß was Von Dem fürst Max seeligen
gehabt, einZuschicken, in dem
Er nur Unser Erhabener (?) Unser
Herr Vatter seeligen aber Die
Obrigkeit gewesen ##
## Unndt die Confirmation Von Obrigkeit
Zw obrigkeit erfolgen sollen
einZuschicken, welche Uns Ihr alßdan
Zu Unserer Hof Cantzeley gehorsambst
einschicken sollet; Dann was Sie
mit dem Jenigen bescheidt an Eüch, so von weyland
Unserm Herrn Vatter fürst Maxen
seeligen Cdl: (?) anZiehen wollen, ist Ihnen
dießfals nichts Vortreglichen. sondern
Wir wollen, wiegemelt ###
### Von Ihnen, laut ertheilten
befehls Vom 3. Febris xxx(?)
obige Con=
firmation originaliter einge=
schicktes wißen. Hieran p. Verbleiben
feldtsperg den 9. februar
1654
__________________
G´schamster Diener
Kunzendorfer

Geändert von Kunzendorfer (21.01.2013 um 20:57 Uhr) Grund: Anhang wurde gelöscht
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  #2  
Alt 21.01.2013, 19:06
Kögler Konrad Kögler Konrad ist offline männlich
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Ort: Bayern
Beiträge: 4.848
Standard

Lieber Kunzendorfer, machst du hier Stilübungen?

Das ist ja nur etwas Aufgesetztes. Im Durchgestrichenen Auslassungszeichen, am Rand aber der dazu gehörige Text nicht ausgestrichen.
Der untere Teil ganz durchgestrichen.

Der lange Rede kurzer Sinn, es soll die Confirmation eingeschickt werden.
(was 3 mal immer wieder in anderen Variationen mit Zusätzen wiederholt und jeweils verworfen wird).

Ein paar Dinger könnte man rein spaßhalber als Leseübung anfügen.
Ich sehe aber insgesamt nicht ein, wozu das gut sein soll, wenn die verworfenen Ergüsse auch gelesen werden sollen.


An Pfl(eger): Zu Goldenstein

Demnach Uns beede Gemeinde Golden=
stein Undt Altenstadt, Umb Confirmi=
rung Ihrer Privilegien gehorsamblich
bitten.
Alß befehlen wir Eüch gnedig, gedachte
Gemeinde dahin AnZuhalten, daß
Sie die Von weylandt Unsers
fürstlichen herrn Vatters seeliger gedecht=
nus, Ihnen ertheilte Confirma=
tion, #
# deren wir nicht begehrt haben
daß was Von Dem fürst Max seeligen
gehabt, einZuschicken, in dem
Er mir Unser Erhabener (?) Unser
Herr Vatter seeligen aber Die
Obrigkeit gelassen ##
## Unndt die Confirmation Von Obrigkeit
Zw obrigkeit erfolgen sollen
einZuschicken, welche Uns Ihr alßdan
Zu Unserer Hof Cantzeley gehorsambst
einschicken sollet; Dann was Sie
mit dem Jenigen bescheidt an Eüch, so von weyland
Unserm Herrn Vatter fürst Maxen
seeligen Cdl: (?) anZiehen wollen, ist Ihnen
dießfals nichts Vortreglichen. sondern
Wir wollen, wiegemelt ###
### Von Ihnen, laut ertheilten
befehls Vom 3. Febris negsthin
obige Con=
firmation originaliter einge=
schickter wißen. Hieran p. Verbleiben
feldtsperg den 9. februar
1654

Ergänzungen: durchgestrichen Zu Euren handen ablegen
Rand: in fall Sie deren haben

Gruß Konrad
Bring was Gscheites, lieber Kunzendorfer.
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  #3  
Alt 21.01.2013, 19:09
Benutzerbild von henrywilh
henrywilh henrywilh ist offline männlich
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Beiträge: 11.621
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Zwei Kleingkeiten würde ich vorzubringen wagen:

Unserm Herrn Vetter fürst Maxen
seeligen Cdl: (?) anZiehen wollen, ist Ihnen

dießfals nichts Vortreglichen. sondern
Wir wollen, wiegemelt ###
### Von Ihnen, laut ertheilten
befehliches Vom 3. Febris xxx(?)
obige Con=
firmation originaliter einge=
schicktes wißen. Hieran p. Verbleiben
feldtsperg den 9. februar
1654
__________________
Schöne Grüße
hnrywilhelm
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  #4  
Alt 21.01.2013, 20:55
Benutzerbild von Kunzendorfer
Kunzendorfer Kunzendorfer ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von Kögler Konrad Beitrag anzeigen
...Ich sehe aber insgesamt nicht ein, wozu das gut sein soll, wenn die verworfenen Ergüsse auch gelesen werden sollen...

Werter Konrad,

Vielen Dank für Deine eingebrachten Interpretationen einiger Wörter sowie dem Ergänzen einiger anderer Wörter.

Des weiteren würde ich Dich jedoch bitten, bei Mißfallen meiner eingebrachten Themen darauf keinen Kommentar mehr abzugeben, zumal ich nur um (freiwillige) Lesehilfe bat, und das deswegen, weil ich, wie die meisten anderen hier auch, nur das Geschriebene lesen können möchte.


@henry: auch Dir vielen Dank für Deinen Beitrag
__________________
G´schamster Diener
Kunzendorfer
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  #5  
Alt 22.01.2013, 00:14
Kögler Konrad Kögler Konrad ist offline männlich
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Beiträge: 4.848
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Hochverehrter Herr Kunzendorfer,
ich habe Deine Missfallensbekundung zur Kenntnis genommen.
richten.
Wahrscheinlich gehen wir von verschiedenen Prämissen aus:
Ich möchte Leuten, die hier etwas hereinstellen, helfen, damit sie bei ihren Forschungen
weiterkommen. Dass sie nebenbei auch das Lesen lernen möchten, ist verständlich und durchaus zu begrüßen.
Wenn aber z.T. irrelevante Texte auftauchen, die nur zu Übungszwecken hereingestellt werden, ist mir die Zeit zu schade, um mich damit zu befassen.
Ich werde mich in Zukunft darnach richten.

Gruß Konrad
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  #6  
Alt 22.01.2013, 09:09
Benutzerbild von henrywilh
henrywilh henrywilh ist offline männlich
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Beiträge: 11.621
Ausrufezeichen

Lieber Konrad, lieber Kunzendorfer,

meine Wertschätzung für euch zwei Beide und euer Nutzen in diesem Forum sind so groß, dass man nur mit Bedaueren euren - fast ins Persönliche reichenden - Zwist beobachten kann. Wir wollen doch kein neues "Liachtern" (auch das mit Wertschätzung gesagt) hier erleben!
In der Sache verstehe ich Konrads Position nicht so ganz. Ich kann doch frei entscheiden, welche Anfrage ich hier bearbeite und welche nicht. Das tu ich auch. Ich brauche aber nicht dazu schreiben: Das ist mir zu lang, dies ist mir zu leicht, das ist mir zu blöd ...
Und: Relevanz? Eine subjektivere, schwammigere Größe kann es kaum geben. Die meisten Menschen, die von außerhalb auf diese "Ahnenforschungs-Paläographie-Subkultur" blicken, würden das, was hier geschieht, als völlig abgedreht und extrem irrelevant bezeichnen.
Lasst es uns trotzdem tun - und, wenns geht, im Geiste der Synergie!
__________________
Schöne Grüße
hnrywilhelm
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