#21  
Alt 17.01.2021, 19:26
Andrea1984 Andrea1984 ist offline weiblich
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Zitat:
Zitat von Gudrid Beitrag anzeigen
Und wenns der erste Neandertaler war, der sich mit einem Hominiden paarte



Meine Kleinbauernlinie kennt keinen Ahnenschwund.
Interessant, die einen Bauernfamilien haben Ahnenschwund, die anderen nicht.

Wozu Promis oder Adelige Vorfahren haben, Ahnenschwund ist auch was.

Immer schön positiv denken.

Herzliche Grüße

Andrea
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  #22  
Alt 13.05.2021, 21:17
Sbriglione Sbriglione ist offline männlich
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Hallo,

ob man unbedingt Promis in seinen Stammbäumen "braucht", ist meiner Ansicht nach ganz klar "Geschmackssache": einige Leute fangen ja überhaupt erst an, zu forschen, weil sie sich entsprechende Verbindungen erhoffen....

Ich selbst hatte eigentlich kein entsprechendes Interesse und war zunächst sogar eher entsetzt, als ich herausgefunden habe, dass ich nicht nur kleine Handwerker, Bauern, Hirten und Soldaten, sondern auch Pfarrer und "Adelspersonen" als Vorfahren habe.
Na ja, und "Prominenz" habe ich dann fast zwangsläufig gefunden, als ich bei der Online-Suche nach zusätzlichen Quellen einige Suchmaschinenfunde auf einer englischsprachigen Internetseite hatte, die gezielt die Genealogien berühmter Persönlichkeiten (leider ohne genauere Angaben zur Herkunft ihrer Quellen und nicht so ganz fehlerfrei) veröffentlicht hat. Es ist SCHON irgendwie lustig, wenn man seine genealogische Verwandtschaft mit diversen englischsprachigen Dichtern, US-Präsidenten und einem nicht unerheblichen Teil des europäischen Hochadels präsentiert bekommt und ich habe mich auch über meine anderweitig gefundene Verwandtschaft mit Catharina v. Bora und mit J.W. v. Goethe amüsiert. Hätte aber auch darauf verzichten können!

Was mich aber wirklich gefreut hat, war, dass ich durch einen Zufall herausgefunden habe, dass ein Bruder eines meiner Vorfahren ein bedeutender Barock-Orgelbauer war und ausgerechnet eine Orgel in meiner Herkunftregion, die ich schon als Kind "live" gehört habe, eines der besterhaltenen Instrumente von ihm ist.
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  #23  
Alt 13.05.2021, 21:25
Lama Lama ist offline
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Der einzige Grund, weswegen ich eine Verbindung in den Adel interessant fände, wäre eigentlich, dass man damit eventuell noch weiter zurück in die Vergangenheit kommen könnte und nicht bei den ältesten Kirchenbüchern Schluss wäre. Aber leider, weit und breit keine Prominenz in meiner bäuerlich geprägten Ahnenschaft, mährische Erbrichter sind das Höchste der Gefühle. Und ein Schulmeister, der vom Pfarrer gelobt wird, weil er den Unterricht der Dorfjugend bis ins 84. Lebensjahr versah und erst dann an seinen Sohn übergab.



LG Lama
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  #24  
Alt 13.05.2021, 22:35
Sbriglione Sbriglione ist offline männlich
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Hallo Lama,

Zitat:
Zitat von Lama Beitrag anzeigen
Der einzige Grund, weswegen ich eine Verbindung in den Adel interessant fände, wäre eigentlich, dass man damit eventuell noch weiter zurück in die Vergangenheit kommen könnte und nicht bei den ältesten Kirchenbüchern Schluss wäre.
LG Lama
Ich weiß nicht, ob es Dich tröstet, aber bei guter Überlieferung kann man auch mit Hilfe von Lehns- und Erbenzinsregistern, Amtshandelsbüchern, Steuerregistern und Co noch einige Jahre über die jeweiligen Kirchenbücher hinaus kommen. Es passiert zwar zugegebenermaßen eher selten, aber ich habe doch in Einzelfällen immerhin bis zu vier zusätzliche Generationen anhand entsprechender Akten gefunden...
Und die ganze Adels-Sippschaft hat auf der anderen Seite auch nicht nur Vorteile: wenn man halbwegs seriös an die Sache herangehen will, bedeutet die Erforschung einen hohen zusätzlichen Aufwand und im Grunde sollte man dann auch noch die mittelalterlichen Schriftarten samt der verzwickten Abkürzungen und Ansprachegewohnheiten einschließlich der damals genutzten Formen des Latein und die damaligen deutschen Dialekte kennen. Und man hat mehr, als genug damit zu tun, "echte", halbwegs abgesicherte Genealogien von wild zusammengeschusterten "Möchtegern-Stammbäumen" zu unterscheiden! Und zuletzt kann es, wenn die Überlieferung hinreichend gut (oder auch nur scheinbar gut) ist, mit etwas Glück bzw. Pech die Anzahl der zu beforschenden oder auch nur zu verifizierenden Vorfahren im Vergleich zu einer adelsfreien Genealogie mehr, als verdoppeln! Ich bin geradezu froh, dass bei einer meiner beiden Adelslinien dank einer längeren Überlieferungslücke schon nach wenigen Generationen "Schluss" war. Um so mehr offene Fragen, zweifelhafte Anbindungen, ungelesene bzw., unverstandene Urkunden etc. pp. habe ich dafür bei meiner anderen Adelslinie! Und wenn man die schon mal hat, WILL man ja trotzdem alles herausfinden, was geht...
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  #25  
Alt 19.05.2021, 16:31
Alter Mansfelder Alter Mansfelder ist offline
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Daumen hoch

Hallo Sbriglione,
Zitat:
Zitat von Sbriglione Beitrag anzeigen
Und die ganze Adels-Sippschaft hat auf der anderen Seite auch nicht nur Vorteile: wenn man halbwegs seriös an die Sache herangehen will, bedeutet die Erforschung einen hohen zusätzlichen Aufwand und im Grunde sollte man dann auch noch die mittelalterlichen Schriftarten samt der verzwickten Abkürzungen und Ansprachegewohnheiten einschließlich der damals genutzten Formen des Latein und die damaligen deutschen Dialekte kennen. Und man hat mehr, als genug damit zu tun, "echte", halbwegs abgesicherte Genealogien von wild zusammengeschusterten "Möchtegern-Stammbäumen" zu unterscheiden! Und zuletzt kann es, wenn die Überlieferung hinreichend gut (oder auch nur scheinbar gut) ist, mit etwas Glück bzw. Pech die Anzahl der zu beforschenden oder auch nur zu verifizierenden Vorfahren im Vergleich zu einer adelsfreien Genealogie mehr, als verdoppeln! Ich bin geradezu froh, dass bei einer meiner beiden Adelslinien dank einer längeren Überlieferungslücke schon nach wenigen Generationen "Schluss" war. Um so mehr offene Fragen, zweifelhafte Anbindungen, ungelesene bzw., unverstandene Urkunden etc. pp. habe ich dafür bei meiner anderen Adelslinie! Und wenn man die schon mal hat, WILL man ja trotzdem alles herausfinden, was geht...
ein wahres Wort gelassen ausgesprochen …

Es grüßt der Alte Mansfelder
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  #26  
Alt 19.05.2021, 17:58
Benutzerbild von Bienenkönigin
Bienenkönigin Bienenkönigin ist offline weiblich
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Hallo zusammen,

ich denke auch, dass wohl die meisten irgendwann in der Vergangenheit "prominente" Vorfahren haben, man weiß es bloß nicht

Ich wollte irgendwann gucken, ob Julian Nida-Rümelin mit meiner Rümelin-Nebenlinie verwandt ist, aber ich habe noch keine Zeit und Energie reingesteckt. Dann hätten wir jedenfalls gemeinsame Vorfahren.
Das ist das einzige, was ich bisher öfters habe: Gemeinsame Vorfahren mit Menschen, die dann ein wenig berühmter geworden sind als ich...

Viele Grüße
Bienenkönigin
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Meine Forschungsregionen: München, Pfaffenwinkel (Oberbayern), Franken
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  #27  
Alt 19.05.2021, 18:16
Andrea1984 Andrea1984 ist offline weiblich
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Hallo.

Bei mir könnte vielleicht der eine oder der andere Adelige seine Finger etc. in der Sache drin gehabt haben, es waren ja auch nur Menschen, mit Gefühlen.

Und wenn die Ehefrau dauernd erkrankt oder auf Reisen ist, dann hat man/n "freie Bahn".

Leider kann ich diese Theorie noch nicht beweisen, vielleicht mit DNA-Proben meinerseits, wenn ich wüsste, wie und wo man so etwas macht.

Herzliche Grüße

Andrea
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  #28  
Alt 19.05.2021, 18:48
hessischesteirerin hessischesteirerin ist offline
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ich habe in den Vorfahren den hessischen Reformator Adam Krafft, der auf Martin Luther traf. Martin Luther ist der Cousin 3. Grades einer Ahnin, die nichts mit Krafft zu tun hatte, die Welt war damals schon recht klein.

Einige Vorfahren sind in Kirchen begraben, die Grabstätten konnte ich noch nicht besuchen, aber wirklich berühmt sind sie nicht, sie waren nur für ihren Heimatort wichtig

Und erst kürzlich habe ich festgestellt, dass mein oberster Chef, der in Deutschland relativ bekannte ist, der Cousin 8. Grades meiner Mutter ist - aber seid sicher, ich werde ihn, sollte ich ihm irgendwann einmal über die Füsse laufen, nicht mit Onkel ansprechen - obwohl das natürlich witzig wäre.

Das kleinste Licht im Haus ist die Großnichte xten Grades vom Big Boss
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