#11  
Alt 26.07.2016, 12:09
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 23.10.2012
Ort: Berlin
Beiträge: 10.027
Standard

Zitat:
Zitat von rigrü Beitrag anzeigen
Der Zinner hat die Löffel, deren Ausgangsmaterial Eisen war, nicht hergestellt, sondern verzinnt. Das wird in dem von mir verlinkten Text ganz gut erklärt.
Hallo,
ich habe den Beleg für Deine Aussage nicht gefunden.

Dagegen habe ich gefunden, dass Zinnlöffel aus Zinn sind und nicht aus Eisen: http://www.museum-digital.de/san/ind...o=17&oges=4713

Könntest Du Deine Aussage bitte noch mal abklären? Gruss
Mit Zitat antworten
  #12  
Alt 26.07.2016, 12:23
Benutzerbild von Forschi
Forschi Forschi ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 06.03.2011
Ort: 53° 33′ N, 10° 0′ O
Beiträge: 527
Standard

Moin,

Blechlöffel wurden verzinnt und die konnten ebenso gut aus Eisenblech hergestellt worden sein.

Kann ebenfalls wunderbar ergugelt werden.
__________________
LG Forschi

Geändert von Forschi (26.07.2016 um 12:24 Uhr)
Mit Zitat antworten
  #13  
Alt 26.07.2016, 13:16
rigrü rigrü ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 02.01.2010
Beiträge: 2.508
Standard

Zitat:
Zitat von Anna Sara Weingart Beitrag anzeigen
Hallo,
ich habe den Beleg für Deine Aussage nicht gefunden.

Dagegen habe ich gefunden, dass Zinnlöffel aus Zinn sind und nicht aus Eisen: http://www.museum-digital.de/san/ind...o=17&oges=4713
Die angegebene Quelle behandelt das Löffelmacherhandwerk im Erzgebirge, konkret in Beierfeld, das zehn Kilometer von Zwönitz, jenem Ort, den der TE als Benutzernahme gewählt hat, entfernt liegt. Beierfeld war ein Zentrum des erzgebirgischen Löffelmacherhandwerks. Die Relevanz der Quelle ist entsprechend groß.

In der Quelle ist von Eisenlöffeln die Rede. Am Ende des Produktionsprozesses steht das Verzinnen. Es liegt also nahe, dass ein erzgebirgischer Löffelzinner erzgebirgische Löffel verzinnt hat.

Im Wörterbuch der Brüder Grimm ist der Sachverhalt ja auch ganz gut erklärt: "... später wird darunter nur noch der verzinner von eisengeräten verstanden ..." (http://woerterbuchnetz.de/DWB/?sigle...06783#XGZ06783).

Ein Zinnlöffel in einem Bernburger Museum hat hinsichtlich der Ausgangsfrage aus meiner Sicht wenig Aussagekraft.
__________________
rigrü
Mit Zitat antworten
  #14  
Alt 26.07.2016, 16:08
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 23.10.2012
Ort: Berlin
Beiträge: 10.027
Standard

OK. Es gab also Zinnlöffel und verzinnte Löffel. Zwei verschiedene Sachen. Jetzt ist es mit klar.

ZITAT
"Zinner = in alten Zeugnissen Zinngießer. ... später wird darunter nur noch der Verzinner von Eisengeräten verstanden."

Ich hatte unter "Zinner" die frühere Wortverwendung angenommen.
Gruss

Geändert von Anna Sara Weingart (26.07.2016 um 16:18 Uhr)
Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Stichworte
berufe , erzgebirge , löffelarbeiter , löffelzinner , 19. jahrhundert

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu

Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 08:31 Uhr.