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  #111  
Alt 22.07.2018, 17:07
Andrea1984 Andrea1984 ist offline weiblich
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*staub von dem thread pust*

Ja, ich besitze einige Gegenstände, die meinen Vorfahren gehört haben, nämlich einen kompletten Satz schönes Geschirr - Teller, Eierbecher, Teetassen, Kaffeetassen , aus dem Nachlass meiner Großmutter väterlicherseits.
Das blau geblümte Geschirr verwende ich nur bei besonderen Anlässen.

Eine Standuhr, die einst im Haus meiner Großmutter gestanden hat, existiert auch noch, funktioniert jedoch inzwischen nicht mehr.

Weiters sind ein Schaukelstuhl und ein Sofateil, auf dem ich früher - wenn ich bei ihr zu Besuch gewesen bin - gesessen und geschlafen habe , erhalten geblieben. Beide Stücke halte ich in Ehren. Sie riechen heute noch so wie damals.

Sowie ein kleines Deckchen, diesmal von meiner Großmutter mütterlicherseits, die es selbst gehäkelt hat und das nun auf einem Beistelltisch liegt.

Weiters sind auch die Tagebücher/Notizbücher - teilweise händisch verfasst, in späteren Jahren auch computergetippt - meines Großvaters mütterlicherseits zu mir gekommen, was mich sehr freut.

Von dem Großvater väterlicherseits habe ich leider keine materiellen Andenken.
__________________
Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Aufgeben tut man einen Brief.
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  #112  
Alt 28.07.2019, 23:18
Benutzerbild von Bachstelze1160
Bachstelze1160 Bachstelze1160 ist offline weiblich
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Standard Ring mit einem Medaillion vom 5 oder 6x Urgrossvater Portrait

wieder entstaubpust:

Hier neben mir ist ein Bild, das meine Urgroßmutter vom Rathaus ihres Ortes in Mittelfranken Wendelstein gemalt hatte, in dem ihr Mann, Schwiegervater und dessen Vater gearbeitet hatten als Bürgermeister, letzterer, bzw also der 3x Urgroßvater erbaut hatte aus den Steinen ihres Steinbruchs.
Der mittlere, also mein 2x Urgroßvater*1848 hat von seinem Großonkel *1786, das steht in dessen Testament Auflistung, einen Ring geerbt, 3 K / Taler bzw. des Wertes von 1849 (1856 ist der gestorben,) geerbt hat, in dem der Großonkel schrieb, dass der Vater von ihm und der UrGroßvater meines 2x UrGV auf dem Medaillon des Ringes abgebildet wäre.
Ein Bild von vermutlich dem oder eine Generation früher hängt in unserem Elternhaus zeigt die Jahreszahl 1767, 48 Jahre alt.
Jetzt gilt es also herauszufinden, wo dieser Ring sein könnte, wir wohnen ungefähr 259 km vom Ort weg wo meine Oma und ihre Schwester geboren und aufgewachsen war am Ort, wo sie hingeheiratet hatte. Ob der Ring die ganzen Kriege heil überstanden hat????

fragt sich die Bachstelze
__________________
Dank und herzliche Grüße <3

Die Bachstelze


Ich sende einen Dank in den Himmel, wenn ein Pfarrer sich Mühe gab zu schreiben, das freut ihn dann!
Was die Ahnen wohl so alles mitbekommen, was wir wegen Ihnen uns für eine Arbeit machen!!!

Geändert von Bachstelze1160 (28.07.2019 um 23:31 Uhr)
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  #113  
Alt 29.07.2019, 00:23
Wynne Wynne ist offline
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Zitat:
Zitat von Bachstelze1160 Beitrag anzeigen
wieder entstaubpust:

Hier neben mir ist ein Bild, das meine Urgroßmutter vom Rathaus ihres Ortes in Mittelfranken Wendelstein gemalt hatte, in dem ihr Mann, Schwiegervater und dessen Vater gearbeitet hatten als Bürgermeister, letzterer, bzw also der 3x Urgroßvater erbaut hatte aus den Steinen ihres Steinbruchs.
Der mittlere, also mein 2x Urgroßvater*1848 hat von seinem Großonkel *1786, das steht in dessen Testament Auflistung, einen Ring geerbt, 3 K / Taler bzw. des Wertes von 1849 (1856 ist der gestorben,) geerbt hat, in dem der Großonkel schrieb, dass der Vater von ihm und der UrGroßvater meines 2x UrGV auf dem Medaillon des Ringes abgebildet wäre.
Ein Bild von vermutlich dem oder eine Generation früher hängt in unserem Elternhaus zeigt die Jahreszahl 1767, 48 Jahre alt.
Jetzt gilt es also herauszufinden, wo dieser Ring sein könnte, wir wohnen ungefähr 259 km vom Ort weg wo meine Oma und ihre Schwester geboren und aufgewachsen war am Ort, wo sie hingeheiratet hatte. Ob der Ring die ganzen Kriege heil überstanden hat????

fragt sich die Bachstelze
Guten Abend,
ich würde denken dass wenn so ein Ring noch existiert, er vermutlich irgendwo bei einem Antiquitätensammler liegt.
Aber nach so langer Zeit, ist er vermutlich nicht mehr, je nach Material.
__________________
Freundliche Grüße
Wynne
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  #114  
Alt 29.07.2019, 00:26
Wynne Wynne ist offline
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Guten Abend nochmal,
bei uns in der Familie gibt es glücklicherweise noch einige alte Dinge aus der Familie. Besonders viele Dinge haben wir noch von meiner Urgroßmutter da diese erst 2009 im Alter von 100 starb. Ich persönlich besitze noch einen Ring meiner Ururgroßeltern. Er ist ca aus den 20er-40er Jahren. Er ist vom Material her nicht sehr viel wert aber allein der Gedanke dass er schon sehr lange in der Familie ist, bewegt mich sehr.
__________________
Freundliche Grüße
Wynne
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  #115  
Alt 29.07.2019, 09:27
Benutzerbild von Bienenkönigin
Bienenkönigin Bienenkönigin ist offline weiblich
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Hallo zusammen,

bei mir gibt es einige Dinge meiner Vorfahren:

Neben den obligatorischen bestickten und gehäkelten Deckchen und Monogrammservietten (um die 100 Jahre alt) noch Silberbesteck, z.T. mit Widmung der Paten, ebenfalls gute 100 Jahre alt.

Auf dem Flügel meiner Uroma spielen wir noch täglich - leider ist er so langsam nicht mehr instandzuhalten.

Eine Hermann und Dorothea-Ausgabe (Goethe) meines Ururgroßvaters mit eingelegten von ihm geschriebenen Zitaten (er wurde 1843 geboren).

Das Porträt in Öl eines Urahnen, der 1749 geboren wurde.

Ein besonderer Schatz: Das Poesiealbum/Stammbuch einer Vorfahrin aus den 1830er Jahren.
Wenn ich mal Zeit habe, stelle ich einige Fotos davon ein, könnte die Leute aus dem Raum Lindau interessieren, da viele ihrer Freunde sich darin verewigt haben.

Und dann einen Haufen Fotos und Dokumente, die ich noch nicht mal alle transkribieren konnte.

Mehr Material als Zeit!
VG
Bienenkönigin
__________________
Penkert, Wawrosch (Sudetenland, Böhmen,)
Lehnert (Ansbach, München)
Elch (Allgäu - Kaufbeuren, Kempten, Salzburg)
Müller (Allgäu - Memmingen, Kempten)
Schnell (Lindau)
Demmel, Didusch (Bayersoien, Saulgrub, München)
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  #116  
Alt 29.07.2019, 11:15
mhhanno mhhanno ist offline männlich
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Moin,
ausser einigen (wenigen) Fotos um 1920 besitze ich noch das alte Reiseschachspiel meines Urgroßvaters ( um ca. 1900 - 1910 ). Das gute Stück ist eine schöne Handwerksarbeit und hat, wie auch immer, Flucht und Vetreibung überstanden.
__________________
Beste Grüße
Manfred
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  #117  
Alt 29.07.2019, 21:49
Benutzerbild von Dorni
Dorni Dorni ist offline männlich
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Etwas dürftig, was ich so an "vererbten" besitze.


Von meinem Großvater habe ich seinen Lehrvertrag als Schlosser, aus dem Jahre 1914.
__________________


Suche nach:
- Dornbusch, Jonas, Schmeckebier, Schoenefeldt, Stoof im Raum Bad Belzig
- Dünkler, Koch, Brinkmann, Sternberg, Beutler im Raum Staßfurt
- Fischer in Dreetz / Prignitz
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  #118  
Alt 30.07.2019, 17:10
sigrungaerber sigrungaerber ist offline
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Die Kommode des ur-grossvater meiner Grossmutter steht in meinem Schlafzimmer, zwar renovierungsbedürftig. Auf der Rückseite steht noch sein Name und der Wohnort.
Er lebte von 1822 -1899 und war Bürgermeister und Schankwirt.

Leider hat die Cousine meiner Mutter letzten den Dachboden auf geräumt, ohne uns zu fragen, ob wir etwas haben wollen und hat alles weggeworfen bzw dem Heimatmuseum gestiftet. Ich bin ja der Meinung, Familienstücke sollten in der Familie bleiben
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  #119  
Alt 30.07.2019, 22:46
Gerhard_47 Gerhard_47 ist offline männlich
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Auch ich habe mehrere Sachen, die ich geerbt habe und mit einigem Stolz in Ehren halte. Sie sind alle "noch nicht sehr alt" und mögen vielleicht nicht Jedem etwas bedeuten, doch ich möchte damit meine Familien-Verbundenheit und die Wertschätzung gegenüber meinen Vorfahren und auch der Verwandtschaft verdeutlichen.


Ich habe mehrere Koch-Töpfe der verschiedensten Art, von meinem Groß-Vater (Flaschner-Meister) aus Munitions-Kartuschen handgefertigt als Aussteuer zur Heirat meiner Eltern im Herbst 1945; regulär gab es ja damals fast nichts zu kaufen.
Für ausgeführte Flaschner-Arbeiten auf einem nahegelegenen Munitions-Depot bestand mein Opa wohl auf Entlohnung in Form von Metall-Kompensation; so erhielt er leere Mun.-Kartuschen (größere Kaliber) aus wertvollen Blechen, die es wegen der Mangelwirtschaft schon längst nicht mehr gab.


Von den Großeltern mütterlicherseits habe ich mehrere Küchen-Utensilien (z.B. Wiege-Messer, Hobel, schwere graue Ton-Töpfe für Eingemachtes u.v.m.) die diese 1901 zur Hochzeit erhalten haben. Einige davon sind Schmuck-Gegenstände in unserer Küche.

Ein 2-faches Kaffee-Gedeck „Zur Silber-Hochzeit“ mit Gebäckschale, das meine Groß-Eltern zur Silber-Hochzeit 1926 bekommen haben. Es hat einen besonderen Ehrenplatz.

Die Trau-Bibel meiner Groß-Eltern (1901) mit vielen handschriftlichen Einträgen bezüglich der Familie und der nahen Verwandtschaft. Dies war ein wertvoller Anfang.

Die Tante meiner Mutter war als Ledige zeitlebens „in Stellung“, meist in „gehobenen Haushaltungen“, wie man wohl früher sagte.
Zum 25-jährigen Dienst-Jubiläum (ohne Unterbrechung im gleichen Haushalt) wurde ihr 1918 „Für langjährige, treue Dienste“ von Ihrer Königlichen Hoheit Herzogin von Württemberg ein Ehren-Kreuz ( „Silbernes Ehren-Zeichen für Dienstboten“ ) verliehen.
Ich habe das zugehörige Anschreiben ihres Geheimen Kabinettsrates und das Ehren-
Zeichen mit Samt-Halsband in einer Schmuck-Schatulle.

Ich halte ein Palmenwald-Kochbuch, Fünfte Auflage, Ausgabe 1909 in Ehren.

Das renomierte Grand-Hotel „Kurhaus Palmenwald“ in Freudenstadt veranstaltete früher in der „Saure-Gurken-Zeit“ Kochkurse für Mädchen / Frauen mit „grundlegender christlicher Einstellung“; die dortige Kochlehrerin hat dieses Buch dazu herausgegeben.
Meine Groß-Tante hat wohl 1919/20 einige Kurse besucht, danach selbst solche Kurse für „einfache Landfrauen“ gehalten.
Sie selbst hat sich danach streng an diese Rezepte gehalten - die geforderten langen Rühr-Zeiten waren bei ihr Pflicht - aber ihr Backwerk war immer ein Traum.
Für ihr „landläufig bekanntes Anisbrot“ hatte mein ‘Flaschner-Opa’ selbst Extra-Backformen gefertigt, die heute auch in meinem Besitz sind.


Ich selbst habe an all diesen Dingen meine Freude, da mir die Personen nahestanden oder noch stark in Erinnerung sind, die ich damit in Verbindung bringen kann.


Mit nachdenklichen Grüßen
Gerhard
"der aus'm Schwarzwald"
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  #120  
Alt 31.07.2019, 00:59
zummelt zummelt ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 15.02.2016
Beiträge: 378
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Hallo,

leider haben sich in unserer Familie aus verschiedenen Gründen (mehrmalige Umsiedlungen, Flucht, einfache Lebensumstände, etc.) sehr wenige Dinge in die Hände der nachfolgenden Generationen geschafft.

Eine besondere Freude ist es mir daher, aus dem Küchenschrank meiner Oma die verzierten Scheiben in meiner jetzigen Küche (eine individuelle Umsetzung durch einen Tischler) zu wissen. So habe ich jeden Tag schon beim Frühstück eine Erinnerung vor Augen.

Steffen
__________________
Beste Grüße
Steffen
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