#11  
Alt 15.04.2019, 09:44
Xylander Xylander ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von Kasstor Beitrag anzeigen
sh auch den einen Treffer beim Landesarchiv Baden-Württemberg ( drei für die Fleischmühle ).
Thomas
Hallo Thomas,
bin ungeübt in BW. Die drei für die Fleischmühle finde ich, sogar eine Karte dabei. Den Link bekomme ich nicht hin. Schaffst Du es?

Die Gäßlinsmühle wird als Gäßlensmühle erwähnt
http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=2-1460868

Findest Du da auch eine Karte?

Nachtrag: zur Gäßlensmühle findet Googlebooks eine Menge
https://www.google.com/search?client...lensm%C3%BChle

Vor allem dies:
http://www.lahrensmuehle.de/leonberg...der-glems.html (ordentlich nach unten scrollen)
Demnach stand die Gässlesmühle/Gässlensmühle/Marxenmühle am Müllergässle. Damit wäre dann auch der Begriff erklärt: die Gäßlinsmühle ist die Mühle am Gässle. Also nicht die Mühle eines Besitzers Gäßlin.

Viele Grüße
Xylander

Geändert von Xylander (15.04.2019 um 10:13 Uhr) Grund: Nachtrag: Gäßlensmühle am Müllergässle
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  #12  
Alt 15.04.2019, 18:03
Ferdix Ferdix ist offline männlich
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Danke für eure Informationen zur Gässlensmühle. Gässlinsmüller wird wahrscheinlich wirklich auf die Gässlensmühle bezogen sein. Die Gässlensmühle und Fleischmühle waren auch die beiden einzigen Mühlen in Leonberg; das passt. Kann man aus der Bezeichnung Gässlinsmüller oder Fleischmüller auch auf die Stellung des Müllers innerhalb der Mühle schließen? Wieviele Müller arbeiteten in einer Mühle?

Zitat:
Zitat von Spargel Beitrag anzeigen
Hallo Alex,

Martinsweiler mit Buchenberg war zu diesem Zeitpunkt nach Tennenbronn eingepfarrt.

Die Kirchenbücher beginnen ab 1638. Der Familienname Jäcklin ist stark vertreten.
Ein Thomas, der bereits vor 1643 verstorben ist, habe ich auf die
Schnelle nicht gefunden.
http://www.archion.de/p/5e15f27d7c/

Die Familie Jäckle (1) aus Schwenningen umd Martinsweiler
https://privat.genealogy.net/schifferdecker/jaeckle.htm
ebenfalls ohne den Thomas und Gäßlinsmüller.

Danke für die Links über die Familie Jäckle/Jäcklin. Das Kirchenbuch hatte ich auch gestern, nach längerer Suche nach dem für Martinsweiler zuständigen Kirchspiel, gefunden und angefangen zu studieren. Leider fängt es erst 1638 an. Für mich wäre das 16. Jahrhundert und die ersten beiden Jahrzente des 17. Jahrhunderts entscheidend. Der zweite Link ist sehr interessant, meine Überlegungen dazu schreibe ich am besten in einem neuen Thread (Link folgt bald). Ich würde mich freuen, wenn wir dort die Unterhaltung fortführen würden. Da ist das eine oder andere Rätsel noch zu lösen.
__________________
Gruß,
Alex
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  #13  
Alt 15.04.2019, 18:37
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
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Zitat:
Zitat von Ferdix Beitrag anzeigen
... Wieviele Müller arbeiteten in einer Mühle? ....
Hallo, die Mühlen waren ja Maschinen, die durch ständige Wasserkraft getrieben wurden. Man benötigte eher wenig Arbeitskräfte, v.a. Jemanden der das Ungemahlene oben in das Mahlwerk einkippte.

Wenn dort "Gäßlensmüller" steht, dann ist damit wohl der Betreiber der Gäßlensmühle (Pächter oder Besitzer) gemeint. Vergleichbar wie ein "Adlerwirt" der Betreiber einer Gaststätte zum Adler war. Zwar kann eine Gaststätte mehrere Köche haben, aber nur einen Wirt. Genauso wird jede Mühle nur einen Müller gehabt haben.
__________________
Viele Grüße
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  #14  
Alt 15.04.2019, 20:21
Ferdix Ferdix ist offline männlich
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Danke, das macht Sinn. Ein späterer Nachfahre, ein Hans Jerg Jäcklin (1653-1720) war z.B. in Schöckingen vieljähriger Müller und hatte mindestens einen Müllerknecht, der für ihn gearbeitet hatte.

Für die Familie Jäcklin habe ich mittlerweile einen eigenen Thread eingerichtet:
https://forum.ahnenforschung.net/sho...33#post1175733


Für eure Hilfe wäre ich dankbar.
__________________
Gruß,
Alex
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  #15  
Alt 16.04.2019, 23:33
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
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Ich will aber noch nachtragen, dass Mühlen auch von mehreren Müllern geführt worden sein konnte, wenn einer allein finanziell nicht dazu fähig war. Dann schlossen sich mehrere Müller zusammen um eine Mühle zu erwerben.
Oder bei Erbschaften, wenn z.B. ein Müller starb, der mehrere Söhne oder Enkel hatte, die selber als Müller arbeiteten, dann konnten diese jeweils anteilige Besitzer der Mühle werden.
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Viele Grüße
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