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  #1  
Alt 12.12.2019, 14:46
marsen81 marsen81 ist offline männlich
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Standard Randvermerk Geburtsurkunde allgemeine Frage

Hallo liebe Forscher

Folgender Sachverhalt:

Auf der Geburtsurkunde von 1913 ist als Randvermerk die Vaterschaft nachträglich erteilt wurden und der Familienname des Kindes nachträglich geändert wurden.
Diese Erklärung wurde in einer anderen Stadt gemacht als im Geburstort.
Somit wurde die Erklärung sicherlich per Post an das Standesamt geschickt bevor es auf der Urkunde nachgetragen wurde.
Nun die Frage:
Wurden solche amtlichen schreiben mit in die Akten beigefügt und befinden diese sich auch in Archiven?
Dadurch könnte man nämlich evtl. an Geburtsdaten und Geburtsorte des Vaters kommen.

Hatte von euch schon mal jemand einen ähnlichen Fall und hat diese Dokumente evtl. aus Archiven angefordert?

LG aus Thüringen
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  #2  
Alt 12.12.2019, 14:54
Benutzerbild von Opa98
Opa98 Opa98 ist offline männlich
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Standard

Bei einer Vaterschaftsanerkennung in der damaligen Zeit gab es meistens die Hochzeit zwischen Vater und Mutter nach der Geburt. Ist denn vermerkt auf welcher Grundlage die Eintragung erfolgte? Kannst du die Urkunde hier einstellen?

LG

Alex
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  #3  
Alt 12.12.2019, 15:00
marsen81 marsen81 ist offline männlich
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Hier das Foto vom Vermerk
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg IMG_20191212_105427.jpg (249,8 KB, 57x aufgerufen)
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  #4  
Alt 12.12.2019, 15:01
marsen81 marsen81 ist offline männlich
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Was dort zu lesen ist weiß ich ja. Mir ging es im allgemeinen darum ob das amtl. Schreiben was zum Eintrag geführt hat in Akten abgelegt wurde und ebenfalls im Archiv zu finden sein könnte.
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  #5  
Alt 12.12.2019, 15:21
Benutzerbild von GiselaR
GiselaR GiselaR ist offline weiblich
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Hallo Marsen,
Vaterschaft kann nicht erteilt werden, sie ist gegeben oder nicht. Davon steht auch nichts im Text. Erteilt wurde vielmehr der Familienname des Ehemannes der Mutter. Mehr kann man aus dem Randvermerk nicht ersehen. Es wird auf das eingetragene Kind verwiesen. Solange wir diesen Eintrag nicht zu sehen bekommen, ist mehr nicht zur Sache zu sagen. Allerdings steht ja die Rechtsgrundlage im Randvermerk, auf Grund derer die Namenserteilung erfolgte. Den Paragraf hast du bestimmt schon gegoogelt. Zur Sicherheit hier noch ein Link zum damals gültigen Gesetzestext:
https://lexetius.com/BGB/1706,3


Falls im eigentlichen Eintrag der Vater benannt ist, weißt du ja Bescheid, falls nicht geht das Beweisesuchen weiter.
Viel Erfolg
Gisela
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  #6  
Alt 12.12.2019, 15:26
marsen81 marsen81 ist offline männlich
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Danke. Ja genau das war mir so auch alles schon klar.

Mir ging es darum ob diese amtlichen Schreiben evtl. mit im Archiv verwahrt sind? Evtl. hat ein anderer Forscher schon mal so ein Schreiben eines Nebenvermerks angefordert.
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  #7  
Alt 12.12.2019, 15:51
Wolfg. G. Fischer Wolfg. G. Fischer ist offline männlich
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Frage

Zitat:
Zitat von marsen81 Beitrag anzeigen
Dadurch könnte man nämlich evtl. an Geburtsdaten und Geburtsorte des Vaters kommen.
Der spätere Ehemann ist ja nicht der Vater. Wieso sollte in dem Schreiben der uneheliche Vater erwähnt werden?
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  #8  
Alt 12.12.2019, 15:59
marsen81 marsen81 ist offline männlich
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Mir geht es nicht um den unehelichen leiblichen Vater. Mir geht es um den späteren Ehemann. Deshalb ja meine Frage ob solche Dokumente in Archiven lagern könnten.
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  #9  
Alt 12.12.2019, 16:37
wimper wimper ist offline männlich
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Ja, das könnten sie. In diesem Fall auch daran denken, dass sie auch bei einem Notar im Archiv liegen könnten. Denn der darf auch öffentlich beglaubigte Beurkundungen durchführen.
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  #10  
Alt 12.12.2019, 17:11
Davido Davido ist offline
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Zitat:
Zitat von marsen81 Beitrag anzeigen
Mir geht es nicht um den unehelichen leiblichen Vater. Mir geht es um den späteren Ehemann. Deshalb ja meine Frage ob solche Dokumente in Archiven lagern könnten.
Wie mehreren anderen Mitschreibern hier ist auch mir nicht ganz klar, was du eigentlich suchst. Wie dem auch sei: Die abgebildete Beischreibung im Geburtsregister erfolgt auf Grund einer amtlichen Mitteilung. Diese amtliche Mitteilung wurde dann in der Sammelakte zu dem Geburtsregister abgeheftet. Falls diese Sammelakte noch erhalten ist (öfters werden sie nach Ablauf von Fristen vernichtet), wirst du dort diese amtliche Mitteilung finden. Sie wird im Wesentlichen genau das enthalten, was auch in der Beischreibung steht; anders gesagt, es ist recht abwegig, zu erwarten, dass dort z. B. nähere Angaben zum Stiefvater/Adoptivvater (oder sogar zum tatsächlichen Vater) zu finden sind. Für solche Angaben zum Stiefvater bräuchtest du die Heiratsurkunde bzw. die dazu gehörige Sammelakte.

Davido
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Forschungsinteressen vor allem in Pommerellen (Kreise Schlochau, Konitz, Bütow), in Posen-Westpreußen (Kreise Czarnikau, Deutsch Krone) und in Berlin.
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