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Alt 12.03.2021, 12:48
Benutzerbild von Bachstelze1160
Bachstelze1160 Bachstelze1160 ist offline weiblich
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Blinzeln Meine Forschungsgebiet Baden-Württemberg, Bayern, Hohenzollern

Nettes Thema, Ich wandle es in Ahneninteressierte!


da schreibe entwerfe ich mal meine Mischung, die Seite meiner Mutter ist ziemlich erforscht, sagen wir die Reutlinger davon, sie hat als wir selbständig wurden, in unsern Zimmern alleine blieben, angefangen mit einem alten Tagebuch vor 200 Jahren zu transcribieren, das war für sie uns so interessant, dass sie dazu überging in ihrer Freizeit alte Handschriften zu übersetzen, eigene dann fürs Stadtarchiv. Es gibt immer interessantes zu entdecken. Hat einiges dafür verwertet in Büchern zb nur über die erste Strasse außerhalb der Altstadt wo sich von Bankier, Frabrikant bis Handwerker Villen ua.die Geschichte der Häuser und ihrer Familien.
oder das Verzeichnis der seit über 100 Jahre Reutlinger Geschichtsblätter, dabei Namens-, Orts, Strassen, Personen, Sachthemenbegriffe extra Register erstellt, alleine ein dicker Band.


Sie und ihr Vater, und Verwandte haben viel gesammelt, dh es war der Finckh' en Seite, meines Opas mütterliche Linie, die schon seit 1920 also nach dem 1. Weltkrieg den Stammbaum anlegten, da wollten wir letztes Jahr das hundertjährige Jubiläum feiern, was aufgeschoben wurde. 100 Jahre mit alle 2 Jahre Treffen in Reutlingen. Von 6 Brüdern ging es in die Vergangenheit der Stamm und ich die Zukunft 2012 kam das neuste Familienbuch dazu heraus.

Meines Vaters Vater wurde Waise mit 14, sein Vater starb ein Tag vor seiner Geburt, seine Mutter als er 14 war, wahrscheinlich ein Schreck für die Mutter, die war evangelisch kam aus dem Schönbuch und anhand der Standesamtsberichte, war ein Teil ihrer Familie Mutter und Geschwister mitgekommen. Da gibt es aber Ungereimtheiten in den Unterlagen.

Dieser Urgroßvater war Schneider in Hechingen, kam aus einer Katholischen Bauern und Handwerkerfamilie aus Trillfingen Haigerloch, zu Sigmaringen gehörend im hohenzollerischen Ländle. Dieser mein Opa, dh beide Eltern starb schon vor dem Zeitpunkt dass sich meine Eltern kennenlernten. Seien Geschichte

Das war mein erster Fortschungsbereich, ich übernahm alles was man mit Autoreisen herausfinden kann.
Fand einen Ururgroßonkel der Vogt Obervogt dann Oberamtmann in Trochtelfingen war.

Es gab die Erzählungen meines Vaters, sein Vater mein Namenswappengeber, hat sich nachdem er erst bei einer Onkelfamilie unterkam, wo er von kalten Nächten im Dachboden des Bauernhauses wohl berichtete, wohl war das ein kalter Winter, als seine Mama starb. Das wäre immer eine tränenreiche Geschichte gewesen, deshalb nicht so richtig nachgeforscht.
Ah ja mein Onkel, Vaters Bruder erkundete mal ob es dessen Grab in Hechingen noch gäbe, aber das war enttäuschend, so jung, mit 27 Jahren und wohl auch ohne Geld, wurde sicher kein extra Grab gekauft, oder wurde er doch in Trillfingen beerdigt? Weiß man alles nicht, der Archivar konnte mir da auch nicht helfen.

Er hat dann eine Banklehre gemacht und sich dabei hochgearbeitet, er war in Goch und Elbersfeld (Wuppertal) und kam dann nach Reutlingen, wo er sich beim Mittagessen immer ins Rebstöckle ging, wo meine Großmutter ausgeholfen hatte, die er so kennegelernt hatte und schließlich heiratete und seine Karriere war dann bis zum Bankdirektor, wo er dann nach dem 2. Weltkrieg bei der Entnazifizierung angesetzt wurde.


Von der Großmutter gibt es die Geschichte, dass sie mit 10 Jahren, weil ihr Vater starb mit ihrer Mutter und Bruder die Treibriehmenfabrikfirma übernahm, sie hat dann die kleinen Geschwister betreut, während ihre Mutter das Geschäft leitete.
Da sie 3 Kinder hatten mein Vater 9 Jahre jünger wie sein älterer Bruder, und die Schwester dazwischen, von der ich 2 Vettern habe, die erzählten dann von ihrer Zeit. Die Treibriehmenfabrik war im ganzen Ländle bekannt, und mein Vater hat da auch mal gejobbt, fuhr rum zum maß nehmen. Doch da gabs dann Familienreibereien. Das wandelte sich dann mit der Ehe, aber wir hatten dadurch keinen Kontakt zu den Vettern und Basen.

Als ich meinen älteren Vetter *1945 mal fragte, der einzige der diese Großeltern als Kind 9 Jahre erlebt hat, wie die so waren als Großeltern, kann er sich nicht mehr erinnern. Der andere wurde 1952 Geboren die Jahre drauf starben sie , die oma an einem Wespenstich, der Opa, ein Jahr danach aus Kummer, obwohl er noch mit der Schwester seiner Frau und den Kindern ( mein Vater und Onkel) zusammenlebte.

Meine mütterlichen Oma Forschungen brachten mich nach Wendelstein, wo diese herkam. Deren Ahnen Geburten liegen noch in der Pfarrei und sind nicht im Archion erfasst, so lernte ich gleich, dass man dort nicht alle evangelischen Geburten Gemeinden findet. Manche Gemeinden tun sich schwer damit es rauszugeben. Auch da waren es nicht die ärmsten, weil sehr fleißige, tatkräftige Männer, die viel taten, ihr Vater und die Väter davor 3 Generationen Bürgermeister und Steinbruchbesitzer, Betreiber. Da hatte ich das Glück, dass die Orstfamilienchronik von 2009 Bilder von meinen 3 Urgroßväter hat. Auch die berühmten Gebäude, hat der erste von ihnen gebaut, bauen lassen, der dort eingeheiratet hatte und mit der Tochter also den Steinbruch übernahm, so sind sie ortsbekannt und haben sogar eine Strasse nach ihnen benannt und erklärt.

Da kann ich dann erzählen, dass ich, als ich dort meine Forschungen antrat, im Auto übernachtete, an der Erinnerungs Strasse, da wurde ich am Morgen von einer Polizeistreife kontrolliert. Gut, es war recht stürmisch in der Nacht, erst hatte ich im Wald beim Funkturm Telemast geschlafen, wo ein Wanderparkplatz war, dann aber gedacht, da man die Autobahn auch hörte, dass ich an den anderen Waldrand fahre, wo ich immer schon mal mit dem Hund Rast machte und in den Wald spazieren ging. Ob Anwohner es nicht aushalten können, wenn jemand "unbekannes"auf dem früheren Boden meiner Familie dort mal "im Väterlichen schoß" übernachte, dazu noch neben dem Waldfriedhof. Da sind wir früher als Kinder zum Heidelbeer pflücken in Wald gegangen. Sollte ich mich da mal vorstellen?

Meine Großeltern, also die Tochter hatten zu Ihrer Hochzeit 1932 ein sehr schönes weitgehendes Stammbaum Buchheft bekommen von ihrer Mutterseite Bruder Vetter, und bei dem gab es dann Lücken ab der 4. Generation, das habe ich woanders hier schon beschrieben, dass es doch gefühlt berührt, dass amn plötzlich weiß warum das nicht weiterging, weil da in Nürnberg eben keine Eltern Daten drin standen wie das sonst so üblich war und ist, so dass es da einen toten Punkt gab. Und ein Vetter Bruder kann da ja rechtlich und auch ohne, dass die Sperrfristen abgelaufen waren, da nicht Auskunft erhalten. Für mich ist das dann 6 Generationen früher ~später möglich.

Ich kam dann erst nicht im Kirchenbuch weiter, das von Nürnberg Großstadt auch damals schon in dem Betreff zu reichlich war, 10 Kirchen, an der Lorenzkirche allein schon 10 Pfarrer. So fand ich dafür online schon im Stadtarchiv etwas, 111 Einträge zu dem Familiennamen, von Umbauten Zeichnungen der Wohnungen, weil eine Esse, Heizung Ofen Einbau Änderungen der Küchen und Raumaufteilung erforderlich war und beantragt wurde.
Ich fand mehr zu den Brüdern also Onkels, einer hatte einen großen Fundus hinterlassen als er 1855 starb, und keine Kinder hatte aber als Posamentier und Magistrat wohl reich, hat er eine Stiftung aufgesetzt, die die Söhne seiner beiden Brüder, die Kinder hatten, der 3. sogar 12.
Die sollten mit dem Vermögen arbeiten, sich eine handwerkliche Ünterstützung durch ein Darlehen geben lassen, dass allerdings auch wieder zurückzuzahlen war. Dazu sollten die männlichen Nachkommen seiner Brüder also sich 1x Jährlich treffen in dem Gebäude, ein Raum Stiftungszimmer, wo er wohnte, der Onkel also. Seine Frau starb 1849, dazu hat er dann das Vermögen aufgeschrieben, zB Anteile zu dem Eisenbahn bauern Baden und Bayern.
Ich denke mir, spekuliere mal, die schriftlichen Zeugen habe ich dazu noch nicht gelesen, dass so vielleicht auch diese Marktprägenden Häuser in Wendelstein entstanden sind, dass mein Ur da den Brunnen, das Schulhaus, altes Rathaus, Hotel = neues Rathaus bauen ließ auch als "Ausstellung Beispiel, was man mit dem Quarzitsandstein bauen konnte, könnte.
Der mittlere Ur und jüngere Ur, riet seinem Vetter der Oberstudienrath war, dass er da in Bergzabern ein Schulhaus mit dem Stiftungsdarlehen bauen lassen könnte, das war nach der Jahrhundertwende 1911 rum.

Der jüngste der 4 Jegel Brüder war Spielkartenmachermeister und Später Verlagsbesitzer geworden aber schon 1837 gestorben darum im Testament nicht erwähnt, doch in den Adressbüchern von Nürnberg, die mir als erstes unheimlich halfen, bei dem Seltenen Namen mit J die schmalste Buchstabenseite, und schließlich konnte ich auch alle Schreibweisen zumindest in den früheren Jahrzehnt, Jahrhunderten einbeziehen.
Diese Brüder waren 1784,86,88 und 91 geboren. Lustig, alle haben die Gründung der ersten Eisenbahn in Deutschland Nürnberg Fürth noch erlebt. Also auch den Bau der Anlage, sie waren auch garnicht weit davon entfernt auf der Lorenzseite bei St Jakob, jedoch liegen die vorigen auf anderen Friedhöfen St. Leonhard mein 4xUr-Großvater , St. Rochus, die andern auf St Johannis, was sogar noch erhalten ist ein Höhenpunkt, das wurde auch von dem Onkel Joh.Ernst Conrad Jegel, angelegt und durch seinen Neffen Ludwig Jegel, der Bruder meines Ur wieder im Frankenkurier sogar heutzutage im Internet als Bild zu finden

Grüßle Bachstelze





Soweit mal meine Forschungsübersicht
__________________
Dank und herzliche Grüße <3

Die Bachstelze


Ich sende einen Dank in den Himmel, wenn ein Pfarrer sich Mühe gab zu schreiben, das freut ihn dann!
Was die Ahnen wohl so alles mitbekommen, was wir wegen Ihnen uns für eine Arbeit machen!!!

Geändert von Bachstelze1160 (12.03.2021 um 13:28 Uhr) Grund: Ergänzungen und Rechtschreibung
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baden , bayern , franken , mittelfranken , reutlingen , sachsen , württemberg

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