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  #51  
Alt 21.01.2019, 11:51
Schraffi Schraffi ist offline
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Registriert seit: 17.01.2019
Beiträge: 3
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Hallo Sirka,


du nimmst 500 g Quark (ich nehme halb Mager-und Sahnequark), 1 Ei, 125 g Mehl, 125 g Gries (so werden sie fluffiger), Prise Salz und vermischt alles zu einem Teig. Mit bemehlten Händen formst du die Klöße und lässt sie in Salzwasser garziehen.

Wenn sie an der Oberfläche schwimmen kannst du mal einen Kloß probieren. Ich kann dir keine Garzeit nennen, es sind aber schätzungsweise um die 10-12 Min.


Herzlichen Gruß und gutes Gelingen!
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  #52  
Alt 21.01.2019, 12:53
Socke13 Socke13 ist offline weiblich
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Hallo Schraffi,


vielen Dank für das Rezept! Das klingt ja nicht nur lecker, sondern auch noch recht einfach!
Ich habe es mir schon abgeschrieben!
Für das Wochenende habe ich mir Nachkochen vorgenommen!


Vielen Dank nochmal!


Herzliche Grüße
Sirka
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  #53  
Alt 27.01.2019, 20:20
Benutzerbild von OmaMali
OmaMali OmaMali ist offline weiblich
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Hallo zusammen,
ich habe ein Rezept von meiner Schwiegermutter übernommen und die kannte es schon von ihrer Großmutter, also mitte des 19 Jahrhunderts.
Das Gericht heißt "Schweinepfeffer" oder auch "Blutsuppe" genannt.
Es ist ein typisches Winteressen oder besser Schlachtzeitessen, da viel Fleisch hineinkommt, Backpflaumen, Kartoffeln und eben frisches Schweineblut.
Ich werde wohl die letzte sein die es kocht da meine Kinder immer flüchten gehen wenn es gekocht wird und meine Enkel ekeln sich davor.
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  #54  
Alt 07.03.2019, 12:33
aman aman ist offline weiblich
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Zitat:
Zitat von OlliL Beitrag anzeigen
Aus der Familie meiner Frau hat sich zu Heilig Abend die “braune Soße“ hinüber gerettet. Der richtige Name ist wohl schlesische Fischtunke. Hat jedoch soweit wir wissen nix mit Fisch zu tun. Ist eine Soße mit Malzbier und Honigkuchen und Suppengemüse. Darin geköchelt werden verschiedene Würstchen und ein ordentliches Stück Schweinekamm. Dazu dann noch eine Scheibe Brot welches man in der Soße ersäuft

Das gab es in der Familie meiner Frau immer am Heilig Abend und wir haben das so übernommen. Meist kocht sie auch noch mein Schwiegervater selbst.
Bei uns gibt es auch ein schlesisches Weihnachtsessen, nur zu Heilig Abend und Silvester. Räucherrippchen und Kassler werden in einer Brühe aus viel Zwiebeln und Knoblauch gekocht. Wenn das Fleisch durch ist, wird die Tunke mit Mehl angedickt. Dann kommen Weißwürstchen und rote Würstchen zum Ziehen dazu. Gegessen wird das Ganze mit Sauerkraut, Brot und Malzbier. Meine Oma kam aus Breslau, und meine Eltern kochen das Essen immer noch so. Die Pfefferkuchentunke kenne ich auch, aber die mochte niemand so richtig, deshalb hat Oma immer nur die helle Tunke gemacht.
__________________
Auf der Suche nach den Vorfahren Nitsche aus Giersdorf, Görlitz und Freiwaldau; nach Jung aus Borkendorf oder Ziegenhals; nach Schmidt aus Giersdorf oder Bischofswalde. Suchodoll, Menzel, Strecker, Rudolph aus Breslau.
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  #55  
Alt 11.11.2019, 16:41
uts uts ist offline
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Beiträge: 8
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Jetzt geht es schon wieder auf Weihnachten zu. Und Schlesisches auf den Tisch: Heiligabend immer Weißwürste mit Kartoffelsalat. Diese werden langsam in Butter gebraten. Das Fett aus der Pfanne wurde mit Weißbrot aufgetunkt. Ferner gibt es schlesischen Heringssalat. Wichtig ist auch in der Vorweihnachtszeit der schlesische Pfefferkuchen vom Blech mit Hayma Neunerlei sowie Mohnstollen. Gottseidank gibt es noch einen schlesischen Schlachter bei uns in der Nähe, der auch Wellwürste herstellt. Dazu gibt es Sauerkraut und Kartoffelpürree. Gerne haben wir früher Häckerle mit Pellkartoffeln und Butter gegessen. Ist leider nicht mehr zu kaufen und muss selbst hergestellt werden.
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  #56  
Alt 11.11.2019, 22:28
Benutzerbild von Bienenkönigin
Bienenkönigin Bienenkönigin ist offline weiblich
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Schönes Thread-Thema!

Da meine Eltern schon in den 1950er Jahren durch die ganze Welt gereist sind, bin ich eigentlich mit eher internationaler Küche aufgewachsen.
Nur manche Kindheitsgerichte mache ich jetzt wieder gerne (seitdem ich selber Kinder habe): Spätzle, Kaiserschmarrn, Grießnockerlsuppe, Käsepfannkuchen...

Meine Omas habe ich nicht so oft gesehen, von daher bin ich da weniger geprägt. Aber an die Böhmischen Knödel der einen Oma hab ich eine gute Erinnerung, und die hab ich in letzter Zeit mal probiert (haben mir geschmeckt!).

Die andere, Münchner Oma war eine "süße", und sie hat gerne Rohrnudeln gemacht. Für Hefegebäck hab ich mich aber nie sehr erwärmen können. Sie hat dann oft fürs das ganze Schwabinger Mietshaus welche gemacht, das wäre heute auch nicht mehr möglich - alles nur noch Anwaltskanzleien und luxussanierte Wohnungen mit anonymen Mietern...

Den traditionellen Heringssalat meiner Großtante, den die ganze Familie Jahrzehnte lang zum 2. Weihnachtsfeiertag serviert bekam, vermisse ich kein bisschen. Ich habe es in den ganzen Jahren geschafft, ihm geschickt aus dem Weg zu gehen!
Aber von der Großtante hab ich ein tolles handgeschriebenes Rezeptbuch, in dem auch Rezepte ihrer älteren Kusine drin sind. Ein schönes Familienerbstück.

Viele Grüße,
Bienenkönigin
__________________
Penkert, Wawrosch (Sudetenland, Böhmen,)
Lehnert (Ansbach, München)
Elch (Allgäu - Kaufbeuren, Kempten, Salzburg)
Müller (Allgäu - Memmingen, Kempten)
Schnell (Lindau)
Demmel, Didusch (Bayersoien, Saulgrub, München)
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  #57  
Alt 11.11.2019, 23:04
Benutzerbild von Matthias Möser
Matthias Möser Matthias Möser ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von uts Beitrag anzeigen
Jetzt geht es schon wieder auf Weihnachten zu. Und Schlesisches auf den Tisch: Heiligabend immer Weißwürste mit Kartoffelsalat. Diese werden langsam in Butter gebraten. Das Fett aus der Pfanne wurde mit Weißbrot aufgetunkt. Ferner gibt es schlesischen Heringssalat. Wichtig ist auch in der Vorweihnachtszeit der schlesische Pfefferkuchen vom Blech mit Hayma Neunerlei sowie Mohnstollen. Gottseidank gibt es noch einen schlesischen Schlachter bei uns in der Nähe, der auch Wellwürste herstellt. Dazu gibt es Sauerkraut und Kartoffelpürree. Gerne haben wir früher Häckerle mit Pellkartoffeln und Butter gegessen. Ist leider nicht mehr zu kaufen und muss selbst hergestellt werden.

Das kenne ich auch gut, besonders regelmäßig gab es bei uns durch meine Mutter aus schlesischer Heimat den Pfefferkuchen und den Kartoffelsalat, dafür schwärme ich noch heute.


Gruß
Matthias
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Gernoth in Adelnau, Krotoschin, Sulmierschütz (Posen)
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  #58  
Alt 13.11.2019, 00:52
Asphaltblume Asphaltblume ist offline
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Ich habe Vorfahren aus den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands, wobei in der Küche die mütterliche Linie bestimmend ist, und die kommt aus Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Ostpreußen.
Kopfsalat gibt es bei uns immer mit Zitronensaft, Zucker und Öl angemacht, Gurkensalat mit saurer Sahne, Dill und etwas Zucker, der Knoblauch ist ein moderner Touch, denke ich.
Bauernfrühstück, Königsberger Klopse, Linsen mit Backpflaumen, Pellkartoffeln mit Quark sind so traditionelle Gerichte, die ich von Muttern kenne. Meine Großmütter waren beide keine besonders enthusiastischen Köchinnen und außerdem beide alleinerziehend und berufstätig, meine Mutter hat daher viel von ihrer Oma gelernt, die in jeder Hinsicht eine sehr gute Hausfrau war.
__________________
Gruß Asphaltblume
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  #59  
Alt 13.11.2019, 10:38
Benutzerbild von Mariolla
Mariolla Mariolla ist offline weiblich
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Hallo Ihr Feinschmecker,
überlebt hat in meiner Küche neben Königsberger Klopse (als Suppe) auch die
Wruckensuppe, die in der kalten Jahreszeit hervorragend schmeckt.
Viele denken ja, die Wrucken (Steckrüben) wären für das Vieh da. So ist das
nicht, man kann sie gut variieren mit weißen Bohnen oder als Mus mit
Kartoffeln gestampft und gut gewürzt.
Ich liebe die Küche meiner Vorfahren mütterlicherseits aus Pommern,
Westpreußen und Danzig. Natürlich haben noch mehr Rezepte in meiner
Küche überlebt, wie z.B. eine bestimmte Fischsuppe, Heringssalat und
verschiedene Salatgerichte.
Viele Grüße Mariolla
__________________
Krs. Schwetz/Westpr.: Kadatz, Bojanowski, Bogalecki, Malkowski, Müller, Golenski, Schötzau, Stothut, Hin(t)ze
Krs. Graudenz/Westpr: Dirks, Penke, Poley, Knof, Labian, Bauermeister, Wollert, Klein, Flöthing,
Krs. Schlochau/Krs. Dt. Krone: Vogel, Zehnpfund, Sültz, Hin(t)ze
Sa-Anhalt: Dober, Zausch, Grenzer, Sieber, Schulze, Buder, Staudte, Bockel, Müller, Werner, Hornbogen, Ebisch, Schmalz, Schweinigel
Sachsen: Neuhäuser oo Moses
Überall:Zehnpfund, Vogel, Blocksdorf, Sül(t)z, Pol(l)akowski

Geändert von Mariolla (13.11.2019 um 10:52 Uhr)
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  #60  
Alt 13.11.2019, 10:51
assi.d assi.d ist offline weiblich
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Registriert seit: 15.11.2008
Ort: Osthessen, bei Fulda
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Würg, Steckrüben, die gab`s bei uns auch. Wenn ich nur an den süßen Pamps denke hebt`s mir. Da hat auch das Kassler oder das Eisbein nix geholfen....Mutter war da gnadenlos.

Und die moderne Küche entdeckt die Rübe jetzt neu....Wenn es nach mir ginge könnte DAS Gemüse aussterben. Und der Kürbis gleich mit....



Und genauso schlimm finde ich Schmalzbrote. Boah, wenn sich meinen Eltern nur über das Schlachten unterhalten haben, schwante mir Übles...

Gruss Astrid, die sonst fast alles isst.
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