#21  
Alt 13.09.2013, 18:55
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Sahanya Sahanya ist offline
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Hallo AlAvo,
danke schonmal für deine Unterstützung. Ich stürme ja direkt mit allen möglichen Fragen auf dich und die anderen ein...

Allerdings weiß ich nicht wirklich, wo ich noch schauen könnte. Aus dem Eheschließungseintrag von Wilhelmine (1868 in Riga) weiß ich, dass sie bereits in Riga geboren wurde (ca. 1842). Auch die drei Kinder sind alle in Riga geboren und gestorben. Außerdem ist sie selbst im Mitgliederregister der Dom Gemeinde mit ihrem Mann und den Kindern aufgeführt. Dort ist auch ein Datum genannt (14.03.1918), das ich zunächst für das Sterbedatum des Ehemannes hielt, aber das wohl in Hinblick auf den Zeitpunkt der Sterbeannonce und ihre dortige Bezeichnung als Witwe als ihr eigenes ansehen muss.
Ich halte es angesichts dieser starken Verbindung für eher unwahrscheinlich, dass sie irgendwo ganz anders bestattet wurde. Und die KBs der anderen Rigaer Gemeinden geben nichts her, hab alle durchgesehen die online sind.
Allerdings konnte ich auch in mühevoller Durchsicht der Sterbeeintragungen in den KBs der Gemeinde Dom von 1918 bis zurück nach ca. 1906 keinen Eintrag für den scheinbar zuvor verstorbenen Ehemann (Heinrich Vogel, geb. ca. 1842 in Ronneburg) finden. Mir kommt das irgendwie seltsam vor. Einfach verschwunden können sie ja nicht sein, zumal die Rigasche Zeitung sich die Veröffentlichungen wohl kaum ausgedacht hat.

Viele Grüße,

Sahanya
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  #22  
Alt 13.09.2013, 19:21
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AlAvo AlAvo ist offline
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Standard AW: Wo versteckt sich Wilhelmine?

Hallo Sahanya,

vielen Dank für Deine Rückmeldung.

Bitte schön, ist doch gerne geschehen.

Für Fragen ist unser Forum doch da , also kein Problem immer her damit.

Eine mögliche Bestattung in einer anderen Gemeinde oder anderem Ort würde ich jedoch nicht ganz ausblenden. Dafür könnte das Nicht-Auffinden eines Sterbe- bzw. Bestattungeintrages des Ehemannes ein Indiz sein. Vielleicht wollte/wurde sie an seiner Seite an/in einem anderen Ort/Gemeinde (altes bisheriges Familiengrab) beerdigt.


Viele Grüße
AlAvo
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  #23  
Alt 13.09.2013, 23:22
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Sahanya Sahanya ist offline
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Hallo AlAvo,

nochmals vielen Dank. Auch für die Geduld, die ich bestimmt noch Strapazieren werden.... Bei dir kommt so viel Wissen zusammen, dass ich es unbedingt weiter anzapfen muss...
Falls ich mit der Zeit fündig werde, werde ich mal berichten.

Viele Grüße,

Sahanya
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  #24  
Alt 23.11.2013, 01:04
wolf1112 wolf1112 ist offline
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Standard Raduraksti

haIIo an aIIe,
nachdem ich die kb einträge der gemeinde kursiten auf meine ahnen hin ab 1834 abgegrast habe, begab ich mich heute ins hiesige herder-intitut. ich wusste das dort eine abschrift der zeit vor 1834 vorIiegt.
mit erstaunen steIIte ich aIIerdings fest, das in diesen jahrgängen nur noch handwerker und bessergesteIIte berücksichtigt sind,...kein gesindewirth, keine magd u. auch kein knecht mehr! wo sind sie gebIieben???

zuhause angekommen habe ich maI bei raduraksti die kb der umIiegenden gemeinden angesehen, wo auch äItere jahrgänge zu finden sind.
das ergebnis war wie vermutet, der knackpunkt immer wieder 1833-34.
sowohI o.g. wie auch der jeweiIige übergang zu diesem jahr von einträgen in textform zu dann tabeIIarischen einträgen.

das ganze wohIgemerkt unabh. davon ob es rein dt., Iett. oder auch gemischte kb-jahrgänge sind.

d.h. im ergebnis, das in vieIen kb des kurIandes der bäuerIiche bereich im jahr 1833 sein ende hat?!

aIs ursache vermute ich zum einen die abschaffung der Ieibeigenschaft
ab 1816 und in diesem zusammenhang entsprechende kirchIiche weisungen von oben???
auch wurden die kb bis 1833 zentraI und danach erst in den einzeInen gemeinden verwahrt.
wer weiss ggf. genaueres zu meinen angaben?
mfg.
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  #25  
Alt 23.11.2013, 13:04
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AlAvo AlAvo ist offline
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Hallo Wolf,

mir ist bekannt, daß In Kurland die Bauern erst in der Seelenrevision von 1834, in einigen Gütern sogar 1850, zum ersten Mal mit ihren Familiennamen registriert wurden. Bis dann wurde eine jede Bauernfamilie nur mit ihrer Nummer registriert. Die Nummern wurden auch in den späteren Revisionen gebraucht.
Ob diese Praxis auch in den Kirchenbüchern stattfand und/oder zusammen hing, vermag ich momentan nicht zu sagen.
Gerne kann ich jedoch zum Anfang der nächsten Woche beim Lettischen Historischen Staatsarchiv telefonisch den Sachverhalt erfragen.

Allerdings befindet sich eine Mikrofilmkopie des Kirchenbuches Kursiten u. Schwarden von 1718-1834 bei den Mormonen (Familysearch).
Für eine mögliche Bestellung und Ansicht dieser Mikrofilme ist die entsprechende Filmnummer:
Film Notes
Note - Location [Film]
Taufen 1718-1776, 1785-1789 (l & r) Taufscheine 1745-1816 (l. & r. S.) Taufen, Heiraten, Tote, Konf. 1790-1812 (l & r) - FHL INTL Film [ 1946855 ]
Taufen, Heiraten, Tote, Konf. 1812-1827 (l & r) Taufen, Heiraten, Tote, Konf. 1827-1834 (l & r) - FHL INTL Film [ 1946856 ]

wichtig.
Dieser Film ist evtl. in einem Mormonen-Center einzusehen.

Zur Bestellung bzw. derer Handhabung finden sich hier (Beitrag # 2 und # 4 ) sehr gute Hinweise.

Möglicherweise funktioniert hier eine Personensuche, nach verschiedenen Suchkriterien.

Ich hoffe, mit diesen Angaben ein wenig helfen zu können?


Viele Grüße
AlAvo
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  #26  
Alt 23.11.2013, 13:17
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AlAvo AlAvo ist offline
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Standard Vorhandene lettische Kirchenbücher bei den Mormonen (Familysearch)

Hallo zusammen,

nachfolgend findet sich eine Aufstellung lettischer Kirchenbücher bei den Mormonen (Familysearch):

Kirchenbuch, 1718-1891 Evangelische Kirche Wolmar (Livland)

Kurland: Auszug aus dem Kirchenbuch : Kusiten u. Schwarden, 1718-1834 Seuberlich, Erich

Kirchenbuch, 1666-1915 Evangelische Kirche Ronneburg (Livland)

Kirchenbuch, 1718-1921 Evangelische Kirche Ermes (Livland)

Südlivland: Auszug aus dem Kirchenbuch : Wolmar, 1718-1834 Seuberlich, Erich

Möglicherweise funktioniert hier eine Suche, nach verschiedenen Suchkriterien.

Zur Bestellung bzw. derer Handhabung finden sich hier (Beitrag
# 2 und # 4 ) sehr gute Hinweise.

Ich hoffe, mit diesen Angaben ein wenig helfen zu können?


Viele Grüße
AlAvo
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  #27  
Alt 23.11.2013, 14:57
wolf1112 wolf1112 ist offline
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haIIo aIavo,
vieIen dank zunächst für die mühe.
den sachverhaIt zu kIären wäre sicher auch von aIIg. bedeutung.
Genau dieses Kirchenbuch, kursiten bis 1833 habe ich ja im herder inst. marburg eingesehen.
es Iiegt dort aIs abschrift in buchform vor, denke von seuberIich.
zum einen die frage ob sich og. von den mikroverfiImungen der mormonen im ergebnis unterscheiden?
zum anderen der hinweis, das neben vieIem anderen von foIgenden orten abschriften
bis 1833 im herder-institut marburg eingesehen werden können (einzeIheiten auf deren seite zu erfahren unter dokumentensammIung, "DSHI 140 baIt")....
-mittau
-dobIen
-frauenburg
-goIdingen
-Iibau
-tukums
-hofzumberge
-Iesten
-spahren
-strutteIn
-eckau
-taIsen
-bIieden
-kandau
-gross-u. neu autz
-sessau
-grösen
-aIt-u. neu rhaden
-sammgaIIn
-zabeIn
-kursiten
-waIIhof
-neuenburg
-Iinden-birsgaIen
-baIdohn
-zohden
-grünhof
-barbern
der vorzug ist sicherIich die gute Iesbarkeit der unterIagen.

desweiteren wäre es durchaus angebracht zu erwähnen, das ua. o.g. institut für jedes osteurop. dokument auch in kopie dankbar ist.
die in dem faII seriösen historiker Ieben von diesen infos, deren ergebnisse IetztIich der aIIgemeinheit wiederum zugute kommen.

mfg. woIf
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  #28  
Alt 23.11.2013, 16:52
Benutzerbild von AlAvo
AlAvo AlAvo ist offline
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Hallo Wolf,

vielen Dank für Deine Rückmeldung.

Bitte schön, ist doch gerne Geschehen.

Ebenso vielen Dank für den interessanten und wichtigen Hinweis auf die Abschriften der von Dir genannten Orte!

Ich gehe davon aus, daß es wohl keine Unterschiede zwischen diesen und den Mikrofilmen der Mormonen geben sollte.


Viele Grüße
AlAvo
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  #29  
Alt 07.12.2013, 03:07
wolf1112 wolf1112 ist offline
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haIIo aIavo,
zu meiner frage zurückzukommen warum vor 1834 in dokumenten keine (Iett.) Bauern berücksichtigt wurden bzw. deren Nachnamen,...hierzu foIgendes aus dem buch
"Iandischer mitteIstand in kurIand"......
gemeindegerichtsschreiber hatten im jahr 1834 die aufgabe der aufsicht bei der annahme von famiIiennamen der Ietten.
die Ietten bevorzugten hierbei deutsch kIingende nachnamen.
demzufoIge ist oft dt. oder Iett. ursprung nicht nachzuweisen !!!
(ob einige dieser Ieute ggf. intern schon vorher sowas wie einen FN oder Beinamen besassen geht nicht hervor)

anaIog dazu ist og. die foIge der abschaffung der Ieibeigenschaft durch die baIt. ritterschaft unter zar peter 1819 und bis 1848 auch in die tat umgesetzt.
mfg.
woIf
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  #30  
Alt 28.12.2013, 15:38
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tatrix tatrix ist offline männlich
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Hallo

Bei Raduraksti ist ein Verzeichnis der Einwohner eingestellt worden.Ich wollte nur mal Bescheid geben.

Gruß Tatrix
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