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  #1  
Alt 11.04.2018, 15:55
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Ausrufezeichen Land NRW plant ab Juni 2018 digitales Zeitungsportal

Hallo,
jene, die an historischen Zeitungen interessiert sind, sollten sich den 28.06.2018 notieren. Zu diesem Zeitpunkt wird im Rahmen einer Fachtagung "Lokal - Regional - Digital: Historische Zeitungen in NRW" ein Zeitungsportal mit ersten regionalen Titeln freigeschaltet, weiteres ist jedoch noch nicht bekannt.

Weitere Informationen gibt es beim veranstaltenden Institut für Zeitungsforschung.

Zum Landesprojekt "Digitalisierung historischer Zeitungen in NRW".
Zu hoffen ist es, dass hier nicht nur Zeitungen der Rheinprovinz wiedergegeben werden, da dies das Sammelgebiet der im Landesprojekt federführend beteiligten Universität Bonn ist. In diesem von 2017 bis 2019 dauernden Projekt sollen ca. 5000 Zeitungsmikrofilme digitalisiert und 6 Millionen Seiten bereitgestellt werden.

Viele Grüße
Thomas

Geändert von Dickel (11.04.2018 um 16:41 Uhr) Grund: Tippfehler verbessert
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  #2  
Alt 17.06.2018, 00:25
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Ausrufezeichen

Es gibt weitere Informationen zum geplanten Zeitungsportal des Landes NRW:
Mittlerweile sind über 1 Millionen von 6 Millionen Seiten digitalisiert, das Portal soll nun unter www.afz.lvr.de ab Juli 2018 verfügbar sein.


Folgender Zeitungsartikel:https://rp-online.de/nrw/staedte/rat...t_aid-16875591


Grüße
Thomas Dickel
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  #3  
Alt 29.06.2018, 20:43
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Hallo,
das Zeitungsportal für NRW wurde freigeschaltet. Es sind auch einige Zeitungen über NRW hinaus erfaßt. Hier die URL:
https://zeitpunkt.nrw/


Viele Grüße
Thomas
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  #4  
Alt 30.06.2018, 00:04
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Hallo Thomas!


Ein sehr interessanter Hinweis, vielen Dank dafür !!!


LG Rotkehlchen
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  #5  
Alt 30.06.2018, 15:09
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Daumen runter Nutzungshinweis für zeitpunkt.nrw

Hallo,
ein Hinweis, um möglichen Abmahnungen zuvor zu kommen:

Nach den Nutzungsbedingungen von zeitpunkt.nrw ist es nicht zulässig, Zeitungsausschnitte von zeitpunkt.nrw für alle zugänglich online zu wiederzugeben.

siehe https://zeitpunkt.nrw/wiki/copyright

---
Ihre Rechte als Nutzerin oder Nutzer des Zeitungsportals

Als Nutzerin oder Nutzer des Zeitungsportals haben Sie die Nutzungsmöglichkeiten, die sich aus den sogenannten Schranken des Urheberrechts (insbesondere §§ 44a ff. und § 87c UrhG) ergeben.

Zulässig sind demnach Downloads und Ausdrucke einzelner Zeitungsseiten zum privaten oder sonstigen eigenen Gebrauch (ohne Verbreitung, öffentliche Zugänglichmachung oder sonstige öffentliche Wiedergabe). Für die eigene nichtkommerzielle wissenschaftliche Forschung dürfen Downloads und Ausdrucke auch in größerem Umfang vorgenommen werden.

....

Die öffentliche Zugänglichmachung von Zeitungsseiten für Unterricht und Lehre (§ 60a UrhG) sowie wissenschaftliche Forschung (§ 60c Absatz 1 UrhG) ist nicht zulässig, soweit sich auf der Seite ein Artikel befindet, bezüglich dessen das Urheberrecht der Autorin/des Autors noch nicht erloschen ist (s. o. II.).

---

Es darf demnach kein Ausschnitt aus den Zeitungen veröffentlicht werden, auch wenn der gesunde Menschenverstand dagegen spricht.
Siehe dazu auch dass Blog Archivalia von Klaus Graf, der an der Vorgehensweise von zeitpunkt.nrw (meiner Meinung nach zurecht!) Kritik übt:

https://archivalia.hypotheses.org/72991


Viele Grüße
Thomas
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  #6  
Alt 30.06.2018, 16:14
Juergen Juergen ist offline
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Hallo Thomas,

den Artikel in der RP hatte ich auch gelesen und noch dieses:
http://www.afz.lvr.de/de/news/newsar...07_17_zdp.html

"Perspektivisch angestrebt ist für die Weiterführung des Projekts auch die Digitalisierung der Druckausgaben sowie die Durchführung einer OCR-Erkennung für die Volltextsuche. Schließlich soll damit die Möglichkeit einer Langzeitarchivierung im Digitalen Archiv NRW und die Präsentation der digitalisierten Zeitungen im DA NRW Portal eröffnet werden. "

Also perspektivisch, denn aktuell läßt sich doch noch nicht per Suchstring
in den alten Zeitungen suchen oder? Dafür ist ja ua. eine OCR-Erkennung nötig.

z.Z. kann ich scheinbar nur die Zeitungen suchen und kann sie online lesen.
https://zeitpunkt.nrw/

Wie es ausschaut, werden auch nicht alle Jahrgänge vollständig digitalisiert, entweder liegen diese nicht vor
oder man tut es einfach nicht.

Update: das hatte ich glatt überlesen
"... Auf eine Volltexterkennung wird aus Kostengründen vorerst verzichtet. ..."

P.S. Hätten die mal Google gefragt, für die ist das finanzierbar.

Viele Grüße
Juergen

Geändert von Juergen (30.06.2018 um 16:22 Uhr)
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  #7  
Alt 01.07.2018, 01:15
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Böse Digitalisierte Bestände

Bei näherer Betrachtung ist die Abdeckung der digitalisierten Zeitschriften ein schlechter Witz. Nicht nur, daß diese nicht vollständig online sind. Auch bei der Abdeckung pro Regierungsbezirk gibt es erhebliche Unterschiede, die westfalischen Zeitungstitel sind erheblich unterrepräsentiert.
Für den Regierungsbezirk Köln/Düsseldorf gibt es bereits 86 (teilweise) digitalisierte Zeitungstitel, lediglich 18 Zeitungstitel wurden in den Regierungsbezirken Münster, Arnsberg und Detmold digitalisiert. Über NRW hinaus wurden für Rheinland-Pfalz (aufgrund der Rheinprovinz) bereits 21 Titel digitalisiert. Man fragt man sich schon, was denn die für Westfalen beteiligte Uni Münster in den letzten 1,5 Jahren seit Projektbeginn gemacht hat?

Heutzutage im Jahre 2018 AD eine Zeitungsdatenbank ohne Volltextsuche anzubieten, und das aus unseren Steuergeldern, läßt mich arg zweifeln, ob hier nicht am falschen Ende gespart wurde.

Wenn man sich die digitale Sammlung der Uni Münster anschaut, dann sieht man zwar eine Riesenmenge an digitalisierter Literatur, wobei im großem Umfang niederländisch-sprachige Literatur und sonstige Bücher mit eingeschränktem Nutzungskreis (religöse Literatur, Theaterstücke aus dem 18. Jahrhundert etc.). An eine Volltextsuche hat man sich nur halbherzig(milde ausgedrückt) gewagt, sucht man in den Amtsblättern von Münster nach einem Schlagwort, so wird einem aus dem digitalisierten Bestand von 1816 bis 1950 immer der Band von 1942, nicht weil das gesuchte Schlagwort dort besonders oft vorhanden ist, sondern weil es der einzige Band ist, für den die Volltextsuche implementiert ist.
(siehe https://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/)

Man kann mir nicht erzählen, daß eine Volltextsuche so aufwendig ist, daß man daran spart. Bei der für das Rheinland beteiligten Uni Bonn sieht ihre digitale Sammlung noch schlimmer aus, es gibt offensichtlich noch nicht mal ein Eigabefeld für die Suche auf der Startseite.
(siehe http://digitale-sammlungen.ulb.uni-bonn.de/)

Das es auch anders geht, zeigt die digitale Sammlung der Uni Düsseldorf, große Teile der digitalisierten Literatur sind als Volltext durchsuchbar, auch die Amtsblätter von Düsseldorf, was mir schon einiges an Zufallsfunden beschert hat.
(siehe http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/)

Und darum geht es bei der Nutzung von digitalisierten Zeitungen, man möchte Schlagworte suchen können, ohne zu wissen, ob es einen Artikel dazu gibt. Also hätte sich das Land NRW für eine Volltextsuche nicht an Google wenden brauchen, eine Kooperation mit der Uni Düsseldorf hätte bereits ausgereicht. Vielleicht auch mal einen Blick über den Tellerrand in das Nachbarland Österreich. (siehe http://anno.onb.ac.at/)

Auch sollte das Zeitungsportal ihre Nachnutzungsbedingungen überdenken, so ist es jedenfalls für die Öffentlichkeit nur eingeschränkt brauchbar.

Viele Grüße
Thomas
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