#201  
Alt 02.03.2019, 16:44
henry henry ist offline männlich
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Hallo Reiner,

Die Textauszüge geben einen Überblick über die Lage der Vertriebenen.
Schweidnitz und Gegend.


Quelle:
Die Vertreibung der Deutschen Bevölkerung aus den Gebieten östlich der Oder-Neiße.


Untertitel.
Die Flucht der schlesischen Bevölkerung.


52 E.
(...)
Im ostoberschlesischen Industriegebiet waren lediglich Frauen mit kleinen Kindern zur Evakuierung aufgerufen und mit der Eisenbahn abtransportiert werden, als die Front näher kam.
Für alle anderen, besonders die in der Industrie und Verwaltung Beschäftigten, bestand das strikte Gebot der oberschlesische Gauleitung, dass niemand seinen Wohnort verlassen dürfe, damit die
Produktion in vollem Umfange aufrecht erhalten werden könne.
Dennoch machten sich in den Tagen um den 20.Januar, als die sowjetischen Truppen immer
näher an Kattowitz, Beuthen, Gleiwitz und Hindenburg heranrückten, noch zahlreiche Deutsche
auf und suchten vor allem mit der Eisenbahn, teilweise auch mit Lastkraftwagen nach Westen zu gelangen.
(...)
Entlang der ganzen Südstrecke waren die Bahnhöfe von Ratibor bis Schweidnitz und Liegnitz
von Menschen aus Oberschlesien überfüllt, und manche Entfernungen musste zu Fuß zurückgelegt
werden.Viele der Flüchtlinge aus dem Industriegebiet begaben sich in die Grenzgebirge oder nach dem Sudetenland, andere setzen die Fahrt bis nach Sachsen, Thüringen und in das westliche
Reichsgebiet fort, um dort bei Verwandten oder Bekannten Unterkunft zu finden.
(...)
Noch waren auf den Straßen und Bahnlinien, die aus dem Industriegebiet, aus Breslau uns aus den Kreisen östlich der Oder nach Süden und Westen führten, mit Flüchtlingen überfüllte Züge und endlose Trecks nach dem Sudetenland und nach Sachsen unterwegs, als am 8.Februar auch westlich der Oder weite schlesische Gebiete in das Kampfgeschehen einbezogen und neue Fluchtbewegungen ausgelöst wurden.
(…)
Die Einwohner der Städte Strehlen, Schweidnitz, Striegau und Jauer wurden ebenfalls von dieser
Fluchtwelle erfasst und schlossen sich dem Flüchtlingsstrom nach Süden ins Glatzer Bergland oder
hinüber nach Böhmen an.
(…)
Insgesamt mögen es 3000 000 bis 400 000 Menschen gewesen sein, die über Troppau, Jägerndorf und Ziegenhals aus dem westlich der Oder gelegenen Teil Oberschlesiens nach Böhmen und Mähren flohen...
(…)


Erlebnisbericht von Berginspektor a.D.Karl Wasner aus Friedenshütte, Kreis Königshütte i.Oberschles.


Textauszug.


...Schweidnitz
Am nächsten Morgen ging es mit der Bahn mit unzähligen Unterbrechungen über Landeshut nach
Hirschberg.In Warmbrunn traf ich mit meiner Familie zusammen...
Die wohlverdiente Ruhe, der ich mich glaubte hingeben zu dürfen, währte nicht lange.Am dritten
Tage, bei der Anmeldung in Warmbrunn, „erfaßte“ mich der Volkssturm.
Ich wurde als einer der ältesten Männer in die Spinnstoffsammelstelle in Hirschberg abkommandiert.
Das Lager war voll, und noch immer trafen ganze Wagenladungen von den umliegenden Dörfern...
(...)

Fortsetzung folgt.
__________________




Gruss henry

Geändert von henry (03.03.2019 um 18:42 Uhr) Grund: Ergänzung
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  #202  
Alt 02.03.2019, 19:04
ReReBe ReReBe ist offline männlich
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Hallo Henry,

vielen Dank für Deine Antwort. Die allgemeinen Geschehnisse rund um Flucht und Vertreibung aus Schlesien sind mir bekannt. Auch meine Großeltern mit Kindern sind 1945 zunächst aus Stanowitz/Standorf vor der Roten Armee in's nahe Bergland geflüchtet, dann aber doch wieder auf ihren bäuerlichen Hof zurück gekehrt. Dort hatten dann später allerdings aus dem Osten vertriebene Polen das Sagen. Die (ehemaligen) deutschen Besitzer durften zwar dort noch unter kargen Bedingungen wohnen bleiben, mussten dafür aber die harte bäuerliche Arbeit machen. Die neuen polnischen Herren hatten davon als z.B. Lehrer verständlicherweise keine Ahnung. Im August 1946 wurde die Familie dann endgültig ausgewiesen und musste den eigenen Hof mit wenigem Hab und Gut verlassen. Mich interessiert halt nach wie vor, ob es zu den Eisenbahntransporten der Vertriebenen aus dieser Gegend Anfang August 1946 noch irgendwelche Listen oder dergleichen gibt.

Nochmals Danke für Deine Mühen.
Reiner
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  #203  
Alt 04.03.2019, 11:22
henry henry ist offline männlich
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Hallo,

Übersetzung.

Schweidnitz 1945-1946.
Die Sammelstellen/Punkte von Flüchtlingen.
Ankunftstag - aus

20 January - aus Kreis Groß Wartenberg und aus Stadt Breslau
22 January - aus Bernstadt, Namslau, Trebnitz und Neumarkt
23 January – aus Kreis Falkenberg, Oppeln, Breslau, Oels und aus Stadt Oels
24 January – aus Kreis Neumarkt
26 January - aus Kreis Trebnitz und Kreuzburg und aus Stadt Oppeln,
28 January – aus Stadt Strehlen und Kreis Strehlen, Kreis Namslau und Cosel
30 January – aus Kreis Brieg, Neisse und aus Falkenberg
31 January – aus Brieg
7 Februar – aus Kreis Leobschütz
8 Februar - aus Militsch
10 Februar – aus Kreis Rosenberg
15 Februar - aus Grottkau und Lüben
10-20. Februar - aus Striegau, Puschkau, Laasan und Saarau
20 January - aus Oberschlesien/Kattowitz und Hindenburg
25 January - aus Woiwodschaft Stanisławów

Die Sammelstellen/Punkte.


Monat January 1945 – Pflegeheim - aus Berlin
Ab 24 January Gebäudekompleks sog. Stiftung Kessla an der Waldenburgstrasse
Altesheim - an der Kupferschmiedestrasse
Hindenburgschule - an der Aussere Kirchstrasse
Kapucinerkloster - an der Burgplanstrasse
"Fluechtlingsheim" an der Glubrechtstrasse
Evangelische Krankenhaus "Bethanien" - an der Untere Bolkostrasse

Fortsetzung folgt.

Profesor Edmund Nawrocki – Autor des Buches – Z dziejow Swidnicy -
hat mir die Genehmigung erteilt übersetzte Teile/Auszüge aus diesem Buch
im Forum Ahnenforschung.net zu veröffentlichen.
Dankeschön.


__________________




Gruss henry

Geändert von henry (09.03.2019 um 07:45 Uhr) Grund: Korrektur
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  #204  
Alt 15.03.2019, 21:02
henry henry ist offline männlich
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Fortsetzung.

Garnizon Krankenhaus
Ursulinenkloster – aus Berlin
Lyzeums des Ursulinenklosters
Städtische Einrichtungen: Turnhallen, Kinos, Hotels, Schulen
Provisorische angefertigte militärische Krankenhäuser
Hauptbahnhof Schweidnitz

Straßenzuordnung Stadt Schweidnitz
Ich muss die aktuellen Straßennamen (ab 1945) umbenennen in die Straßennamen, die die Straßen bis 1945 trugen.
(Die Straßennamen wurden durch die polnischen Behörde ab 1945 umbenannt.)


In der Zeit vom 22.Januar bis zum 23.Februar des Jahres 1945 verstarben in der Stadt Schweidnitz
insgesamt 136 Flüchtlinge, davon 19 Säuglinge und 99 alte Menschen über 60 Jahre.
(…)
In der Zeit vom 23.Januar bis zum 12.Februar des Jahres 1945 wurden 63 Geburten bei
Flüchtlingsfrauen registriert.
Viele Flüchtlinge verstarben in den zwei provisorischen Krankenhäuser (Lyzeum – Franz Becker Straße und Lyzeum Grabenstraße) und in Privat wohnungen sowie Durchgangslagern.

Das Register zu diesen Zahlen befindet sich im Standesamt I in Berlin.
(…)
Im Januar und Anfang Februar gab es viele provisorische Feldlazarets (oft in Schulen).
In diesen Feldlazareten wurden verletzte Soldaten behandelt, die an der Front waren.
Im damaligen Krankenhaus St.Elisabeth, welches die Funktion eines – Rote Kreuz - Feldlazarets hatte,
welches am Kriegsende nach Tschechien evakuiert wurde.
Das Krankenhauspersonal kehrte Anfang Mai und Anfang Juni des Jahres 1945 in die Stadt zurück.


Flüchtlingszüge Stadt Schweidnitz
Evakuierungsroute


Sammelstelle/Durchgangslager
Kraszowice/Kroischwitz


Vertriebene aus der Gegend von Schweidnitz
Zug am 25.Juli 1946
Zug am 26.Juli 1946
Zug am 27.Juli 1946
Zug am 1.August 1946
Zug am 2.August 1946


Insgesamt – 3.500 Vertriebene


Zug am 1.August 1946 – Einwohner von Stadt Schweidnitz
Route über Forst dann Durchgangslager in Bischofswerda
Zug am 20.August 1946 – aus der Stadt Schweidnitz und Gegend


Zug am 6.Oktober 1946
Insgesamt – 1.746 Personen davon 452 Männer, 838 Frauen, 455 Kinder


Zug am 7.Oktober 1946 -
Insgesamt – 1.757 Personen davon 466 Männer, 887 Frauen, 456 Kinder


Zug am 8.Oktober 1946
Insgesamt 1744 Personen davon 480 Männer, 861 Frauen, 403 Kinder


Nächste Züge folgen
Dezember 1946
März – April 1947


Zug am 23.Juli.1946 – Kroischwitz Ziel Dransfeld
Zug am 6.12.1946 – Kroischwitz – Reichenbach – Schweidnitz bis Bautzen.
Verteilung auf private wohnungen.


Zug am 25.Juli 1946 – Kohlfurt
Zug 26.Juli 1946 – Wehrkirch – Hoyeswerda – Falkenberg – Wittenberg – Dessau
Magdeburg – Helmstedt
Durchgangslager Marienthal
/1 Tag Pause am ehemaligen Militärflughafen – weiter Fahrt nach Dransfeld Kreis Hann – Getynga- Stadt Hann
Ziel Stadt Hann – Übernahme der Vertriebene aus Schweidnitz.


Bürgermeister von Hann hat eine Namen Liste der Vertriebenen erhalten.
Verteilung – 800 Vertriebene nach Stadt Hann und 1.000 Vertriebenen in die Orte im Kreis Hann.
/Ich habe Kontakt mit dem Archiv Hann angenommen/

16.August 1946 – Puschkau/Kunzendorf bei Freiburg – Fußmarsch Ziel Kroischwitz dann mit Zug nach Sprottau.
15.August 1946 - /55 Wagons/ - Königszelt – Striegau – Ziel Forst
Durchgangslager Kreis Floeha
__________________




Gruss henry

Geändert von henry (21.03.2019 um 19:11 Uhr) Grund: Korrektur
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  #205  
Alt 30.03.2019, 10:52
BlackSoul BlackSoul ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von henry Beitrag anzeigen
Rückkehr Ostpreussen Oktober 1955 nach Friedland aus Russland


1.Carl,Fritz,geb.26.8.12,ausKönigsberg;
2.Clausberg,Carl,Professor,geb. 28.9.98,aus Königsberg;
3.Dalhoff,Fritz,geb.3.9.12,aus Osterode-,
4.Dechamps,Heinrich,geb.9.1.13,aus Allenstein;
5.Demitrowitz,Wilhelm,geb.14.7.15, aus Seeben,KreisNeidenburtj;
6.Dignat,Gustav,geb.28.3.03,aus Rastenburg;
7.Doering,Arnold,geb.1.12.21,aus Gumbinnen;
8.Domnik,HansPeter,geb.1.2.23,aus Mühlhausen,KreisPr.Holland;
9.Endrkrkeit,Heinrich,geb.9.10.08,aus Memel;
10.Engelbrecht,Gerda,geb.28.1.23, aus Rhein,KreisLotzen;
11.Erlach,Fritz,geb. 26.1.14,aus Wildnisrode,Kreis Schloßberg;
12.Ettler,Heinz,geb.11.9.15,aus Neukuhren;
13.Fischer,Gotthard,geb.10.1.91,aus Rastenburg;
14.Flink,Herbert,geb.7.10.15,aus Mariertburg;
15.Freidank,Wilhelm,geb. 28.2.94,aus Memel;
16.Freitag,Paul,geb. 25.10.94,aus Marienwerder;
17.Fricke,Willi, geb.2.10.06, aus Tilsit;
18.Fritz,Herbert, geb.13.7.09, aus Allenstein;
19.Funk,Paul,geb. 12.4.14,aus Rastenburg;
20.Geisler,Kurt,geb.22.1.94,aus Königsberg;
21.Gerigk,Ernst,geb.(?),aus Grabenhof,KreisSensburg;
22.Gerundt,Fritz,geb. 19.10.18,aus Angerburg;
23.Gonschor,Herbert,geb.2.1.31,aus Korschen;
24.Gotzek, Harry,geb.30.1.02,aus Braunsberg
;25.Grabowski,Horst,geb.3.9.20,aus Königsberg;
26.Gramatke,Otto,geb.11.8.12,aus Tilsit;
27.Gronau,Bruno,geb.24.3.12,aus Elbing;
28.Gross,Hans,geb.13.9.95aus Königsberg;
29.Gust,Arnold,geb.27.12.17,aus Palmenburg Königsberg;
30.Hacke,Friedrich,geb.23.11.12,aus Bischofsburg;
31.Haffke,KlausDietrich,geb. 3.10.25,aus Königsberg;
32.Hecht,Otto,geb. 23.7.04,aus Insterburg;
33.Hennig,Kurt, geb.15.1.24,aus Peitschendorf,Kreis Sensburg;
34.Hermann,Otto,geb.9.8.98,aus Königsberg;
35.Heuer,Otto,geb.22.4.12, aus Palmnicken;
36.Hillgruber,Herbert,geb. 6.8.23,aus Königsberg;
37.Hirschkorn, Alexander,geb.27.10.96,aus Lyck;
38.Hoff-mann,Ernst,geb.24.5.13,aus Falkenreut, Kreis Insterburg;
39.Hoffmann,Hans,geb. 27.10.15,aus Elbing;
40.von Huhn,Otto, geb3.12.07,aus Lyck;
41.Jakschies,Walter,geb.13.9.02,aus Pogegen,KreisTilsit-Ragnit;
42.Jeske,Hel-mut,geb.16.10.23,aus Hegelingen,Kreis Goldap;
43.Jordan,Heinz,geb.3.11.11,aus Bischofsburg;
44.Juschkus,Bruno,geb.21.4.06, aus Königsberg;
45.Kaplitz,.Erich,geb.9.4.14,aus Königsberg-
46.Kallner,Gustav,geb.7.11.98,aus Marienburg;
47.Kanschat,Rudolf,geb.13.4.99, ausTilsit;
48.Karcher,Alexander,geb.6.5.21, ausSchwanis,Kreis Heiligenbeil;
49.Karren-bachErnst,geb.17.10.01,aus Bartenstein;
50.Keding,Paul,geb.19.8.13,aus Angerburg;
51.Kern,Fritz,geb.11.4.99,aus Königsberg;
52.Keinert,Ephrain.geb.5.4.05, aus Roschenen,Kreis Bartenstein;
53.Kiep, Waldemar,geb.30.8.11,aus Königsberg;
54. Kindler,Horst,geb.19.12.19,aus Königsberg
55.Kippke,Karl,geb.22.4.11,aus Memell
56.Kirchenstein,Albert,geb.28.11.91, aus Gumbinnen;
57.Klein,Ernst,geb.16.10.21, aus Hussehnen,KreisPr.-Eylau;
58.Klimasch,Paul, geb.14.1.15,aus Prostken
;59.Kneffel,Leo,geb. 21.10.26,ausNußtal,Kr.Allenstein;
60.Kobischke,Hans,geb.31.1.14,aus Königsberg;
61. Kowalski,Gerhard,geb.31.10.08,aus Allenstein;
62.Krause,Kurt,geb.30.4.94,aus Niedersalpkeim,Kreis Sensburg;
63.von Kurowski Eberhardt,geb.10.9.95,aus Elbing;
64.Kudrit,Hans,geb.23.8.22,aus Malgaofen, Kreis Niedenburg;
65.Knorbien,Willi,geb. 7.10.16,aus Inse,Kreis Elchniederung
66.Kreutzer,Peter,geb.18.10.22,aus Königs-berg;
67.Lage,Peter,geb.31.5.26,aus Königsberg;
68.Lapschies,Erich,geb.10.1.24,aus Königsberg;
69.Lapöhn,Magdalena,geb. 5.10.12,aus Königsberg
70.Laurus,Hans, geb.4.10.93,aus Memel;
71.Lehmann,Helena,geb.16.5.26,aus Königsberg;
72.Lindner,Willi,geb.18.7.04,aus Neidenburg;
73. Littmann,Paul,geb.29.11.12aus Seligenfeld, Kreis Rastenburg;
74.Loors,Rudi,geb.18.2.26, aus Karpauen,Kreis Angerapp;
75.Ludewig, Heinz,geb.19.3.07,aus Tilsit;
76.Lukaschewski,Otto,geb.28.2.03,aus Königsberg;
77.Luxa,Paul,geb.16.10.02,aus Lotzen;
78.Madeyka,Otto,geb.20.10.19,aus Neidenburej;
79.Markendorf,Helene,geb.27.5.14, aus Tilsit;
80.Majewski,Erich,geb.17.7.08, aus Königsberg;
81.Meyer,Ernst,geb.6.9.30, aus Mescheln,Kreis Memel;
82.Motuzas,Roland,geb.22.6.26,aus Memel;
83.Müller, Gerhard,geb.24.11.16,aus Orteisburg;
84. Martischewski,Karl,geb.26.3.07,aus Elbing;
85.Matern,Hans,geb.5.2.22,aus Birkenwerder,Kreis Rastenburg
86.Maurischat, Kurt,geb.25.2.13,aus Königsberg;
87.Dr. MerbachRolf,geb.4.3.05,aus Königsberg;
88.Meyer,Heinz,geb.11.9.16,aus Königsberg
89.Dr.Müller,Adolf,geb.15.6.98,aus Tilsit;
90.Mulack,Karl,geb.5.7.02,aus Königsberg;
91.Murach,Walter,geb.21.1.04,aus Königsberg;
92.Natusch,Gerhard,geb.13.11.01,aus Prökuls,Kreis Memel;
93.Neumann,Friedrich, geb.10.4.06,aus Königsberg-,
94.Neumann, Fritz,geb.21.8.17,aus Königsberg;
95.Neumann,Otto,geb.16.9.07,ausWehlau;
96. Nicklaus,Herbert,geb.30.12.22aus Königsberg;
97.Nicklaus,Waltraud,geb.22.7.28, aus Königsberg;
98.Niesit,Alfred,geb.29.1.12,aus Königsberg;
99.Niklas,Friedrich, geb.29.5.06,aus Lerchenberg,KreisTilsit-Ragnit;
100.Nowak,Johann,geb.28.9.06, aus Gehsen,Kreis Johannisburg
101.Oberst,Paul,geb.12.3.07,aus Haselberg,Kreis Schloßberg;
102.Olschewski,Paul, geb.1.6.97,aus Elbing;
103.Pokar,Helmut,geb.16.2.31,aus Königsberg;
104.Pöschus,Wilhelm,geb.30.8.19, aus Memel;
105.Preuß,Heinz,geb.12.12.12, aus Tilsit;
106.Prenk,Lothar,geb.23.7.24, aus Marienwerder;
107.Quittkat,Margarete,geb.6.9.98,aus Königsberg;
108.Rieck,Oskar,geb.16.5.13,aus Elbing;
109.Rogge,Otto,geb.1.1.95,aus Ludwigsort,Kreis Heiligenbeil.
Armin Löhnert aus Insterburg
Horst Schons
1.Albrecht,Ernst,geb.30.12.96,aus Lyck;
2.Arning,Karl,geb.10.2.92,aus Dt.-Eylavi;
3.Agurks,Karl,geb.14.5.09,aus Königsberg.
4.Bahro,Paul,geb.27.3.04,aus Dingel, Kreis Treuburg;
5.Bannasch,Heinrich,geb.8.7. 21,aus Wigrinnen,Kreis Sensburg;
6.Bartel, Heinz,geb.18.8.22,aus Steinhagen,Kreis Godap;
7.Barzik,Franz,geb.25.10.12,aus Truchsin,Kreis Lotzen;
8.Bayer,Anton,geb. 23.10.06,aus Allenstein;
9.Bäcker,Erna,geb. 12.7.28,aus Königsberg;
10.Behm,Gerda, geb.16.5.25,aus Rößel;
11.Becker,Heinz, geb.17.5.24,aus Christburg;
12.Beitat,Ernst, geb.4.1.00,aus Allenburg,Kreis Wehlau;
13.Bendig,Herbert,geb.17.3.17,aus Paaris, Kreis Rastenburg;
14.Bergemann,Paul,geb. 14.12.07,aus Königsberg;
15.vonBernstorff, Ernst-Hartwig,geb.4.10.94,aus Königsberg;
16.Beiberneit,Otto,geb.15.5.10.aus Goldap;
17.Beyer,Heinz,geb.14.3.24,aus Grenzheide, Kreis Schloßberg;
18.Bierkandt,Grete,geb. 7.2.20,aus Grünhayn,Kreis Wehlau;
19. Böhm,Joseph,geb.19.3.11.,aus Königsberg!
20.Boettcher,Gustav,geb.24.8.95,aus Gumbinnen;
21,Borgmann,Eberhard,geb.17.3.11, aus Tilsit;
22.Borm,Otto,geb.19.8.08,aus Pogegen;
23.Born,Wolfgang,geb.16.2.03,aus Braunsberg;
24.Boss,Paul,geb.13.5.00,aus Leskewangen,Kreis Tilsit;
25.Broszukat,Gerhard,geb.24.12.24,aus Gumbinnen;
26.Buchholz,Erika,geb.18.7.20,aus Königsberg;
27. Büttner,Elli,geb.28.3.23,aus Schloßberg.
28.Jansohn,Gerhard,geb.14.2.26,aus Königsberg.
29.Pape,Paul,geb.2.12.00,aus Osterode
30.Philipzig,Walter,geb.28.4.99,aus Königsberg;
31.Pienkoss,August,geb.16.8.87, aus Königsberg.
32.Ratty,Ewald,geb.8.2.11,aus Ribitten, Kreis Johannisburg;
33.Raulin,Karl,geb.18. 1.95,aus Cembern,Kreis Angerapp;
34.Reck, Max,geb.5.10.97,aus Rastenburg;
35.von Rehekampff,Günther,geb.19.6.03,aus Königsberg;
36.Rutz,Anton,geb.17.7.12.aus Bartenstein.
37.Sadrinna,Conrad,geb.7.3.02,aus Rochlak;
38.Sankewitz,Fritz,geb.27.8.09,aus Ragnit;


39.Sattler,Franz,geb.4.11.93,aus Königsberg;
40.vonSaucken,Dietrich,geb.16. 5.92,aus Angerburg;
41.Scott,Werner,geb. 5.12.04,aus Königsberg;
42.Sedat,Max,geb. 27.10.05,aus Uszloknen,Kreis Heydekrug;
43.Seidler,Max,geb.29.1.16,aus Königsberg;
44.Sock,Hans,geb.6.5.13,aus Drengfurt, Kreis Rastenburg;
45.Sudau,Walter,geb.22. I.05,aus Insterburg;
46.Szallies,Heinz,geb. 17.2.15,aus Königsberg;
47.Szemeitzke,Robert,geb.7.9.12,aus Königsberg;
48.Szyprons,Hans,geb.17.7.25,aus Bartenstein
49.Staks,Albert,geb.5.1.11,aus Bansen
50.vonSteinsdorff,Günter,geb.11.2.05, aus Allenstein;
51.Striewski,Heinz,geb.5.6. 23,aus Nasteiken,Kreis Osterode.
52.Schlemminger,Erich,geb.17.9.08,aus Angerburg;
53.Schories,Kurt,geb.15.2.24, aus Königsberg;
54.Schulte,Karl-Heinz,geb. 26.5.19,aus Angerapp;
55.Schulz,Richard, geb.21.8.08,aus Königsberg;
56.Schuiz-Kleyenstüber,Karl-Otto,geb.14.8.17,aus Braunsberg;
57.Schumacher,Paul,geb.1.3.02, aus.Borchertsdorf,Kreis Pr.-Holland;
58, Sthuppner,Ludwig,geb.30.1.97,aus Gumbinnen.
59.Tesch,Walter,geb.17.9.21,aus Bilzingen,Kreis Schloßberg;
60.Thomasius,Albrecht,geb.28.8.22,aus Königsberg;
61. Treppner,Gertrud,geb.1.10.11,aus Bartenhof,Kreis Wehlau;
62.Tanninger,Irmgard, geb.6.1.31,aus Königsberg;
63.Treskatis, Oswald,geb.20.10.16,aus Königsberg;
64. Trinkies,Heinz-Joachim,geb.31.12.26,aus Tilsit;
65.Tummescheit,Willi,geb.7.3.20,aus Klapaten,KreisTilsit-Ragnit;
66.vonTycowiez, Rudolf,geb.14.9.07,aus Königsberg.
67.Urban,Franz,geb.12.3.88,aus Usslöknen,Kreis Heydekrug,
68.Urbigkeit,Willi,geb. II.11.24,aus Neuendorf,Kreis Insterburg.
69.Volkmann,Hartmut,geb.1.4.31,aus Könisberg.
70.Wagner,Franz,geb.1.1.01,aus Schwönau,Kreis Bartenstein;
71.Weber,Gott-fried,geb.31.1.99,aus Rastenburg;
72.Wieberneit,Ulrich,geb.2.6.24,aus Königsberg;
73.Dr.Wille,Hans,geb.21.8.97,aus Königsberg;
74.Witt,Anton,geb.31.1.12,aus Woynitt,Kreis Braunsberg;
75.Witt,Oskar, geb.2.10.07,aus Zinten;
76.Wollert,Heinz, geb.26.6.06,aus Aulenbach,Kreis Insterburg.

Fortsetzung folgt
Ich spekuliere ob es bei Wilhelm Kitt eine Verbindung zu meiner Verwandschaft gibt.
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  #206  
Alt 05.04.2019, 17:44
henry henry ist offline männlich
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Hallo zusammen,

https://meineahnen.wordpress.com/2017/08/21/erste-adressenliste-der-braunsberger-nach-flucht-und-vertreibung/

Erste Adressenliste der Braunsberger nach Flucht und Vertreibung

Stand 25.10.1946
(...)
Die folgende Liste verzeichnet Bewohner aus Braunsberg Ostpreußen mit ihren Aufenthaltsorten im Jahr 1946.
(...)

und

http://www.radewahn.eu/omalentge/flucht/flucht.html

Aus der Heimat vertrieben

Am 19.Januar 1945 um 22:00 Uhr bekamen wir die Nachricht ins Haus, dass bis 03:00 Uhr sämtliche Bewohner von Malen, Kreis Oels (NiederSchlesien), auf der Straße zum Abtransport fertig sein müssen.
Mein Mann war Soldat und im Krieg.
Es sei nur das Notwendigste mit zu nehmen. Der Transport ginge in Richtung Breslau weiter bis in das Riesengebirge.
Mit LKW’s wurden 2 Kinder, 3,5 und 1,5 Jahre alt und ich mit anderen Müttern mit Kinder aufgeladen. In der Nacht ging es bis Groß Wierau, Kreis Schweidnitz. Zwei Wochen blieben wir dort.
Dann wurden wir von Schweidnitz mit einem Lazarettzug Richtung Sachsen transportiert. Wir wollten von Schweidnitz nach Bayern. Nach Tagen kamen wir in Erfurt an.
Mir wurden Koffer mit Kindersachen und Schmuck gestohlen.
Bleiben durften wir dort nicht wegen der Bombenangriffe.
Es ging weiter bis nach Dresden in ein Massenquartier.
Wollte mit den Kindern nach Chemnitz zu Geschäftsfreunden. Unterwegs in Falkenberg/Elster mussten wir aussteigen.
Der jüngste Sohn wurde schwer krank. Fieberhafter Darmkatarrh.
Ein Eisenbahner nahm uns auf; wohnte in Falkenberg. Er und seine Frau halfen meinen Sohn gesund zu pflegen.
Nach Wochen wollten wir nach Schlesien zurück . Bis nach Görlitz kamen wir. Über die Neiße war es ja unmöglich.
Fuhren nach Chemnitz. Dort erlebten wir das Kriegsende.
Im Sommer 1945 fuhren wir nach Weißenfels, wo meine Cousine verheiratet war.
Die Verwandtschaft hatte sich bei ihr gemeldet.
Mit meinen Kindern bekam ich dort Unterkunft. Konnte später im Kindergarten ein paar Stunden arbeiten.
Die Flucht meine Mutter und Oma endete in der Tschechei. Am 1. September 1945 holte ich meine Mutter dort ab.
Meine Oma hat das Kriegsende nicht mehr erlebt. Sie ist verhungert. 1946 kam mein Mann aus der Gefangenschaft zurück.

Geschrieben von Irene Lentge
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Gruss henry

Geändert von henry (06.04.2019 um 13:55 Uhr) Grund: Ergänzung
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  #207  
Alt 18.04.2019, 08:23
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Das Buch


Die Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus der Tschechoslowakei.
Band 2.
Inhaltsverzeichnis
Band IV/2
Ausgabe Mai 1984


Dokumente


A. DIE VERTREIBUNG DER SUDETENDEUTSCHEN.

  1. Evakuierung der deutschen Bevölkerung aus den kriegsgefährdeten Gebieten,
    Flucht vor der Roten Armee;Rückkehr nach dem Ende der Kampfhandlungen.

Nr.1. Durchzug von Flüchtlingstrecks aus Polen und Oberschlesien;
die Evakuierung der Stadt Jägerndorf im März 1945; Flucht einer Familie in den Kreis Mährisch
Schönberg und ihre Rückkehr nach dem Waffenstillstand.
Nr.2. Die Lage in Wagstadt beim Herannahen der Front: Rvakuierung der Bevölkerung in den Kreis Hohenstadt; Erlebnisse des Vfs.unter Russen und Tschechen; seine Rückkehr im Fußmarsch über
Mährisch Schönberg und Sternberg in den Heimatort.
Nr.3. Flucht der Familie des Vfs.vor der Roten Armee nach Bodenstadt; ihre Rückkehr nach Kiowitz; Lebensverhältnisse im Heimatort.
Nr.4. Vorbereitung und Durchführung der Evakuierung von deutschen Betriebsangehörigen aus
dem Ostrau – Karwiner Industrierevir ins Altreich und nach Innerböhmen.
Nr.5. Flucht der Bevölkerung von Neusiedl ins niederösterreichische Waldviertel im April 1945
und Rückkehr des Trecks nach Beendigung der Kampfhandlungen.
Nr.6. Die Evakuierung der deutschen Bevölkerung von Olmütz Mitte April nach Deutsch Brod;
weitere Flucht des Vfs.mit den zurückweichenden deutschen Truppen und seine Erlebnisse
unter Russen und Tschechen bis zur Rückkehr in den Heimatort.

  1. Der Einmarsch der Alliierten Armeen in Böhmen und Mähren – Schlesien.
    1.Vorgänge bei der Besetzung durch sowjetische Truppen
    Nr.7. Der Einmarsch der Roten Armee in Mährisch Ostrau
    Nr.8. Die Ereignisse in Sternberg vor und nach dem Einmarsch der Roten Armee
    Nr.9. Vorgänge in Storzendorf und Umgebung vor und nach der Besetzung durch
    sowjetische Truppen.
    Nr.10. Vorgänge in Mährisch Schönberg nach der Besetzung durch sowjetische Truppen;
    die Verhaftung des Vfs.durch tschechische Polizei,seine Übergabe in ein Kriegsgefangenen-
    lager und Verschleppung in die Sowjetunion.
    Nr.11. Vorgänge in Mährisch Trübau in den Tagen des deutschen Zusammenbruchs;
    die Übernahme der Verwaltungdurch Tschechen;Einsatz der männlichen Bewohner zu
    Aufräumungsarbeiten im Heimatort und ihre Verschickung zur Zwangsarbeit nach Kolin.
    Nr.12. Das Verhalten der Sowjetsoldaten und der Tschechen nach Einmarsch der Roten Armee in Müglitz.
    Nr.13. Flucht der Vfs.vor den alliierten Bombenangriffen auf Brünn nach Wischau;
    ihre Erlebnisse in den tagen vor und nach der Besetzung von Wischau durch sowjetische Truppen.

Nr.14.Erlebnisse einer Frau nun der Iglauer Sprachinsel in der Zeit vor und nach den Einmarsch der Roten Armee.
Nr.15.Verhandlungen tschechischer Bevollmächtigter der Kaschauer Regierung mit den deutschen Behörden von Trautenau über die Übergabe der Verwaltung in tschechische Hände vor dem Einmarsch der Roten Armee.
Nr.16.Vorgänge in Hainspach bei der Besetzung durch polnische Einheiten der Roten Armee.
Nr.17.Geschehnisse in Königswald, Kreis Tetschen, nach dem Einzug sowjetischer Truppen.
Nr.18. Erlebnisse den Vfs. im Nordsudetenland in den Tagen der deutschen Kapitulation und nach dem Einmarsch der Roten Armee; seine Flucht nach Sachsen und die Rückkehr ins Sudetenland.
2. Ereignisse beim Einmarsch amerikanischer Truppen in das westliche Sudetenland
Nr.19. Verhandlungen zwischen Tschechen und Deutschen zur Verhinderung von Kampfhandlungen im Raum von Karlsbad.
Nr.20. Bemühungen der deutschen Behörden von Karlsbad, eine kampflose Besetzung der Stadt durch amerikanische Truppen zu erreichen.
Nr.21. Einsatz den Volkssturms in den Kämpfen im Böhmerwald; Vorgänge in Waier beim Einmarsch der Amerikaner und nad dem Einzug der Tschechen.
Nr.22. Ereignisse in Neuern vor und nach den Einmarsch der amerikanischen Truppen.
Nr.23.Die Maßnahmen der amerikanischen Militärbehörden nad der Besetzung Schönhals; der Einmarsch sowjetischer Besatzungstruppen nad den Abzug der Amerikaner.
III. Die Zerstürung der Lebensgrundlagen der sudetendeutschen Bevölkerung in der wiederbegrün-
deten ČSR
1. Das Schicksal der Deutschen in Prag und Inner-Böhmen und -Mähren wehrend des tshechischen Aufstandes und nach der Wiedererrichtung der Tschechoslowakischen Republik
Nr. 24. Erlebnisse eines Pragers Deutschen in den Tagen des tschechischen Aufstandes und während seiner Internierung bin zur Überweisung in die Strafanstalt Pankrác.
Nr.25.Verhinderung der weiteren Flucht des Vfs. vor der Roten Armee durch den Ausbruch des Prager Aufstands; seine Internierung in der Strafanstalt Pankrác; Arbeitseinsätze der Internierten in Prag und in den Witkowitzer Eisenwerken.
Nr.26. Ausschreitungen von Prager Tschechen gegen die zum Abbau von Barrikaden eingesetzten Deutschen; Abtransport kranker Zivilisten und verwundeten Soldaten aus Prag nach Sorau in Schlesien.
Nr.27. Erlebnisse eines Prager Deutschen in den Tagen des Aufstands, seine Internierung im Polizeigefängnis; Abtransport der Internierten nach Tynice bei Böhmisch Brod; Zustände und Ereignisse in diesem Lager.
Nr.28. Internierung der Vfn.am 7.Mai 1945;; ihre Erlebnisse während der Internierung in Prag und in den Lagern Tynice (Teinitz) bei Böhmisch Brod und Prosecnice; ihre Ausweisung in die amerikanische Besatzungszone Deutschlands über das Sammellager Modran im Mai 1946.
Nr.29. Evakuierung von Brünner Deutschen im April 1945; Internierung in Pribram durch tschechische Aufständische, die Verhältnisse im Internierungslager; Abtransport im Fußmarsch nach Prag, Zustände und Ereignisse im Sammellager Stadion Strahov; Zwangsarbeit in der Landwirtschaft bis zur Ausweisung im April 1946.
Nr.30. Vorgänge bei der Internierung der Pilsener Deutschen; die Verhältnisse in der Strafanstalt Bory bei Pilsen und im Lager Tremosna.
Nr.31. Die Lebensverhältnisse der deutschen Bevölkerung von Iglau nach der Übernahme der Verwaltung durch den tschechischen Nationalausschuss; Zustände und Vorgänge im Internierungslager Obergoß bis Ende Juni 1945.
Nr.32. Die Internierung der deutschen Bevölkerung der Iglauer Sprachinsel Ende Mai 1945; Vorgänge und Verhältnisse in den Lagern Gossau, Brünnerberg und Obergoß bis April 1946.
Nr.33. Das Schicksal der deutschen Bevölkerung in den Landgemeinden der Iglauer Sprachinsel.
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  #208  
Alt 18.04.2019, 08:24
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Nr.34. Internierung von Deutschen der Wischauer Sprachinsel; Lebensverhältnisse im Internierungslager; Erlebnisse der Vfn. in Mährisch-Ostrau nach ihrer Freilassung.
Das Schicksal der Bevölkerung der sudetendeutschen Gebiete nach der Wiedererrichtung der tschechischen Verwaltung.
Nr.35. Die Zwangsmaßnahmen gegen die deutsche Bevölkerung im Raum von Troppau in den Jahren 1945/46.
Nr.36. Die Lebensbedingungen der nach Wiedererrichtung der tschechischen Verwaltung enteigneten deutschen Bevölkerung in Hultschin, ihre Unterbringung in Lagern; die Behandlung der ehemaligen Amtswalter bei ihrem Arbeitseinsatz in der Grube Petershofen.
Nr.37. Die Internierungsaktionen in Jägerndorf Anfang Juni 1945 und die Verhältnisse im Internierungslager; Zwangsarbeit des Vfs. im Witkowitzer Eisenwerk bis zu seiner schweren Erkrankung.
Nr.38. Erlebnisse der Vfn. im Internierungslager Jägerndorf von August 1945 bis Juni 1946.
Nr.39. Das Schicksal einer Bauernfamilie aus dem Ostsudetenland unter sowjetischer Besatzung und nach der Wiedererrichtung der tschechischen Verwaltung bis zur Ausweisung im Juni1946.
Nr.40. Ereignisse und Vorgänge im Kreis Freiwaldau nach der Wiedererrichtung der CSR; Zustände in den Lagern Adelshof und Thomasdorf und in einem Internierungslager in Troppau.
Nr.41. Verhaftung des Vfs. nach der Rückkehr von der Flucht; seine Verschleppung über Auschwitz nach Russland ins Lager Kascharowo bei Wyschnij Wolotschjek; seine Entlassung im September 1946 und Erlebnisse in Wagstadt bis zur Ausweisung.
Nr.42. Die kirchlich-religiöse Verhältnisse in Deutsch Jasnik unter tschechischer Verwaltung; Entrechtung des deutschen Pfarrers, seine persönlichen Drangsale; allgemeine Lebensbedingungen der deutschen Bevölkerung.
Nr.43. Ereignisse und Zustände in Bodenstadt nadI der Wiedererrichtung der CSR; Enteignung, Ausplünderung der deutschen Bevölkerung und Einsatz zur Zwangsarbeit bis zum Beginn der Ausweisung Ende Mai 1946.
Nr.44. Zwangsarbeitseinsatz der Vfn. bei tschechischen Bauern im Bezirk Groß Meseritsch von Oktober 1945 his zu ihrer Entlassung im August 1946 und ihrer anschließenden Ausweisung.
Nr.45. Tod des Ehemannes der Vfn. als Folge der durch Tschechen erlittenen Misshandlungen.
Nr.46. Verurteilung des Vfs. durch ein tschechische; Volksgericht zu einer mehrjährigen Kerkerstrafe und seine Einweisung in ein Straflager.
Nr.47. Misshandlungen der Häftlinge im Bezirksgerichtsgefängnis Zwittau; Verhörmethoden; Ereignisse und Zustände im Lager Prager Straße in Zwittau
Nr.48. Gewalttaten sowjetischer Soldaten und tschechischer Partisanen in Landskron; die Vorgänge vom 17./18.Mai 1945: Razzia eines Partisanenkommandos auf die männliche Bevölkerung, Misshandlung und Ermordung deutscher Männer durch ein improvisiertes Revolutionsgericht.
Nr.49. Zwangsarbeitseinsatz in den Kohlengruben des Ostrauer Reviers; Hilfsbereitschaft der tschechischen Bevölkerung.
Nr.50. Kirchlich-religiöse Verhältnisse in Trautenau und Umgebung; Internierung der deutschen Geistlichen und ihr Zwangsarbeitseinsatz in Eipel.
Nr.51. Vorgänge und Ereignisse in Wustung vom Einmarsch der Roten Armee bis zur Ausweisung im Mai 1946.
Nr.52. Lebensverhältnisse in Tetschen unter sowjetischer Besatzung und tschechischer Verwaltung, Austreibung der deutschen Bevölkerung Ende Juni 1945; Erlebnisse des Vfs. in Gefängnissen und Konzentrationslagern bis zu seiner Ausweisung Ende 1946.
Nr.53. Die Austreibungsaktion im Bezirk von Aussig Mitte Juni 1945; das Massaker an der deutschen Bevölkerung von Aussig am 31. Juli 1945.
Nr.54. Zustände und Ereignisse in Leitmeritz nach der deutschen Kapitulation; Erlebnisse des Vfs. in tschechischer Haft; seine Anklage vor einem tschechischen Volksgerichtshof im Jahre 1947, seine Entlassung nach 21monatiger Untersuchungshaft und seine Ausweisung.
Nr.55. Die Intenierung der männlichen Bevölkerung von Komotau am 9. Juni 1945 durch Formationen der Svoboda-Armee; Ermordung mehrerer Männer auf dem Jahnturnplatz
Nr.56. Zwangsarbeitseinsatz deutscher Frauen aus Komotau auf einem Gutshof bei Kladno.
Nr.57. Zustände und Ereignisse im Krankenhaus von Komotau und im Konzentrationslager Glashütte im Jahre 1945.
Nr.58. Die Internierungsaktionen am 3. und 13. Juni in Saaz; Ausschreitungen und Gewalttaten; die Lebensverhältnisse der deutschen Bevölkerung in den Jahren 1945/46
Nr.59. Die Internierung der männlichen Bevölkerung von Saaz im Juni 1945; Zustände und Ereignisse im Konzentrationslager Nr. 28 in Oberleutensdorf bei Brüx; Austreibung der arbeitsunfähigen Lagerinsassen in die sowjetische Besatzungszone Deutschlands Ende August 1945
Nr.60. Die Internierung der weiblichen Bevölkerung von Saaz am 13. Juni 1945; Abschub der arbeitsunfähigen Frauen und Mütter mit mehreren Kindern Ende Juli 1945; Verhältnisse im Internierungslager bis zum Beginn der Ausweisungsaktion im Frühjahr 1946.
Nr.61. Die Lebensverhältnisse einer Familie in Neudek; ihre Flucht in die amerikanisch besetzte Zone des Sudetenlandes und weiter nach Westdeutschland.
Nr.62. Vorgänge in Theusing nach der Besetzung durch amerikanische, später durch sowjetische und tschechische Truppen; Verschleppung eines Teiles der deutschen Bevölkerung zur Zwangsarbeit nach Innerböhmen.
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  #209  
Alt 18.04.2019, 08:25
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Nr.63. Zwangsarbeitseinsatz deutscher Frauen aus Einsiedl in Strojetitz, Kreis Podersam; Ausschreitungen des tschechischen Bewachungspersonals im Lager Auschowitz bei Marienbad
Nr.64. Erlebnisse einer Frau in einem Dorf an der Sprachgrenze und während der Zwangsarbeit in Bilov.
Nr.65. Irrfahrt der zur Zwangsarbeit nach Innerböhmen verschickten deutschen Familien aus Mies
Nr.66. Internierung von Heimkehrern aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft; Lebensverhältnisse der im Lager Dubi bei Kladno internierten Deutschen in der Zeit von September bis Ende Dezember 1945.
Nr.67. Erlebnisse des Vfs. im Kreisgerichtsgefängnis Klattau, in der Strafanstalt Bory und im Internierungslager 27/Maltheuern; seine Verurteilung durch ein Volksgericht und seine Freilassung nach dreizehnmonatiger Haft.
Nr.68. Ereignisse und allgemeine Lebensverhältnisse in Zettwing
Nr.69. Maßnahmen der tschechischen Behörden in Znaim nach der Übernahme der Regierungsgewalt; Vertreibung des Vfs. Ende Mai 1945 nach Österreich.
Nr.70. Ereignisse und Zustände im Arbeits- und Konzentrationslager in Znaim von Mai bis Dezember 1945; Zwangsarbeit der Internierten auf einem Staatsgut; Entlassung des Vfs. und seine Flucht nach Österreich.




IV.Austreibung und Ausweisung der Sudetendeutschen

Die Austreibungsaktionen in den Sommermonaten 1945

Nr.71. Die Austreibungsaktion in Jägerndorf Mitte Juni 1945; mehrtägiger Fußmarsch der Ausgetriebenen längs der schlesischen Grenze und vergeblicher Versuch1 des tschechischen Kommandos, sie ins polnisch verwaltete Schlesien abzuschieben; Zustände im Lager Grulich und im Krankenhaus Mährisch Rothwasser
Nr.72. Fußmarsch der ausgetriebenen Jägerndorfer bis Grulich; ihr Abtransport mit der Eisenbahn nach Sachsen
Nr.73. Eine Austreibungsaktion in Römerstadt Anfang August 1945: wiederholte Ausplünderung des Gepäcks, Abtransport nach Sachsen in offenen Kohlenwagen
Nr.74. Vorgänge bei der Austreibung der deutschen Bevölkerung aus Hohenfeld und den Nachbargemeinden Ende Juni 1945; Sammlung der Ausgetriebenen in Abtsdorf; Bahntransport bis nach Sachsen
Nr.75. Austreibung aus Landskron am 5.Juli 1945; Eisenbahntransport bis Teplitz-Schönau und Fußmarsch zur sächsischen Grenze; Not und Elend der Vertriebenen auf ihrer Wanderung durch Deutschland
Nr.76. Ausplünderung eines Austreibungstransport durch tschechische und sowjetische Soldaten; Not und Elend der Ausgetriebenen auf ihrer Wanderung durch Sachsen
Nr.77. Die Austreibung der deutschen Bevölkerung aus Prode und den umliegenden Dörfern Anfang August 1945
Nr.78. Austreibung von Deutschen aus Friedland Mitte Juni 1945; ihre Ausplünderung durch Tschechen, Russen und Polen
Nr.79. Ein Austreibungstransport aus Friedland ins polnisch verwaltete Schlesien im Juni 1945; Drangsalierung durch Polen
Nr.80. Vorgänge bei der Austreibung aus Langenbruks im Juni 1945
Nr.81. Die Austreibung der Bewohner eines Stadtviertels in Reichenberg im Juli 1945
Nr.82. Austreibungen aus Deutsch Gabel (Mitte Juni) und mehreren Landgemeinden des Kreises (Ende Juli 1945); die Lage der Ausgetriebenen im sächsischen Grenzgebiet
Nr.83. Austreibung von Deutschen aus Böhmisch Leipa im Juni 1945
Nr.84. Die Austreibungsaktion im Grenzort Hainspach; Einzelflucht und Rettung von Sachwerten über die nahe Grenze nach Sachsen
Nr.85. Ein Austreibungstransport aus Benson im Juni 1945
Nr.86. Beraubung eines Ausgetriebenen-Transports durch die tschechische Begleitmannschaft
Nr.87. Fußmarsch ausgetriebener Deutscher aus Teplitz-Schönau ins sächsische Grenzgebiet. Die Situation im sächsischen Grenzgebiet
Nr.88. Erlebnisse des VfB. während der Austreibungsaktionen Ende Mai und Mitte Juni 1945 in Bilin
Nr. 89 Vorgänge während der Austreibung von Deutsdnen am Bilin Mitte Juni 1945
Nr. 90 Die Austreibung der männlichen Bevölkerung von Komotau am 9. Juni 1945; Ermordung mehrerer Männer auf dem Sammelplatz und während des Fußmarsches zur sächsischen Grenze; Weigerung der sowjetischen Grenzwache, die Ausgetriebenen zu übernehmen; ihre Überführung in ein Internierungs- und Arbeitslager bei Maltheuem
Nr. 91 Die Austreibung von Deutschen am dem Kreis Sau im Juni 1945; ihr Abtransport im Fußmarsch und auf Fahrzeugen zur sächsischen Grenze; Not und Elend der Ausgetriebenen auf ihrer Wanderung durch Sachsen und Bayern
Nr. 92 Austreibung von Karlsbader Deutschen im 4.Juli1945; Verhinderung ihres Abschubs durch sowjetische und amerikanische Besatzungstruppen; Erlebnisse der an. im Internierungslager Neu Rohlnu
Nr. 93 Enteignungs- Austreibungsaktionen im Kreis Kuplitz; Aufruf zum freiwilligen Abzug nach Österreich Ende September 1945
Nr. 94 Die Austreibung der deutschen Bevölkerung aus Heinrichschlag und anderen Gemeinden den Kreisen Neubistritz nach Österreich Ende Mai 1945
Nr. 95 Vorgänge bei der Austreibung der deutschen Bevölkerung aus Iglau
Nr. 96 Die Austreibung von internierten Iglauer Deutschen und Österreich im Juni 1945; Vorfälle auf dem Marsch zur Grenze
Nr. 97 Vorübergehende Internierung der Brünner Deutschen von 12. bis 15. Mai 1945; ihre Austreibung und Fußmarsch zur österreichischen Grenze am 31. Mai; Zustände und Ereignisse im Lager Pohrlitz; Abtransport von Frauen und Kindern über das Lager Muschelberg bei Nikolsburg nach Österreich am 23. Juni 1945
Nr. 98 Austreibungs- und Internierungsaktionen im Sommer und Herbst 1946 im Kreis Jägerndorf; das Verhalten sowjetischer Soldaten gegenüber den Deutschen; allgemeine Verhältnisse bis zum Beginn der Ausweisungsaktion im Frühjahr 1946


2. Die Ausweisungsaktionen nach der Potsdamer Konferenz

a. Allgemeine Transporte

Nr. 99. Erlebnisse und Eindrücke eines Arztes im Aussiedlungslager Nieder Georgenthal bei Brüx
Nr. 100 a. Der Beginn der Ausweisungsaktion in Asch Ende Februar 1946
Nr. 100 b. Die Abfertigung des 7. Ausweisungstransporten aus Asch vom 18.Mai 1946
Nr. 100 c. Der dritte Transport aus Asch in die sowjetische Besatzungszone Deutschlands von Anfang August 1946
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  #210  
Alt 18.04.2019, 08:26
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Nr. 100 d. Vorgänge bei der Abfertigung des Ausweisungstransportes aus Asch vom 30. August 1946 nach Süddeutschland
Nr.100 e.Erlebnisse des Vfs. während seines einmonatigen Aufenthaltes im Ausweisungslager;
Abtransport aus Asch in die amerikanische Besatzungszone Deutschland am 19.November 1946
Nr.101. Unterbringung der Ende Februar 1946 in Komotau zur Ausweisung aufgerufenen Personen
im Sammellager Michanitz und ihr Abtransport über das Ausweisungslager Poldihütte in die
amerikanische Besatzungszone Deutschlands
Nr.102. Verhältnisse im Sammellager Jungbuch, Kreis Trautenau; Abfertigung eines Ausweisungstransportes Ende Februar 1946
Nr.103. Beginn der Ausweisung der in Brünn internierten Deutschen über das Sammellager Malmeritz; der erste Transport vom 30.März 1946
Nr.104. Aussiedlung von internierten Deutschen aus der Iglauer Sprachinsel im April 1946
Nr.105. Ausweisungsaktionen in Grünwald; der Aufenthalt des Ausgewiesenen im Lager Reinowitz
und im Sammellager Reichenau; ihr Abtransport nach Westdeutschland im April 1946
Nr.106. Ausweisung der Vfn. im April 1946 nach ihrer Rückkehr aus dem Arbeitseinsatz im
tschechischen Gebiet
Nr.107. Ausweisung über das Sammellager Nikolsburg im Mai 1946
Nr.108. Ausweisung von Olmützer Deutschen im Mai 1946
Nr.109. Ausweisung von Deutschen aus dem Hultschiner Ländchen;Zurückweisung eines Transportes im Sammellager Mährisch Ostrau wegen Missständen bei seiner Abfertigung in
Hultschin;erneuter Abtransport im Juni 1946
Nr.110. Lebensbedingungen einer deutschen Familie in Olmütz Anfang 1946; ihre Ausweisung
Ende Juni über das Sammellager Luttein
Nr.111. Aussiedlung der deutschen Bevölkerung von Troppau im Jahre 1946; Erlebnisse des Vfs.
bei seiner Ausweisung im August 1946
Nr.112. Die Behandlung eines Heimkehrertransportes aus sowjetischer Gefangenschaft nach seiner
Übernahme durch die Tschechen;Erlebnisse eines Heimkehrers bei seiner Ausweisung im August 1946
Nr.113. Aussiedlung von Bauern aus dem südlichen Böhmerwald über Sammellager Kaplitz Ende 1946
Nr.114. Ausweisung von Deutschen aus Storzendorf im September 1946
Nr.115. Wiederholte Verschiebung der Ausweisung des erkrankten Vfs.nach seiner Entlassung aus
der Untersuchungshaft;die Behandlung von Greisen und Kranken im Lager Hodonin bei Kunstadt,
ihr Abtransport nach Süddeutschland in einem „Lazarettzug“über das Ausweisungslager Malmeritz
am 1.Oktober1946
Nr.116. Ausweisung des Vfs. im November 1946 nach seiner Entlassung aus der Haft.


b. Sondertransporte
Nr.117. Die „Gesamtstaatliche Aussiedler – Betreuungsaktion“ der sudetendeutschen Sozialdemokraten: „Aktion Ullmann“
Nr. 118 Die Entstehung der Antifa-Kommission für den politischen Bezirk Tetschen; ihre Bemühungen um die Ausreise der Antifaschisten nach Deutschland; Abfertigung einiger Transporte im Oktober /November 1945 in die sowjetische Besatzungszone; Wiederaufnahme der Aktion im Sommer 1946; Unterbringung von 3000 Antifaschisten im „autonomen“ Lager Jonsbach‘ ihr Abtransport nach dreimonatiger Wartezeit in die amerikanische Besatzungszone
Nr. 119. Konstituierung der Antifa-Kommissionen im Kreis Tetschen; das Verhalten der Antifaschisten in Kamnitz-Neudörfcl; ihr Abtransport nach West- und Mitteldeutschland .


Nr.120. Die Organisierung der Antifa-Ausweisungstransporte im Kreis Braunau
Nr.121. Vorbereitung und Durchführung der Antifa - Aussiedlungstransporte in Hohenelbe und den benachbarten Ortschaften
Nr. 122. Die Lage der Antifaschisten in Komotau; vorbereitende Maßnahmen für die Antifa-Ausweisungstransporte
Nr.123. Die Vorbereitung und Durchführung der Antifa - Ausweisungstransporte in Neudek
Nr.l24. Abschub von Sudetendeutschen nach Bayern in den Jahren 1948/49
Nr.125. Entlassung des Vfs. aus einer tschechoslowakischen Strafanstalt nach achtjähriger politischer Haft; Zustände und Ereignisse im Sammellager Kuntschitz; Abtransport der Lagerinsassen zu Beginn des Jahres 1954

  1. Zusammenfassende Berichte
Nr.126. Die Erlebnisse der Vfn. von Januar 1945 bis März 1946:
Der Einmarsch der Roten Armee in Braunau; Ereignisse und allgemeine Lebensverhältnisse nach der Wiedererrichtung der tschechoslowakischen Verwaltung; Austreibung im August 1945 und Abschub in die sowjetische Besatzungszone Deutschlands; Rückkehr ins Sudetenland; Flucht nach Bayern
Nr.127. Ereignisse in Karlsbad nach dem deutschen Zusammenbruch; der Einmarsch sowjetischer Truppen; die Errichtung und die Maßnahmen der tschechischen Stadtverwaltung;allgemeine Lebensbedingungen der deutschen Bevölkerung; die Ausweisung der Familie des Berichterstatters im Mai 1946
Nr.128. Evakuierung von Frauen und Kindern aus Reichenberg in das westliche Sudetenland; Erlebnisse und Eindrücke der Vfn. unter Russen und Tschechen in Kaaden; Aussiedlung von Deutschen aus Kaaden im April 1946.



B. DIE VERTREIBUNG DER DEUTSCHEN AUS DER SLOWAKEI

Nr. 129. Allgemeine und politische Situation in der Slowakei im Jahre 1944; Ausbruch und Verlauf des Partisanenaufstandes; seine Auswirkung auf die deutsche Bevölkerung, ihre etappenweise Evakuierung im Herbst 1944 und Frühjahr 1945; Erlebnisse des Vfs. in Nordböhmen nach dem deutschen Zusammenbruch; Verhältnisse im Gefängnis in Pressburg und im Aussiedlungslager Novaky; ein Ausweisungstransport nach Westdeutschland im Mai 1947
130. Flucht und Evakuierung der Bevölkerung aus den deutschen Streusiedlungen der Ostslowakei im Herbst 1944
Nr.131. Erste Partisanenbewegungen in der Unterzips im Frühsommer 1944; Organisierung des Selbstschutz „Heimatschutz“ der deutschen Bevölkerung, ihre Evakuierung wegen der Partisanengefahr
Nr.132. Treck von Leibitzer Deutschen über den Jablunka – Paß bis ins nördliche Sudetenland im Januar 1945; ihre Austreibung nach Sachsen im Juni 1945; Rückkehr der Vfn.in die Heimat und ihre Internierung; Lebensverhältnisse der Internierten im Lager „Spinnerei“ bei Käsmark und im Aussiedlungslager Poprad; ihre Ausweisung nach Westdeutschland im August 1946
Nr.133. Auswirkung des slowakischen Aufstandes in der deutschen Sprachinsel Hochwies:Ermordung von 83 Volksdeutschen durch Aufständische auf dem Bahnhof Schemnitz
Nr.134. Massenmord an der männlichen Bevölkerung von Glaserhau durch ein Partisanenkommando am 21.September 1944;Internierung des Vfs.im Konzentrationslager Slovenska Lupca bis zur Niederschlagung des slowakischen Aufstandes und Befreiung der Internierten durch deutsche Truppen Ende Oktober 1944
Nr.135. Auswirkungen des Partisanenaufstandes in Fundstollen; Evakuierung von Frauen und Kindern im Januar 1945 mit einem Sammeltransport aus Deutsch proben ins östliche Sudetenland;
Überrollung der Evakuierten durch sowjetische Truppen auf der Flucht in Böhmen;Rückkehr der
Familie in die Heimat im Mai 1945 und ihre Internierung;allgemeine Verhältnisse im Lager Novaky
bis zum 1.Ausweisungstransport nach Westdeutschland im Mai 1946
Nr.136. Vorsorgliche Evakuierung von Frauen und Kindern und Verlagerung von Wirtschaftsgütern
aus Pressburg und Umgebung im Jahre 1944;Evakuierungsaktionen Anfang 1945 und Flucht vor dem Anmarsch der Roten Armee
Nr.137. Evakuierung von deutschen aus dem Bezirk Modern nach Niederösterreich im Januar 1945; Rückkehr der Vfn. im Mai; Lebensverhältnisse der zurückgekehrten Deutschen unter dem neuen Regime; Arbeitszwang.Internierung im Lager Limbach; Flucht der Vfn. nach Wien im Oktober 1945


Inhaltsverzeichnis
Band IV/l
EINLEITENDE DARSTELLUNG
A. DIE VERTREIBUNG DER SUDETENDEUTSCHEN
1. Siedlungsgebiete und Bevölkerungszahl
II. Die Evakuierung und Flucht der deutschen Bevölkerung aus dem Ostdeutschland und Mähren im Frühjahr 1945
1. Die militärische Lage
2. Evakuierung und Flucht
3. Rückkehr von der Flucht nach Beendigung der Kampfhandlungen
III.Vorgänge bei der Besetzung der Sudetenländer
l. Ereignisse beim Einmarsch sowjelischer Truppen
2. Der Einmarsch der Amerikaner
a. Die militärische Lage im Westen Böhmens
b. Die Auswirkungen des amerikanischen Vorstoßes auf die sudetendeutsche Bevölkerung. Verteidigungsmaßnahmen und Besetzung
IV. Zerstörung der Lebensgrundlagen der Sudetendeutschen in der wiedererrichteten Tschechoslowakischen Republik
l. Vorbereitung der Austreibung durch die tschechoslowakischen Exilpolitiker
2. Das Schicksal der deutschen Bevölkerung Prags und des ehemaligen Protektorats in den Tagen des tschechischen Aufstandes .
a. Die Situation in Prag bis zum Ausbruch des Aufstandes b. Der Verlauf des Aufstandes .
c. Das Schicksal der deutschen Bevölkerung Prags in den Tagen des Aufstandes
d. Das Schicksal der Deutschen im „Protektorat“ in den Tagen des deutschen Zusammenbruchs
3. Die Zerstörung des Lebensgrundlagen deutschen Bevölkerung unter der wiedererrichteten tschechischen Verwaltung
a. Maßnahmen der politischen Bestrafung und Verfolgung
b. Wirtschaftliche Ausschaltung und Enteignung der Sudetendeutschen
c. Die Zerstörung des sudetendeutschen Kirchen- und Schulwesens
d. Die Behandlung der deutschen Juden und Antifaschisten

Fortsetzung


Die Austreibung und Ausweisung der Sudetendeutschen
1. Die Austreibung vor der Potsdamer Konferenz
2. Die Ausweisung nach der Potsdamer Konferenz
B. DIE VERTREIBUNG DER DEUTSCHEN AUS DER SLOWAKEI
I. Siedlungsgebiete, Bevölkerungszahl und Soziale Struktur der Deutschen in der Slowakei
II. Die politische Struktur des Karpatendeutschtums
III. Die Einwirkungen des Krieges auf das Deutschtum in der Slowakei
1. Die Einziehung der Volksdeutschen in der Slowakei zur Waffen -SS
2. Der slowakische Aufstand (August bis Oktober 1944)
3. Evakuierung und Flucht der deutschen Bevölkerung aus der Slowakei
IV. Die Lage der Slowakeideutschen nach dem Einmarsch der Roten Armee und ihre Lebensverhältnisse unter dem neuen Regime der CSR
V. Die Ausweisung
__________________




Gruss henry

Geändert von henry (23.04.2019 um 16:08 Uhr)
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