#11  
Alt 11.12.2017, 00:08
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Standard 11. Dezember

11. Dezember


Brunnenmeister


Brunnenmeister (lateinisch Aquilex) ist eine historische Berufsbezeichnung für einen bestellten und geschworenen Werkmeister,
der die Aufsicht über die öffentlichen Brunnen, Wasserleitungen und Wasserkünste eines Ortes oder einer Stadt hatte.
Er trug damit die Verantwortung für die Trinkwasserversorgung der dort lebenden Bevölkerung.
Brunnenmeister wurden aufgrund ihrer Aufgaben landläufig auch als Brunnenfeger oder Brunnengräber bezeichnet.
Tatsächlich nahm der Brunnenmeister eher eine übergeordnete Stelle ein. Oftmals wird der Brunnenmeister
auch irrtümlicherweise mit dem Röhrmeister und dem Kunstmeister gleichgesetzt. Das Aufgabengebiet des Röhrmeisters
beschränkte sich allerdings nur auf Wasserleitungen und Kunstmeister waren allein für die Funktion der Wasserkünste verantwortlich.

Quelle: Wikipedia


Quelle Wikicommons
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  #12  
Alt 12.12.2017, 00:11
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Standard 12. Dezember

12. Dezember


Hundepeitscher



Hundepeitscher oder Hundeauspeitscher bezeichnete ein Amt bzw. dessen Ausführenden,
der Hunde von bestimmten öffentlichen Plätzen und insbesondere aus Kirchen herauszutreiben hatte.

Grundsätzlich waren Hunde beim Gottesdienst willkommen, es war nur üblich,
bellende und störende Hunde zu entfernen. Die Bezahlung der Hundepeitscher
ist in englischen Pfarrbüchern gut dokumentiert. Noch 1856 wurde ein Mr. John Pickard
zum dog whipper der Kathedrale St. Peter (Exeter) ernannt. Der Dog Acre in Birchington-on-Sea
diente als Pfründe des örtlichen Amtsträgers. Zuweilen hatten die Hundepeitscher auch die Aufgabe,
als sluggard waker betrunkene oder eingeschlafene Gemeindeglieder zu wecken.



Quelle: Wikipedia


Bild Quelle Weblink aus Wikipediaartikel
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  #13  
Alt 13.12.2017, 00:06
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13. Dezember


Zeug- und Zirkelschmied


Zeug- und Zirkelschmiede waren auf vielen Gebieten der feinen Schmiedearbeit und Metallbearbeitung bewandert und stellten Werkzeuge aus Stahl, vor allem Bohrer, Sägen, Zangen, Hämmer, Hobeleisen, Meißel, Durchschläge, Schraubstöcke, Feilkloben, Schraubenschlüssel, Beile, Nagelzieher, Scheren, Brecheisen, Greifhaken (zum Lasttransport), Türheber (zum Ein- und Ausheben schwerer Türen), Flaschenzüge, Schraubenspindeln, ja selbst einige Haus- und Küchengeräte, wie Bügeleisen, Untersätze, Waffeleisen und mathematische, astronomische und chirurgische Instrumente her. Die Vielzahl und Verschiedenartigkeit der Erzeugnisse drückte sich auch in den örtlich unterschiedlichen Bezeichnungen wie Neberschmied (von Näbiger, Näber, Neber = Nabenbohrer), Bohrer-, Sägen- oder Zangenschmied aus, die aber lediglich auf eine Spezialisierung innerhalb des Berufsstandes hinwiesen.

Die Tätigkeit der Zeug- und/oder Zirkelschmiede bestand im wesentlichen aus der Schmiedearbeit (teilweise im Gesenk), die hier weniger Kraft als Geschicklichkeit verlangte, der mechanischen Bearbeitung (durch Feilen, Schaben, Stanzen, Bohren) und dem Härten (in Regenwasser, Unschlitt, Öl oder Luft). Zuletzt wurde die Oberfläche des Werkstückes am Schleifstein blank gemacht, feinere Werkzeuge und Instrumente mit Schmirgel und Ölstein poliert und durch Anlaufenlassen blau oder durch Lackieren mit Öl oder geschmolzenem Blei und Antimon schwarz gefärbt. Es bestand auch häufig das Bedürfnis, die Werkzeuge durch Ätzen, Eisenschnitt, Gravur oder durch Tauschieren mit Ornamenten zu verzieren. Zur Bedienung zahlreicher Werkzeuge waren Handgriffe, Handhaben, Stiele und Kurbeln notwendig, die aus Zwetschgen-, Birnbaum-, Buchen- und Buchsholz und sogar aus Elfenbein waren.


Aus diesem Gewerbe entwickelte sich allmählich jenes der Mechaniker (später nannte man sie dann auch Instrumenten macher und Feinmechaniker), die in ihren Werkstätten die Ideen der Erfinder oder ihre eigenen praktisch umsetzten und nicht selten wundersame, staunenerregende Apparate und Instrumente wie Erd- und Himmelsgloben sowie Automaten mit außergewöhnlichem handwerklichem Geschick bauten.

Quelle: Austria Forum





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  #14  
Alt 14.12.2017, 00:51
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14. Dezember


Particulier



Ein Particulier ist eine wohlhabende Person, die weder angestellt ist, noch einem Gewerbe nachgeht.

Die also gut von dem Eigentum und dessen Erträgen leben kann. Particulier (frz.) : der Privatmann



Quelle: Genwiki










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  #15  
Alt 15.12.2017, 00:20
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15. Dezember


Nadler


Der Nadler auch Dratzieher ist ein traditioneller handwerklicher Beruf. Nadler stellten Nadeln und andere Drahtobjekte her und handelten mit solchen.

Das Verfahren der Drahtherstellung hat sich über Jahrhunderte kaum verändert: Auf kaltem Weg werden Stangen rund vorgeschmiedet und (heute in Form von warmgewalztem Draht) durch eine sich verjüngende Öse (das Hol) eines Zieheisens gezogen. Da es fast nie möglich ist, das gewünschte Endmaß in einem einzigen Arbeitsgang zu erzielen, sind mehrere Ziehgänge nacheinander erforderlich.
Eine besondere Kunst beim Drahtziehen bestand darin, das Ziehhol so zu gestalten, dass möglichst wenig Reibung entstand, der Kraftaufwand also geringer war. Diese Kunst bewahrten die Zöger oder Drahtzieher in Altena als Geheimnis, das nicht in andere Orte weitergetragen werden durfte.

Quelle: Wikipedia





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  #16  
Alt 16.12.2017, 00:04
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16. Dezember


Badstübner


Der Badstübner Pächter oder Besitzer einer seit dem Mittelalter (nach den Kreuzzügen) eingerichteten öffentlichen Badestube. Der Bader war zugleich Bartscherer und Aderlasser und damit Wundarzt.

Badstübner, Bader und Barbiere kümmerten sich um die Körperpflege und (wund-)ärztliche Versorgung der Bevölkerung bis in das 19. Jhdt


Um den Holzverbrauch und die Brandgefahr durch private Bäder einzuschränken, ließ der Fuldaer Abt Marquard im 12. Jahrhundert das erste öffentliche Bad eröffnen. Mit der Einrichtung öffentlicher Bäder entstand in Europa der Beruf des Baders. Er bediente die Kunden im Bad, schnitt Haare und behandelte Krankheiten, während der wahrscheinlich später darauf spezialisierte Barbier für Rasuren und Bartpflege zuständig war.

Die Zahl der Badestuben war begrenzt, der Betrieb teuer. Viele der angestellten Badergesellen machten sich selbstständig.


Barbiere und Bader waren unterprivilegiert. Ihre soziale Position wurde von wechselnden Faktoren bestimmt: etwa von der Furcht vor Ansteckung bei Epidemien (Pest, Cholera...) oder von wechselnder Moden bei der Körperpflege.


Quelle: Genwiki





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  #17  
Alt 17.12.2017, 00:14
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17. Dezember


Usurarius

Der Usurarius war ein Geldleiher, insbesondere Wucherer

Wucher bezeichnet das Angebot einer Leistung zu einer deutlich überhöhten Gegenleistung
unter Ausnutzung einer Schwächesituation eines Vertragspartners.

Lange Zeit verstand man unter Wucher nur den Zinswucher, gegen den sich die ersten Wuchergesetze auch nur richteten



Quelle: Wikipedia
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  #18  
Alt 18.12.2017, 00:06
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18. Dezember


Hamacher


Hamacher waren Sattler, welche sich auf die Anfertigung von Zuggeschirr spezialisiert hatten. Das "Ham" ist ein (Kopf-)Halsgeschirr oder Kummet für Zugtiere (Ochsen, Kühe).



Der Sattler fertigte im Mittelalter Sättel an, der Riemer das Zaumzeug (Gurte und Riemen). Ritter befestigten im Mittelalter ihre Schilde mit Riemenhaltern am Arm, zu dieser Zeit arbeiteten Schildmacher, Riemenmacher und Sattler eng zusammen. Mit dem Rückgang der Schilde übernahmen die Sattler auch das Berufsfeld des Riemers.

Quelle: Wikipedia





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  #19  
Alt 19.12.2017, 00:03
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19. Dezember


Hirsch



Unter einem Hirsch verstand man um die Wende des 19. zum 20. Jahrhundert einen ausgelernten Schneidergesellen,
der bei einem Meister in Lohn und Brot (Kost und Logis) stand, aber aus Platzgründen nicht in dessen Werkstatt arbeitete.

Stattdessen fertigte er in der Werkstatt eines anderen Meisters Werkstücke für seinen Meister
und bediente sich dazu der Geräte (Nähmaschine, Bügeltisch, Bügelofen, Bügeleisen usw.) und Werkzeuge (Winkel, Bügeltuch, Tutscher usw.) seines Hausmeisters.
Zu dieser Zeit unterschieden sich Gesellen (süddeutsch Gehilfen) von Arbeitern dadurch, dass sie mit eigenem Werkzeug (Scheren, Nähring) arbeiteten. Dieses Werkzeug wurde von den Wandergesellen mit auf die Wanderschaft genommen und war ihr persönliches Eigentum. Für die Unterstellung eines Hirsches zahlte der Meister dem Hausmeister eine Stellgebühr.

Mit dem Zweiten Weltkrieg verschwanden die Hirsche. Diese Art der Beschäftigung war mehrheitlich in Städten verbreitet und ihre Notwendigkeit entstand durch die relativ hohen Mieten, insbesondere bei Etagenbetrieben, die nicht, wie die Zahl der Gesellen, der Auftragslage angeglichen werden konnten.

Quelle: Wikipedia






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  #20  
Alt 20.12.2017, 00:08
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20. Dezember


Frotteur


Meyers Lexikon sagt: Frottieren (franz.), reiben, besonders das Reiben der Haut mit Tüchern oder Bürsten, um sie zu reinigen und durch die Reizung der Hautnerven die Lebensthätigkeit zu steigern. Nach kalten Bädern wirkt das F. sehr günstig als Abhärtungsmittel gegen Erkältungen und gegen rheumatische Affektionen. Auch zur Wiederbelebung Scheintoter wird das F. angewandt. Man benutzt zum F. ein leinenes oder baumwollenes Gewebe mit zahlreichen Noppen, welches auch zu Handschuhen verarbeitet wird. Frotteur, einer, der frottiert, auch den Fußboden bohnt; Frottoir, Frottierbürste, Frottierlappen.

Genwiki sagt: von franz. se frotter „sich reiben“ - einer der "frottiert", den Boden bohnert, ein "Bohner"


Und auch wir kamen zum Ergebnis, daß es jemand ist, der den Boden wischt und bohnert.





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