Zurück   Ahnenforschung.Net Forum > Allgemeine Diskussionsforen > Erfahrungsaustausch - Plauderecke
Hier klicken, falls Sie Ihr Kennwort vergessen haben.

Antwort
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen Ansicht
  #21  
Alt 12.06.2019, 11:06
Xylander Xylander ist gerade online männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 30.10.2009
Beiträge: 2.261
Standard

Zitat:
Zitat von Bergkellner Beitrag anzeigen
Da würde ich schon rausfallen, es gibt eine 80km-Grenze für die Großeltern.
Bei mir wurden sie innerhalb der 80 km geboren, deswegen bin ich neugierig. Hat jemand schon an diesem Projekt teilgenommen und kann über Erfahrungen berichten?
https://compgen.de/userfiles/downloa...ect_German.pdf
Vile Grüße
Xylander
Mit Zitat antworten
  #22  
Alt 12.06.2019, 11:45
gki gki ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 18.01.2012
Beiträge: 3.776
Standard

Zitat:
Zitat von Bergkellner Beitrag anzeigen
Um zum Thema zu kommen, ich bin da sehr radikal: meine DNA gehört mir!
Das stimmt aber eben nur teilweise: Eine Cousine von mir hat die Daten ihres Sohnes testen lassen. Da ich mit dem dieselbe mütterliche Linie habe, ist also meine Mitochondrien-DNS bei dem Anbieter gespeichert.
__________________
Gruß
gki
Mit Zitat antworten
  #23  
Alt 12.06.2019, 13:25
offer offer ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 20.08.2011
Beiträge: 1.326
Standard

Zitat:
Zitat von gki Beitrag anzeigen
Das stimmt aber eben nur teilweise: Eine Cousine von mir hat die Daten ihres Sohnes testen lassen. Da ich mit dem dieselbe mütterliche Linie habe, ist also meine Mitochondrien-DNS bei dem Anbieter gespeichert.
Allein aus diesem Grund ist es sehr fragwürdig, ob ich ohne schriftliche Einwilligung meiner Kinder, Geschwister und Eltern einfach meine DNA preisgeben darf, da diese ja auch Teil meiner Vor- und Nachfahren-DNA ist.
Sehr suspekt ist mir auch, mit welcher Vehemenz hier durch manche die DNA-Analyse propagiert wird.
__________________
This is an offer you can't resist!

Geändert von offer (12.06.2019 um 13:26 Uhr)
Mit Zitat antworten
  #24  
Alt 12.06.2019, 15:06
gki gki ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 18.01.2012
Beiträge: 3.776
Standard

Zitat:
Zitat von offer Beitrag anzeigen
Sehr suspekt ist mir auch, mit welcher Vehemenz hier durch manche die DNA-Analyse propagiert wird.
Die ergibt sich mMn aus der Notwendigkeit größere Bevölkerungsteile zu testen, um die eigene Ausbeute (d.h. Wahrscheinlichkeit von Treffern) zu steigern.
__________________
Gruß
gki
Mit Zitat antworten
  #25  
Alt 12.06.2019, 22:05
Dunkelgraf Dunkelgraf ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 09.01.2012
Beiträge: 489
Standard

Hallo,


meine Einstellung zu den DNA- Tests war, als ich den Thread hier zu lesen begann 100% contra. Wie schon von einigen Vorrednern bemerkt, auch mich interessiert es das Feuchte unterm Fingernagel, wieviele Cousines x-ten Grades es in den USA oder sonst wo auf der Welt gibt. Genauso wenig hat es mich nie interessiert wieviel Westgoten, Römer, Slawen oder Bayjuwaren in mir steckt.
Ich habe in vielen Jahren meine Vorfahren ziemlich komplett bis vor den 30jährigen Krieg zurückverfolgt, und nicht mal ein Prozent war weiter als 50km her. Ein gewisser Anteil an Kuckuckskinern muss nach allen Regeln der Stochastik dabei sein. Aber auch da interessiert mich eigentlich dann eher ein Streit zwischen Hirte, Schultheiß und Förster, wem der Mist gehört, der auf die Strasse oder in den Wald fällt. Würden die auch so erbittert pozessiert haben, wenn sie gewusst hätten, dass sie mal einen gemeinsamen UR-UR-Urenkel haben werden?

So weit also meine Einstellung zu einem DNA-Test, abgesehen von meinen Daten. Beim Lesen ist mir aber dann doch ein Gedanke gekommen, bei dem mich das Ergenis eines DNA-Test interessieren würde.
Und zwar habe ich folgenden Sachverhalt: Im Jahr 1830 heiratet der 33jährge Knecht Valentin Bühling, die 20 jährige Bauerstochter Rosina Funk. Als einziges Kind und Tochter kommt 18 Jahre!! nach der Eheschließung im Revolutionsjahr 1848 Tochter Caroline zur Welt. Sie ist meine Ururgroßmutter. Sie hatte sechs Kinder, von denen ich von allen Fotos besitze. Auffällig sind die sehr dunklen Haare, die hohen Wangenknochen und die leicht halbmondförmigen Augen bei allen, die ersten beiden Merkmale setzen sich auch in der Enkelgeneration fort (also die Gneeration meiner Großeltern). Hier könnte tatsächlich ein DNA-Test mir die Bestätigung bringen, dass nicht Valentin Bühling der Vater von Caroline ist, sondern wohl eher ein durchziehender mongolischer/ russicher/ ungarischer was auch immer Husar, würde mich aber auch nicht weiterbringen und Valentins Bruder und seine Schwester tauchen dann schon wieder an anderen Stellen in meiner Ahnetafel auf. :-)
Die in einem andern Thread erwähnte Verwandtschafts-App würde bei mir vermutlich Sturmläuten.



Gruß
Dunkelgraf
__________________
Wer einen Tippfehler findet, darf ihn gern behalten. Viel Spass damit wünscht Dunkelgraf

Geändert von Dunkelgraf (12.06.2019 um 22:08 Uhr)
Mit Zitat antworten
  #26  
Alt 12.06.2019, 23:40
Benutzerbild von Friedrich
Friedrich Friedrich ist offline männlich
Moderator
 
Registriert seit: 02.12.2007
Beiträge: 10.503
Standard

Moin gki,


Zitat:
Zitat von gki Beitrag anzeigen
Da liegst Du mMn daneben. Wenn man zB von allen lebenden Männern das Y-Chromosom analysieren würde, ließe sich schon eine große Verwandtschaftsstafel aufbauen. Das Problem ist, daß um für einen Probanden John Doe eben sehr viele DNS-Spender braucht, die auch mitmachen wollen, um diesem John einen Treffer zu garantieren.

es geht mir in meiner Argumentation auch nicht um flächendeckende Untersuchungen. Die sind zweifelsfrei gerade auf so einem Weg machbar. Mir geht es in meiner Argumentation um etwas anderes:


Wir alle haben gepredigt bekommen und predigen es weiter, dass man vernünftige Ahnenorschung nur durch das Zurückgehen der einzelnen Generationen machen kann. Da kommt die DNA-Genealogie aber an ihre Grenzen, denn da fehlt in der Regel die erfassbare Quelle, nämlich das DNA-Material der Ahnen.


Friedrich
__________________

"Bärgaf gait lichte, bärgop gait richte."

(Friedrich Wilhelm Grimme, Sauerländer Mundartdichter)
Mit Zitat antworten
  #27  
Alt 13.06.2019, 08:54
gki gki ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 18.01.2012
Beiträge: 3.776
Standard

Hallo Friedrich!

Zitat:
Zitat von Friedrich Beitrag anzeigen
Wir alle haben gepredigt bekommen und predigen es weiter, dass man vernünftige Ahnenorschung nur durch das Zurückgehen der einzelnen Generationen machen kann. Da kommt die DNA-Genealogie aber an ihre Grenzen, denn da fehlt in der Regel die erfassbare Quelle, nämlich das DNA-Material der Ahnen.
Das tragen ja die Nachkommen in sich. Klar, in vermischter Form, aber zumindest Y-Chromosom und Mitochondrien werden wohl ziemlich 1:1 weitergegeben.
__________________
Gruß
gki
Mit Zitat antworten
  #28  
Alt 13.06.2019, 09:20
Benutzerbild von Xtine
Xtine Xtine ist offline weiblich
Administrator
 
Registriert seit: 16.07.2006
Ort: z' Minga [Mail: chatty1@gmx.de]
Beiträge: 21.781
Standard

Hallo,

nur mal so eine Frage.
Was nützt es mir, wenn ich weiß, daß die mir bekannten Personen X und Y vom selben Vorfahren abstammen, genauso wie die mir unbekannten Personen A, B und C? Vielleicht weiß man noch, wieviele Generationen dieser gemeinsame Vorfahre zurück liegt.
Damit weiß ich aber doch noch lange nicht, wer unser gemeinsamer Vorfahre war.
Um dies zu erfahren muß ich doch wie bisher klassische Ahnenforschung betreiben.
__________________
Viele Grüße .................................. .
Christine
.. .............
Wer sich das Alte noch einmal vor Augen führt, um das Neue zu erkennen, der kann anderen ein Lehrer sein.
(Konfuzius)

Mit Zitat antworten
  #29  
Alt 13.06.2019, 09:36
gki gki ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 18.01.2012
Beiträge: 3.776
Standard

Hallo Xtine!

Zitat:
Zitat von Xtine Beitrag anzeigen
Was nützt es mir, wenn ich weiß, daß die mir bekannten Personen X und Y vom selben Vorfahren abstammen, genauso wie die mir unbekannten Personen A, B und C? Vielleicht weiß man noch, wieviele Generationen dieser gemeinsame Vorfahre zurück liegt.
Damit weiß ich aber doch noch lange nicht, wer unser gemeinsamer Vorfahre war.
Um dies zu erfahren muß ich doch wie bisher klassische Ahnenforschung betreiben.

Nehmen wir mal an, A ist Nachfahre von X, bei B ist das aber nicht bekannt oder nicht sicher belegt. Wenn A und B dann einen Gentest machen, kann man die These "B ist auch Nachfahre von X" entweder unterstützen oder in die Tonne treten.

Es kann dann natürlich auch sein, daß in Wirklichkeit nur B, aber nicht A, Nachfahre von X ist, oder daß B und A sonst irgendwie verwandt sind...


Letztendlich kann so ein Gentest lediglich unterstützen und das nur dann wenn man als B ein A findet, das sich auch testen lassen will.
__________________
Gruß
gki
Mit Zitat antworten
  #30  
Alt 13.06.2019, 11:35
Benutzerbild von Hracholusky
Hracholusky Hracholusky ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 17.03.2016
Beiträge: 332
Standard

Hallo,


ich habe mir das was hier so geschrieben wurde von Anfang an mitverfolgt. Meine Meinung dazu ist, dass jeder der einen DNA-Test machen lassen möchte, das ja auch tun kann. Mir persönlich bringt das nichts. Es ist mir, wie ich lesen konnte auch anderen, egal ob es da noch weit entfernte Verwandte irgendwo gibt. Ich forsche viel lieber in den direkten Linien meiner Vorfahren und finde es auch viel interessanter die ein oder andere Geschichte aus deren Leben in alten Aufzeichnungen finden.


Beste Grüsse
__________________
Gerd Hruška
Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu

Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 17:14 Uhr.