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  #1  
Alt 05.05.2017, 21:49
Benutzerbild von Adea
Adea Adea ist offline weiblich
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Registriert seit: 17.10.2015
Ort: Berlin
Beiträge: 411
Standard Übersetzung Polnisch-Deutsch: Geschichte eines Wohnhauses

Quelle bzw. Art des Textes: online
Jahr, aus dem der Text stammt: 2005
Ort/Gegend der Text-Herkunft: Polen
Namen um die es sich handeln sollte:


Hallo in die Runde,

ich habe im Netz einen interessanten Artikel über das ehemalige Haus meiner Urgroßeltern in Gizycko (Lötzen) gefunden:
http://albumpolski.pl/artykul/kawiar...-warszawska-17

GoogleTranslate ist damit etwas überfordert. Das mit den Limettenbäumen kann einfach nicht stimmen und die Erklärung der erhöhten Lage des Hauses habe ich auch nicht verstanden.

Über eine richtige Übersetzung dieses Artikels würde ich mich sehr freuen. Danke schon mal im Voraus!

LG Adea
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Dauersuche:

- Eltern und Geschwister von Emma Niklaus (* 1866 in Groß Jahnen, Kirchspiel Szabienen, Kreis Darkehmen/Ostpreußen)
- Herkunft von Christian Rausch, um 1811 als Soldat beim dänischen Militär in Warder (bei Segeberg/Holstein)
- Alles über die Papiermacher-Familie Seidler (vor 1800 in Mecklenburg und Holstein)

Meine Suchregionen: Mecklenburg, Ostpreußen, Holstein, Hamburg, Vogtland, Salzburger Land (vor 1732)


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  #2  
Alt 06.05.2017, 02:22
zula246 zula246 ist offline männlich
 
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Ort: Bremen
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Standard

Hallo
erstmal hier vielleicht Deine Familie in Danzig
http://baza.archiwa.gov.pl/sezam/ind...tor=and&word2=
Gruß Robert
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  #3  
Alt 06.05.2017, 11:09
Benutzerbild von Adea
Adea Adea ist offline weiblich
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Registriert seit: 17.10.2015
Ort: Berlin
Beiträge: 411
Standard Danke für den Link

Hallo Robert,

diese Namensänderung (Regelski zu Reger) in Danzig 1940 hatte ich schon mal als Zufallsfund (Randvermerk auf einer Urkunde vom Standesamt Danzig). Es handelt sich um Nachkommen des Danziger Bäckermeisters Carl Julius Regelski (1860-1932). Er war ein Bruder meines Urgroßvaters Otto Regelski.

Meine Bäckerfamilie Regelski lebte bis Januar 1945 in diesem Haus in Lötzen, es ist auch das Geburtshaus meiner Oma. Deshalb bin ich sehr an der ausführlichen Hausgeschichte interessiert und warte schon gespannt auf die Übersetzung.

LG Adea
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  #4  
Alt 06.05.2017, 15:22
henry henry ist offline männlich
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Registriert seit: 18.05.2014
Ort: NRW Euregio
Beiträge: 1.896
Standard

Hallo Adea,
Versuch mal mit dem Herrn Manfred E. Fritsche in Kontakt zu kommen. Bestimmt hilft er dir bei der korrekten Übersetzung
http://www.lötzen.de/html/body_heimatbrief.php


Ich dachte in den 120 Ausgaben findest Du bestimmt etwas über deine Ahnen
http://www.lötzen.de/index.php?menu_id=40


Alte Heimatstadt - Bilder Sammlung vor 1945
http://ofg.pl/galeria/przed-1945
__________________




Gruss henry
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  #5  
Alt 06.05.2017, 15:41
zula246 zula246 ist offline männlich
 
Registriert seit: 10.08.2009
Ort: Bremen
Beiträge: 2.468
Standard

Hallo
Die Parzelle dieses Teils der Stadt befand sich nicht in der ursprünglichen Anordnung der Stadt . Ausgemessen wurde es erst am Ende des XVIII Jahrhunderts . Lössen dehnte sich aus entlang der verschiedenen Strassen , Wegorszewska ( 1. Mai Str.)früher bekannt als Wola Krolewska ( Königswille) ( Allensteiner Str.) und entlang der Strasse nach Elk ( Warschauer Str) , davor auch genannt Margrabowska Str ( jetzt Olecka )
Laut der Angaben von Richard Petong befand sich zuerst hier eine Schmiede , welche tatsächlich sich am Rande der Stadt befand .Während später nach anschließenden Angaben auf der Häuserliste von 1832 an der Stelle der Schmiede befand sich eine normale Wohnparzelle mit dem Haus Nr.82 , mit einem Gemüsegarten und kleinen Obstgarten.
Sein Besitzer war der Fleischer Michael Reich zusammen mit seiner Ehefrau Maria geborene Walter. Sie stammt aus der Schneiderfamilie von Johann Jacob Walter , welcher sich im Jahre 1772 in Lötzen ansiedelte, gekommen aus Srokow
Die Reichs siedelten sich an auf einer Parzelle am Markt . Weiteres ist über sie nicht bekannt
Der nächste bekannte Besitzer dieses Hauses war die Bäckerfamilie Regelski
In den sechziger Jahren wurde die bis jetzt bestehende schmale Strasse ausgebaut in eine breite Chausee die in Richtung Orzysz und Pisz führt. Übergeben in Betrieb im Jahre 1866.
In dieser Zeit wurde der Hügel auch liquidiert , welcher den Eingang zum Friedhof anhob ( jetzige Park) Wie der erwähnte Richard Petong schrieb „ auf den Spuren dieser älteren Strasse zeigt in dieser Situation die Lage des Hauses des Bäckers Regelski . Dieses Haus ist eines der wenigen , erbaut auf der früheren Höhe , andere waren angeglichen an das Niveau der Strasse
Aber das kann man leicht verstehen , da zu dieser Zeit die schönsten und ordentlichsten Häuser in der Stadt waren , während andere aus früheren Zeiten stammten und sich sehr schlecht präsentierten ( auch das Nachbarhaus von Ketrzynski)
In der Mitte des XIX Jahrhunderts wurde das derzeitige Gebäude (dann die Nr,12) mit der Rückseite wurde eine Bäckerei untergebracht . Es wurde aus Backsteinen auf einem hohen Fundament aus Feldsteinen erbaut . Das Satteldach war mit Dachziegeln belegt
Auf dem hohen Podest wurden zwei Linden gepflanzt . Hier in ihrem Schatten hat der Besitzer oft gesessen. – der Bäcker Otto Regelski gemeinsam mit seiner Ehefrau friedlich zusammen ,um sich auszuruhen und das Leben des Städtchens wie aus der Vogelperspektive zu observieren

  • Bild
Das Haus von Regelski vor 1914 ( das zweite Gebäude hinter den Bäumen ) das Erste auf dem Plan das Nachbargebäude gehörte zu einem gewissen Erdmann , ebenfalls auf der Anhöhe , zerstört wahrscheinlich im 1. Weltkrieg . Anschließend wurde das derzeitige Gebäude hier ohne Erhöhung gebaut

2.Bild
Jetzt ist das Haus eines der ältesten und wertvollsten Denkmale unserer Stadt

Gruß Robert

Geändert von zula246 (06.05.2017 um 15:46 Uhr)
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  #6  
Alt 07.05.2017, 00:34
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Adea Adea ist offline weiblich
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Ort: Berlin
Beiträge: 411
Standard Ein dickes Dankeschön

Hallo Robert,

ein herzliches Dankeschön für deine Übersetzung! Das war ja sehr umfangreich und ausführlich. Bei meiner Anfrage war mir gar nicht bewußt, dass der Text so lang ist.

Ich vermute, dass die Familie meines Ur-Urgroßvaters (Bäckermeister Carl Regelski, 1833-1904) zwischen 1872 und 1876 von Arys nach Lötzen gezogen ist. Vielleicht wohnten sie ab dann in diesem Haus. Ich werde weiter recherchieren.

@Henry: Danke für deine Tipps! Die ogf-Seite kannte ich noch nicht.

LG Adea
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