#1  
Alt 24.02.2013, 11:18
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catarina catarina ist offline weiblich
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Die Suche betrifft das Jahr oder den Zeitraum: um 1900
Genauere Orts-/Gebietseingrenzung: Danzig
Fernabfrage vor der Beitragserstellung genutzt [ja/nein]:
Zur Antwortfindung bereits genutzte Anlaufstellen (Ämter, Archive, Datenbanken):


Hallo und einen schönen Sonntag,

in meiner Familie gibt es die Geschichte einer(Ur) Großmutter, die einmal im Jahr aus der "Opagen-Stiftung" Geld bekam.
Sie wohnte in der Gegend von Danzig auf einem Gut (das an einem Fluß-vermutlich der Weichsel-lag).
Einmal im Jahr wurde der Wagen angespannt, nach Danzig gefahren, Oma holte ihr Geld ab und der Wagen wurde vollgeladen mit allem, das nicht selbst erwirtschaftet werden konnte.

Im Internet habe ich nichts gefunden.

Kennt jemand die "Opagen-Stiftung" und/oder kann mir sagen wo ich suchen könnte?

LG
Catarina
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  #2  
Alt 24.02.2013, 14:26
lajobay lajobay ist offline
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also, ich find da auch rein gar nichts. Und diese Stiftung oder was immer das war hiess konkret "Opagen" ? Sonst kommt man gern mal über "Google Books" weiter bei Recherchen zu alten Sachen... aber auch da Null. LG. Lars
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Grossvater *1898 in Carlsrode,Kr.Labiau
Gesuchte FN: Jodscheit/Jodszeit/Joczatis/Joczeit etc.
Eweleit,Graef,Willuhn
aber auch Jodjahn und Erdmann
(soweit aus Kr.Labiau und angrenzende Kreise)
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  #3  
Alt 24.02.2013, 16:18
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Guter Nordwind Guter Nordwind ist offline weiblich
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Hallo Catarina,

bei dem Wort "Opagen" kam mir sofort das englische Wort Orphanage in den Sinn, das aus Mangel an Kenntnis der englischen Sprache wohl verschliffen sein könnte *Spekulationsmodus OFF*
Vllt. gibt es da eine irgendwas in der Richtung? Ein Waisenhaus oder eine Stiftung für Waisenkinder in Danzig?

LG,
Katrin
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  #4  
Alt 24.02.2013, 16:40
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Hallo, ich denke ähnlich wie Kathrin. Das Wort "Opagen" (mit Betonung auf welcher Silbe?) klingt irgendwie nicht richtig.
Ich denke, vielleicht war es auch keine Zahlung einer Stiftung, sondern eher eine Art Apanage oder eine Zinsausschüttung. Ist das Wort nur vom Hörensagen? Käme auch Uphagen oder Ophagen in Frage? Und statt Stiftung eine Art Fond oder Kasse? VG, Tina

Nachsatz: vielleicht ist es auch eine Abkürzung? Ost-Preußische-Arbeits-GENossenschaft o.ä. ...
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Geändert von Ostpreussin (24.02.2013 um 17:11 Uhr) Grund: Ergänzung
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  #5  
Alt 24.02.2013, 17:12
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Apanage hört sich auch "gut" an!
Catarina, hast Du ihre Eltern schon "dingfest" gemacht?

In meiner Sippe gab es einen Sohn, dessen Vater ein britischer Adliger war, der schickte seinem Sohn und der Kindsmutter auch einmal im Jahr Geld, davon wurden Lederschuhe gekauft, war dort zumindest ungewöhnlich, denn da wurden zu der Zeit im Winter Holzbotten getragen und im Sommer eben barfuss gelaufen.
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  #6  
Alt 24.02.2013, 17:52
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catarina catarina ist offline weiblich
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wow- ihr seid richtig klasse - chapeau !!
Interessante Ansätze/Spekulationen denen ich nachgehen werde.

Die Großmutter gehört auch nicht zu meiner direkten Sippe, deshalb habe ich auch noch keine Nachforschungen zu ihr angestellt. Aber - wenn man sich als Ahnenforscher outet, kommt jemand aus der Verwandtschaft schon mal auf die Idee man könne gaanz schnell und einfach alle Familiengeheimnisse enträtseln .

Bis jetzt habe ich ihren Namen: Helene Schmid ,geboren 1902 wahrscheinlich/vielleicht in Gumbinnen oder doch in Danzig ?
Aufgewachsen auf einem Gut an einem Fluss mit einem Labrador als Kindermädchen.

Ich habe die Helene schon in allen möglichen Varianten durch die Suchmaschinen gejagt, bin aber leider nicht fündig geworden.

Tina, Katrin und Lars, habt Dank für eure Ideen
Lg
Catarina
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  #7  
Alt 24.02.2013, 18:02
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Zu dieser Anfrage
darf von Herrn v. Roy unter:
http://heraldik-wappen.de/viewtopic.php?p=63069#63069
angemerkt werden:

Bei der „Opagen“-Stiftung dürfte es sich um eine Stiftung des bedeutenden Danziger Handelsherrengeschlechts U p h a g e n (alte Schreibweise: Ophagen) handeln, vgl.
http://www.ostsee-urlaub-polen.de/gd...us-uphagen.htm
www.google.de/search?q=danzig+uphagen+haus&hl=en&tbm=isch&tbo=u& source=univ&sa=X&ei=uwsqUZuNII7EtAa72YDoCw&ved=0CF 4QsAQ&biw=1920&bih=984

Freundliche Grüße vom Rhein
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  #8  
Alt 24.02.2013, 18:17
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Mit Verlaub und höflichem Respekt möchte ich dazu anmerken, daß das Uphagenhaus in Danzig zwar Museum wude, aber von einer Stiftung, die einmal im Jahr Gelder an Gutsbesitzerinnen oder -bewohnerinnen auszahlte (mir jedenfalls) nichts bekannt ist und im Netz über eine solche Stiftung auch in alten Büchern nichts zu finden ist. Vielleicht findet aber jemand noch speziell zu so einer Stiftung etwas. VG
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  #9  
Alt 24.02.2013, 18:47
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Hallo,

hier https://www.bankenbrueder.de/tl_file...hagen_Haus.pdf wird die Uphagensche Familienstiftung wenigstens mal erwähnt ( auf Seite 2).
Hier: http://www.archive.org/stream/christ...pgoog_djvu.txt auch. Allerdings eher im Hinblick auf die Bibliothek.

Frdl. Grüße

Thomas
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FN Pein (Quickborn vor 1830), FN Hinsch (Poppenbüttel, Schenefeld), FN Holle (Hamburg, Lüchow?), FN Ludwig/Niesel (Frankenstein/Habelschwerdt) FN Tönnies (Meelva bei Karuse-Estland, später Hamburg), FN Lindloff (Altona, Lüneburg, Uelzen)
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  #10  
Alt 24.02.2013, 18:53
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Hallo, das habe ich auch gefunden. Konnte aber nirgendwo Hinweise darauf finden, daß es sich um eine gemeinnützige Stiftung handelte; man liest immer nur von einer Familienstiftung. Dein Beitrag erwähnt aber, daß zum Stiftungsvermögen nicht nur das Haus in Danzig, sondern auch einige (?) Güter gehörten. Vielleicht gehörte also die Dame, die einmal im Jahr Geld erhielt, entweder zur weitläufigeren Familie, oder aber lebte auf einem Gut der Stiftung. Vielleicht kommt man damit weiter? VG
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