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  #11  
Alt 18.03.2021, 21:32
Alter Dresdner Alter Dresdner ist offline männlich
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Registriert seit: 26.12.2020
Ort: Dresden
Beiträge: 136
Standard Großes Dankeschön

vor allem an Ulpius und an henrywilh.

Ich habe das Feedback zu dem Thema meinem Bekannten zugeschickt. Er war von der Rangehensweise von Ulpius sehr angetan.
Die Hinweise von henrywilh habe ich eben erst gelesen und weitergeleitet.
Mein Bekannter wird sich jetzt im Forum anmelden :-)

Ist doch schön, einen Mitstreiter mehr, der auch wieder bei anderen Themen sicher helfen kann.

Also vielen Dank Euch noch einmal
__________________
Beste Grüße
Alter Dresdner
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  #12  
Alt 18.03.2021, 21:57
Ulpius Ulpius ist offline
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Registriert seit: 03.04.2019
Beiträge: 858
Standard

Nochmal kurz zu Zeile 3. Womit henrywilh wohl recht hat ist, dass das Gotteslamm zwar sein Leben hingegeben hat, aber nicht sein ewiges Leben. Durch das Weglassen der Klammern ist aber untergegangen, dass ich das "D" von Dein ja als unsicher charakterisiert hatte. Je nachdem für wie innig man den gesamten Spruch hält, besonders wenn Konrad Krafft von Bubenheim sich im Zwiegespräch mit Jesus wähnt -so kommt mir das hier vor-, wird er ihn auch direkt angesprochen haben. Bleibt also doch die Option:

[Du hast ein] ewiges Leben
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  #13  
Alt 18.03.2021, 22:03
Benutzerbild von henrywilh
henrywilh henrywilh ist offline männlich
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Registriert seit: 13.04.2009
Ort: Weserbergland
Beiträge: 11.557
Daumen hoch

Zitat:
Zitat von Ulpius Beitrag anzeigen
dass ich das "D" von Dein ja als unsicher charakterisiert hatte. Je nachdem für wie innig man den gesamten Spruch hält, besonders wenn Konrad Krafft von Bubenheim sich im Zwiegespräch mit Jesus wähnt -so kommt mir das hier vor-, wird er ihn auch direkt angesprochen haben. Bleibt also doch die Option:

[Du hast ein] ewiges Leben
Leuchtet ein!
__________________
Schöne Grüße
hnrywilhelm
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  #14  
Alt 28.03.2021, 23:05
HADI HADI ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 19.03.2021
Beiträge: 2
Standard Crafft Specht von Bubenheim

Hallo zusammen,



Dank der schnellen Antwort von Ulpius und henrywilh bin ich ein Stück weiter und habe mich nun auch im Forum angemeldet.

Viele Dank für Deine umfassende und hilfreiche Antwort, Ulpius

Entscheidend sind auch die Hinweise auf die Archive. Das Wappen führt weiter:

Einerseits ein roter Specht über dem Gitter: das sind die Spechte aus Bubenheim in der Pfalz.
Das andere Wappen hat einen schwarzen Stern über dem Gitter. Das sind die katholischen Spechte von Bubenheim, die Domherren in Mainz und in Würzburg waren, aber es gab auch einen Abt zu Großenlüder bei Fulda.
Der Rödelheimer Specht von Bubenheim war evangelisch, denn Rödelheim wurde auf Anordnung des Grafen Magnus von Solms 1544 evangelisch.

Es gibt zwei weitere Bubenheim: eins zwischen Mainz und Bingen, Höhe Ingelheim, das andere im Großraum Limburg. Letzteres ist ein Wüstung, und gehört in die Gemeinde Hünfelden, genau zum Ortsteil Kirdorf. Dort gibt es auf der Ecke Bubenheimer Str. / Limburger Str. einen alten Bubenheimer Hof, der bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgt werden kann.

Nun zur Umschrift: Ich habe mich für folgenden Text entschieden:

Links:
O GOTTES LAMB WEL[CHES] HINNAM
[DER W]ELDT SVND AM CREVTZES STAM
[VND DAMIT EIN] EWIGES LEBEN

Rechts:
ALLEN GL(Ä)VBIGEN GEGEBEN
DARFF ICH DEN[N] MEIN HOFFNVNG [WAGEN]
[DER I]CH LEBT IN DIESE[R GNADEN]

Der größte Teil, ist von Ulpius, Deine Begründung ist einleuchtend (Sinnspruch, kein altes Lied), nur habe ich von henrywilh die Anregung übernommen, nicht "das ich lebt in dieser Gnaden", sondern "der ich lebt in dieser Gnaden". Das "der ist mehr auf den Willen des Crafft bezogen, das "das" ist mehr ein "weil". So denke ich.

Nochmals recht herzlichen Dank und einen schönen Sonntag.

HADI



PS: es ist mein dritter Anlauf, mich zu bedanken. Alter Dresdner hat mir auf die Sprünge geholfen, nachdem ich mich im Forum wieder angemeldet habe.
Also Alter Dresdner, vielen Dank und viel Erfolg bei unserer gemeinsamen Forschung.


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  #15  
Alt 29.03.2021, 22:18
Benutzerbild von henrywilh
henrywilh henrywilh ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 13.04.2009
Ort: Weserbergland
Beiträge: 11.557
Standard

>nur habe ich von henrywilh die Anregung übernommen, nicht "das ich lebt in dieser Gnaden", sondern "der ich lebt in dieser Gnaden". Das "der ist mehr auf den Willen des Crafft bezogen, das "das" ist mehr ein "weil". So denke ich.<

Ich hatte für "das(s)" plädiert!
Das bezieht sich nämlich auf die erwähnte "Hoffnung". Was hofft er? Er hofft, dass er in der Gnade des ewigen Lebens sein wird.
Würde man "der" an der Stelle setzen, wäre der Inhalt der Hoffnung nicht ausgedrückt und die Aussage würde bedeuten, dass er, der Hoffende, schon "in der Gnade" lebt - was aber nicht stimmt - denn er hofft ja darauf.
__________________
Schöne Grüße
hnrywilhelm

Geändert von henrywilh (29.03.2021 um 22:19 Uhr)
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