#1  
Alt 22.12.2020, 19:31
davecapps davecapps ist offline männlich
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Standard Beibringinventur

Jahr, aus dem der Begriff stammt: 1866
Region, aus der der Begriff stammt: Ehingen BW


Hallo
In ein Findbuch steht der Begriff "Beibringinventur"
Was habe ich darunter zu verstehen?

Danke
Gruß
Dave
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  #2  
Alt 22.12.2020, 20:14
Benutzerbild von scheuck
scheuck scheuck ist offline weiblich
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Hallo,

in welchem Zusammenhang steht die "Beibringinventur"?

Als allgemeiner Begriff oder eher im Zusammenhang mit einem speziellen Fall? Vielleicht eine Heirat, vor der Bräutigam ein Verzeichnis der Güter abliefern musste, die er mit in die Ehe zu bringen gedenkt?

Hiernach

Die Familie Johann Georg Ludwig Mugele (1830-1872) in ...www.verrenberg-historisch.de › verrmugele4
Beibringinventur - Johann Georg Ludwig Mugele - 1856. Johann Georg Ludwig Mugele hat von seinem Vater den Hof Nr.49 um 6500f übernommen. Er bringt ...


http://www.verrenberg-historisch.de/verrmugele4.htm

könnte man das so verstehen ...
__________________
Herzliche Grüße und bleibt gesund!!!!!
Scheuck
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  #3  
Alt 22.12.2020, 20:16
sonki sonki ist offline
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https://www.leo-bw.de/themenmodul/su...-und-teilungen

Zitat:
Vom Entstehungszweck her sind drei Arten von Inventuren und Teilungen zu unterscheiden. Da ist zunächst einmal die Beibringensinventur, in dem das von den beiden Brautleuten in die Ehe eingebrachte Vermögen festgehalten ist.
[...]
Die Beibringensinventuren beginnen mit Ort und Datum, dem Namen der Eheleute und dem Zeitpunkt der Verheiratung, dann folgt eine Beschreibung zunächst des Vermögens des Mannes und anschließend jenes der Frau, die beide das Inventar am Schluss unterzeichnen.

Geändert von sonki (22.12.2020 um 20:18 Uhr)
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  #4  
Alt 22.12.2020, 20:31
davecapps davecapps ist offline männlich
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Hier kommt der Begriff mehrmals vor


https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs2...esLimit=suchen


Danke an alle
Dave
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  #5  
Alt 23.12.2020, 01:08
Benutzerbild von kkhno
kkhno kkhno ist offline männlich
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Das ist ein Ehe-rechtlicher Begriff der vor allem im Baden-Württembergischen Raum im 19. Jh,. verwendet wurde (vgl. Reyscher, August Ludwig - Das gesammte württembergische Privatrecht, Band 2, s. 106 ff.)
__________________
Mfg.

kkhno

FN (Kassel, Münden, Dresden, Schlesien) Aue, Gehrhardt, Grebe, Gördel, Grünewald, Hampen, Hartmann, Hildebrandt, Kempfstädt, Kobbe, Lösekrug, Lüdeke, Noack, Ohse, Schmelz, Uhlendorf, Wehmann

FN (Baden-Württemberg, Hessen, Posen) Beesch, Buckenberger, Göhring, Hermann, Hummel, Jäger, Klingbeil, Klotzbücher, Klump, Lehmke, Leiss, Manthey, Morlock, Mutschler, Papke, Rachau, Racho, Raissle, Rohde, Romann, Schwab, Schwarzrock, Teske, Weiss, Wendtland, Würtz, Zabel, Zorn
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