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Umfrageergebnis anzeigen: Bis zu welchem Jahrhundert konntet ihr einen Beruf nachweisen?
1901-2000 0 0%
1801-1900 6 7,23%
1701-1800 14 16,87%
1601-1700 18 21,69%
1501-1600 24 28,92%
1401-1500 9 10,84%
1301-1400 8 9,64%
1201-1300 2 2,41%
1101-1200 2 2,41%
1001-1100 0 0%
vor 1000 0 0%
Teilnehmer: 83. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #21  
Alt 05.07.2022, 14:19
Chontamenti Chontamenti ist offline
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Beiträge: 4
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Hallo zusammen
Bei mir ist der älteste sicher nachgewiesene Beruf der von Hartwig Eggers, 1585 - 04.08.1639, wohnhaft in Gudow. Beruf: Bauer
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  #22  
Alt 05.07.2022, 18:21
Benutzerbild von Alter Mansfelder
Alter Mansfelder Alter Mansfelder ist offline
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Registriert seit: 21.12.2013
Ort: Harzvorland
Beiträge: 4.201
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Hallo Sbriglione,
Zitat:
Zitat von Sbriglione Beitrag anzeigen
Wenn "Ritter" als Beruf gilt (immerhin waren das berittene Kriegsleute): 12. Jh.
hast Du es echt bis dahin (12. Jh.) geschafft? Ich erreiche mit keiner ritterbürtigen Familie den Zeitraum vor 1300. Die einzigen wären evtl. die v. Watzdorf (1261) und die v. der Lippe (mit dem Turnierkragen-Wappen, 1266). Allerdings sind die Stammreihen (bei mir) bis dorthin nicht lückenlos belegt. Die späteren Ritter habe ich aus der Betrachtung ausgeklammert. Es war dann wohl schon eher eine Würde bzw. ein Rang im Rahmen der Heerfolge als ein Beruf im Sinne eines tatsächlichen Broterwerbs.

Es grüßt der Alte Mansfelder
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  #23  
Alt 05.07.2022, 21:24
Benutzerbild von Sbriglione
Sbriglione Sbriglione ist offline männlich
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Beiträge: 582
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Zitat:
Zitat von Alter Mansfelder Beitrag anzeigen
Hallo Sbriglione,

hast Du es echt bis dahin (12. Jh.) geschafft?
Ich hätte es mit Sicherheit nicht alleine geschafft, aber es gab einen anderen Forscher, der sich sehr akribisch, mit gutem Blick auf die Quellen, mit den "ritterbürtigen" Familien in der Region Hamburg-Bremen beschäftigt hat. Der (ein Herr Trüper) hat es sogar geschafft, anhand von Urkunden und zeitgenössischen Erwähnungen mehrere meiner dortigen Vorfahrenfamilien bis auf einen "Gerung von Bremen" zurück zu verfolgen, der seinerseits ein Neffe des Bremer Erzbischofs Liemar war. Gerung war mindestens zeitweilg auch Vogt.

Dem gleichen Forscher verdanke ich auch einen Anhaltspunkt für eine leider immer noch arg zweifelhafte Abstammung: laut Mushard (1720) war einer meiner Vorfahren der Famile v. d. Hude mit einer "Lucka von Stotel" verheiratet.
Mushard selbst ist eine SEHR zweifelhafte Quelle. Trüper hat diese Verbindung als eine unbewiesene These präsentiert und gleichzeitig Überlegungen darüber angestellt, dass mein Vorfahre angesichts der Namenstraditionen bei den unmittelbaren Nachfahren meines Vorfahren entweder tatsächlich ein Nachfahre der Familie v. Stotel oder aber ein Nachfahre der Familie v. Bruch gewesen sein könnte. Ich konnte mit Hilfe einer Quelle, die ihm wohl unbekannt war, nachweisen, dass die v. der Hude der nachfolgenden Generation mit Gütern belehnt wurden, die den kurz vorher ausgestorbenen Grafen v. Stotel gehört hatten - was wiederum für die These der Verbindung mit dieser Grafenfamilie sprechen würde, ohne, dass das schon ein Beweis ist. Die Grafen v. Stotel ihrerseits hatten eine Heiratsbeziehung zu den Grafen von Oldenburg und wenn die obskure "Lucka von Stotel" tatsächlich existiert haben sollte, könnte der in der Nachfolgegeneration erstmals bei denen v. der Hude auftauchende Vorname "Moritz" sehr gut auf die Grafen von Oldenburg zurück gehen (Gerbert II. v. Stotel, der wahrscheinlichste Vater für "Lucka" war mit einer Salome v. Oldenburg verheiratet). Leider habe ich nach wie vor keine wirklich SICHEREN Beleg für "Lucka v. Stotel'" als Vorfahrin. Hätte ich ihn, wäre mein frühester wohl dann halbwegs sicherer nachweisbarer Vorfahre Bischof Arnulf von Metz, der Großvater des fränkischen Hausmeiers Pippin "des Mittleren", der wiederum seinerseits ein Urgroßvater von Karl dem Großen war, wenn die "Stammbücher des deutschen Adels" diesbezüglich nichts falsches erzählen...

Du kannst Dir sicherlich vorstellen, WIE scharf ich auf einen unmittelbaren urkundlichen Beweis dafür bin, dass "Lucka von Stotel" WIRKLICH eine Vorfahrin von mir war!
__________________
Suche und biete Vorfahren in folgenden Regionen:
- rund um den Harz
- in Ostwestfalen
- in der Main-Spessart-Region
- im Württembergischen Amt Balingen
- auf Sizilien
- Vorfahren der Familie (v.) Zenge aus Thüringen
- Vorfahren der Familie v. Sandow aus dem Ruppinischen

Geändert von Sbriglione (05.07.2022 um 21:27 Uhr)
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  #24  
Alt 06.07.2022, 09:57
Benutzerbild von Alter Mansfelder
Alter Mansfelder Alter Mansfelder ist offline
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Registriert seit: 21.12.2013
Ort: Harzvorland
Beiträge: 4.201
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Hallo Sbriglione,

danke für die Erläuterung! Die übrigen von Dir angerissenen Fragen möchte ich (da Off-Topic) hier an dieser Stelle nicht vertiefen. Cawley hat dazu jedenfalls noch nichts ausgeführt.

Es grüßt der Alte Mansfelder
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  #25  
Alt 31.08.2022, 11:30
Corrado Corrado ist offline
Gesperrt
 
Registriert seit: 09.11.2021
Beiträge: 197
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Hallo in die Runde!

Man sollte genauer definieren, was hier unter "Beruf" verstanden werden darf oder soll. Ein Amt kann ein Beruf sein, Amtmann z.B., er ist so gut bezahlt, daß man alleine davon leben kann. Ein Meyer hatte zwar auch amtsbezogene Einkünfte, aber dieses Amt verstand sicher niemand als Beruf. Es gibt deutliche regionale und zeitliche Unterschiede, man sollte also immer den Einzelfall beurteilen.
Unter meinen Vorfahren gibt es z.B. den Sattler Georg Friedrich in Lichtenfels/Oberfranken, der am 19.3.1586 starb.
Dann gibt es den 1514 erwähnten Seiler Hans Ell (Sohn?) in Kronach, der möglicherweise bereits Ende des 15. Jhs diesen Beruf ausübte. Davor wahrsch. seinen gleichnamigen Vater.
Und Ott Pantzer, in Kronach 1484/1515 erw., 1484 Gastwirt, viele Jahre Ratsherr in Kronach, sieben Mal Regierender Bürgermeister von Kronach. Er verkaufte die Gastwirtschaft (1484?) an Hans Stengel (ebenfalls Vorfahr), kann danach evtl. von seinen Ämtern gelebt haben, besaß viell. auch sog. "Bauernlehen", hatte wohl Mieteinahmen. Ist "Vermieter" ein Beruf? Kommt wohl auf den Einzelfall an.
Jost Keller, Lebenszeit ca. 1380-1450, war "Burgverwalter" in Quierschied (heute Saarland). Hier dürfte das Amt auch (gut?) bezahlter Beruf gewesen sein.
Und Guillaume Seigneur de Jons, 1448-1458 erw. als "vice-châtelain", also stellvertretender Burggraf in Quirieu/Dauphiné, auch hier dürfte das Amt als Beruf bezeichnet werden können. Außerdem besaß er Einkünfte als "Seigneur de Jons", also Herr der Herrschaft Jons, kein Beruf nach meinem Verständnis. Dazu Einnahmen aus einigen Lehen, Bewirtschaftung von Weinbergen, etc.
Usw.

Viele Grüße
Corrado
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