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  #11  
Alt 24.02.2021, 19:30
Benutzerbild von Andre_J
Andre_J Andre_J ist offline
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Hallo,

eine Alternative wären noch die Standesamtsregister. Hier wäre Rehwalde um 1900 zuständig gewesen. Leider hat das Staatsarchiv Thorn noch nichts davon digitalisiert.

Aber wenn die Familie um 1926 auf Gut Ollenrode lebte, war dies zu der Zeit schon polnisch, richtig?
Und natürlich können beide von irgendwoher zugezogen sein.

Gruß,
Andre_J
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  #12  
Alt 24.02.2021, 19:53
Freddyenne Freddyenne ist offline weiblich
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Jetzt habe ich gerade gelesen, dass man ein glaubhaftes Interesse nachweisen muss, um die Urkunde zu erhalten. Und dass Ahnenforschung, auch wenn es sich um meine Urgroßeltern handelt, kein brechtigtes Interesse ist. Da sie beide schon über 30 Jahre tot sind, müssten die Urkunden wahrschlich in den städtischen Archiven liegen. Ich habe noch nie eine Sterbeurkunde angefragt, muss man dort auch das berechtigete Interesse nachweisen? Wie macht ihr das?
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  #13  
Alt 24.02.2021, 19:58
Freddyenne Freddyenne ist offline weiblich
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Ich habe auch die Vermutung, dass sie zugezogen sind, denn meine Urgroßmutter sprach neben Polnisch auch Russisch. Wie es bei meinem Urgroßvater war, weiß ich nicht, den hatte ich nicht mehr kennengelernt.
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  #14  
Alt 25.02.2021, 18:05
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Andre_J Andre_J ist offline
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Zitat:
Zitat von Freddyenne Beitrag anzeigen
Ich habe auch die Vermutung, dass sie zugezogen sind, denn meine Urgroßmutter sprach neben Polnisch auch Russisch.
Das lässt vermuten, dass sie nicht aus der Provinz Westpreußen stammte, sondern aus dem russischen Teil Polens (Kongreßpolen?). Macht das Auffinden und Entziffern der Tauf- oder Geburtsurkunde vermutlich nicht einfacher.

Gruß,
Andre_J
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  #15  
Alt 26.02.2021, 07:06
Freddyenne Freddyenne ist offline weiblich
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Ich habe zum Glück die Heimatortskartei meiner Urgroßeltern bekommen. Meine Uroma wurde am 30.06.1899 in Roguschken, Leslau (Wloclawek) geboren. Den Ort kann ich leider nirgends finden. hab die Vermutung, dass Rogowko sein soll?



Und mein Uropa am 06.02.1896 in Konce. Ich glaube, dass damit Konce Niwki in Wloclawek gemeint ist, da der andere Teil meiner Familie auch aus der Gegend kam und mein Uropa mit denen verwandt war. Konce in Lubielski scheint mir zu weit weg.


Was denkt ihr?
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  #16  
Alt 26.02.2021, 10:36
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Andre_J Andre_J ist offline
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Hallo,

parallel zum Archiv in Thorn kannst du auch bei der Evangelischen Kirchengemeinde nachfragen.Die dürften sich in der näheren Umgebung besser auskennen.
Hier gibt es eine Karte mit polnischen und deutschen Ortsnamen aus der Gegend. Über den Schieberegler kommst du an die heutigen Namen.

Und bei Visit Wloclawek noch einige Linkhinweise zur lokalen Ahnenforschung.

Gruß,
Andre_J
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  #17  
Alt 26.02.2021, 13:17
Freddyenne Freddyenne ist offline weiblich
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Ich danke dir Recht herzlich. Ich werde es ausprobieren
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  #18  
Alt 26.02.2021, 18:51
Freddyenne Freddyenne ist offline weiblich
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Ich habe mit der Augsburgerischen Kirchengemeinde in Wloclawek korrespondiert und auch sie kennen den Ort "Rogouschken" nicht. Was kann das nur sein? Das hat bestimmt irgendein deutscher Sachbearbeiter falsch verstanden und nach Gehör aufgeschrieben. Vielleicht ist es Rogowko gewesen.
Ich habe gestern die Geburtsurkunden meiner Urgroßeltern beim Archiv in Wloclawek angefragt, mal schauen was dabei rauskommt.
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  #19  
Alt 26.02.2021, 19:05
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Andre_J Andre_J ist offline
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Zitat:
Zitat von Freddyenne Beitrag anzeigen
Ich habe mit der Augsburgerischen Kirchengemeinde in Wloclawek korrespondiert und auch sie kennen den Ort "Rogouschken" nicht. Was kann das nur sein?
Aus Wikipedia:
"Es erfolgten zunächst eigenmächtige Eindeutschungen durch lokale Besatzungsbehörden, bis auf Leslau und Brest handelte es sich meist um lautliche Angleichungen, Übersetzungen oder freie Erfindungen. Am 18. Mai 1943 erhielten alle Orte mit einer Post- oder Bahnstation im Wartheland auch offiziell deutsche Namen, wobei es zu Abweichungen kam."

War dann wohl ein sehr kurzlebiger deutscher Name.

Gruß,
Andre_J
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  #20  
Alt 26.02.2021, 20:00
Freddyenne Freddyenne ist offline weiblich
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Ja, das macht es nicht leichter. Na ja, ich werde berichten welche Ortsbezeichnung es nun war, falls sie die Geburtsurkunde finden.
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