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  #1  
Alt 16.08.2013, 10:37
Liisa
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Beiträge: n/a
Standard Standesamt Göttingen - Das sollte man/frau wissen!

Liebes Forum,

damit nicht noch jemand "aus allen Wolken" fällt:

ich hatte beim Standesamt Göttingen per Brief eine unbeglaubigte Kopie aus dem Trauregister angefordert. Dazu hatte ich geschrieben, daß man mir bitte per E-Mail mitteilen möge, falls eine Vorkasse gewünscht wird.
Positiv war die superschnelle Übersendung eines Briefes mit der Unterlage.

Aber:
Dieser Brief wurde mir ohne jede "Vorwarnung" bzw. ohne jeden vorherigen Hinweis per Nachnahme übersandt! Und eine Nachnahme verteuert alles ganz erheblich.

Das sollte jeder wissen, der mit dem Standesamt Göttingen zu tun haben wird.
Im Übrigen habe ich so etwas noch nie erlebt, obwohl ich schon unzählige Male Unterlagen von Standesämtern, Archiven usw. erhalten habe! Das ist wirklich einzigartig im schlechtesten Sinne!

Viele Grüße
Liisa
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  #2  
Alt 16.08.2013, 13:16
Asphaltblume Asphaltblume ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 04.09.2012
Ort: Berlin
Beiträge: 1.498
Standard

Vielen Dank für die Warnung - ich bin gerade im Begriff, eine Kopie aus Göttingen anzufordern...
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  #3  
Alt 16.08.2013, 16:08
Joanna
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Zitat von Liisa Beitrag anzeigen
L
Aber:
Dieser Brief wurde mir ohne jede "Vorwarnung" bzw. ohne jeden vorherigen Hinweis per Nachnahme übersandt! Und eine Nachnahme verteuert alles ganz erheblich.

Das sollte jeder wissen, der mit dem Standesamt Göttingen zu tun haben wird.
Im Übrigen habe ich so etwas noch nie erlebt, obwohl ich schon unzählige Male Unterlagen von Standesämtern, Archiven usw. erhalten habe! Das ist wirklich einzigartig im schlechtesten Sinne!
Hallo Liisa,

warum sollte das Standesamt vorher mitteilen, wie der Versand erfolgt? Danach hattest Du doch nicht gefragt.

Aber das gibt es häufiger. Ich denke, dass die Standesämter, aber auch Archive dazu übergehen, sobald sie Probleme mit der Begleichung der Gebühren haben. Es kommt leider häufiger vor als man denkt, dass Gebühren für ausgestellte Urkunden oder deren Kopien nicht bezahlt werden.

So schützt sich das StA, erhält seine Gebühren und benötigt kein Mahnwesen mehr.

Es ist schade, dass dadurch höhere Kosten anfallen. Aber die betreffenden StA oder Archive kann ich schon verstehen.

Gruß Joanna
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  #4  
Alt 16.08.2013, 16:20
Kastulus Kastulus ist offline
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Registriert seit: 18.03.2012
Beiträge: 1.319
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Grüß Gott,
ich habe schon mehrmals erlebt, dass Standesämter mir auf eine Anfrage hin geschrieben haben, ich möge doch die beiliegende Rechnung für die Kopien vorab begleichen. Nach Erhalt des Betrages würde man alles schicken. Das hat auch geklappt.

Kastulus
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  #5  
Alt 16.08.2013, 17:52
Joanna
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Hallo,

so kann es natürlich auch gemacht werden. Aber dann muss das Amt den Vorgang wieder überwachen.

Joanna
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  #6  
Alt 16.08.2013, 18:32
Benutzerbild von Deisterjäger
Deisterjäger Deisterjäger ist offline männlich
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Registriert seit: 03.03.2013
Ort: Amt Calenberg - Kgr. Hannover
Beiträge: 1.159
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Hallo,

was sagt denn die Gebührenordnung des StA. Göttingen oder des Stadtarchives dazu? Hast Du die gelesen.

Gruss
Harald
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  #7  
Alt 16.08.2013, 19:34
Joanna
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Hallo Harald,

ich habe bisher in keiner Gebührenordnung gelesen, wie die Kopie/Urkunden verschickt werden müssen.

Es gab auch schon mit Einschreiben, oder Urkunden wurden geknickt und dann war das Porto günstiger. Also schon gesehen.

Oder kennst Du eine Gebührenordnung, in der drin wie, wie der Versand zu erfolgen hat?

Gruß Joanna
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  #8  
Alt 16.08.2013, 21:10
Benutzerbild von Roswitha
Roswitha Roswitha ist offline weiblich
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Registriert seit: 10.10.2009
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 507
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Hallo,

erst gestern habe ich, auf eine Anfrage hin, als E-Mail-Anhang die Gebührenordnung des Stadtarchivs Hannover erhalten. Dort steht u. a.


(2) Die Gebühren werden durch schriftlichen oder mündlichen Bescheid festgesetzt und sind mit der Bekanntgabe der Gebührenfestsetzung an den Schuldner fällig.

(3) Das Stadtarchiv kann verlangen, dass die voraussichtlich entstehenden Gebühren teilweise oder vollständig vor der Erbringung der Leistung eingezahlt werden

Also nicht per Nachnahme sondern Vorkasse.

Viele Grüße
Roswitha
__________________
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  #9  
Alt 17.08.2013, 00:34
Joanna
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Zitat von Roswitha Beitrag anzeigen
(2) Die Gebühren werden durch schriftlichen oder mündlichen Bescheid festgesetzt und sind mit der Bekanntgabe der Gebührenfestsetzung an den Schuldner fällig.

(3) Das Stadtarchiv kann verlangen, dass die voraussichtlich entstehenden Gebühren teilweise oder vollständig vor der Erbringung der Leistung eingezahlt werden

Also nicht per Nachnahme sondern Vorkasse.
Roswitha,

wie kommst Du darauf, dass Nachnahme nicht möglich ist? Da steht doch nur, dass das Stadtarchiv verlangen kann, dass die voraussichtlich entstehenden Gebühren teilweise oder vollständig vor Erbringung der Leistung eingezahlt werden. Das bedeutet, erst dann wird gesucht, die Urkunde erstellt oder die Kopie angefertigt.

Aber über den Versand steht da überhaupt nichts!

Gruß Joanna
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  #10  
Alt 17.08.2013, 12:43
Benutzerbild von offer
offer offer ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 20.08.2011
Beiträge: 1.650
Standard

Zitat:
Zitat von Joanna Beitrag anzeigen
Roswitha,

wie kommst Du darauf, dass Nachnahme nicht möglich ist? Da steht doch nur, dass das Stadtarchiv verlangen kann, dass die voraussichtlich entstehenden Gebühren teilweise oder vollständig vor Erbringung der Leistung eingezahlt werden. Das bedeutet, erst dann wird gesucht, die Urkunde erstellt oder die Kopie angefertigt.

Aber über den Versand steht da überhaupt nichts!

Gruß Joanna
Hm, es müßte genauer untersucht werden, wie "Erbringung der Leistung" genau
definiert ist.

Ist der Tatbestand "
Erbringung der Leistung" bereits mit mit Suchen und Finden(?)
[und Kopieren(?)] der Urkunde erfüllt
oder
ist erst mit dem Aushändigung (auf welchem Wege auch immer) der gewünschten
Kopie die Leistung erbracht?

Im zweiten Falle wäre wohl eine Aushändigung gegen Entrichtung der Nachnahme-
gebühr durchaus möglich, obwohl diese teilweise keinen ursächlichen Grund im
eigentlichen Auftrag hatte.

Eine Wahlmöglichkeit oder eine "Vorwarnung" sollte schon gegeben sein.


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