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  #11  
Alt 01.03.2020, 11:45
Benutzerbild von Mr. Black
Mr. Black Mr. Black ist offline
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Registriert seit: 12.08.2009
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Das ist grundsätzlich ein sehr interessantes Thema, welches in Chroniken und auch in den Kirchenbüchern oft thematisiert wurde. Hier können auch alte Tageszeitungen hilfreich sein – bei Naturkatastrophen, welcher Art auch immer – kann man im Einzelfall konkret nachlesen, wie das unsere Vorfahren tangierte.

Zitat:
Zitat von consanguineus Beitrag anzeigen
Ich bin aber immer wieder erstaunt, wie unsere Vorfahren beispielsweise die Vernichtung ihrer Gebäude durch Sturm (oder auch durch Feuersbrünste, was aber jetzt nicht unter die Rubrik "Wetter" fällt) weggesteckt haben. Wie war es ihnen möglich, alles wieder aufzubauen, wenn sie doch nach heutiger Vorstellung kaum etwas zu Essen hatten?
Es kam vor, daß Brandopfer entschädigt wurden – ein Verwandter von mir ist 1815 abgebrannt und bekam später 200 Reichstaler als Entschädigung; ich habe diverse Listen für einige Kreise in Posen, wo die Summen genannt wurden.

Alles Gute

Marcus
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Just a drop of water in an endless sea. All we are is dust in the wind.
http://ahnensuche.wordpress.com/
  #12  
Alt 01.03.2020, 14:49
Benutzerbild von LisiS
LisiS LisiS ist offline weiblich
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*hm* Lässt sich wohl nicht wirklich trennen, die alten Wetterereignisse und dass gleich wieder die aktuelle Klimadiskussion mit ins Spiel gebracht wird. Ist ja auch ein brisantes Thema, wo die Coronavirushysterie vermutlich noch das ihrige dazu beitragen wird in Sachen Klimaveränderung.


China ist seit langem nimmer so Abgas- und Luftschadstofffrei wie jetzt grad! Die Wissenschaft wirds freuen so auf die rasche neue Erkenntnisse gewinnen zu können, wenn ein großes Gebiet wie China wirtschaftlich und verkehrstechnisch nahezu stillsteht...


Aber zurück zum Thema, ich bin ein Kind der 70er Jahre und ich kann mich noch an einen Winter in den 80er Jahren erinnern, wo's in unserer gegend noch regelmäßig Schnee und sogar mal unglaubliche 75 cm gab und ich mit einer Freundin und deren Hund über den zugefrorenen Fluß gegangen bin! Das war der Traum für uns Kinder!



Noch viel früher war eine Wetterkapriole gleich mal für viele ein Todesurteil, weil Ernten ungenießbar/unbrauchbar wurden oder erst gar nicht gewachsen ist.

Ich finds einfach sehr interessant, wie das Wetter damals oder gar vor hunderten Jahren die Bevölkerungszahlen noch beeinflusst hat. Vor allem interessant für verschiedene Gebiete und in Zusammenhang mit so manchem Sterbebuch und den darin enthaltenen Einträgen.


Danke auch für den Tipp da noch regional genauer zu suchen!
__________________
Liebe Grüße
Lisi
  #13  
Alt 01.03.2020, 14:57
eifeler eifeler ist offline
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Registriert seit: 15.07.2011
Beiträge: 416
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@ schulkindel,

Du sprichst MIR, Greta zum Trotz, aus der Seele.
Der Eifeler
  #14  
Alt 01.03.2020, 15:14
JMPlonka JMPlonka ist offline männlich
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Ort: Vaihingen (Enz)
Beiträge: 134
Standard Auswirkung und die Ursache

Hallo,
und zurück zum eigentlichen Thema. Ich finde es unglaublich spannend, wenn auf Gemälden und in Chroniken von Sommern gesprochen wird, in denen Schnee viel.
Heute können Vulkanologen/Geologen die Ausbrücke von Vulkanen datieren und diese Ereignisse stehen in Zusammenhang damit. Zum Beispiel 1884 beim Ausbruch des Krakatau - oder der Zunami im Dezember 2004.
-Jens
  #15  
Alt 01.03.2020, 18:05
schulkindel schulkindel ist offline
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Hallo sonki,

das ist Deine Meinung.
Aber wenn man studiert, wird die Auffassung des Professors des jeweiligen Fachgebietes gelehrt, in der Regel nicht andersmeinende.

Zitat:
Einzelne Wetterereignisse in verschiedensten Jahren hab nichts mit Klima zu tun - das sollte inzwischen jedes Kind wissen.
Das weiß eben nicht jedes Kind (und Erwachsener). Es lässt sich fröhlich vom Klima plappern, wenn man über einzelne Wetterereignisse spricht.

Als studierte Meteorologin weißt Du hoffentlich, dass sich nicht alle Fachleute festlegen und eine generelle Erderwärmung prognostizieren. Da sind noch nicht alle Faktoren erforscht.

Die Wissenschaft kommt im Fortschreiten der Zeit zu immer neuen Erkenntnissen, das ist auf allen Gebieten so.
Wir hier im Forum haben angeregt über das Thema diskutiert, wir können keine abschließende Meinung dazu haben.
Und Greta, na ja: die geht bestimmt nicht im Leinenhemd, sieht nicht fern und hört kein Radio, verbraucht also auch die Ressourcen unserer Erde.

Renate
  #16  
Alt 02.03.2020, 09:03
Benutzerbild von Karla Hari
Karla Hari Karla Hari ist offline
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hola,


ich will dich ja nicht mit Fakten verwirren, aber nach neuen Erkenntnissen geht es eher schneller voran mit der Klimaveränderung als noch vor wenigen Jahren prognostiziert.
Aber klammer dich ruhig weiter an die 2-3 "Fachleute" die das leugnen. Die anderen 99% sind schließlich zu dumm das zu erkennen, oder zumindest von der Klimalobby gekauft, oder auf Fördergelder scharf. Ich glaube lieber den 99%.
Und empfehle den Film "chasing ice".
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Lebe lang und in Frieden
KarlaHari

Geändert von Karla Hari (02.03.2020 um 11:52 Uhr) Grund: Flatearthunsinn gelöscht.
  #17  
Alt 03.03.2020, 10:33
Benutzerbild von Matthias Möser
Matthias Möser Matthias Möser ist offline männlich
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Eine bescheidene Frage mal: Was hat dieses Thema mit der eigentlichen Ahnenforschung noch zu tun? Habe den Eindruck bei manchen Beiträgen driften wir ab....


Gruß
Matthias
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  #18  
Alt 03.03.2020, 11:41
Malte55 Malte55 ist offline
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Beiträge: 897
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Moin,
in eine Art Ahnenchronik gehören für mich neben Historischen Begebenheiten auch Lokale Wetterereignisse.
Was neuzeitliche Ankündigungen zu Weihnachtsmärkten mit Ahnenforschung zu tun haben ist mir dagegen schleierhaft.
Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr, Ne wahr!?
LG Malte
  #19  
Alt 03.03.2020, 19:59
hessischesteirerin hessischesteirerin ist gerade online
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hej
für mich das Wetter tatsächlich sehr wichtig, so kann ich z.B. die Reisewege meiner Kramersleut bei einem harten Winter enger stricken wie in einem Winter, in dem es nicht so kalt gewesen ist

1720 war einer der eisärmsten Winter vor 2008 und in diesem Jahr war meine schwangere Ahnin alleine auf Wanderschaft. was für mich bedeutet, wie kann doch noch mehr km zurück gelegt haben, als ich gedacht habe
  #20  
Alt 04.03.2020, 06:31
Benutzerbild von Karla Hari
Karla Hari Karla Hari ist offline
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Beiträge: 5.106
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tja, so einfach ist die Sache aber doch nicht
Auf gefrorenen Straßen und Wegen auch mit Schnee, kann man durchaus mehr Kilometer schaffen als auf durchgeweichten Matschpisten.
Frag mal die Soldaten vom Napoleon, oder auch unsere von damals. Die sind oft genug im Schlamm stecken geblieben.


Ansonsten würde ich das nicht so verbissen sehen. Irgendwann verschwindet auch dieses Thema nach hinten
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KarlaHari
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