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  #721  
Alt 09.12.2019, 21:34
Benutzerbild von KoH
KoH KoH ist offline männlich
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Registriert seit: 30.10.2017
Beiträge: 537
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Meine ururur..großmutter Starb nach einer sonst gut verlaufenden Geburt beim Anblicke Französischer (Napoleonischer) Soldaten vor Schreck.
__________________
Das wichtigste: Suche alles zur Familie BETTIN aus Linde,FLatow.
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  #722  
Alt 12.12.2019, 11:12
RGussek RGussek ist offline
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Mein Ur-Ur-Großvater in Suleyken galt als grobkantig. Die Familie hatte großen Waldbesitz und er machte sich fast jeden Abend mit geschultertem Gewehr auf die Suche nach Holzdieben. Sein Dorf hatte ca. 5-6 Wohneinheiten. Am Dorfausgang vermutete er hinter einem großen Stein einen ebensolchen Dieb und forderte ihn auf, hervorzutreten. Tat dieser dann auch und warf einen großen Stein, der Ludwig auf ewig "ausschaltete". War wohl der einzige Mord/Todschlag, der je in diesem Mini-Dorf verübt worden ist, auf der aktuellen Seite des Dorfes wird aber noch heute darüber gefeixt ...
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  #723  
Alt 30.12.2019, 16:29
lemedusa lemedusa ist offline weiblich
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Registriert seit: 13.11.2018
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Der Cousin meiner Großmutter starb 1940 im Alter von 7 Jahren beim Spielen..er wollte gerne eine Gießkanne haben, diese wurde ihm aber verweigert. Als er im Feld eine vermeintliche Blechbüchse fand, wollte er in diese Löcher reinhacken (um sie als Gießkanne zu benutzen). Leider handelte es sich dabei um eine Granate, die explodierte. Der arme Junge war natürlich sofort tot.


Bei der Forscherei enteckte ich im Breslauer Kreisblatt von 1895 folgende Meldungen unter dem Stichwort "Zur Warnung", die ich auch recht tragisch finde:



"12. Juni. In dem benachbarten Stanowitz wurden dieser Tage zwei Kinder von ihren Eltern in die Schänke nach Schnaps geschickt.Unterwegs trafen die beiden noch ein Mädchen und nahmen es mit. Auf dem Rückweg tranken die Kinder von dem Schnaps, bis sie besinnungslos liegen blieben.
Der hinzugerufene Arzt brachte die beiden von den Eltern geschickten Kinder noch zum Leben, während das dritte Kind an Alkoholvergiftung starb. "


"Zu Himmelwitz, Kreis Groß-Strehlitz, hat der zweieinhalb Jahre alte Knabe eines Tischlers mehrere Gläser Schnaps, den seine Eltern unverwahrt am Fensterbrett hatten stehen lassen, getrunken. Trotz aller angewandten Gegenmittel ist das Kind noch an demselben Abend gestorben."

Geändert von lemedusa (30.12.2019 um 16:52 Uhr)
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  #724  
Alt 03.01.2020, 20:34
Niederrheiner94 Niederrheiner94 ist offline
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Guten Abend!


Bei meinem Indexierungsprojekt bin ich auf diese Sterbeurkunde gestoßen.



Am 16.11.1915 starb der Armierungssoldat der 1. Kompagnie des 68. Armierungsbataillons der Armeeabteilung Gaede und Maurergehilfe Friedrich Karl Hering (*1885R Voerde) in der Stellung am Ausgang von Hirzbach nach Largitzen in einem Unterschlupf durch Erhängen.



Offenbar hatte der junge Mann so viel vom Krieg gesehen und wusste sich nicht mehr weiterzuhelfen, als den Freitod zu wählen. Eine schreckliche Geschichte.



Quelle: StA Hiesfeld 71/1916


https://dfg-viewer.de/show/cache.off...f%5Bpage%5D=77


Viele Grüße
Fabian
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  #725  
Alt 04.01.2020, 14:07
Benutzerbild von LisiS
LisiS LisiS ist offline weiblich
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Ort: Oberösterreich
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Mahlzeit! Das ist ja ein interessantes Thema!

So ganz abwegige Themen gibts bei meinen Vorfahren nicht, aber doch auch ein paar mysteriöse Todesfälle.

Da war zum Beispiel eine Ludmilla Seidl * 2. Nov 1897, † 2. Feb 1919 laut Sterbebuch an "1. 2. 3. Grades Verbrennungen".
Es ist absolut nichts rauszufinden, woran die wirklich gestorben ist, ob es einen Hausbrand gab oder nicht!?

Abgesehn davon ist angegeben, dass sie 1913 geboren und 6 Jahre alt geworden ist. Beim Beruf steht aber, dass sie ledig und Kontoristin war (was der Tatsache laut Überlieferung entspricht!).

Da stimmt was überhaupt nicht, weil Fakt ist, dass sie 1897 geboren ist, das ist auch belegt, die Todesursache bleibt aber rätselhaft.

Weiters gibts ihren Vater, der 7 Jahre später am † 1. Feb 1926 angeblich von einer Fähre über einen Fluss gestürzt und ertrunken ist nach einem Herzschlag, als er sich auf dem Heimweg vom Einkaufen befunden hat. Gerüchte sagen, dass er von Verwandten mit angeblich Pilzgift vergiftet wurde, weil er kein angenehmer Zeitgenosse war. Die Gerüchte haben sich bisher weder bestätigt noch widerlegen lassen.

Was wahr ist, hat er wohl in sein nasses Grab mitgenommen...
__________________
Liebe Grüße
Lisi
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  #726  
Alt 10.01.2020, 22:16
smatthaeus smatthaeus ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 24.11.2019
Beiträge: 33
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Das sind ein Urgroßonkel von mir und seine Frau, da wurde das Wohnhaus getroffen. Wenn man sowas findet, macht das schon ziemlich betroffen.



Die Frau muss entsetzlich gelitten haben.


Sowas nimmt einen echt mit. Genauso schlimm ist es auch immer wenn man Sterbeurkunden von Kindern findet. Das ist die schlimme Seite an der Forschung.
Angehängte Grafiken
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Geändert von smatthaeus (10.01.2020 um 23:51 Uhr)
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  #727  
Alt 10.01.2020, 23:02
Benutzerbild von fps
fps fps ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
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Ort: Lüneburg
Beiträge: 1.324
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Zitat:
Zitat von smatthaeus Beitrag anzeigen
Sowas nimmt einen echt mit. Genauso schlimm ist es auch immer, wenn man Sterbeurkunden von Kindern findet.
Das geht mir ebenso.
Die "gute alte Zeit" eben.
__________________
Gruß, fps
Fahndung nach: Riphan/Rheinland (vor 1700); Scheer/Grevenbroich und Umgebung; Bartolain / Bertulin, Nickoleit (und Schreibvarianten), Kammerowski / Kamerowski, Atrott /Atroth, Kawlitzki, Obrikat - alle Ostpreußen, Region Gumbinnen
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sterbefälle , todesursachen

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