#51  
Alt 25.04.2009, 13:36
woddy woddy ist offline
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Hallo Stephan,

melde dich mal bei Sabine Gäbel sabine-gaebel()web.de
Deine gesuchten sind ihre Vorfahren.

Peter
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  #52  
Alt 29.04.2009, 18:28
niederrheinbaum niederrheinbaum ist offline
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Hallo!

Unter dem folgenden Link findet Ihr "Die Glashüttenarbeiter in Stadthagen 1926":

http://www.blume-gen.de/Glasmacher/g...hner-1926.html

Viele Grüße, Ina
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  #53  
Alt 05.06.2009, 14:18
schaefera
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Hack (Haack, Hackh), Nürnberger Glasbläserfamilie des 18. Jahrh. — Michael Sig mund , wohl der Stammvater, geb. 22. 3. 1643, + 18. 5. 1724. Er erlernte bei Georg Rötenbeck die Goldschmiedekunst, ging 1660 nach Augsburg, dann nach Wien und England, wo er sich der Glasbläserei zuwandte. Rückkunft nach Nbg 1672; Bürger 1673. Seine Stärke waren physikalische Instrumente (Barometer, Thermometer usw.) nach Angabe des Altdorffer Universitätsprofessors J. C. Sturm. Wahrscheinlich Söhne von ihm waren die Brüder Georg Michael, + 1742 („All- mosen-leich"), gleichfalls ein Glasbläser und Hermann Sigmund, „kl. lambenglaß- blaßer" und Kupferstecher, + ca- 1766, heiratete 1723, hatte 1726—27 einen Streit mit der Glaserzunft. Andresen kannte von ihm 2 Stiche: Bildnis des A. L. Lederer u. des Paul Metzler von Feucht. Seine älteste Tochter, die noch 1778 lebte, betätigte sich ebenfalls mit Herstellung der von ihm vervollkommneten „Nachahmung gläserner Augen".

Doppelmayr, Nachr. von den Nürnb. Mathem. u. Künstlern, 1730 2. Reg. — Murr, Beschreibung der vornehmsten Merkwürdigkeiten . ., 1778 p. 551 u. 737. — Andresen, Nürnberger Künstler (Ms. Bibliothek Thieme, Leipzig), fol. 201 v., 219, 220. — Hampe, Altnürnberger Kunstglas, Neujahrsblatt d. Ges. f. frank. Geschichte, XIV p. 23, 46. W. Fries.
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  #54  
Alt 07.06.2009, 17:55
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kornmandl kornmandl ist offline männlich
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Standard Glasmacher FN Lenk in Böhmen

Hallo,
kann mir jemand Auskunft geben ob der Familienname Lenk
im Buch

"Die Glasmacher im Böhmer- und Bayerwald" von Josef Blau

erwähnt wird bzw. was darüber geschrieben steht?

mit bestem Dank im Voraus
kornmandl
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  #55  
Alt 07.06.2009, 20:03
Haber Haber ist offline
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Standard Glasbläser

Hallo Freunde des Glasmacherhandwerks.

Seit der Zeit um etwa 1500 haben in der näheren Umgebung von Driburg
(Fürstbistum Paderborn) mindestens30 Glashütten gearbeitet.Die Glasermeister und Glasbläser waren aus Hessen und anderen südlicheren
Provinzen zugewandert.
Erst im18 Jahrhundert wurden sie auch Driburger Bürger.,so erwarb z.B.der
Bartold Stenner als erster Glasermeister am 8.9.1704 das Driburger Bürgerrecht.,er war gebürtig aus Kohlstädt im Lippischen.
Aus dem Buch Bad Driburg (Landschaft,Geschichte Volkstum 1966)
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  #56  
Alt 11.06.2009, 11:45
schaefera
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Gundelach (Gundlach, Gondelach), Glasmacher- u. Glasschneiderfamilie aus Großalme- rode (Hessen), seit 1537 nachweisbar u. noch im 19. Jahrh. blühend. Tätig in Hessen, Lüttich, Dessau u. der Mark Brandenburg. Mitglieder (in zeitlicher Ordnung): Augustin , „Glasener am Reinhardtswalde", lieferte 1628 für den Landgrafen Wilhelm V. von Hessen Humpen u. in dems. Jahre 143 Wappengläser von verschiedener Größe (zahlreiche Beispiele im Casseler Mus. u. auf der Löwenburg). — Georg, errichtete 1669 eine Glashütte in Oranienbaum bei Dessau, 1677 als Glasmeister nach Potsdam berufen, wo er bis zum Frühjahr des folgenden Jahres tätig war. — Hans Georg, stand nach seiner eigenen Angabe sechs Jahre in kurfürstlich-brandenburgischen Diensten u. verließ Berlin, weil die Oberaufsicht über die Glasmacher einem Goldschmied aus Kopenhagen übertragen wurde. Um 1698 vorübergehend in Königstein am Taunus nachweisbar. — Franz (Frantz), das bedeutendste Mitglied der Familie, Hofglasschneider in Cassel (1694—1716). Einzige bekannte Arbeit ein Deckelpokal mit Bacchantendarstellungen in der Berliner Samml. Mühsam, am Schaft bez.: Gondelach a Cassell. Mit diesem Glas fast identisch u. daher ebenfalls G. zuzuschreiben sind zwei Pokale im Berliner Kstgew. Mus. (mit einem schlafenden Mädchen) u. im Casseler Mus. (mit Brustbild des Landgrafen Carl von Hessen). Alle drei Gläser haben unter dem Boden einen sternförmigen Schliff. Nach Schmidt sind sie „das Vollkommenste, was seit den Tagen der antiken Portlandvase überhaupt in Glasschnitt hervorgebracht worden ist". Vielleicht ist der Meister aus der Potsdamer Hütte, als Geselle des Gottfried Spiller, hervorgegangen (Schmidt). — Johann Heinrich, ebenfalls Hofglasschneider in Cassel, + 1723. Pachtete 1717 mit einem and. Meister die seit 1701 von Mitgliedern der Familie G. betriebene Altmündener Glashütte. — Franz (II), Sohn des vorig., 1723 Pächter der Hütte, + 1726.

Rob. Schmidt, Das Glas (Handb. der K. Mus. zu Berlin), 1912; d e r s., Der Casseler Glasschneider Fr. G., in Kst u. Ksthandwerk, XX (1917) 33—41 m. Lit., u. in Die Kunst, XLII (1920) 290 mit Abb. — E. Zais in Chron. des arts, 1890 p. 85 (Hans Georg G. betr.).
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  #57  
Alt 12.06.2009, 18:58
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Glasbär Glasbär ist offline männlich
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Standard Glasmachernamen und ihre Tätigkeitsorte

Hallo,
folgend habe ich eine Liste der Familiennamen zusammengestellt, die in meiner Genealogie den Beruf des Glasmachers hatten. Hinter dem Namen sind die Glashütten genannt, an denen die Familien tätig waren.
DANNHOF: Gernheim
EBERT: Gernheim, Stadthagen
GROTE: Stadthagen
HIRSCHBERGER: Gernheim, Schlangen, Schönhagen, Sandebeck, Grünenplan, Osterwald, Holzen, Schorborn, Andersbeck
KLÖPPER: Stadthagen, Porta Westfalica
KRUMSIEK: Osterwald
LANGE: Stadthagen, Schierbach, Wendthöhe, Klein Süntel, Osterwald, Westerberg
LORENZ: Stadthagen
LUETJE: Steinkrug, Osterwald
LÜHR: Stadthagen, Ziegenhagen
MEVERT: Stadthagen
PANITZ: Delligsen
SCHÄFER: Stadthagen, Schierbach, Wendthöhe, Schauenstein, Klein Süntel, Elbrinxen
TIETZ: Stadthagen, Schierbach, Osterwald, Gernheim
WITZEL: Stadthagen, Porta Westfalica
ZÄSAR: Schauenstein

Mit besten Grüßen
Glasbär
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  #58  
Alt 27.06.2009, 22:12
itau
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Standard Wanderberufe : Der Glasbläser

Erstes Auftreten hessischer Glasmacher in Kurbrandenburg

Von Walter GUNDLACH in Genealogische Jahrbücher Band 15 und ein Nachtrag zur Stammtafel Gundlach in Band 16 /17.

Von den alten Hess. Glasmacherfamilien kommen in Drewitz und Potsdam zur damaligen Zeit noch folgende Namen vor :

Heinz/ Heintze / Hintze
Zeitz
Stelter
Wenzel
Schott
Müller
Rulander / Ruland
Kauffel
Strecker
Lippert
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  #59  
Alt 18.07.2009, 02:10
niederrheinbaum niederrheinbaum ist offline
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Hallo!

Ein "Fundstück am Rande" (LA Düss.).

Paßvisitationen in Duisburg 1859:

Laufende Nummer: 394
Datum der Visierung: 16.4.1859
Vor- und Nachname: Wilhelm Driemeier
Stand oder Gewerbe: Glaser, Anstreicher, Tapezierer
Geburtsort: Warendorf
Wohnort: Warendorf
Religion: evangelisch
Alter: 19 Jahre
Größe: 5'
Haare: hellblond
Stirn: rund
Augenbrauen: blond
Augen: blau
Nase: spitz
Mund: gewöhnlich
Zähne: gut
Kinn: spitz
Gesicht: oval
Gesichtsforum: oval
Statur: klein
Behörde, deren Paß visiert ist: Warendorf
Datum des ausgestellten Passes: 28.3.1857
Ort und Datum der letzten Visierung: Warendorf, 19.3.1859
Reiseziel: Barmen
Ausgewiesen durch: Wanderbuch

Viele Grüße, Ina
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  #60  
Alt 18.07.2009, 08:05
emma2412 emma2412 ist offline weiblich
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Meine mütterlichen Vorfahren waren ebenfalls Glasmacher, allerdings waren sie fast ausschließlich - mit einem Abstecher nach Dresden - in den österreichischen Kronländern (Böhmen, Mähren, Ungarn, heutiges Slowenien, heutige Steiermark, Niederösterreich) unterwegs.

Folgende Namen kann ich 'bieten', über diesbezügliche Kontakte freue ich mich immer ..
BAUER
BLECHLINGER
BIEBL
GRAD
HILGERT (Hilgerth, Hülgert)
HUBER
LIEBL
MÖßLINGER (Mösslinger, Möslinger, Möshlinger)
PELLMANN
PETER (Petter)
PÜSCHINGER
RIENÖßL (Rienössl)
RÜCKL
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