#21  
Alt 08.03.2021, 20:26
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OlliL OlliL ist offline männlich
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Also ich würde in mein Buch nur Bilder von Dokumenten aufnehmen die sich aktuell nur in Privatbesitz befinden. Also Abschriften von kirchlichen oder standesamtlichen Register wenn die Originale verschollen oder vernichtet sind.
Warum sollte man den Kram aufnehmen der aktuell mikroverfilmt oder sonst wie sicherungstechnisch schon abgehandelt ist? Das würde bei mir ein Buch dermaßen aufblähen - ich habe 9981 Medienobjekte in meinem Stammbaum.... um himmels Willen. Also wie gesagt - Quellen wenn nur im Privatbesitz vorhanden: ja klar. Einige wenige Personen-Fotos jeweils (Auswahl treffen!) Den ganzen Rest.... wohl kaum.
__________________
Mein Ortsfamilienbuch Güstow, Kr. Randow: https://ofb.genealogy.net/guestow/
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Geändert von OlliL (08.03.2021 um 20:41 Uhr)
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  #22  
Alt 08.03.2021, 20:46
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Zitat:
Zitat von OlliL Beitrag anzeigen
Also ich würde in mein Buch nur Bilder von Dokumenten aufnehmen die sich aktuell nur in Privatbesitz befinden. Also Abschriften von kirchlichen oder standesamtlichen Register wenn die Originale verschollen oder vernichtet sind.
Warum sollte man den Kram aufnehmen der aktuell mikroverfilmt oder sonst wie sicherungstechnisch schon abgehandelt ist? Das würde bei mir ein Buch dermaßen aufblähen - ich habe 9981 Medienobjekte in meinem Stammbaum.... um himmels Willen. Also wie gesagt - Quellen wenn nur im Privatbesitz vorhanden: ja klar. Einige wenige Personen-Fotos jeweils (Auswahl treffen!) Den ganzen Rest.... wohl kaum.
Volle Zustimmung! Reine Quellenangabe reicht vollkommen aus. Wo käme man hin, wenn, mal allgemein gesprochen, in jedem Buch jede Quelle noch einmal bildlich dargestellt werden würde? Würde das den Informationsgehalt irgendwie erhöhen?
__________________
Suche:

Joh. Christian KROHNFUSS, Jäger, * um 1790
Anton BLANKE, Halbspänner in Kl. Rhüden, * um 1750

Joh. Andr. MAASBERG, Bürger und Windmüller in Peine, * um 1730
Daniel KRÜGER, Amtmann in Bredenfelde, * err. 1729
Georg Melchior SUDHOFF, Pächter in Calvörde, * um 1680
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  #23  
Alt 08.03.2021, 20:49
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Zitat:
Zitat von consanguineus Beitrag anzeigen
Ich lese immer nur von Exemplaren für die Nationalbibliothek und die Zentralstelle für Genealogie. Haben Euch denn andere Archive nicht schriftlich dazu "verdonnert", dort auch ein Exemplar zu hinterlegen? Oder ist diese Verpflichtung nicht bindend? Ich würde auf jeden Fall etwa dem Landeskirchlichen Archiv ein Exemplar überlassen, so wie ich das versprechen musste. Ich würde es sogar aus eigenem Antrieb tun, sollte ich jemals eine AL in Buchform fertigstellen. ......
Nein, consanguineus, mich hat man vor Jahren lediglich in Wesel gefragt, ob ich eventuell ... - Hat Sinn gemacht, weil eine Menge in Wesel "spielt"
Verdonnert hat mich niemand, verpflichten musste ich mich auch nicht.

Wenn man einer solchen Bitte dann nachkommt und ein paar Jahre später feststellt, dass jene Arbeit dann "weg" ist, macht man das in der Form doch nicht noch mal, oder?

Ich bin mir auch nicht mehr sicher, dass man jemals gedruckt/gebunden hat.
Vielleicht hat man die CD auch gleich entsorgt ??? - Nein, am Nicht-Gefallen des Inhalts kann es nicht gelegen haben, ich hatte Auszüge vorab per mail geschickt.
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Herzliche Grüße und bleibt gesund!!!!!
Scheuck
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  #24  
Alt 08.03.2021, 21:29
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
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Zitat:
Zitat von LutzM Beitrag anzeigen
... Theoretisch gibt es ja zig online Möglichkeiten, aber eben nur zu Lebzeiten. ...
Hallo

Gedbas ist kostenlos, deutscher Genealogie-Verein, und Deine Daten bleiben erhalten:
https://gedbas.genealogy.net


Mit Deinen Bildern etc. könntest Du eine Art Buch machen und online stellen:
http://http://wiki-de.genealogy.net/PortaligiBib/Vom_Buch_in_die_Digitale_Bibliothek
__________________
Viele Grüße

Geändert von Anna Sara Weingart (08.03.2021 um 21:31 Uhr)
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  #25  
Alt 08.03.2021, 21:55
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Vielen Dank für Eure Meinungen, da sind ja schonmal einige Ideen dabei! Mal sehen was sich umsetzten lässt. Auf alle Fälle muss es irgendeine Lösung geben, wäre schade um die ganze Arbeit. Glücklicherweise hab ich noch ein paar Jahre Zeit (hoffe ich) bin ja erst knapp 62.
@ Schischka: Ja genau, der Titel hat mich zur Überschrift inspiriert. Schön, dass es noch andere gibt, die sich an solch geile Musik erinnern können!
__________________
Lieben Gruß

Lutz

--------------
mein Stammbaum
suche Eising * um 1880 aus/bei Creuzburg/Ostpreußen, sowie (August & Hellmut) Wegner und (Friederike) Lampe * um 1840 aus/bei Kleinzerlang/Prignitz
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  #26  
Alt 08.03.2021, 22:54
Uwe Uwe ist offline
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Zitat:
Zitat von consanguineus Beitrag anzeigen
Reine Quellenangabe reicht vollkommen aus.
Finde ich nicht. Zum einen kann es bei der Auswertung und beim Notieren der Quellen immer wieder zu Fehlern kommen, zum anderen lockern schöne alte Dokumente und Kirchbuchkopien ein Buch zur Familiengeschichte optisch auf. Davon abgesehen habe ich zu jeder Person in meinem "offiziellen" Stammbaum Dokumente in Form von Originalurkunden, Kirchenbuchkopien, Seelenregistereinträgen und ähnlichem. Ohne diese schriftlichen Nachweise nehme ich keine Vorfahren in den Stammbaum auf.

Gruß
Uwe

Geändert von Uwe (08.03.2021 um 22:58 Uhr)
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  #27  
Alt 08.03.2021, 23:12
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Zitat:
Zitat von Uwe Beitrag anzeigen
Finde ich nicht. Zum einen kann es beim Notieren der Quellen immer wieder zu Fehlern kommen, zum anderen lockern schöne alte Dokumente und Kirchbuchkopien ein Buch zur Familiengeschichte optisch auf. Davon abgesehen habe ich zu jeder Person in meinem "offiziellen" Stammbaum Dokumente in Form von Originalurkunden, Kirchenbuchkopien, Seelenregistereinträgen und ähnlichem. Ohne diese schriftlichen Nachweise nehme ich keine Vorfahren in den Stammbaum auf.

Gruß
Uwe
Hallo, Uwe!

Ja und nein - Sind das nicht zwei Paar Stiefel? Auf der einen Seite die Familiengeschichte (die man interessierten Familienmitgliedern hinterlassen möchte), auf der anderen die Tatsache, dass man der "allgemeinen" Nachwelt Namen/Daten/Quellen hinterlassen möchte, die man in mühevoller Kleinarbeit über Jahre (Jahrzehnte?) erarbeitet hat.

Fehler beim Notieren/Zitieren von Quellen? NEIN, das darf in beiden Variationen nicht vorkommen!

Du hast vollkommen recht; schöne alte Urkunden oder sonstige Dokumente lockern eine Familienchronik erheblich auf; auch "Sau-Klauen" aus Kirchenbüchern haben was.

Wenn es aber "nur" darum geht, die eigenen Ergebnisse für die forschende Nachwelt festzuhalten, kann das ohne schmückendes Beiwerk geschehen, meine ich zumindest. - Selbstverständlich sind dabei Verweise auf KB-Einträge, standesamtliche Urkunden und Quellen jeder Art zu benennen, ansonsten ist das Ganze wertlos.

EDIT:

Ich habe z.B. einen Tick in Bezug auf Handschriften und Unterschriften. Aus diesem Grunde habe ich in meine Familien-Chronik jeweils den Passus "vorgelesen, genehmigt und unterschrieben" kopiert. - Auch das gehört nicht in eine AL für die allgemeine Nachwelt, schmückt die Chronik aber dennoch.
__________________
Herzliche Grüße und bleibt gesund!!!!!
Scheuck

Geändert von scheuck (08.03.2021 um 23:19 Uhr)
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  #28  
Alt 08.03.2021, 23:13
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consanguineus consanguineus ist offline männlich
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Hallo Uwe,

ich nehme natürlich auch keinen Vorfahren ohne entsprechende Quelle in meine AL auf. Darum geht es aber doch jetzt gar nicht. Die Frage ist, ob man jede Quellenangabe in einer gedruckten oder sonstwie veröffentlichten AL mit einem Foto des Kirchenbucheintrages versehen soll. Und da sage ich für mich ganz klar nein. Zur Auflockerung hier und da ein Highlight ist okay, aber Du kannst doch nicht allen Ernstes sämtliche Quellen bildlich darstellen wollen. Bei nur 1000 Vorfahren wären das 1000 Taufen, 500 Trauungen und 1000 Beerdigungen. 2500 Fotos also! Wieviele Bände soll die gedruckte AL haben? Das wird mit allen Fotos ja dicker als sämtliche Bände von Game of Thrones. Und ich bin jetzt mal von nur 1000 Ahnen ausgegangen. Ich kenne keine wissenschaftliche Arbeit, in der sämtliche Quellen in Form von Fotos angegeben werden.

Viele Grüße
consanguineus
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  #29  
Alt 09.03.2021, 00:45
Uwe Uwe ist offline
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Hallo zusammen,


Zitat:
Zitat von scheuck Beitrag anzeigen
Wenn es aber "nur" darum geht, die eigenen Ergebnisse für die forschende Nachwelt festzuhalten, kann das ohne schmückendes Beiwerk geschehen, meine ich zumindest.
Stimme ich Dir absolut zu - für die Hinterlegung bei den ensprechenden Institutionen reicht eine Quellenangabe natürlich vollkommen aus. Für eine gedruckte Familiengeschichte, die sich spannend liest und optisch ansprechend ist, sind reine Quellenangaben meiner Meinung nach unzureichend.


Zitat:
Zitat von consanguineus Beitrag anzeigen
Du kannst doch nicht allen Ernstes sämtliche Quellen bildlich darstellen wollen. Bei nur 1000 Vorfahren wären das 1000 Taufen, 500 Trauungen und 1000 Beerdigungen. 2500 Fotos also!
Wer sagt denn, daß ich die gesamte Seite abdrucke? Ein einzelner Kirchenbucheintrag nimmt doch als Bild kaum Platz weg (selbst bei 600dpi Scans) und ich kann - sofern der Eintrag nicht über zwei Seiten geht - bequem die Taufe, die Heirat und den Tod einer Person auf einer Druckseite unterbringen und trotzdem noch genug Platz für einen Fließtext haben. Ich habe für meine Familienchronik zum Beispiel ein größeres Format (21,5 x 28 cm) gewählt. Auf 600+ Seiten pro Band kannst Du da eine Menge Informationen unterbringen.

Meine direkte Linie reicht bis 1194 zurück, einige meiner Nebenlinien (hauptsächlich alte Bauerngeschlechter) bis 1390, und der Rest zumeist bis Mitte der 1600er Jahre. Da kommt Einiges zusammen, wie Du Dir vorstellen kannst. Und ich habe in den vergangenen 25 Jahren nicht nur meine eigene Linie nebst Nebenlinien erforscht, sondern auch die meiner Frau. Hinzu kommen geschichtlich-politische Daten, die den entsprechenden Kontext für die jeweiligen Generationen liefern. Alles in allem habe ich 4 Hardcover Bände mit rund 2500 Seiten. Der Vierfarbdruck hat mich hier in den USA, wenn ich mich recht erinnere, insgesamt knapp über $450,- gekostet - bei einem Exemplar pro Band. Die eBook Version habe ich selber erstellt. In dieser Preislage brauche ich wirklich nicht zu geizen bei den Inhalten.

Viele Grüße
Uwe

Geändert von Uwe (09.03.2021 um 00:47 Uhr)
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  #30  
Alt 09.03.2021, 06:48
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Scherfer Scherfer ist offline
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Hallo,

also, wie ich mir meine Überlieferung der Forschungsergebnisse vorstelle, das weiß ich schon. Aber Die Zeit dazu, auszuwählen und alles in eine gut verdauliche, lesbare Form zu bringen, die habe ich nicht.

Ich würde wie von anderen beschrieben ein Buch mit angehängter Ahnenliste zusammenstellen. Zu interessanten Personen oder auch ganzen Familiennamen wird es ein Extrakapitel geben, in dem auch die Herkunftsorte eine wichtige Rolle spielen werden. Dazu im jeweiligen Kapitel ein kleiner Teil-Stammbaum zur besseren Übersicht, Fotos und Gemälde und wo es passt auch mal Bilder der Kirchenbucheinträge etc.
Im Rückumschlag des Buches wird es dann eine CD-Hülle geben, die CD mit dem Text des Buches, der Ahnenliste, den Teilstammbäumen, Bildern der Vorfahren und schließlich der gesamten GEDCOM-Datei mit meinen Daten.
So weit so gut. Das Problem ist eher: Wenn ich überlege, was ich aufschreiben möchte und was nicht, dann wird das ein Schmöker mit einer Seitenzahl im vierstelligen Zahlenbereich...
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